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Auer Tageblatt : 20.07.1922
- Erscheinungsdatum
- 1922-07-20
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- SLUB Dresden
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Urheberrechtsschutz 1.0
- Nutzungshinweis
- Freier Zugang - Rechte vorbehalten 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id1735688886-192207201
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id1735688886-19220720
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-1735688886-19220720
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Zeitungen
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Auer Tageblatt
-
Jahr
1922
-
Monat
1922-07
- Tag 1922-07-20
-
Monat
1922-07
-
Jahr
1922
- Titel
- Auer Tageblatt : 20.07.1922
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«amtlich, idrn. schast hur Hut Kay rungSprä- (Stettin), cheit), v. . Kutscher rtzen. 'Lage der »räte, du» lallsttscken Hlung de» „halt und !ine große Demokra- irg Rathe- », die dem en Kamps Deutschen ! rdnete frage zur '. Juli ist '-Philipp ^en einge ieten Kari Inge van. ich würd' ä nicht in okratisch-r er kleiner, ist ersuchl chäden zu »utzes den. abt. Der zwar für jchcuß de. r „rechts, u „rechts, „der Ge» rur et>uu.i rüber Nur, die deur. ren Rang amerika- schen Zu. mit denen Außenpv- end einen ss Schon- rient ver- Inn en - ' 1921/22 2I von t satSfchuld ie Eisen- eilbahner, beitstage) Ausgabe ost, Tele» eine Un- und keine die Ans- rtionalen, ritt und ch all da-! er Etnri iegleriinr rdon, die lgari scher brer G>>- rung ba> in Brest, creichischl Gesandt' i Fällen 8 ordent- P-. h in der rar eii'k weiter r air dein sich Der- ,Wenn' S i sagen, ottereien esse ans err, dass» — rrrrd ler den itten. ! Stirn. Gefühl bewntzt zinneist m Trug gen, ein , das so ebt, ihn osc bet es Ton« oenn er »erliche» -r sich - er sich« !tzt, nnvi Sen ui.d hin st.z »etgthett , zeigte wtedeo R». 1Ü7 «z-r» Lagetttuu und Auze.g«» fit» ru« isiz-rbl.-r Donnerstag, du» A, Inti LiGÜ ^)iUUk uuu LclttU. Aue, 20. Juli tO22 keine «nrrkeanung der kontrollau-fchüsse in Sachsen. Auf I die letzten kommunistischen Forderungen, haben die LandeSvvc- I stände der sozialdemokratischen und der unabhängigen Partei I Sachsens geantwortet, st; lehnten eö ab, von der Regierung die Anerkennung der Kontrollauüschüsse zu verlangen, ebenso die Einführung eines BetrtebSrätekongrcsseü, da die» Sache der Gewerkschaften sei. Dagegen stimmten sie dem Ersuchen an die Regierung zu, von den Krtegervereinen die Abgabe der Waffen zu verlangen. Schließlich betonten die LandeSvorstände, sie hätten jederzeit den Grundsatz vertreten, daß auch Kommunis ten in Staatsstellungen berufen werden können. Ausschlagge bend soll nur die fachliche Eignung der Kandidaten sein. Arbeitsmarkt in Sachsen. Nach dem Bericht des Landes- nmtes für Arbeitsvermittelung zeigt die Kurpe der Arbeit- iuchendenzahl im Monat Juni, nachdem sie in den Vormonaten sich ständig abwärts bewegt hatte, eine leichte Aufwärtsbewe gung.. Die bekannt.'n an dieser Stelle wiederholt erwähnten, den Arbeitsmarkt beeinflussenden Erscheinungen der Wirr- schnftslage, wie Mangel au Fncharbeitskräfte», Wohnungs-, Kohlen- und Rohstoffmangel traten auch im Berichtsniouat In Erscheinung. Auch die Venuittelungstätigkeit war Im allge meinen noch äußerst rege. Trotzdem machten sich in einzelnen Verufsgruppen leichte Rückschläge in der Beschästiguugsmög lichkeit bemerkbar, die in einem Anwachsen der