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Mm »Matt und «NM»« f«r da» Azgedtrge. «ommrmd, »« L Kovsm-N »V». VVoimi-engedol Ki>, 14 en/rimKi'LKlsi'lLenL ^8 vk^l M8 VL^ ^ooeirxL^ 8/rvLNUl.LSLX ttemeun» legen ser ttrse . SSO.— f einem tellen. Bezirkstag äer klmlshauptmann- schäft Schwarzenberg Im Prinzeß.Marlen.Stift In Schwarzenberg am 1. November 1922. Vorsitzender Gtadtrat Ziegler-Aue. Anwesend: Amtshauptmann Lr. v. Schwartz und S9 Abgeord nete. Genehmigt wurden: Die ErhöMmg des Anteils des Bezirksverbandes am Stammkapital und am Tav' lehn für die Kraftverkehrsgesellschaft „'Freistaat Sach sen" ans je 15 000 Mark, die Erhöhung des Unterhalts geldes für die Freistellen bei der LandeSschule Dresden, der Beitritt des Bezirksverbandes zum LandeSveretn Sachsen für ländliche Wohlfahrts- und Hekmatpflege, die Uebernahme der Bürgschaft des BezirksverbandeS für je ein von den Gemeinden Carls seid und Zschorlau bet der Kreditanstalt Sächsischer Gemeinden aufzunch. mendes kurzfristiges Darlehen, die Uebernahme der Bürgschaft für je ein den Gemeinden Lauter und Pöhla vom Wtrtschaftsmtntstertum zur Kartoffelversorgung gewährtes Darlehen; die Erhöhung der an die Staats kasse zu zahlenden Vergütungen für die Tätigkeit der AmtSstratzenmeister in Kommuntkationswegesachen, die Bereitstellung von Beztrksmitteln zur -Fürsorge für .Kleinrentner. Weiter wurden genehmigt: die Nachträge zum Haushaltplan für den Bezirksverband, für den Pflegebezirk des BezirksverbandeS und für das Prinzeß- Marion-Stift. Lite wiederholte Erhöhung -er Verpfleg fähe im Prinzeß Marien-Stift wurde nachträglich ge nehmigt. Die Vergütungen für den Vorstand, Arzt, Geistlichen und GesangSleitev im Prinzeß Marlen-Stift wurden erhöht. Der Erweiterung des Säuglingsheims im Prinzeß Marien-Stift wurde zugesKmmt. Tie Nich- ttgsprechung der Jahresrechnung auf das Jahr 1919 der Bezirksfrtedenskasse ist erfolgt. Dio Gteucrordnungen für den Beztrksverband der AmtShauptmannschäft Schwarzenberg über Erhebung von Zuschlägen zur staat lichen Grundsteuer und zur staatlichen Gewerbesteuer in den Gutsbezirken wurden angenommen. Als Mitglied der Fürsorgeverbandsbersammlung an Stelle des frü heren AmtShauPtmannS Dr. Kaestner wurde der AmtS- hauptmann Tr. v. Schwartz gewählt. Zum Schluß re ferierte der Vorsitzende über den Stand der Erörterun gen in Sachen der Einführung der kostenlosen Toten bestattung für den Bezirk. Keuler, Mine Rlr»m1is . -SV.- - IIKK VßUIjfmßDDF- , e »»,,»»» 1 »» » Polin», vor vüttnerveuer >50.— Si» «I> 7«<» blilm» e»d«. , / . . Koeegger, f,cob äer üelrte 4S0.— DI« kafl»»ll« und lch»«rm!Il!-, Dilchlit« Un«r M»«n- t»rs-v«u«nilchnfl, dl« »«n lunddunnrt««» tzaiddniin dm«n «In«k,«lh und lchllidllch di» «uf d«N I«t>«n p«nn »i« «M« „dnchl 8cnoci<e^ tznif, im Buchend«! >i«Idi«I»«nd. Annaberg. Landheim. — Amtsenthebung. Der Elkernbund des Staatsrealgymnasiums hat das SchützenhauS zu Jöhstadt angekcmft, um es zu einem Landheim für die Schüler schaft einzurichten. — Der Leiter der Handelsschule, Studien rat Schwärze! wurde seines Amtes enthoben. Freiberg. Der Verband der jungen Demokra- ten in Sachsen hielt unter starker Beteiligung seinen Jugend tag ab. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Referat von Jo hannes Pretzfch über „Die geistige Einstellung der demokra tischen Jugend '. Eine rege Aussprache und Organisationsbe sprechungen füllten den Tag aus. Johannes Bretzsch-Chemnttz- Auerswalde wurde zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt. sche Franken fn Noten zu 100 und ü Frank«». SO 000 Mark deutsche- Geld in Zehntausendmarkschetnen und eine Anzahl sehr wertvoller Schmucklachen. Auf die Wtederbeschaffung der Sachen ist seitens de« Geschädigten eine Belohnung von drei Millionen Mark «»»gesetzt vezw. im Verhältnis de« wtederbe« schafften Uw«.»»