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Beilage -u Nr 12S dt» der wohnungSnotzählung 1931 entstehenden Aufwand in voller Höhe zu erstatten. Ferner hat der Sächsische Gemeindetag da« Säch sisch« Ministerium de» Znnern und da» Arbeit»« und WohlsahrtSmtnisterium gebeten, bet den zuständigen Retchsstellen darauf hinzuwirken, daß die in der Bev- ordnung vom 1. IS. 1930 verfügte Ausschaltung der auf die Unterbringung von Versorgungsanwärtern be züglichen Paragraphen der «eichVversicherungSordnung. de» Reichsknappschaftsgesetzes und de» Gesetze» über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, die durch die Verordnung vom SO. Mär- 1931 wieder aufgehoben worden ist, auch, für da» Rechnungsjahr 1931 und darüber hinaus betbehalten bleibt. Auf Grund eines Beschlüsse» seine» Steueraus. schusseS hat der Sächsische Gemeindetag die Regierung gebeten, ä Millionen RM au» staatlichen Mitteln für die Gewährung erster Hypotheken für diejenigen Ge meinden berettzustellen, die kein» eigene Spar- und Ätrokasfe haben, dabet aber von der Forderung der Uebernahme selbstschuldnerischer Bürgschaft durch diese Gemeinden abzusehen. Der Sächsische Landbund e. B. hatte da» Finanz ministerium gebeten, die Grundsteuerbehördsn dahin gehend anzuweisen, daß gegebenenfalls nachzufordernde Gemeindezuschläge zu den Realsteuern der Landwirt schaft bi» nach der Ernte zinslos gestundet werden. Der Sächsisch« Gemeindetag hat auf Grund eine» Borstands beschlusses da» Finanzministerium gebeten, den Antrag des Sächsischen Landbundes abzulehnen. LuM«. Kommunales. Zn der letzten Stadt verordnetensitzung wurde beschlossen, der aufstchtSbe- hördlich«» Anweisung auf Aushebung des OrtSgesetzeS über die kommunale Totenbestattung nicht zu entspro chen. Die Durchführung des OrtSgesetzeS soll vielmehr zunächst aus ein Jahr ausgesetzt werden. Ferner wurde die Aufnahme eine» Darlehen» in Höhe von 134 000 RM beschlossen. OelSnitz i. E. Schwerer Verkehrsunfall. Auf der Unteren Hauvtstrnke fuhr der 18jHhrige Mau rer MauerSberger aus Oberwürschnitz mit dem Fahrrad, von Neuölsnitz kommend, nach, dem oberen Stadtteil und versuchte, um vermutlich einem anderen Fahr zeug auszuweichen, die Straßenbahn links zu Über holen. Er ist scheinbar unsicher geworden und hat den Triebwagen der Straßenbahn angefahren. Zum Stürzen gekommen, wurde er zwischen das dort an gebrachte Eisengeländer und den Straßenbahnwagen eingeklemmt, wobei er mit den Füßen unter den An- hängewagen zu liegen kam. Mit schweren äußeren und inneren Verletzungen mußte er auf Veranlassung des sofort zugezogenen Arztes mittels Krankenwagens der hiesigen Unfallhilfsstelle dem Bezirkskrankenhaus Stollberg überwiesen werden. Tas»»» der sächsischen Fleischer in Limbach Zn der Zeit vom 2. Lis 4. Juni hält der Bezirksverein Sach- sen im Deutschen Fleischerverbande in Limbach seinen 59. Bezirks, tag ab, der am Dienstag mit internen Beratungen eröffnet wurde. Am Mittwoch nachmittag folgte der eigentliche 59. Bezirks tag im Saale der „Parkschänke", zu dem rund 1500 Fleischermeifter aus allen Teilen Sachsens nach Limbach gekommen waren. Be- zirksvorsitzender Dreßler, Freiberg eröffnete die Tagung mit begrüßenden Worten. Die Erstattung des von reicher Arbeit zeugenden Jahresbe richtes durch den stellvertretenden Vorsitzenden, Kindler, Dresden, leitete