Arbeilosuchen- denzahl zum Ausdruck kamen. Unsere Kohleunot. In einem Briefe des Elektriziläis"-er" keS vbercrzgebirg, Schwarzenberg i. Sn., an ein Chemnitzer Matt wird erklärt, daß im Elektrizitätswerk Obererzgebirg englische und böhmische Kohle verwendet werden müsse, da die sfechen des Lugan-Oelsnitzer Reviers nicht die Förderung berauSbringen, die zur Befriedigung der Industrie ersorderl'ch sei Die KohIeuverteiluugSstelle» könnten den bevorzugten Un ternehmungen Ivie Elektrizitätswerken und GasnnstaUeu, zu« Zeit nur noch 60 Prozent deS ohnehin spärlichen Kontingents beliefern. Die Umkehrung aller wir'sckmftlicheu Ve>''äIiiOll,- sei schon soweit fortgeschritten, daß englische Uohle au deut'chei, Schächten vorbei bis au daS Elektrizitätswerk Obereregebira laufen must, damit die Industrie weiter arbeiten kann und nicht brutsche Arbeiter zum Feiern gezwungen werden. Kriegshinterbliebene, deren Renten nach nicht nach dem ReichsversorgangSaeseü festgelegt worden sind, können st st bei de» örtlichen Fürso'^estelleu lOits- und Bezirksämter für Kr'e- gerfürsorge) melden." Diese Stellen sind auaewiesen. die Ren sestsetmng der Renten bei den Versor.gungSdienslstellen zu ver anlassen. FahrpreiSermähignng slir Iugendpslegrverelne. DaS Ber- ordnnngsblatt deS Ministeriums deS Kult»« und öffentlichen Unterrichts teilt mit: Rach Mitteilnna deS ReichSverkehrSini- nisterK konnten die stiften der behördlich anerkannten Inaend- pflegevereine, die zur Inanspruchnahme der FahrPre'Sermäb>- gnng auf den Eisenbahnen berechtigt sind, noch nicht abge schlossen werden. Die betreffenden Organisationen werden anfgefordert, nunmehr die Anmeldung zu beschleunigen. Da stiften werden nm 1. Augnst abgeschlossen. Bon diesem Tag» an wird die Fahrpreisermäßigung nur solchen Vereinen ge- währ«, die nach dem neuen Verfahren anerkannt und in den stiften eingetragen sind. «, .. Vorläufige« Ende der Ouäkerfpelsungen. Die OnNke^, die sich nm die Kinderspeisnng in Deutschland ein nnvergeb licheS Verdienst erworben haben, stellen Ihre Tätigkeit am .0. Juli ein. ES besteht jedoch die Hoffnung, das, diese Speisungen wenn auch leider nicht in srüh.-rem Umsaune, auch im lammen den Wtn'er v e-^en sortaesüb"« werden können und zwar durch den deutschen ZeptrnlanSschnst für die AnSlandShilse. Die Mittel werden aus Sammlungen in den Ver.'imgten ü-taaten bei den Amerikanern deutscher Abkunft und durch die deutsche Regierung aufgebracht werden. Zur Förderung der deutschen Splftenkunst findet vom 7. bis 1-i. Oktober in Berlin eine Spitzen m -e s s e statt. Bei dieser Spitzenmesse wird ein Wettbewerb veranstaltet, wo zu jeder Deutsche' zngelassen ist und wozu nur haudgesertign Spitzen jeglicher Art und Stickereien a»S ausschließlich deut schem Garn, Stoss und Zutaten eingeties.>rt werde» dürfen. ( s sind bisher Preise im Gesamtwert von 20 000 Mcnk aus gesetzt. An der Spitzenmesse nehmen auch di? deutsche Spitzen- mdnstrie und verwandte Industrien, wie Nähmaschinen, Garn usw. teil. Blitzgespräche, stu Bebmen und in Dentschönerreich g'bt ,-s sog.'iianute Blitzgespräche, die selbst den dringenden Ge sprächen noch Voraugehe». Sie kosten neunmal soviel, wie ein gewöhnliches Ferngespräch und werden so schnell erledigt, daß der Teilnehmer am Apparat sofort warten kann. Der Ver kehrSansschnst der Zittauer Handelskamm.'r hat sich ans Reichs- postmtnisterinm mit der Bitte gewandt, zu prüfen ob und un ter welchen Bedingungen auch bei und Blitzgespräche eingefülnr werden