Texte der Gesänge. Un aura amorosa Del nostro tesoro Un dolce ristoro Al cor porgera, Al cor che nudrito Da spe me d’amore Di un esca migliore Bisogno non ha. Mozart: Arie aus „Cosi fan tutte“. Wie schön ist die Liebe, Die zärtliche Treue, Sie lohnt und beglücket, Versüßet den Schmerz! Wenn Schönheit verschwindet Und Jugend veraltet, Lebt treu und entzücket Ein zärtliches Herz. Schubert: Ich will von Atreus’ Söhnen, Von Kadmus will ich singen! Doch meine Saiten tönen Nur Liebe im Erklingen. Ich tauschte um die Saiten, An die Leier. Die Leier möcht’ ich tauschen! Alcidens Siegesschreiten Sollt’ ihrer Macht entrauschen; Doch auch die Saiten tönen Nur Liebe im Erklingen! So lebt denn wohl, Heroen! Denn meine Saiten tönen, Statt Heldensang zu drohen, Nur Liebe im Erklingen! Bruchmann Nacht Heil’ge Nacht, du sinkest nieder; Nieder wallen auch die Träume, Wie dein Mondlicht durch die Räume, Durch der Menschen stille Brust. und Träume. Die belauschen sie mit Lust, Rufen, wenn der Tag erwacht: Kehre wieder, heil’ge Nacht! Holde Träume, kehret wieder! Coltin. Durch Feld und Wald zu schweifen, Mein Liedchen weg zu pfeifen, So geht’s von Ort zu Ort. Und nach dem Takte reget, Und nach dem Maß beweget Sich alles an mir fort. Der Musensohn. Ich kann sie kaum erwarten, Die erste Blum’ im Garten, Die erste Blüt’ am Baum. Sie grüßen meine Lieder, Und kommt der Winter wieder, Sing’ ich noch jenen Traum. Ich sing’ ihn in der Weite, Auf Eises Läng' und Breite, Da blüht der Winter schön. Auch diese Blüte schwindet, Und neue Freude findet Sich auf bebauten Höh'n. Denn wie ich bei der Linde Das junge Völkchen finde, Sogleich erreg’ ich sie. Der stumpfe Bursche bläht sich, Das steife Mädchen dreht sich Nach meiner Melodie. Ihr gebt den Sohlen Flügel Und treibt durch Tal und Hügel Den Liebling weit von Haus. Ihr lieben, holden Musen, Wann ruh' ich ihr am Busen Auch endlich wieder aus. Richard Strauß: Freundliche Nicht im Schlafe hab’ ich das geträumt, Hell am Tage sah ich’s schön vor mir: Eine Wiese voller Margeritten, Tief ein weißes Haus in grünen Büschen, Götterbilder leuchten aus dem Laube. Vision. Und ich geh' mit einer, die mich lieb hat, Ruhigen Gemütes in die Kühle Dieses weißen Hauses, in den Frieden, Der voll Schönheit wartet, daß wir kommen. Bierball nt. Nichts! Nennen soll ich, sagt ihr, meine Königin im Liederreich? Toren, die ihr seid, ich kenne sie am wenigsten von euch. Fragt mich nach der Augen Farbe, fragt mich nach der Stimme Ton, Fragt nach Gang und Tanz und Haltung, ach, und was weiß ich davon! Ist die Sonne nicht die Quelle alles Lebens, alles Lichts? Und was wissen von derselben ich und ihr und alle? Nichts! Silm.