£nJ9^£n3=&TL3=ai3s&n3^ i ii f s I T ii Amazili. Ach! der Thau in ihrem Schoosse Deutet er auf Thränen wohl? — Jessonda. Wie ein Lächeln unter Thränen Uns der Liebe Glück erscheint; Liebeslust und schmerzlich Sehnen Sich wie Dorn und Rosen eint. Amazili. Sieh’ wie aus der Blätter Hülle Lebcnsblumen freundlich glüh’n: Wähle aus der reichen Fülle Wähle doch der Hoffnung Grün. Jessonda. Diese Blume will ich wählen, Denn sie spricht vom Wiederseh’n, In dem schönen Reich der Seelen, In des Himmels lichten Höh’n. Beide. In dem zarten Blumenspiele Liegt ein tiefer, heil’ger Sinn7 Ob ich fröhlich, traurig bin, Meinem wechselnden Gefühle Holder Blumen sanftes Licht Still entspricht. Amazili. Bin ich fern von meinen Lieben, Send’ ich zarte Blüthen hin, Künde so in treuem Sinn Dass ich ihnen hold geblieben, Treu und hold bei sanftem Scherz, Wie im Schmerz. Jessonda. Mutter, Schwester, wer mich liebet, Drückt die Blumen an die Brust, Und in der Erinn’rung Lust, Die kein Hauch der Erde trübet, Meinen Freunden glänzt mein Bild Still und mild. 5 F Beide. In dem zarten Blumenspiele Liegt ein tiefer, heil’ger Sinn etc. Concert für Pianoforte, componirt und vorgetragen von Herrn Carl Mayer (aus Petersburg.) 1 d GITH [7LTB - ~~ETLra^—GlTa^ELTB -- — HFJ