könnten. — Da es bet »ns schon seit einiger Zett Blitz- Telegramme gibt, ist nicht eiuzusehen, warum man dem Bet- spiel unserer Nachbarländer nicht folgen sollte. Schwarzenberg, 10. Juli. Ertrnnke n. Der Geschirr- i iührer H. unirde in der Nähe der Schokoladenfabrik als Leiche ans dem Schwnrzwasser gezogen. Es ist anzunehmen, daß H. in der Nacht vom Sonntag zum Montag von dem richtigen Ützege abgekommen, ins Wasser gefallen und ertrunken ist. Oberftiißengrlin, ist. Juli. Einbruch. In ver Nacht znm Mittwoch voriger Woche wurde ein Schuppen des Gast wirts Koch erbrochen und ans einem darin stehenden, mit Deckel versehenen verschlossenen Wagen, der ebenfalls erbrochen wurde, Wäsch.- und Kleiderstoffs. Im Werte von ungefähr 0',000 Maik, dte dem Handelsmann Brückner In Hartmanns dorf bei Kirchberg gehörten, gestohlen. Brückner, der mit chnlttwareu handelt, hatte den Wagen mit den Vorräten bei Koch eingestellt. Zwickau, 10. Juli. Beranbnngvon SiPolenten. ^'e Einzelheit.'» der schweren Vergehen, die am <1 und ö Inli gegen Einwohner, Strnsu'»pnssnnt?n und CIpa'eute be gangen wurden, kommen, wie die Zwickauer Zeitung berichtet, fetzt erst nach nnd nach an die Oeffentlichkeit. Um einen Be- griff davon zu geben, we« Geiste« Kind die Elemente gewesen sind, die sich an den Nnrnhen am 4. Juli beteiligt haben nnd mit denen es Infolgedessen die Landespolizei bei ihrem Einsatz zu tun hatte, möge die eine Angabe dienen, daß verschiedene» Beamten der Landespolizei, teils Im Handgemenge, teils nach 'Verwundung außer Taschenmessern, Taschentüchern. Brief taschen, Notizbüchern n. a. m. Geld in Höhe von 8M, I llio, IM), 800 Mark, zwei Taschenuhren mit Kette, ein Trauring nbgenammen worden sind. Klingenthal i. 1». Juli «uslösungde, Stadt- Parlament«. Hier hatten sich sozialdemokratische Stadt- verordnet« an einer Demonstration beteiligt, die In Tätlichkeit«« ausartete. Die tu der wirtschaftlichen Ver einigung zufammengeschlossvnen bürgerlichen Klingenthaler Stadtverordneten und Stndträte verlangten mm, daß Ihrem mtßhandelte» Mitglied von den an den Ausschreitungen be- »'tilgten Stadtverordneten Genugtuung gegeben werde. Das lehnten dle sozialdemokratischen Stadtverordneten ab, worauf dte bürgerlichen Stadtverordneten die Sitzung verließen und erklärten, an keiner Sitzung der städtischen Kolstgien teilzu nehmen und ihre Mandate ntederzulegen. Dte Wirtschaftlich» Vereinigung hat nunmehr die Auflösung der beiden städtisch?,. Koii.g.eu bet der vorgesetzten Behörde beantragt. Treuen, 10. Juli Eine Friedhofs-Stiftung. Rittergutsbesitzer Adler hat zur Erinnerung an seinen im vorigen Jahre verstorbenen Sohn der Gemeinde Unterlauter' bach ein Grundstück zur Anlegung eine« Friedhofes geschenkt. Der Friedhof soll zugleich als GedächtntSstättes für die im Welt kriege gefallenen Glieder der Gemeinde angelegt werden. Leipzig, 10. Juli. Das En he der städtischen Operette in Leipzig. Die ungünstige Finanzlage der städtischen Theater in Leipzig hat den Rat der Stadt und di: Stadtverordneten zu dem Entschluß genötigt, den mit der Zen^ traithrater A.