zur Beratung der zahlreichen Anträge über. Auf Antrag der Innung Leipzig beischloß man Schritte zur ' Abänderung der Preisnotierung für Kälber .mit dem Ziele eines deutlicheren Hervortretens der einzelnen Kategorien. Ein weiterer Antrag von Leipzig auf Heraufsetzung der Steuergewichtsgrenzen für Schlachttieve wurde vorläufig nur als Material weitevbehandelt, während der dritte Leipziger An trag, daß Proben zur bakteriologischen Fleischbeschau nur aus der Vorder, und Hinderwade genommen werden sollen, einstimmig angenommen wurde. Zur staatlichen Schlachtviehverflcherung lagen zahlreiche An- träge der Innungen Tharandt, Taucha, Reichenbach, Hainichen, Riesa und Freiberg vor. Nach dem umfangreichen Referate des Berichterstatter» über die vielumstrittene Materie schlug der Vorstand vor, mit Rücksicht darauf daß sich der Landtag demnächst mit der Echlachtviehverstcherung beschäftigen muß, die Anträge vorerst zurückzustellen, was auch geschah. Dagegen will man Schritte unternehmen, daß der Landtag die ihm seit Jahren vor- liegend« Vorlage baldigst verabschiedet, von den Innungen Taucha, Markranstädt, Zwenkau, Waldenburg, Haintchen und Oschatz lagen Anträge über die Neuregelung der Fleischbescha »gebühren vor. Nach langwierigen Beratungen in der internen Sitzung war ein Ausschuß mit der Weiterbehandlung beauftragt worden, der dem Bezirkstag vorschlug, durch den Verband das Wirtschaftsmini- sterium zu Verhandlungen darüber mit allen in Frage kommen- den Organisationen zu veranlassen. Der Bezirkstag war damit einverstanden. Di« Innung Oelsnitz beantragte Schritte mit dem Ziel« der Herabsetzung der Ausfuhrgebühren beim Chemnitzer Schlachthof, der dadurch ein« Jahreseinnahme von 62 999 Mark zu verzeichnen habe. Sollte sich die Themnitzer Schlachthofdirektion unnachgiebig zeigen, so werd« sie bestimmt der Ausfall durch «inen Boykott nachgiebig machen. Der Bezirkstag beschloß, bei den Schlacht höfen Themnitz, Leipzig und Dresden entsprechend vorstellig zu werden. Mit der Bekämpfung der Hausschlachtung und ihrer Mißstände beschäftigt« stch ein Antrag der Innung Großschönau. Gin ver. tret«» von Plauen wies dabei auf di« Konkurrenz durch fliegende Fleischhändler auf dem Wochenmarkt hin, dje unter wesentlich billigeren Verhältnissen in Thttring«n od«r Bayern schlachteten. Ein einziger Händler verkaufe in Plauen wöchentlich 39 Zentner Wurst. Seifhennersdorf hatte dazu einen Antrag «ingebracht, di« sächsisch« Regirrung zu ersuch«», «in Gesetz zu schaff«», daß Frischfleisch nur in Fleischerläden verkauft werden darf. Di« «in. Auer Lapeolattt'S lind Anzeiger« für da» Erzgebirge. Mterlein. Erhöhte «ufwand»ge!der. Da» Stadtverordnetenkollegium hat in seiner letzten Sit zung di« bereit» in der Vorberatung beschossene Er höhung der Aufwandsentschädigung von Sö auf 40 RM in nochmaliger Abstimmung mit Mehrheit ange nommen. Die in der Vorberatung beim Etat der Volksschule eingesetzten öOO RM für Lehr- und Lern mittelfreiheit wurden wieder auf 800 RM festgesetzt. Unter Berücksichtigung der in der Sitzung noch be schlossenen Aenderungen schloß der Haushaltplan für 1931/32 in Einnahme mit 171 8S4 RM und in Aus gabe mit 23k 705 RM, sonach, mit einem Fehlbetrag von 63 8Ü1 RM ab. Der Fehlbetrag ist aber weit höher, da die Einsetzung der Bezirksumlage nur in vorjähriger Höhe genehmigt