«* Auf Ersuchen der Kopen ¬ hagener Polizei wurde ttn einem Berliner Pensionat der Dtrek- tor G. au» Kopenhagen festgenommen, der beschuldigt wird, SOO OOO dänische Kronkn (L70 Millionen Mark) unterschlagen zu Havens Eine junge Dame, mit der «p zusMmen wohnt», wurde ebenfalls verhaftet. G. bestreitet da» Geld unterschlagen zu haben. Er habe sein Veld in Aktien der Charlottenburger Wasserwerke angelegt und sein Veld bet einer dänischen Bank deponiert. Letzte Drahtnachrichten. Der Inhalt der deutsche« Denkschrift. ver^m, 4. November,, wie eine sozialdemokratische Korrespondenz über den Inhalt der gestern von der Retchsregtechlng der Reparattonskommisston überreich« ten Denkschrift mit-uteilen weiß, wird ist der Denkschrift einleitend darauf Htngewiesen, daß eine Stabtlisterpng der Mark gleichzeitig tnit der Balancierung unseres Etat» erfolgen müsse. Eine griößer« äußere Anleihe werde al» Voraussetzung zu einer Stabilisierung der Mark für unbedingt notwendig erachtet. Unter der vor- aussetzung, daß eine solch« Anleihe zustandekvmmt, sei die Reichsregierung nicht abgeneigt, auch den GolVb« stand der Reichsdank teilweise zu DtützungSzwecken für die Mark zu verwenden. Me Denkschrift verweist ferner darauf, -aß ein« äußere Anleihe nur dann möglich fein wird, Wenn die durch das London«* TMat festgesetzten deutschen ReparattonSverpflichtungen revidiert werden und eine langfristige Stundung eintrttt.. Ein« Stun dung, der Sachleistungen wünsche die deutsche Regierung nur für Materialien, die nicht ausschließlich, ftlr den Wiederaufbau Frankreichs verwendet werden. Die Denk schrift führt zum Schluß eingehend den Nachweis, daß eine Finanzkontrolle über Deutschland nur «ine Schäl, digung -er deutschen und damit der Interessen der En. tenteländer herbeiführen müsse. Der NeichSwlrtschaftSral zur Stabilisierung der Mark. Berlin, 4. November. Bon einem gemeinsamen Unteraus schuß des finanjwolitischen und de» wirtschaftspolitischen Aus schusses deS ReichfwtrtschastSrateS ist ein Gutachten ausgearbei tet worden, da» folgende Voraussetzungen für eine dauernd« Stabilisierung der deutschen Währung Mgibt: l) Neuregelung der ReparattonSverpflichtungen, die Deutschland eine mehrjäh rige Atempause zur inneren Kräftigung gewährt. 8) Sanierung deS öffentlichen Haushalte»; e« sei unbedingt geraten, schleu nigst dem gesunkenen Geldwert entsprechende Mehreinnahmen zu beschaffen. Daneben soll Sparsamkeit und Vereinfachung in den öffentlichen Betrieben und Verwaltungen durchgeführt und für eine möglichste Ermäßigung der Ausgaben gesorgt werden. 8) Intensivierung der Rationierung der Produktion. Der Aus schuß empsiehlt ferner die Ausgabe eine» wertbeständigen An- lethepapierü, da» die normale Spartätigkeit wieder ermöglicht. Der Ausschuß hält v» für erwägenswert, eine fundierte Gold anleihe mit einer kurz gesicherten Kreditaktion für Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft zu verwenden. Für eine unfun dierte Voldanloihe würde der Ausschuß die Verantwortung ab- lehnen. General Halft, - Militärdiktator in Ostgal«,len. WI-n, 4. November. Wie die westukratntsche Press» agentur mitteilt, Ist General Haller zum Militärdiktator für Lftgaltzten ernannt worden. Er hat sein Amt, da» die gesamte Zivil- und Milttärgewalt in seiner