-G. geschlossenen Pachtvertrag, der nm 21. August 1021 ciblänst, nicht wieder zu erneuern, vielmehr von diesem Zeitpunkte ab die städtische Operette als selbständigen Theater- b trieb aufzugeben D'e Stadt würde damit eine Ersparnis von rund 1 760 000 Mv'k Zuschuß jährlich machen. Freiberg 10. Juli. Pnrteiklatsch. Gegen Oberbür germeister Hnuvl war, wie berichtet, von Seiten der Linkspar teien di,- VerdächI'auna anSaeiProchen worden, er verberg? in v"ei In seinem Awisziwmi'r befindlichen Schränken Sockle», d'e daS Lickst der Oeffentlichkeit zu scheuen bätien Der Ober- büraermeister bwininmw eine richterliche Dmchwchma d," Ech'änke, die setzt die völlige Haltlosigkeit der Verdächtigungen ergab. vermischtes. Die veilorene lkisenbahnsahrkarte. Daß mau eine Fahr larte^veruerl, kommt z.emoct) ost uor. In der Reget stud.' pe pch bald wieder, jodoß mau leine anderes Folgen zu oinpi"' den hat, n,s denSchreck über den gehabten Verlust. Manchma. finde! sie sich aber auch nicht wieder. Daun muß Man eine Arl Strafe zahlen. Nach der Verkehrsordnuug hat dersenlge, dm ohne Fahrkarte im Zuge betroffen wird, oder die Fahrkarte verloren hat, und diesen Verlust nicht sofort genügend glaub haft mach.',, kann, für die ganze vom Zage resp. von ihm zu- rück",-!eg,e Strecke den doppelten Fahrpreis zu zahlen. Ein Reiferer sand bei der Kontrolle seine Fahrkarte nicht, der Be nmt> erstattete Anzeige, der Reisende aber weigerte sich, die Strafe zu zahlen mit dem Hinweis, daß er an der Bahnsteig- sn-rre die Korte gehgbt nnd ein anderer sie oesetzen habe. D'e Eisenbabn ließ eS anf eine gerichtliche Entscheidung ankommen, die den Mann sivisprach. Denn eS komme n'ckst darauf an, smst daS U'ta's, ob der Angeklngto die Karte ver'oren, sondern, ol ei sie besessen habe. Die? sei durch den Ze>'gen bewiesen, Ww also auf der Estanbahn säh't, tut gut, sich für alle Fälle aines Zenaeu zu versichern und sich dann nicht etwa in^ BockSkwn- fagen sti lallen, wann er die Karte vertiert. Ilnglaulstiche Teuerung in Wien. Infolge der vermehr»'». Geldentwertung tritt eine Biotprelserböb"»-! ans '2170 Kro na, ein. Eine weitere Verteuerung des BrotpreiseS steht bevor. D e übrigen Lebensmittel, wie Fett, Zucker unk Mchl, vert'n ein sich in d.r gleiche» Weise. Temperatursturz In Frmikrtich. lieber Paris wach an Sonnabend ein schwerer Sturm herein. In Grenoble sie' das Thermometer bis auf zwei Grad über den Nullvnult. Ii der Umgebung vou Orleans wurde leichter Frost wahrgeuom meu. In Perouse verurjachle der Sturm großen Schaden Auch einige Personen wurden verletzt. Erst nach zwölf Stun den legte sich das Unwetter. DaS furchtbare Eisenbahnunglück in Prrdeal, das dunst den Zusammensturz einer Brücke venirsachi ist, zeigt einmal wieder, haudgreislich, wie verloddcrt die rumänische Verwal tung ist. Die eiugestürzle Brücke war eine deulsche Kriegsuöi' brücke, die an Stelle der von de» Rumänen gesprengten er richtet worden war. Solche behelfsmäßigen Bauten halten Natürlich nur einige Inbc,, die Rumäne» hätten aber jeit lange Zelt gehabt, eine wirklich ordnungsmäßige Brücke bei zustell,'n Die amerikanischen Riesenstrcikü hab.-n den Präsidenten Harding zu weiteren .'uergüchen Schritten veranlaßt, zu denen auch eine Einladung an die Grubenbesitzer gehört, die Berg werke wieder in Betrieb zu uestmen. Dos bedeutet, daß bst .'iner Nichtbesalgung der Einladung die Gruben unter Regie rnngSkantrollc gestellt werden würden. Im Gegensatz dazu richtete der Arbeiterführer Debs, der auch für die Präsident schaft kandidiert hat, an die Arbeiterschaft eine Anfsarderww zur Unterstützung der streikenden Bergleute durch einen Ge neralstreik. Eine solche Aufforderung läßt immer vermuten, daß dte Kräfte der Ausständigen znr Neige gehen. Letzte Drahtnachrichten. vor««*slchtltch «in dr«t- di« stchsmonallich»« Moratorium. Pari«, SO. Inli. Lhiaoca Tribun« v«ria«tit, dah mit