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Nr. US. >«r Lagedlatt und Anzeiger Mr da« «r-g<b'.rg- Tnitog, dm 15. Mal 1SS5 s Stargard ermöglicht wurde, vor aller Weir fostgcstcll werden wird. ' '>«.!!'!!! s-^l' : ner f » 7^y ov voruver. Mer Krrmvrinz der Grenzen abzulehnen, andernfalls würden die klein, assen. Kameraden n^h^^utrebsn. Entente und Polen die italienischen Bestrebungen unter ,lte B ^«-AßWW8 Kon drin- Ress !wa 10» 4. Deri rapheni Sxp xplosto abrik A chwarz ls die er Beiz ur Exp it kW unden nderen Dre ei Bru is drei nd beg Litz u nen, t chen i Nnhei dir Srutsch-fchweizertschen wirtschastsverhan-lungrn. Bei den deutsch-schweizerischen Wirtschaftsverhand- lungen in Baden-Baden ist eine Verständigung über den weiteren Abbau der beiderseitigen Einfuhrbeschränkun gen erzielt worden. Die Erleichterungen beziehen sich in erster Linie auf Erhöhungen der beiderseitigen Ein- fuhrlontingente, ferner ist von den Kontingentslisten eine Reihe von Warcngruppen gestrichen worden; ausser dem wurde vereinbart, dass verschiedene bisher übliche Voraussetzungen für die Bewilligung von Einfuhrge suchen Günstig in Fortfall kommen sollen. Der Wort laut deS Abkommens und der neuen Kontingentslisten wird nach der vorbehattenen Genehmigung durch die beiden Regierungen bekauntgegeben werden. Voraus sichtlich wird das Ab'?,mmen Anfang Juni d. I. in Kraft treten. " derhvl Ll „< Selch- bestrebt, an der Streck« Marienburg-Dchneidemühl, so weit sie durch "polnisches Gebiet geht, die Beweise ihre; Vernachlässigung zu beseitigen. In den letzten Nlich ten ist 'fieberhaft daran gearbeitet worden, die schadhn? Besprechungen ln Ser -Wfwertungsfrage. Reichskanzler Dr. Luther hatte gestern nachmittag Vertretern der RsichstagSfraktionen der Teutschna- Aentrumspartel unS Höste-Ausschuß. Eine Deputation dec Zentrnmspartei unter Füh rung des Landtagsabgeordneten Dietrich begab sich ge stern zum preussischen Justizminister Am Hehn hoff, um auf Grund der eidlichen Vernehmungen vor dem parla mentarischen Untersuchungsausschuss über den Fall Höfte Beschwerde über die Fehlgriffe einzelner Justizbeamten zu führen. Der Minister soll der Deputation erklärt haben, äusser der Beurlaubung dos GefüngniSarzteS Dir. Thiele habe die Justizverwaltung beschlossen, auch ge gen die Staatsanwälte, die in dem" Verfahren gegen Dr, Höfte tätig waren, geeignete Schritte zu unternehmen. In Parlamentarischen KreikxN 'hält man öS für nicht un möglich, dass auch gegen den Untersuchungsrichter, Land- gerichtSrat Dr. Nothmann borgegangen wird, und zwar sowohl aut dem Wege des Tstsztpltnar- wis auch deS Strafverfahrens! das Recht -es kassatlonsgefuches. Sofia, 12. Mai. Die In dem Prozess gegen die Ur heber des Attentats in der Kathedrale Verurteilten ha ben das Recht, "binnen drei Tagen, ein Kassationsgssuch einzureichen. Äusser zu den bereits gemeldeten Todes- bezw. Gefängnisstrafen wurden Friedmann, Koeff, Dk- mitro's, Petrini, Grantschereff, Abadjeff und Kossoros- kh zu se "560 600 Lewa verurteilt, der Küster Zadgorski zu 256 006 Lewa, TäSkaroff zu 30 000 und Kamburofi zu 20 000 Lewa. " " ' ' , Tar Rutsche ieichsst k>26 in er Nei 'erden, afts- anvesf inanzä „Metaphysik und Geisteswissenschaft"; Vortragende u. a. dir Professoren William Stern-Hamburg, Leopold Ziegler-Achberg Ein albanisches Seminar an der Universität Leipzig. Mit Beginn des Sommersenffters wird an der Universität Leipzig von dem als Balkanforscher bekannten Gelehrten Prst. Dr. Wei gand ein albanisches Seminar errichtet d«.