worden ist, während sie 40 000 RM mehr beträgt. In namentlicher Abstim mung wurde der Gesamthaushaltplan mit einer Stimme Mehrheit abgelehnt, jedoch, beschlossen, daß die zwangsläufigen und gesetzlichen Ausgaben weiterhin zur Auszahlung kommen. «inna-erg. Eine Ernst-Roch-Straße. Zum ehrenden Andenken an den kürzlich verstorbenen Ehren bürger der Stadt Annaberg, Stadtrat Roch, hat der Rat der Stadt beschlossen, der Pöhlbergstraße in ihrer ganzen Ausdehnung von der Ltndenstraße ab den Namen Ernst-Roch-Straße zu geben. -artmannSdoris. Selbstmord. Am Dienstag vormittag hat sich! hier im Keller seiner Wohnung ein in den LOer Jahren sichender Fabrikbesitzer vermutlich infolge eine» Nervenzusammenbruches erschossen. Chemnitz. Stratzenbahnfahrscheine als Badekarten? Nachdem die Chemnitzer Straßen bahn im vergangenen Jahre mit einem Fehlbetrag von rund 1,8 Millionen RM abschloß und inzwischen öfters über Maßnahmen zur Besserung der Lage des Unternehmens beraten worden war, hat der Rat der Stadt.Chemnitz nunmehr einen Vorschlag genehmigt, der neue Preise für Wochenkarten usw. vorsieht. U. a. ist auch an den Verkauf eines Fahrscheins durch den Straßenbahnschaffner gedacht, der gleichzeitig zum Besuche der städtischen und anderer Bäder berechtigt. Dieser Fahrschein soll 40 Pfg. kosten. Der Vorschlag wird nunmehr die StadtosrordneLen beschäftigen. Mittweida. Ter nasse Tod. Beim Baden an verbotener Stelle ist ein 23 Jahre alter Melker aus Pobershau ertrunken. Die Leiche konnte noch nicht geborgen werden. Grimma. Selbstmord. Ein als Lehrer sehr geschätzter hiesiger Studienrat wurde am Dienstagnachff mittag im Nimbschener Walde erschossen aufgesunden. Ter Studienrat hatte am Tage zuvor wegen sittlicher Verfehlungen an größeren Schülern verhaftet werden sollen, hat sich.aber dieser Maßnahme durch den Frei tod entzogen. zelnen Anträge wurden angenommen und sollen in einer gemein samen Eingabe der Regierung übergeben werben. Nachdem man einen Stollbevger Antrag auf Deklaration aus ländischer Fleischwaren weiter zu bearbeiten beschloßen halt«, be schäftigte man stch mit der Frage der Abgabe billiger Fleisch, und Wurstwaren an Wohlfahrtsbetreut« auf Anregung des Ministeriums an einem Tage in der Woche. Der Vorstand hatte beschloßen, den Innungen, ohne einen Zwanz auszuüben, die Einrichtung des Verkaufes (Kochfleisch) zu empfeh len. Trotz nicht unwesentlicher Bedenken trat der Bezirkstag die- sein Beschluß bei, stimmte auch der Forderung auf einzeln« Aende« rungen des Lebensmittelgesetzes (u. a. Verbot der Eehehmproben) und des Zollgesetzes zu und sprach sich auch für einen vom Wirt« schafisministerium vorgelegten Entwurf zu einer einheitlichen , Verordnung über den Verkauf von Hackfleisch in Sachsen (Verkauf ! nur in Fleischerläden usw.) mit kleinen Einschränkungen aus. Zum Schlüße des Bezirkstages nahm man den Rechnungs bericht für 1939 entgegen, d«r richtig gesprochen wurde, geneh. migte den Haushaltplan für 1932, der eine Ermäßigung der Bei- träge um zwei Mark vorsieht, wählte die ausscheidenden Vor standsmitglieder wieder und als Ersatz für den verstorbenen Ober meister Striegler Obermeister Wagner-Chemnitz, neu in dem Vor. stand und den Vorsitzenden Dreßler-Freiberg in den Verbandsvor- stand. Als Ort des nächsten Bezirktages, der wieder Dienstag und Mittwoch stattfinden