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1>e begann. Tie Verantwortung an dieser Front liegt bei der verbündeten 5seereslcitung: der rumänische Gcneralstab in für die dortigen Mißerfolge nicht ver- cintioorkliclv" „Fndependance Roumaine.") Tudavest, 23. Oktober. Der DofioEr ,,Az Est- ^erichternatler meldet: Eob.idiuu, der Mittelpunkt dcr feindlichen ^erteidigunaolinie, wurde durch Um aebuua geiiommen. Der Ort war se!>r stark b-s.-stigt. NDc!: starker ivaren die fciudUchen Otellaugea bei Dev ai>ar, die geradezu uneinnelundar erschienen. Der Fejnb iül'ite sied vier ganz sicher. Mit Toprai- far siel datier die ganze VerteidigungslinI' von dort dis Raiova, und der über einnmnstige Wiaerüanb des Feinde- an dieser Linie war dadurch gebrochen. Die Gesandten verkästen Bukarest. Züricher Plätter berichten aus Petersburg: Wie „Nrawje Bremia" ineldet. tresseu die Gesandten in Bukalesl Porbereitungen, den Feüungsbereich der Dtadl eu verlassen. 2<»kX><» Quadratkilometer rumänische« Bodens in Besitz Nach Züricher Plätteruieldungeu h.ck'en die Deut- süsn, Pnlaarrn und Dürkeu jetzt rund 20GX> O.uad- ratkilometcr rumänischen Bodens in Besitz genommen. Die Rückwirkung auf den Bierv > Hand. K uils r u d e, 23. Okirber. Dä m :„ >i chen Blät ter n zufolge besagt eine Pckersonraee Mrldung des „Decolo", daß der durch den Feiud Gnrnr bedrängte linke Flügel der russisä, rumäiiinlien Heeresgruppe in der Dobrudscha lieb nordlieb der LNne Bi djidia — »lonnenea zurückgezogen lvrbe und ijcli je"t im Baume zwischen Palasa und Enleea MchGia kvns'nt iere. Dam! wird die Einnahme von >k nüantza zngegei'eu. Zum Zacke von >ronsta«tza 'vird balbomtüch geschrieben: „Der Eroberung Kon äanbes in große Bedeutung beiznmeisen. Ist damit doch nicln nur der einzige nriegsba'eu iliumäniens, sondi". n auch der Endpunkt einer der wichtigsten Ver- kclirsliuien, die die Berbindung mit Rußland der Nelken, in die Pande der Verbündeten gefallen. Auch kultisch ist dieser Erfolg doch zu bewerten, iveck die Festung durch eine schon im Frieden stark ausgebante PauptNelkung und mehrere vorgeschobene Stellungen Siegen Angriffe von Düben lnr gedeckt war. Die Bor- neslunaen ivurden in den Kämpfen am k^. nnd 19. Ottol>er genommen. woraus die siegreichen Druvven in die PauptNellnng nviseiien .Raiova und Lobadinu eiubrachen und die Festung selbst nalnnen. . * * * SWm MirriM kn zeigte n ter SWM. Prochieu die Dommekämpfe am Sonntag unseren i^egnt-n fast lauter Mißerfolge, so holten sie sich am Montag mit ibrem unter Biasfeneinsg", stärk,ter .Kraine unteruomnieneu, erneuten Dnrchbruchsversuch an der ganzen Front eine schwere Niederlage. Oe Deanslov, roo nach dem Bericht unserw Heere-slei- tang bir gefallenen Engländer reibeiuven'> übereinan >>er!iegen, liegt zivsschen Gnendecourt und dem 'ranrö- fistzp-n Angrisisvnnll Daillh, eiivg 7> Kilometer uörb- kich von Eombles. Ter deutsche Heeresbericht. <'! r o ü e s H a n p t g u arti e r , 2 t O ktober. brje der 22. Oktober war auch der 2li. Okto ber ein Lchlachtiaq von höchster .^raftentwick lunft. llm den Durrlibrnch NIN jeden Preis zu er- zwingen, fetzten Engländer nnd Franzoieu ibre mit Aorten Krücken geiübrien Anarme fort, iie bollen ii.l, tret', ibres tzNaiieueinsatzes nvrdli l: der Downie wne sch rve re blutige 'Niederlage. Nach MEdnng von der Front lagen vornehmlich westlich von le inslon ganze Neiden von Toten ü b e r- e i n a n der. Die Packung unserer Truppen war über alle-: Lotz erlmben. Besonder:- zeichneten ffch das brandenburgische I n- f inte, ier g lneni 'Nr nl. das braunschweigische Neier- rn Tnsauierieregimenl