SONNABEND, 5. APRIL 1941, 6 UHR 1 SONNTAG, 6. APRIL 1941, 6 UHR ZEHNTE KAMMERMUSIK IM KLEINEN SAALE DES GEWANDHAUSES * AUSFÜHRENDE: Das Strub-Quartett: Max Strub, Hermann Hubl, Hermann Hirschfelder, . Hans Münch-Holland (Zweites Violoncello : Hans Schrader) Die sieben Worte des Erlösers am Kreuze für zwei Violinen, Viola und Violoncello von Joseph Haydn (1732—1809). Introduzione: Maestoso ed Adagio. I. Largo (Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun). II. Grave e cantabile (Wahrlich, ich sage dir: heute wirst du mit mir im Paradiese sein). III. Grave (Mutter, siehe, das ist dein Sohn, und du, siehe, das ist deine Mutter). IV. Largo (Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?) V. Adagio (Mich dürstet). VI. Lento (Es ist vollbracht). VII. Largo (Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist) — Presto e con tutta la forza (Das Erdbeben). Mit dieser Komposition wurde Haydn 1785 von einem Domherrn in Cadix be auftragt, wo man die Karfreitagsliturgie mit südländischer Theatralik auszuführen pflegte. Die Auslegung der sieben Worte des Erlösers wurde unterbrochen durch stumme Andachten des Bischofs, und während dieser sollten nun langsame Sätze erklingen. Sie existieren in mehreren Fassungen, für Orchester und für Streich quartett. Später arbeitete Haydn das Werk als kirchliches Chorwerk mit Text von Gottfried van Swieten um. wenden