Schwarzäugige Mädchen beginnen den Tanz. Da sprühen die Fackeln in röthlichem Glanz, Heiss lockt die Guitarre, die Cymbel erklingt, Wie wilder und wilder der Reigen sich schlingt. Dann ruh’n sie, ermüdet vom nächt lichen Reih’n, Es rauschen die Buchen in Schlum mer sie ein, Und die aus der glücklichen Heimath verbannt, Sie schauen im Traume das südliche Land. Doch wie nun im Osten der Morgen erwacht, Verlöschen die schönen Gebilde der Nacht; Laut scharret das Maulthier beim Tagesbeginn, Fort zieh’n die Gestalten — wer sagt dir, wohin? E. Geibel. Concert (Cmoll) für das Pianoforte von W. A. Mozart, vor getragen von Frau Dr. Clara Schumann. Zweiter Theil. Ouvertüre von S. Jadassohu. (Neu, Manuscript, unter Direc- tion des Componisten.) Lieder für gemischten Chor von Robert Schumann. (Zum ersten Male.) a) Hochländisches Lied. Mich zieht es nach dem Dörfchen hin, In’s Gärtchen, wo sie oft erschien, Nach meiner süssen, holden Jean! Und Niemand wisse, ahne kaum, Woher ich kam, wohin ich geh’, Als Liebchen, das ich dort am Zaun Verstohlen meiner harren seh’. Ja, zu der Eiche will ich geh’n, Wohin wir heimlich uns bestellt. Wie doch bei jedem Wiederseh’n Mein Liebchen doppelt mir gefällt! Mich zieht es nach dem Dörfchen hin, I’ns Gärtchen, wo sie oft erschien, Nach meiner süssen, holden Jean ! Robert Burns. 1>) Das Schlfflein. Ein Schifflein ziehet leise Den Strom hin seine Gleise. Es schweigen die drin wandern, Denn Keiner kennt den Andern. Was zieht hier aus dem Felle Der braune Waidgeselle? Ein Horn, das sanft erschallet; Das Ufer wiederhallet.