vir. n2. das rliejn-sebe Ickou- terieregimem Nr. 2U nnd die bain'ischen Nummeriere- gimevler bir. l nnd l Z ans. Düdlich der Domme tnu ein sjäi vorb reitender französischer Vorstoß ini Äbfclmilt Abiaineouet - I)aul''.es in unserem v.rnichteadcu Feuer nicht zur Entwjetlung. Front des deutschen Kronprinzen. Deine Angriise an der Downie wollte der Gegner durch Angrifie aus Berdnn unt'rnützen. lln'cre Dt.n- lung aus dein Onufer der Maas- lag unter kräftigem Aitillerjefener. Feindliche Fnianterie in unter uuie rer starten Art-lleriewirkang in ibren cKrätzen nieber- gebaiten worden. Die Angrifisversuche find damit vereitelt. Der erste Generalqnartiermeikter. Lndendorff. Licgreichcr Lustkampf. A«"t'>-l>. Berlin, 2 t. Oktober. Ei,,es uns wer Ma- riucflng'euge belegte am 2:;. Oktober vormickags .Pa kenanlagen nnd Bahnhof von Bkargate an der Them- tewüneung mit Bomben. A«n Nachmittag des gleichen Tag s wuroe an der siandrisch.n Küste über Dee ein feindliches Flug'eng- ' geschwgder, bestehend aus drei Flugzeugen und zwei L.rndkampfflug,zeugen, von zwei deutschen Seeilngzen. gen angegriffen und nach erbittertem Luitgeiecht in die Flucht geschlagen. Im Laufe des Gefechts wurde ein feindliches Flugzeug abgeschvssen. Der Flugzcug- weiüer Meyer (Kar? hat damit sein 4. feindliches Flugzeug vom Seeflugzeug aus im Luftkampf ver nichtet. Nach einiger Zeit kam die feindliche Flottille ver- närt: durch sechs weitere Landflugzeuge zurück. Sie wurde von acht unserer Flugzeuge angegriffen und verjagt . Der Chef des Admiralstabes d. Marine Bom italievifche« SriegsfchckuPkaH Wien, 24. Oktober. Amtlich wird verlautbart: An tue küstenländischen Front hält das italienische E- schütz.- und Minenfeuer an. Namentlich ans der Karü Pochflüche sind zeitweise heftige Artillerie »nd MKinenkämpfe im Gange. Unsere Flieger belegten ein großes Svrenglager HZ Davegna erfolgreich mit Bomben. Der Stellvertreter des Lbef» deS Keneralstabe». y. Loefer, Feldmarschalkeutnant. Die Kiinchfe um de» Pasnbio. K a r l s rn h e,M. Oktober. Der Zürcher Tages- anzciger meldet aus Mailand: Der Secolo berichtet, das; es im Verlause der neuen, Wild entbrannten Käm- pü zwischen Oesterreichern und Italienern am P.isu- biv den ersteren gelungen sei, die Redoute am Pasubi s zurückzuerobern. IM Stile «em I-Smte. K o v e n h a g e n ,MZ. Oktober. Gestern nachmittag tca; in Kalundborg ein Boot mit 1!> Mann von der Besatzung des dänischrn Dampfers „Guldbvrg" (l-Hü Tonnen ein. Ter Dampfer war auf d»r Reise von Narvik nach England mit Erz Freitag mittag an der Wenküsw von Norwegen von einen« deutschen ckuwr s eboo! versenkt worden. Ter Besatzung waren znm Berla'seu. des Schiffes fünf Minuten Feit gelassen werden. Dir wuror später von dem schwedischen Dam pfer ,,Edda" ausgenomim n, der sie in der Näb-e von Kalundborg wieder in rin Boot gehen ließ. An Bord der „Edda" befanden sich ferner sechs Mann von der Brsabuna des dänischen Schoners „Libra" (174 Ton nen , der Donnerstag nachts von demselben UnierseL- boot in Brand gesteckt worden war. .Am Tonnabend wnede außerdem der dänische Schoner „Fritz Emil" ans der Reise von Norwegen nach Hartlepool mit einer Labung Grubenholz von einem deutschen Kriegsschiff in Brand gesteckt- Tie Besatzung hatte zehn Minu ten Feit erhalten, uni in die Boote zu gehen. Die wurde später von einem Tampscr ausgenommen nnd in Bluth gelandet. ' A m n e r d a m , 2tz. Oktober. Lloyds Bnrean m l - E't: Der dänische Dampfer „Hebe" wurde versenkt, ebenso der englische Dampfer „Gübotia" ,4"Ob Ton neu. r a veuhage , 2?