Han» vereinigt, bereit» angetreten. Haller hat den Auftrag, di« Sejmwählen und die Aushebung für die polnisch« Armee in Oftgalizien vorzunehmen. Mussolini» Neglerungßarbelt. Nom, 4. November. Mussolini empfing den Italic nischen Delegierten der Reparation»kommtsston Salvaro Naggt. .mit dem er die gegenwärtig In verltn zur M- men »vettere Entlassungen vor. Im übrigen war die Vag» unverändert. i .. GmmkigSm-e am 9. November — I» Sachs»»». Am Donnerstag, den S. November wird in Sachsen der Personen- zugSverfthr wie an Sonntagen durchgeführt. Ei» vftrft Serie von Tausendmarksch»inin. von den Reichsbanknoten zu tausend Mark mit dem Datum vom 1b. Sep tember 1982 wird in Kürze eine vierte Serie ausgegeben »Ver den. DaS Papier ist weiß und trägt ein Wasserzeichen, das aus dunklen, tnetnandergretfenden Linien in Form eine» stilisierten C gebildet wird. Di« Nummer in der linken oberen Ecke der Vorderseite ist in hellbrauner Farbe gedruckt. von aen Huer Llchikplelbaimen. Da» neue Programm in den Apollo-Lichtspielen ist ein aber maliger Beweis für die Umsicht, mit der die Leitung de» Licht spielhauses die Films auswählt. Der zweite Teil de» Mo- numentalstlmS „Kinder der FtnsterniS" steht aus einer künstlerischen Höhe, die kaum Überboten werden kann. Die Aufführungen des Stückes z. B. sind Meisterwerke der Regie kunst, desgleichen die Vorgänge die sich im Bergwerke absptelen, wobei die maschinelle Einrichtung deS Betriebes „unter Tag" auch Einblicke gewährt in die technische Vielseitigkeit eines Berg werkes. Schnell und glatt wickelt sich die spannrnde, erregende Handlung ab, deren Hauvtträger wie im ersten Teil des Wer kes, Grit Hcgesa, Maria Lesko unb Hans Mierendorf sind, Dar- steuer von bestem Rufe. Ebenso prächtig in der Ausstattung ist der zweite große Film deS Ntesenprogrammes: „Der große Ehe f". In ihm wird der Kampf zwischen einem großen Ver brecher und einem großen Detektiv mit der Waffe deS Geistes geschildert, wobei Ernst. Neicher den Detektiv spielt. Auch dieses Filmwerk verfolgt der Zuschauer mit atemloser Gespannt- heit. Der dritte Film des Abends aber gilt dem Humor: „CapltnbeiderFeuerwehr". Bet dieser Vorführung lacht edec Tränen, ob er will oder nicht. Wer diese Caprioien Chap inS und seiner Partner auf der weißen Wand sieht, der muß lachen. Alles in allem ein selten gutes Programm, dessen Besuch warm genug empfohlen werden kann. Von Staät uuä Lana. Ao«, 4. November 1S2S. Geht zeitig wählen! Die Wahlzeit am Sonntag dauer» von 0 bis 0 Uhr. ES empfiehlt sich, mit Ausübung deü Wahlrechts nicht bis in öle letzten Nnchiuittagüstuudeii zu war- ton, da erfahrungsgemäß bet Schluß der Wahlhandlung der Andrang von Wählern ein größerer ist. Nach den Bestimmungen der Landtags - Wahlordnung dürfen nach sechs Uhr nur noch die. Wähler zur Stimmabgabe zu gelassen werd'en, die zn diesem. Zeitpunkt im Wahlraume schon anwesend sind. Im Interesse schneller Abfertigung der Wäh lenden empfiehlt cs sich, daß immer die Bewohner eines Hauses zu einer Zett zum Wahllokal gehen, weil dadurch das Nach schlagen der Personen in den Kartotheken erleichtert wird. Industriebetriebe al« Wahlkontrollstellen. Eine charse Kontrolle über die. Beteiligung der Arbeiter an der Wnh sozi alistischer Laudtagskaukidnten haben die Gewerkschaften n du Wegs geleitet. Sämtliche Gewerkschaftsmitglieder erhalten einen Kontrollschein, den jeder Einzelne nm Wahltage mit zum Wahllokal bringen muß. Am Montgg, Ken t>. November wer den die Scheine von den gewerkschaftlichen Vertrauensleuten in den Betrieben gesammelt. Wer