< die lere'ts bestehen den Seminare für Rumänisch Bu,. arisch rrgSuzrn, s"llt ,Dl- Beziehungen dieser Sprechen zue'm ndec soll«,- 'wr r>e den, um dadurch die noch nicht aufgchellte Vergangenheit und den Ursprung der Rumänen und Albaner zu erforsch, n; in die sem Sinne werden, die drei Institute vereint eiv Balkaninstitut bilden. Aber auch die praktische Kenntnis des Albanischen, so wie Ethnographie und Folklore sollen gepflegt werden. Die Kosten des Instituts, da» Mt Genehmigung des Ministeriums im Paulinum vereint mit dem rumänischen und bulgarischen Seminar Platz finden wird, werden von dem albanischen Konsu lat Leipzig getragen. Aenny Poewenstein, die bekannte Berliner Malerin und Graphikerin, starb 64 Jahre alt. Sie unterrichtete anfangs in der Schule des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin und später im eigenen Atelier. 1914 fiel ihr auf der Bugra in Leipzig elnr silberne Medaille zu. Radierungen der Künstlerin bewahren dir Kupferstichkabinette in Berlin uw Dresden. Paulin« Kergomard. Vor kurzem ist in Berlin Pauline Ker- gomard. eine der hervorragendsten Vertreterinnen der Pädagoo in Frankreich im Alter von 87 Jahren gestorben. Sie hatte stü' namentlich bekannt gemacht durch ihre Lehre über die mütterlich' Erziehung. Am charakteristischsten find ihre Werke „L'educatiou maternelle" und „L'ami de l'enfance". Jule» Ferry ernannte fl« im Jahr« 187» zur Aufseherin de« öffentlichen Unterrichts. stattstnPw fallt», yritfaf Nansen an d»ms»lb»n teilnehmen würde, durch die vom 'Schiedsgericht für den Durchgangsverk, l'.i angeordnete Untersuchung Klarheit geschaffen zrnd Li Vernachlässigung der Strecke, durch die das Unglück ho Internationale Kontrolle -es Waffenhanüels. Die Internationale Konferenz, für die Kontrolle de Waffen- und Munitionshandels beendete am! Mittwo die allgemeine Debatte über die Veröffentlichung de Statistiken des Waffeuexporthandels mit der Annahm des Prinzips der Oessentlichkeit. De Frage des Sus Pension des Inkrafttretens dieser Publizität für gelvisseßungsor! Staaten, wie Rumänien, Polen usw., diel Nachbarn de? in der Konferenz nicht vertretenen Russlands sind, svl später anlässlich der Besprechung d anderen Bestim mungen der Konvention geprüft »Eden. Dupries er klärte im Namen Belgiens, dass sein Land gleichwie die Vereinigten Staaten von Nordamerika bereit sei, einem internationalen Uebereinkommen beizutreten, durch da? sich die Signatarstaaten verpflichten, ihrs Statistiken über die Massenproduktion zu veröffentlichen. Verschie dene Zusatzanträge, die die Organisation der Veröffent lichung der Statistiken über den Waffsntransport bc- tre'fen, würden an die Untorkommission für Handels und Zollfragen verwiesen. > Runst unä Wissenschaft. -ticha,d Wagners russisch« Apostel. Vor kurzem hat der be rühmte russische Säuger Jerschow, der erste und einzige Wagner- Tenor der Siaats-w^ w Pei-r-burg, sein drelss'^rähriges Kü >st- lerjubiläum gefeiert. Ihm verdankt Wagner die unrehenre Vo- pvlarität, die er in Russland gen'csst. Ierillww, der Schn -wer KosakeNfomilie, kam den neunziger Iabr-n dr.