>. Oktober. L loyds meldet aus London: Dow holländische Dampfer „Fortuna" ist gesunken. Fehn lkeberlebende wurden von einem Pa-- lrc>!! Ileusabrzeng gerettet. M -u fürchtet, dgß dee Ka- vilä!' und lä> Manu ertrunken sind. E b, r i st i a n i a , 2,'l. Oktober- lMeldnng des Ritzau- stz.'w Bureaus.^ Einem Telegramm zufolge rsi der n- rw-giscbe Dampfer „Rafssund", von ltiar vie nach ssn tzaud mit Holz unterwegs, gestern l.'jck Teeuieilen süllvcstiicl! von Marslenen versenkt worden. Die Bc- sovung in in Hangesund eingebrocht worden. Pardo, 2tz. Oktober. Bon t> Frachtdamvfern, welctie gestern von hier nach Archangelsk ausgesaheen waren, sind heute vier hierher zurückgekehrt, weit s:c ron Unterseebooten gesichtet worden sind. Die e- satzuugen «eilen mit, das; sie gesehen hätten, daß ein Vcbdampser versenkt worden sei. Man süe-.btet. das; d e beiden nicht znrnckgekehrten Dampfer vc.senck pe- rden sind. E rj 'tiania , 24. Oktober. Der Dampfer „De euude" von Hangesnnd U!>1'2 Brut'.oregiüertvnneu ist verä-ati worden. Ter Dampfer „Edam" aus Ebri- sEaaia in nacli Emden aiifgebraclü worden. Ebenso wurde der Dampfer „Fieldi" aus Beegeu nach einem deutichen Hafen gebracht. Der Damp-er „Gröuhang" m;7 B>. „ttorrgistertonnen ist tUa Meilen von der eugti'chen ^hfie verienkt worden. Tas Tchin war von Eüiebvrg uacti Hnll mit einer Ladung Eisen Nüker- wtas. Er wurde bei Tagesanbruch von einem Uiuer- s-ebool anaetuilrrn. Die Manufchast erhielt Ul Mi- pul' i« :b it zum Perlassen des Dchjfses, später wurde sie w n dem noriv.gischen Tampser „Losna" ansgc- naninien. E o v e n h a geu , 24. Oktober. Die Stavanger Park „Attzeaien" mit Grubenholz nach Hartl'po! unter- «oegs, trai heute in Egersund ein. Als die 'Bark sich gestern nacbmiüag ö llhr 14<> Teeineilen von Rubin ep p besoud. sab man, das; eines der vier anderen Debine, in deren Gesellschaft die Bark fuhr, branute. GEtzb'.eitig wurde ein Unterseeboot in der Nabe des bitressenden Schiffes gesichtet. „Athenien" Ücnerte uni vollen Degeln Nvrdnvrdost vorn« Winde. D> Rii- nnUn später branute das zweite Schiff. Nach aber mals einer halben Dtnnde brannte das dritte, vier Dtnnden später das vierte Schiff. Tas letzte Dehjsf, wahrfchemlfch „Gum", versuchte Vorm Wind den glei chen Kurs wie „Athenien" zu halten, segelte aber schlecht. Unter den anderen Schisse war, soweit be- kaunt, der „Eevera", „Athenien" löschte die,Lichtcr nud erreichte Egersnnd, wo sie vorläufig liegen bleibt, da sie die Anssahrt nicht wagt. „Gnm" war eine Echri- snanm-Bark von 4lZ.tz Tonnen, „Eevera" ein Pors- grander Schoner von 439 Tonnen. London, 24. Oktober. ,Llovds" meldet: Der pvrwegische Dampfer „Trasu" ist versenkt worden- Rotterdam, 24. Oktober. „Nieuwe Rptt^roam» fche Courant" berichtet daß der niederlänVifAe Dayt- . pscr „Fortuna", der auf dem Wege vo« Rvlterdaim nach Cardiff auf eine Mine gelaufen war, durch einen Torpedo zum Sinken gebracht wurde, inr Ballast fuhr und in England Kohlen laden wolste. Tas Schiff war 12ü4 Tonnen groß. Christiania, 24. Oktober. Tie Morgenblätter melden ans Bardö. daß gestern früh der Tamvfcr „gicnsfjel" (7K1 Tonnen 1-> Meilen vor Bardö ver- senki worden ist. Tie Besatzung ist gerettet- „Rmssjel war mit (>M 000 Kronen krieasversichert und in Chri- sliansnnd beheimatet- 10 deutsche U-Boote im Eismeer? Christiania, 24- Oktober- In« Dronthcimer Secverbör anläs.lich der Bersenkung des Rigaischen Damnsees „Bystritza" beriebt'te dessen Eapitäu, ein« Unc rseeboolkommandant habe erklärt, es befänden sich 10 deutsche Unterseeboote im Eismeer * * * Die deutsch ««rweqischen Verhandlungen. Auch beute, nach dem Bekanntwerdcn der Äeußerun^ gen des Unterstaat-ssekreiärs