soll, wurde Rochlitz bestimmt. kiMenMaltung krr Karten im Funi Die schm oft recht warmen Borsommertago im Juni bringen das Wachstum im Garten erst Mr vol len Entwickluvg. ES wächst alles zusehends, leider auch da» Unkraut, und an Ungeziefer jeder Art ist bei der natürlichen Brutwärme kein Mangel. ES gibt also reichlich zu tu r, dafür winken aber auch schon einige Erntesreuden. Im Ziergarten herrscht die Rose, die unbestrittene Königin der Blu? men. Hier sei darauf hingewiesen, daß selbst -in reichliches Abschneider, der Blumen mit langem Stiel den Pflanzen nicht schadet, sie treiben um so kräftiger wieder nach. Am Stock verblühte Rosen sollten auch entfernt werden. Für den Rosen schnitt gilt folgend« Regel: Rosensorten, die starkwüchstg sind, müssen lang geschnitten werden, d. h. man beläßt dem Trieb V»—1 Meter seiner Länge. E» kommen so au» fast jedem der vorhandenen Augen Kurztriebe herau», die sehr bald in Knospen enden. Die Stark» üchsigkeit ist ein« Eigenart der betreffenden Sorte. Bringt ein» Sorte ngch dem üblichen kurzen starken AvühjahrSschnitt mehr Langschosse al» Vlütentriebe, so eignet sie sich nicht für den kurzen Schnitt, und der lang« Schnitt ist an-uwenden. Der Schnitt der abgeblühten Früht- iahrSblütensträucher ist jetzt ebenfalls vorz-unchmen. yeettag, den t. Juni 1931 Verb«» la» Ser sächsische» Keediteree Zwickau. De« 10. LandeeverbaNdetag Sächsischer Kandt- toren begann am Dtenetagvormtttag mit einer Drlegtrrtenver- fammlung im Hotel Kästner. Der stellv. Vorsitzende de, Land«,, verband«,, KondttoroLermeifter Mehl Horn «Dresden gedacht« d«, verstorben«« Landoverbandsvorfitzenden Otto F«hK-Dr«»den und de» gl«tchfaL, verstorLenen Mitglied«, Emil Trömel. Hierauf erstattete der stellv. Vorsitzende den Geschäftsbericht 1929/89. Trotz gesteigerter Arbeitsleistung, so führt, der Bericht erstatter a«,, fei eine ständtg« Abwärtsbewegung zu> verzeichnen. Geradezu verheerend habe sich de» Angriff de» Staate, in die Privatwirtschaft ausgrwirtt. Ein« der neuesten Erscheinungen in Dreien und Leipzig sei da» Auftreten sogenannter Kuchenfabriken. Die städtische Getränkesteuer führ« zum Ruin des Gewerbe». So. dann berichtet« Derbandssyndikus Dr. Otto-Dresden über den kürzlich in Breslau stattgefundenen Bundestag: außerdem behan delt« er einige schwebende Derbandsangelegemhetten. Der. Abschluß «irres Reicht» rähmentarifes, iso bemerkt« der Berichterstatter, stoße auf viel« Hinderniß«. Die Situation im Reichstag sei gegen wärtig so, daß wohl nicht« zu erreichen sein werde. In der Frage der Sonntagsarbeit sei von den freien Gewerkschaften in der letz ten Zeit eine durchaus ablehnende Haltung eingenommen wor den. Weiter hab« di« Organisation dem Retchsgefundheitsaml erklärt, daß, wenn an einer Deklarationspflicht bet Glasurmaßen festgehalten werde, dann von einer Herstellung solcher Maßen abgesehen werden müßt«. Abgeordneter Kofmann.FraNk«nberg empfahl eine Loslösung von der Bäckerorganisalion und forderte zum Anschluß an die Gast- wirteorganifation auf. Auch wandte er stch noch scharf gegen Vas arbeitsverteuernd« Tarifwesen und verlangt« die Aufkündigung aller Tarife. Es wurde beschloßen, dem Verband vorzuschlagen, daß er den nächsten Obermeistertag mit der Wahl des geschäftsführe^en Vor standes beauftrage. Boni Sächsischen Weinbau Die Kräuselkrankheit