-- "origen Jahr hunderts vollständig Nlittelcs rach Petersburg, um ar.! kaiserli chen Konservatorium seine ungewöhnlich hohe und starke Tenor stimme ausbilden zu lassen. Nach einigen Engagements in ver» schiedrnen russischen P-ovinzstüdten debütierte Jersch-w an der kaiserlichen Oper In Petersburg in Gounods „Faust" und wurde sofort auf längere Zeiet verv,lichtet. Als Jerschow zum erst > Mal den Tannhäuser sang wurde er von Wng*> rk l-idenstr>.ft- licher Dramatik so hingerissen, dass er nur noch die grossen Wag» nerschen Heldenpartien, namentlich den „Sicgmu-.d" d^n „Sieg, ftied" und den „Tristan" singen wollte. Seine edlen Züge, seine bühnenwirksame. Gestalt und seine grosse Stimme kamen ihm für die Verkörperung dieser Htldenrollen zugute. Dank Jerschow wurden die grossen Tondramen Wagners in den Spielplan der kaiserlichen Oper ausgenommen, wo sie bald das Publikum der artig anzogen, dass sie stets ansverkauste Häuser machten und einen Wagner-Enthusiasmus hervorriesen. Unvergesslich bleibt Jerschows Siegfried, bewundernswert in seiner rpthmisch-n Elastizität, der Leidenschaftlichkeit seines damatischen Gesanges «nd der strahlenden Leuchtkraft seiner stets jugendlich frischen Lrschrinung. Als Tosima Wagner ihn einst hörte, nahm sie ihn sofort für Bayreuth in Aussicht, fein Auftreten scheiterte jedoch daran, dass e, den deutschen Text nicht erlernen konnte, wa» ums» L«da,»rliche», al« d« rmlal -e»abt» Künstel. zu den yössten Erscheinungen der russischen Bühn« gehört auch sonst nie tm Aus land ausgetreten ist. Reise der Moskauer Oper nach Deutschland, Holland «nd Amerika. Im Herbst dl^es Jahres wird sich das Opernensemble des Moskauer akademischen Künstlcrtheaters aus eine umsang, reiche Gastspielreise nach den Vereinigten Staaten begeben, die von dem bekannten Reuyorker Impresario Morris Gest arran giert wurde. Das russische Opern-Ensi-mble wird in Neuyork und allen auderir grossen Städten der Union Vorstellungen ver anstalten. Vor Antritt der amerikanischen Tournee wird das Moskauer akademische Kiinstlerthcater eine Reise durch Oester reich. Deutschland und Holland absolvieren «nd dabei in den Hauptstädten dieser Länder «!--« Reihe von Gastspielen veran- stalten. R«Ich»verbcrstd Deutscher Tonkünstler »nd Mustklehrer, Ortsgruppe Leipzig. Das seit dem Tode von Prof. Stephan Krehl unbesetzte Amt de» 1. Vorsitzenden der Ortsgruppe Leipzig ist von Professor Max Pauer Übernommen worden. Generalversammlung der Kant-Gesellschaft. Am Freitag, den b. und Sonnabend, den 6. Juni findet in den Räumen der Universität Halle die diesjährige Generalversammlung der Kant- Gesellschaft statt. Die Tagung ist ,u einem Philosophischen Kon- zretz ausgebaut worden. Die Vorträge gruppieren sich um das Thema „Metaphysik", und zwar wird diese» Thema von drei Gesichtspunkten aus behandelt werden: 1. „Metaphysik und Philosophie"; Vortragende u. a. die Professoren Paul Menzer- Halle, N'kolai Hartmann-Marburg, Ernst von Aster-Gießen, i Hermann Schmalenbach-Göttingen; 2. „Metaphbsik und Natur- i Wissenschaft"; Vortragende «. a. die Professoren Han» Driesch. Erich »ech.«.München, Friedrich Kuntz»>P»«n: ». stützen. Außerdem sei "eine gemeinsame Aktion für deiHind T Fall beschlossen worden, daß, die Kommunisten die Re Kirrung irgendeines Balkanstaates stürzen sollten. EkgLnzungsetat 1424 u«ö 142S. Tier Reichs rat nahm gestern dis von der Regierung vorgelegten Ergänzungsctats für 1924 und 1925 an. Nach den Angaben "des Berichterstatters bringt die Er gänzung für 1924 eine Mehrausgabe von insgesamt 652 Millionen Mark, diejenige für 1925 sine solche von 72 Millionen Martz. Ter letztgenannten stehen an Mehr einnahmen 1,1 Million Martz gegenüber, sodaß für 1925 ein Ausgabenbedarf von "70,9 Millionen M. hinzutritt. In der dabei geführten "Unterhaltung sprach sich dell ^ronprin' "ür eine Politik der Verständigung und eine Ueberbrückung der Klassengegen sätze aus und Gedauerte lebhaft, daß der unselig« Flaggenstveit die Nation noch immer in zwei feind liche Lager spalte. ' ' I Li keinesf int