FimnUrmann dem Berli ner -b.Utarbeiter von „Aftenposten" gegenüber, enthal ten 'ich die sämtlichen Blätter Ehristianias jeden Koin- Militärs zu der deutschen Protestnote, was die dor tige Auffassung über den Ernst der Lage kennzeichnet. Nor „Aftenposten" selbst schreibt, die Aenßernugen des deutschen Unterstaatssekretürs zu dem Mitarbeiter der „Aftenposten" seien geeignet, aber sie büGen nickt die Pe'nrchtung erwecken, als ob ein Unglück vor der Tür Hände. Bei den Berhandlnngen, die nunmehr zwischen der deutschen und der norwegischen Regie rung geführt würden, werde jedes Mißverständnis ao'gcklärt werden. „Aftenposten" fordert seine Kol- l'gci s on der Presse aus, sich jeden übweilien oder hitziger: Anssalles nach irgendwelcher Seite zu ellt- hsiteii. Es würde keine ante Tat sein, die Verhand ln .gen durch unbeherrschte Meinungsäußerung zu cr- scuwereii. Reue Ttrasrcnkiimpfe in Athen. Kopenhagen, 2:>. Oktober. Nach einem Pari- ß.'r Telegramm komm« es täglich zu ernsten Aujstän- den jr Athen zwischen der Bevölkerung nnd der stonzösischei« Polizei, wobei es nicht selten Tote und Verwundete gegeben hat. In der Sonnabrnduacht kein es wiederum zu einer förmlichen Schlaht zwi- sch- o per Volksmenge, die Pfuirufe auf die Entente n. franzöiiich n Macinksvldat.n aussties;. Dabei gab es !2 Tete, darunter K Franzosen: ferner wurden drei o'.onzosen und zwei Anhänger Venizelos' schwer ver- Utzt Die. Pariser Blätter bedauern diese Zwischen- fäUe und greifen den König nnd seine Anhänger en, die es den französischen Marinesolbaten unmög lich machten, mit der ihnen angeborenen Rillerlichtcit au'zutreten. dluchclem seit ^sm I. Oktober äer 8c!iseiksleiiipej j» WegkzII gekommen ist, entstehen ckem k'ublißum » bei ^nwenäanß cker 8: ksckrskIunZen keiner-. iei Kosten mehr. Wir eröffnen Länrlick Pk-ov»8ion8sfsis 8oksek-t(oni«a tz unci sir.ci allen weiteren Auskünften bereit - AbteilunZs I^icktenstein OsilnderA. - VW WWkl LMl«- Dresden, 23. Oktober 191«!. Fi' der Fwciten Kamrner standen am Montag zuv Berolung ejn-e nationalliberale Fnterpellation betr^ Dlcucrung der Notlage des soliden Grundlwsitzes und die Fortsetzung der Lchlnßberatnng über die Petition dc- Landesverbandes der Daalinhaber im Königreich Dachsen in Dresden nm Einleitung einer Hilfsaktion 'ür da-'- Daalgewerbe. Die Petition in bereits am 7. April d. F. in der Kamu't'r verbandelt worden. Abg. F r j edr ich o'lons - berichtet nochmals darüber und beantragt die Auoalmie des Devntalionsantrages. ällig. Dr. Fophel ckNatl.- begründet hierauf die Interpellation unb wein aus die schwere Notlage des Gnn'dbesitzes hin. Für Hilfsaktion würde sich eine Reutenbank nnd die Ausgabe von Rentenbriefen em- vfcble» oder eine ähnliche Organisation, wie sie für das Daalgenrcrbe beantragt wird. Fusti'minister Dr. Nagel erklärt zugleich im Na- meu der Minister des Innern und her Finanzen, so- sern die Interpellation bezwecke, daß an? ösfentlicheu MilUtu den Gläubigern des für geeignet geachteten Grundbesitzes der Betrag der Hnpotbekenzinsen auf ei« Jahr darlehnsmeife gewährt werden solle, müsse die Regierung zu ihrem Bedauern erklären, daß sie sich zu einer so weitgehenden Maßnahme nicht bereit fin den lassen könne, da es sich hierbei sicherlich um einen ganz außerordentlich hohen Beirag handeln Würde. Mit dem aleiclwn Rechte könnten dann auch andere Berufsstände, die durch den Krieg schwer 1lety den, auf eine solche wirtschaftliche Maßnahme An spruch erheben. Vom Standpunkte des Justizres- joris erscheine ihm auch der Gedanke einer Reutenbank imd der Ausgabe vou Rcntenbriesen ungangbar.. L«