Radebeul. Bon der staatlichen Weinbauver such»- und Lehranstalt wird geschrieben r Mit dem Abschluß de» sehr wechselnden April- weiters, mit meist Regen und Temperaturen zwischen 1-8, 15—13, in den letzten Tagen 10—18 Grad, setzte der Mai hoffnungsvoll ein und brachte schon zu An fang Temperaturen zwischen 19 bis 21 Grad. Anfangs Mai fingen einige Rebensorten hellgrün zu leuchten an und reckten schon kräftig ihre Gescheine durch. Die Temperaturen stiegen weiter. Gegen Mitte Mai wurde dann plötzlich ein Stillstand der jungen Triebe trotz hoher Temperatur festgestellt. Bei nähe rer Untersuchung konnte man das Vorhandensein der Kräuselkrankheit beobachten. Am 18. Mat wurde zu ihrer allgemeinen Bekämpfung mit Solbar geschritten. Wenige Tage darauf kamen au» zahlreichen Orten Mitteilungen über starkes verkrüppeln und verküm mern der Blattansätze und jungen Triebe. Gartz besonder» haben, wa» bisher noch nie der Fall war, die Sorten Gutedel an Spalieren sehr stark gelitten. Mit der ersten Bespritzung war ein guter Erfolg bei Iden mehr fitzig belaubten Sorten erzielt worden, während bei Gutedel und Shlvaner die Be spritzung wiederholt werden mußte. Jetzt sind die Ro ben infolge der sehr hohen Temperatur so außer ordentlich gewachsen, daß e» eilt, allerwärt» mit An binden und Durchstecken der Reben schleunigst zu be ginnen. Der Traubenanhang ist in diesem Jahre gut; bei manchen Sorten wie Ruländer durchgängig mit zwei Trauben je Trieb, bet anderen zum Teil mit drei Trauben, aber auch zum Teil mit einer Traube. In solchen Terrassen, die 1930 außergewöhnlich stark tru gen, ist der Ansatz durchwegs befriedigend. Bei allen Sorten ist zu beobachten, daß die Gescheine besonders kräftig sind. Krankheiten sind außer der Kräuselkrankheit noch nicht festgestellt worden. Die Motten fliegen verein zelt. Bei der weit vorgeschrittenen Streckung der Trauben wird wohl kaum mit einem Schaden durch Heuwurm zu rechnen sein. Der Stand ist allgemein gut; auch! Jungfelder sind in guter Entwicklung. In einem Falle sind blühende Traminer am 2. Juni festgestellt worden. unä Sartenpflegr Ohne Bastfaden in der Tasche soll man jetzt seinen Garten nicht betreten, denn überall gibt e» Ranken oder gelockerte Pflanzen anzubinden. Neuanpflanzun- gen von Schlinggewächsen mit Topfballen sind auch jetzt noch gut möglich. Tier Rasen und vor allem auch die neugepflanzten Sträucher, Stauden und Koniferen brauchen jetzt ständig« Feuchtigkeit. Im Gemüsegarten ist da» Spargelstechen bi» etwa um Johanni Herum in vollem Gange. Rach der Ernte kann an regnerischen Tagen eine kräftige Düngung der Beete mit Jauch» erfolgen, auch Stallmist oder Kunstdünger kann Ver wendung finden. Much die Erdbeerernte füllt in den Monat Juni. Nach Beendigung werden die Reihen gut gereinigt und gelockert, damit die jungen Mus- läuserpflanzen einen zur Bewurzelung gut vorbereits ten Boden vvrfinden. Alte abgetragen« Beste sind um zugraben und mit Spätgemüse zu bestellen. Alle» Un geziefer Ist restlos zu vertilgen; der Maulwurf und die Kröte sind hierbei unser« beste« Hskfer; man schone also diese so nützliche« Tiers. I« Obstgarten sind die Neuanpflanzungen sorgfältig zu beobachte«. Die Baumscheiben find zu lockern u«d tu gewissen Ab stände« gründlich zu durchmässen». Dte Vaumbäuder müsse« aun fest rmgezoge« »erd««; nuf Obftbauzch»