Ha gehabt mit de Punkte Hände antwm irord?r abends wütliä AVtaw scheint) nig in einer Bitte i ihn hi dann " D Zettel Brüh« die Sc blaue Lipper U war L noch t Aufwertung»^«,. «Yem Anschein Vach sollen die Met nungsverschiedenhetten zunächst auf dem Dege der Ver stündigung zwischen den Fraktionen ausgeglichen wer den, «he man die endgültige Beschlußfassung vorbe rettet. Eine -emokratkfche -Infrage. Die demokratische ReichstagSsraktion "hat "eine kleine Anfrage an die Reichsregierung gerichtet, in welcher unter Bezugnahme auf die im Untersuchungsausschuß )es preußischen Landtages "wogen des Todes des früheren RsichSvostministerS Dr. Höfte 'festgcstrllteu Tatsachen die Neichsregierung gefragt «wird, "was sie zu tun gedenke, um ausreichende Ärztliche "Pflege erkrankter Untersuch- chungsgefangeuer in allen 'deutschen Ländern sicherzu teilen. Der üeutsche Kronprinz an clas Reichsbanner. Am vergangenen Sonnabend und Sonntag stand OelS, der Wohnsitz de» ehemaligen Kronprinzen, unter dem Eindruck einer machtvollen 'Kundgebung der Repu blikaner Schlesiens. Schon am 'Sonnabend waren Tau sende von Reichsbannerleuten iru» ganz Schlesien zur Bannenveihe der Oelser Ortsgruppe eingetroffen. Nach Einbruch der Dunkelheit bewegte sich ein glänzender Fest zug durch die 'Straßen der Stadt, die mit Girlanden und Transparenten geschmückt waren, und am Kriegerdenk- mal gedachte der Gauvorsitzende, der demokratische Land tagsabgeordnete Hermann der Toten de» Weltkrieges. Ein großer Zapfenstreich ^beendete diese öffentliche Feier. Am Sonntag mittag sand die große Bannerweih-e aufs dem Ring statt, k>o "die Massen im Viereck am schwarz- rotgold geschmückten Kriegerdenkmal "ausgestellt waren, hinter dem ein Wald von Fahnen und Bannern wogte. Vor dem Denkmal standen die neu zu weihenden Banner und Fahnen. Die 'Kundgebung wurde umrahmt durch eine länaere Ansvrache, des "Auudorsitzenden Hermann n«d cine Weiherede, des 'PastorS Möhring. Nach dem Entrollen der geweihten 'Fahnen erscholl aus vielen laufend Kehlen die "dritte Strophe des Deutschlandliedes!. D«vn erwl-7te der "Vorbeimarsch dor den elf neu ge weihten Fahnen. "In den Nachmlttagsstunden zogen die Reichkbannerleute am Schloß vorüber. Der Kronprinz mit , „ „ tionolen, der Deutschen Volkspartei, des Zentrums! und der Wirtschaftspartei gesonderte Besprechungen über die EMaM erklärt seine Jinrmzreform Park», 12. Mai. Finanzm'nistrr Catllaux hat heute vormittag vor dem Finanzausschuß ver Kammer die an- gekündigten Erklärungen Mer die von ihm beabsichtigte Ftnanzreform abgegeben Nach 'seinen Erklärungen setzt sich da» auf 3 8S4 Millionen Franken geschätzte Defizit wke folgt zusammen: 1. aus dem Defizit in Höhe von 11S0 Mill, Frankeli, da» sich bet stnem Vergleich zwi schen dem Einnahmen« und dem Ausgabenooranschlag ergibt, 2. »US dem Liefiztt in Höhe von 1240 Mill. Franken, da» aus der Tatsache, hervorgeht, datz die Ein nahmen, die Frankreich au? dem Dmvesplan erwartet, lediglich für Wiede.^aufbauzmecke auf besonderem Konto Vorbehalten werden sollen, 3. aus dem autzerordentlichz n TtaatSzuschutz -ur Benstonskasse der Kriegsopfer »n Höhe von 1250 Mill'omm Frankem und 4. auv der die Postverwaltung iur Bsrbesserung der Materialien ausgeworfenen Summe von '254 Mill. Franken. Die innere Schuld Frankreichs beläuft sich nach Ecntlaux' Berechnmig auf 2K0 Milliarde» Franken. Hiervon sind 130 Milliarden tur^j ristigß Verpfüchtungen aller Art und 150 Milliarden tonsolidierte Renten. Caillaux, d"r die kurzfristige Sckuld 'Frankreichs als gefährlich hoch