keinen gestempellenWahIscheln abgtbt, gilt als „Wahlfauler", der die „Feinde Ker Arbeiter schaft" unterstützt. Selbstverständlich verstößt Kiese Kontrolle der angeblich pnrteipolltisch neutralen Grwerkschasteu gegen die durch die ReichSversnssunq gnrnntterte vvlitische Freiheit uvd ist außerdem eine durchaus unzulässige Wahlbeeiuflussung. Wohnuugsnufsscht und Relch»ml«t«ngkssu. Zur Bekäm- psung der Wohnungsnot hat sich die Haupt sarge der zustän digen Stellen in den letzten Jahren der NeubaMätigkeit zage, wendet. Die Wahnungöämter junren in erster Linie in den Dienst der Wvhnungszwnngewtrtschaft und deS Mieterschutzes gestellt. Die nlken Wohnungen sind aber in den letzten Jahren jni allgemeinen in einen Zustand geraten, daß auch, ihrer Er- Haltung da« Augenmerk zngewendet werden mußte. Da» RsichSmietengesetz giebt nunmehr eine Handhabe, um Mittel für die Instandhaltung der alten Wohnungen zu gewinnen. Untor diesen Gesichtspunkten hatte die sächs sche Regierung die Äertroter de« Reiche» und der deutschen Länder zu einer Be sprechung in Dresden etnaeladen, aus welcher Einheitlichkeit da- rüber erzielt wurde, daß die Arbeit auf dem Gebiete der Woy- nungSaumcht nach Möglichkeit wieder ausgenommen werden müßte. Preußen/ Bayern und Sachsen wurden beauftragt, Richtlinien für die Durchführung dos Wohnungsaufslcht im Zu- smmmnhangv Mit dem ReichSmieiongesetz zu entwerfen. Der ArboitSmarkt In wachse« Hai sich in der letzten Woche picht wesentlich verschlechtert. Die Zahl der Arbeit nchendeu Mvg verhältnismäßig gering. Im Bergbau ist der Bedarf an Kräften gedeckt. Boll veWstigk sind die Ofen- und Porzellan fabriken. Eisen-, Metall- und Textilindustrie zeigen weitere Verschlechterung, dagegen besteht/ im Holzaewerve Mangel an Hrt« ArbottSkäftLN. Tädatl- »Md VchokvlademInbustrk nah- Sprechlaal. Diel» MMrH d<«nt Zum freien Metnungeauetaulch unserer Lese« DI. »ihriftleUung Rb.rnnnmt vastU nur di, pr«bg»I«vNch» D«anUvo»tuna. Vrkläruyg -er Lehrerschaft. Dor Wahlkampf hat die widerlichsten Formen angenommen. Falsche Behauptungen, Entstellung und Verdrehung von Tat sachen sind an der Tagesordnung. Die Lehrerschaft muh dab-r öffentlich erklären: Es ist nicht wahr, daß die Schule entchrlsi- licht werden soll; sie soll nur von der Herrschaft.der Kirche be wahrt werden. Auch in der neuen Schule soll dev Geist deü Christentums, nicht aber die Kirche und die sogenannten „chrift- Itcluin Elternvereiue" herrschen. Es ist nicht wahr, daß unsere guten crggebirgischen Sitten, unsere schönen Weihnachtülleder aus der Schule verschwinden sollen; gerade die neue Schule will eine Heluiatöschulv sein. Sie feiert die Feste der Heimat mir, vom Osterfeste bis zur Weihnacht mit allen schönen Liedern und guten Sitten und Gebräuchen. Es ist nicht wahr, das; in der neuen Schule sich jeder Lehrer fürchten müsse, im Unterrichte den Namen Goiteö zu erwähnen. Nein und tausendmal nein l Sie will nur nicht das gedankenlose Auswendiglernen unkindlicher Stoffe, das mechanische Hersagen von Gebeten und Absingen von Liedern. Wie viele der sogenannten „christlichen Eltern" halten wohl selbst auf Morgen-, Mittag- und Abendgebet? Für Religionöübungeni eignet sich keine Gemeinschaft besser alü die religiös einheitliche Familie. ES ist nicht wahr, daß ten Kin dern der Religionsunterricht genommen werden soll, nur soll der konfessionelle Religionsunterricht von der betreffenden Religi onsgemeinschaft erteilt werden, während die Schule bat religi öse Kulturgut durch einen Unterricht in RellgionSgescliichte zu vermitteln