Theil der Lippe zackig und es gelingt dann nicht, den Riß sauber und gut zu schließen. Nachdem der Riß in die Sohle gemacht ist, muß dieselbe so geformt oder gepreßt werden, daß sie ohne Klopfen oder sonstige Nacharbeit ans den Leisten paßt und die Gclcnkeinlage anfnehmen kann. Zu diesem Zweck bedient man sich der Sohlenformmaschinc «Fig. 28 >, welche sehr kräftig gebant ist und vermittelst der man durch die Gelenkhebeldruckvvrrichtung eine ungemein starke Pressung erzielen kann. Bei Kraftbetricb geschieht der Antrieb der Maschine von einer Frietionsschcibc ans, durch welche der Gang jederzeit freiwillig unter Fig. 2». Fig. 29. brachen werden kann. Die in der Form befindliche Sohle kann man so lange unter Druck lassen, als man will, weil die Maschine so lange still steht, bis sic durch eine Fußtrittbewegung wieder in Action gesetzt wird. Soll die Maschine ohne Riemen-Antrieb verwendet werden, dann geschieht die Bewegung durch einen Fußtritt. (Siehe Fig. 29.) Auch iu diesem Falle kann die ge preßte Sohle nach Schluß der Form so lauge verbleiben, bis der Arbeiter den Fußtritt ausschaltet und den Niedergang der unteren Preßform veranlaßt. Die Regnlirung der Blaschine auf die Lederftürke geschieht bei der ersteren dnrch das unterhalb der Form angebrachte Regnlirrad, bei der letzteren dagegen dnrch das oben befindliche Räder-Vorgelege. Vermittelst dieses Vor-