bezeichnete, erklärte., um zum Ziele der Sanierung zu kommen, dürfe man nickt verhehlen, daß eine Erhöhung der Einnahmen um ungefähr 3500 Mill. Franken er forderlich sei. Gemäß der programmatischen Erkläruni- der Regierung werde man sich, an alle Bürger wenden, um diese Summe aufzubringen. Der Ertrag der allge meinen Einkommensteuer werde, «ohne daß ihre Quote erhöht werden werde, 'durch eine stärkere Kontrolle er- tragsiähiger gemacht werden Können. Die Sonderein kommensteuer solle für Steuerzahler mit einem Ein kommen von mehr äls 25 000 Franken erhöht werden. Um den Mittelstand und die Arbeiterklasse zu schonen, werde, was die indirekten Steuern betreffe, die Regie rung sich außer lmit einer Erhöhung der Tabakpreise, die bereits für das Budget 1925 vorgesehen war, mit der Berichtigung eines einzigen Steuersatzes begünstigen. Weiter werde die Schaffung einer staatlichen Rückver- sicherungskasfe beantragt werden, an die alle Versiche rungsgesellschaften wenigstens 30 Prozent ihrer ver einnahmten Prämien ab,Uhren " müßten. Aus diese Weise komme dem Staate ein Teil des Nutzens der Mo nopole der Versicherungsgesellschaften zugute, und der Finanzminister werde, ohnc Irgendwelche Expropiierung eine beträchtliche Beteiligung Ves Schatzamtes an Ueber- gewinnen buchen können, ohne zu bürokratischer Orga nisierung schreiten zu 'müssen. Da die neuen Steuern erst im Laufe des Jahres 1925 voll in die Erscheinung treten würden, werde bas Schatzamt gezwungen sein, bis Ende dieses Zahnes noch ans eigenen Mitteln die Verpflichtungen zu decken. Caillaux kündigte zum Schluß noch an, daß weitere Finanzpläne in Ausarbei tung begriffen seien, u. a. einer hinsichtlich der Erb schaftssteuer, bet der burcki eine schärfere. Erfassung eine Herabsetzung der nach Ansicht Caillaux' übertrieben hohe Erbschaftssteuer ermöglicht werde« "könne. Außerdem glaubt der Finanzminister bas Ociroi In kurzer Zett vollkommen beseitigen zu lönnen. Er lasse einen Cove für Steuergesetze ausarbeiten, "der die Verpflichtungen der Steuerzahler bestimme und zu gleicher Zeit die Steuerzahlung vereinfache. Nach dem Exposee des Fi nanzministers ist der Finanzausschuß in die Beratung desselben eingetreten. s ' i t ' - > ' !' , die kleine Entente pretestkert gegen Srenzkegullerung. Wie „Manchester Guardian" erfährt, hat die ferenz der kleinen 'Entente beschlossen, Frankreich geud zu bitten, alle britischen Pläne für eine AenderunHadunf Entschließungen -es Sowjetkongresses. Moskau, 11. Mai. Ter allrussische Sowjetkongreß bestätigte den neuen Wortlaut der Verfassung Sowjet« rußlands mit den Abänderungen, die aus den gegen-Aiei «ut wärtigen wirtschaftlichen Bedingungen 'zu erklären sind. Er nahm das Ausscheiden der Republiken der Turkme nen und Uzbetzen aus Sowjetrußland zur Kenntnis. Diese Republiken werden "auf dem übermorgen zu er öffnenden Svwjettzongreß der gesamten Sowjetunion ih rem Wunsch erklären, unmittelbar "dem Bund der Sow jetunion beizutreten. Ter Kongreß wählte eine Zentral- erekutive aus 300 Mitgliedern, unter denen sich Kali nin, Rhtzow, Stalin, "Sinowjew, Trotzki und Tomstzi be finden. Etwa 30 Prozent der Mitglieder der Exekutive sind Bauerndelcgisrtt. ' " " ' : ' " ' ö ' ' Polen vertuscht -le Schä-eul Nach einer der Pnu-iger Allgemeinen Zeitung au durchaus zuverlässiger Quells dorr auswärts! zugegan >er wn endet genen Meldung ist 'man in Polen seit den letzter: Tahn n der um ( ten Schwellen auszuwechseln»r:M so unangenehme F-st E stellungen unmöglich zu Wachen. Etz ist! zu hoffen, da! --- — . - - -em on M lebens