23 20 Pf. Vesper in Ser Kreuzkirche Dresden, SonnabenS, Sen 2. Suli 1932, nachm. 6 Uhr — ^»eorg Muffat (um i64s—1704): Doccsts vuoäeelma (aus dem ^pparatus musico or83ni8licu8 1690) für Grgel Heinrich Schütz (iss5-,672>: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes", Motette für sechsstimmigen Lhor Die Himmel erzählen Lie Ehre Gottes, und die Feste verkündiget seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern. Es ist keine Sprache noch Rede, da man nicht ihre Stimme höre. Ihre Schnur gehet aus in alle Lande, und ihre Rede an der Welt Ende. Er hat der Sonne eine Hütte in derselben gemacht, und dieselbige gehet heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer, und freuet sich wie ein Held, zu laufen den Weg. sie gehet auf an einem Ende -es Himmels und läuft um bis wieder an dasselbe Eüde, und bleibt nichts vor ihrer Glut verborgen. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und auch dem heil'gen Geiste, es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Gemeinsamer Gesang (Mel.: Ls ist das Heil uns kommen her): Mein Auge sieht, wohin es blickt. Lie Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn' an ihm erhöht? wer kleidet sie mit Majestät? wer ruft dem Heer der Sterne? Wer mißt dem Winde seinen Lauf? wer heißt den Himmel regnen? wer schließt den Schoß der Erde auf, mit Vorrat uns zu segnen? G Gott der Macht und Herrlichkeit. Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken reichen. Vorlesung, Gebet und Segen