französisch«« Zustimmung di« R'paration«kammiition versuch,m«is« «in Moratorium für L«u«schlond ^schlossen hab«, vi« Sinz»IH«it«n s'ien noch nicht f«i»a«s,tzt. Li, Franzos'n wünsch»« «« ans » Mono«« ,« d«schrönk»n, dl, Snglönd«» woil«n «, aus 6 Monat« s«sti»g«n. Für ihr« Zustimmung v«rlaog,n di« Franzos«» sir«ngst« allli»««« «on- troll« sämtlich«» wichtig.» FlnanzprosrA« d«vor si« dem N«lch»t«g zagrh«» «nd dn»chg«sührt w«rd«n. An Stimmen der Vernunft fehlt e« nicht. Partie 20. Juli. Lhteagv Trt'bnne tchrctbt: In alli- ierlen Kreisen nehm« man nicht an, daß eure glltierw Finanzkontrolle in Tvntschland die Reparationssrage sehr fördern werde, aber «« fei. von wesentlicher Beden-, tuna drn völligen Zusammenbruch dies«» Lande« zu porhtndrrn. Tie Quell« der deutschen BarzasZunqen werd« nach Ansicht Amerika« der deutsch» Außenhandel sein aber solange nicht in der gesamten Welt die Mle herabgesetzt und große Mengen deutscher Waren ausge- führt würden, werd« «a »«utschlaud unmthltch f«in, tr- gendwelche b«d«ut»nde «arfummen zu bezahle», obivohl «< allerdings im «and» fein werbe, den alliierten Län dern Sachlieserungen zu leisten. Sin« interällirrte Konferenz. Pavl», SO. Juli. Ter Direktor fü- Prilurt-üter und (-arische Bande zurück. Die österreichisch» Regierung t,a> die notwendigen diplomatischen Schritt« eingelettet, >,,» be» Versuch einer neuerlichen Beunruktigung des B>.r^n.ander abzuivehren. PUs»d«ki »l-M M ««Misjchqu,, 80. Juli. Gestern, hatte ALK, Korfanch eine Sl»ot«nz beim Otaatschet, wobei er die List« da» btvte ihm vorgeschlagenen Kabinetts dorlegt«. S» entspanit sich «In« kurz« vlusfprach«, in deren Verlauf de« Staats« plästvrm sich auf lein am 16. v. M. an den Präsi den eu des Sejm gerichtetes Schreiben härtst, Worin ar e»siärie, er könne mit «arfanttz an !bss Vildan- sins» Kabinett» Glicht mitwirken and seinen Mcktrttt anMn- dtgt Bezüglich seine» wettersn vorgehens verwiss d« Slaatschef Korfanty an s^ns üAfträg-sdsr. Vs», 19° Sali. Vas Pa»«,,« Ist ,»g>A-stlst«, -Interessen im Ministerium be» Aßußexn hat «ine Kon. serenz der Direktoren der entsprechenden Stellen bet Len alliierten Regierung«» angeregt- Litese sott am LS. Juli in Partö stattfinden. Der AnlaZ dazu ist, wie di» Agenes Hava» mittsttt. das deutsche Ersuchen um «in« Herabsetzung der monatlichen Pauschalzatzlungen auf Grund de» Londoner Abkommen» v«N 10. Juni 1S21 für den Ausgleich der deutschen Schulden und Forderun gen. . , Rrlchspräsid«nt»nwahl -ar Jahr«Snwnb«. veM«, 20. Juli. Ter Reichspräsident hat wieder- holl gebeten, die NemvM be» Reichspräsidenten Lorizu- nrhmen, sobald rechtliche und tatsächlich« Hindernisse nicht mehr im Dege stehen. Nachdem nunmehr der deuischverbletbende Teil Vberschlestens abgegrenzt u>lb geräumt sei. ersuchte der Netchiprästdent den RetchskLnz- ler erneur um Anberaumung der Wahl durch den Reichst tag. Ter Reichskanzler besprach da nach: dem Gesetz der Wahltag vom Reichstag festgesetzt wird, dte Frag« mit den Parteiführern eingehend. Titese waren einrnü- ttg der Auffassung, da- es unzwepkmätzig sei, Len Wahl tag noch dor dem AuSetnandergehen de» Rerchstages festz»setzen. Tagegen soll di« Beschlußfassung des Reichs- tage» hierüber alsbald nach dem Wiederizusammenrrtti im Oktober vorgenommen werden- Tausch.findet dte Wahl voraussichtlich im Dezember oder Januar sta't. Die Abstimmung über das Tchntzgesetz «nd da» Veanttrnpflicht- geseg. Brrtzijn, 20. Juli. Laut vorwärts habe» in der letzten Neichsiagssltzung für da» Gesetz -um Schutze der Repu blik gestimmt dte Unabhängigen» die Sozialdemokraten, dte Demokra en und da» Zentrum, dagegen die Deutsch» nationalen, die Kommunisten, die bahrische Bolkspartet, die Welfen und der bayrische Bauernbund mit Auf nahme seines FrakllvnSmttgliedeS ReichSrrnährungSmi- nister Fehr. Ein großer Riß ging durch bi« deutsch« Polksparlet; ein großer Teil stimmte für pa» Gesetz, ein anderer Teil Hal sich der Stimmabgabe enthalten- und- »och andere haben sich an der Abstimmung überhaupt nicht beteiligt. Bei der Abstimmung über da» Gesetz betreffend dte Pflichten der Beamten stimmten die Kom munisten, die Unabhängigen, die Sozialdemokraten, die Lvmokraieu und da» Zentrum dafür, die Teutschnatto« ualeu, die deutsch« Bolkspartet, dpe bayrische Bottsparteil, der bayrische Bauernbund und di« Welsen dagegen. Die neuen preußischen Regierungspräsidenten. BcrUn, 20. Juli. Eine Korrespondenz berichtet über di« Neubesetzung der erledigten Regierungspräsidenten- Posten folgendermaßen! An die Stelle lw» Oberpräsideu- teu von Marienwerder wird Oberpräsideut Pros- k« treten, der politisch dem Zentrum nahesteht. Ter Re-, zzUrungSbezirk Merseburg ist Wit dem sozialbemo- lraiischen Landrat Berigmann besetzt worden. In da» Negterungöpräsidium Hildesheim ist Ministerialrat Halfern und in da» RegierungSprästdtum Stettin Obercegierungsral Moritz berufen? beide Negierung»« präsidenlen gehören der deulschen Bolkspartet an. Tas Regierung-Präsidium Aurich ist dem vemokraltschen irtitzrren Parlamentarier und Bürgermeister von Nor derney Berg hau» übertragen worden. Zum Regte« rungspräsidenteu in Kob len'-bürste der zweite T«le« gierte der Nheinlandskommtsston Bau knecht berufen werden, der dec sozialdemokratischen Partei angehürt. Auch für di« Negtcruttgaprästdien Aache n Trier unv Osnabrück sind dte neuen Regierungspräsidenten schon, vorgesehen, sie werden ebenfatt» wie der neue lOvcrprästdenl der Nhcinprovtn- Tr. Fuchs dem Zen« crum angehören. Demnächst soll auch der Negierung». Präsiden! von Schneide müh 1 v. Bülow in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. La» Ministe rium des Innern ist entschlossen, dte Netvtutton Les Landmges, wonach die leitenden Stellen tu Verwaltung und Justiz nur zuverlässigen Republikanern übertragen norden füllen, znr Durchführung zu bringen. Ta- nächste Eingreifen dürste sich auf dte Besetzung zrinrev größeren Anzahl von Landraisämtern in Ostpreußen beziehen. Terror über Terror« Stettin, 20. Juli. Als gestern mittag der Dampfer Sntnemünve die Fahrt nach Swinemünde ßntreten sollw, erschien ein Zug von Streikenden mit «iner roten Fahne am Anlegeplatz des Tampfer-S und versuchte La- Schiffsperional zur Niederlegung der Arbeit zu über reden. Die Streikenden erreichten auch, baß mehrere Hetzer ven Tampfer verließen, sodaß dieser nicht an« fahren konnte. Wie der Stettiner Generalanzeiger mel- sei, wurde darauf von der technischen Nothilfe Hetz* f personal zur Verfügung gestellt, sodaß der Dampfer 'abends aussähren konnte. T«r regelmäßige Betrieb j Slettin—Swinemünde wird auchnweiterhin mit Unter- Urützuug der technischen Nothilfe durchgeführt werde»». Kamps ka W»rs*»la«S, Wien. 20. Juli. Ter Grenzort HagerSdorf tm süd- i tichen Burgenland wurde gestern nacht von einer unga rischen mi, Gewehren, Ntaschinengeweihren und Hand,« ^grana.en bewaffneten Bande üderfqllen. Die Bundes« irnppcn wiesen nach -wetstündigem Feuerkampf die m»«
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