hat. Es ist, nicht wahr, daß der Inhalt der Sitten gesetzes (zehn Gebote) aus der Schule entfernt werden soll, daß die neue Schule (ost im Gegensatz zur Kirchenschulo weltliche Schule genannt keim Ehrfurcht vor den Eltern, keine Achtung vor fremdem Eigentum usw. fordern. Wer das Vege»tell be hauptet, ist entweder ein Ignorant oder ein bewußtvr Lügner. Wer demnach „sich als EHM vor Gott ernstlich prüf«, welche Bartet am meisten und besten für das Vaterland sorgm will" (letzter Kirchenbvte), der muß zu den: Ergebnis kommen: keiner Partei meine Stimme, die bereit Ist, dem Stanke die Volksschule (später vielleicht auch die höheren Schulen) aus der Hand zu nehmen, sie kirchlichen und nichtkirchllcheu BekeUutnisen nuS- zullefern und unter dem Namen Bekenntnisschule eine reine Kirchenschule zu begründen. Dio Lehrerschaft verwahrt sich gegen den Vorumrs der Religion»- und Kirchensptndschnst. Sie Vekämpst nur die weitere innere Zerreißung unsere» unglück lichen Volke» durch Konfession und Partei mich schon in der Schule. Sie handelt im wahren Interesse des Kinde» und aus Liebe zu Volk und Vaterland und stelst Religion und Nation über Könsession und Partei, , . Der Prissvmwschuß Im V»zlrkßfthr«v»r»in Aue. Vermischte^ Zum Großfeuer In den Numpftr-Werftn. Di« Rumple» werke in Iohanuiotn! sind, wie bereit» kurz gemeldet, von einem verheerenden Schadenfeuer hvimgvsucht worden. Dl« ' Lvscharbeiten wurden durch di« andauernden Explosionen von Beuzolbehältorn ehr erschwert. Die eiserne Konstruktion der Lallen ist infolge der Glut völlig verbogen. Die Backsteinmamr ist zum Teil ctngestürzt. Der der Brandstelle gegenüberliegend« Brunnen, der vor einigen Tagen noch geprüft undZn Ordnung befunden wurde, konnte nicht tn Betrieb genommen werden, weil an d«m Schlauch de» Hydranten der Kummer gestohlen war. ES ist nicht ausgeschlossen, baß die» in der Absicht geschah. Hen Hydranten unbrauchbar zu machen. Der Schaden wirb auf LOO Millionen geschätzt. Nicht nur, daß die Hallo vollständig vernichtet Ist, mich zivülf Auto» moderMr Konstruktion, soge nannte Rumpler-Trvpfsn-Attto», die zur Ablieferung kommen sollten, sind verbrannt. Der Betrieb kann in vollem Umfang aufrecht erhalten werden. Nach dem Ergebnis der Untersuchung liegt Branbstistmm vor.i Rftftndftbftatzl in einem Eharlotftnburaer Pensionat, von einen« raffinierten Hoftldieb-schwer bestohlen wurde ein ftit einige« La-vn tn vtnvm Lharlotftn-urger Pensionat tn der aUSetnaaderaehen zu wollen. Die ^Deutschen haben verschtedent- Üch Ns Einführung Her deutschen Sprache al» dritte Amts- wrach« verlangt, die unter dem vorwand der Kostenersparnis StiHer abgelehnt wurde.. Durch einen Antrag, die finanziellen Fohlen Liefer Einführung zu prüfen, sollte die Frage erneut vor- schleppt werden. Der deutsche Regierung-Vertreter und der deutsche Arbeitgebervertreter Bogel, stimmten für den Antrag, der Arbeitnehmervertreter enthielt sich' der" Stimme. Diktator Mussolini bat den Grafen Sforza, der bekanntlich unter dem fasztsttschen Diktator sein Amt nicht fortsühven wollte, nach Rom zitiert und will den Botschafter, wenn er a Abschiedsgesuch beharrt, vor einen StaatsgerichtShos Zugleich bat er seinen „Schwarzhemden" alle Terrorakte streng sten« verboten. Ob sich diese» Verbot auch auf Südtirol be», sieht? Der Minister für die sogenannten befreiten Gebiete, Viurati. hat seinerzeit die Banden geführt, die die Absetzung Pecathoner», de» Bürgermeisters von Bozen und de» zu wenw nationalistischen GouverneurL Credaro tn Trient mit Wassew gvwalt erzwangen.