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I>Ieue Kspltalssttaelren wexen «len eoten Vonnraesclrk Nummer S1 Dresden, Sonnabend den 28. März 1931 7 Jahrgang Verbot des Naziblattes aufgehoben! Stahlhelm schlägt Arbeiterfrauen uleder / 2 Slelchrbannerardeiter schwer verlebt / Abwehr der Arb eiter in Sachse» Schlesische» Arbeiterzeitung aus 3 Worben. Z.-. Entscheidung des Rcichsgcrichis bedarf es keine» Kom- 7"niais Ll« wirst ein grelle» Sck^laglich- aus den saichlstischen ^. :rs der Brüninxz-Re publik. die auf die lehren Seilen d»r ,^ln- ?5.r:etl!chkeit gegen recht» und link»" verzichten zu können glaubt. leichter verletzt wurden. Die Rationalsoziaüs»«» waren mit kullppelu, Listnstondrn und andercii Mordwrrkzeugeu brwassuet. sie waren telrsouiich au» den benachbarten Lrteu herüeigerufe» worden. Berlin, 28. März. (Eigene Drahtmeldung.) In einer gesuigen Versammlung des Siahlhelu»-ffrau««- Kunde» Im .krieaerucreinsh^us überfielen Stahlhelm-Rollkom mando» Arbeiterfrauen und ichlugen mir Stuhlbeinen aus sie «in. Mehrere -roci:erf:au*n bauen die kundgeduna des Stahlhelms besucht, um in der "isku^on zum Volksbegehren des Stahl helms zu sprechen Als bei dem Lied „Ich bin ein Preutze" Zahlreiche Frauen sitzen alieben und eine Ardciterirau laut ries' Rieder mit dem Faschismus!" itürzre das unisormiert« Roll > tommando d^» Stahlhelms wie wilde Tier« aus die Frauen los s Sine Fra» wurde so geprügelt, datzste Ei^ersank. würgte er noch a« Hal». Andere ffrauen versuchten ,hn zurück- «ritzen, de, ». «äez. Sestern s°»b ei, De»o,stratt-°oz°g »er ren^.ti«^r., «r- bei.er Meitze», statt, «ns Vern ^rrkt wa^e, e, die ff-'chitz«. mit Stahlrnte, ,nd Lchoitermesser, bewaffnet. de, Z,g deg^tr^e Arbeiter anzugreisen. Sie verrechnete» sich >edoch üeündlich »ch erhielten ein« schwer, Tracht Prügel, -.nzn^ww.-d. Polr^ sah sich geponnge», et»« Anzahl der Nazi» z» schirre,, wobei Via Mo^instrnwente entdeckt nnd abgenowwe, w»rde». Eh-muitz, de, W. Mä-tz. Ein, stark« Deuumftratum von Arbeitern dnrchzog in^n Lbendstuode» de» Donnerstag Göppersdorf und Burkeri^rf Rach- dem sie durch Burgstädt marschiert war- Al» einig« tiaschist« dm» Versuch machten, z» provozieren, kqm es zu einer Schlagsrei^bor der ein Ioichist von der Brücke in den etwa 6 Meter tiefer lug«- Pen BrauseKach stürzte. Die Polizei mutzre ihn herausholen. An geblich soll eia zweiter Faschist einen tiefen Dolchitotz in di« L«»> dengegend erhalten haben. Auf dem Burgstädter Bahnhof kam cs in der Nacht nochmals zu einem Zusammensiost bei dem dem Münzenouer Nazis -chwer verprügel: wurden Breslauer KPD-Blatt aus 1 Wochen verboten! Dresden, am 28. März. Am 18. Mir, wurde da» sächsisch« Blatt der Rational s»zialtfteu „Der Areiheitskarapf" vom Polizeipräsidium Dresde» wegen ausdrücklicher Billigung des von eine« Poliieiwachtmeister «« Hamburg an einem Regierungsrat begangenen Mordversuchs für ä Woche» verboten. Heute wird mitgeteilt, dotz derä. StrassenatdesRelch»« gertchts das Verbot mit sofortiger Wirkung aufgehoben hat. Derselbe Strafsenat hatte den Einspruch der Slrbeiterstimme gegen das über sie verhängte Verbot von 1 Wochen zurückgewiesen. Nachdem erst vor drei Tagen die oberschlesische Reue Zeitung wegen angeblicher Beleidigung des sozialdemokratischen Innenministers Teoering aus Grund des Republikschutzgeietzes aus Z Wochen verboten worden Ul, erfolgte gestern ebenfalls wegen angeblicher „Beleidigung" Seoerings da» Verbot der in Breslau erscheinenden Tageszeitung der KPD / Sektion der Kommunistischen IntematioV Verbreitungsgebiet Ostsachsen / Beilagen: Der rote Stern / Ruao^ Erdball / proletarische Sozialpolitik / Fttr unsere Frauen / Der revolutionäre Aun »»kn»»' k/ , Spr«»U»,d«: «-»>-«, w-a NW »«»«>«»*> ,,»«»i,ie»U tzr,,e». -rr"-* »i.««,»»»"'»: »— »«»»»»- «»»»»«»<»«»--i« w«, »4,,, ^4» » ,». üi« w^t^l»« »«» A-n-»«i«a« I,»icku«s«»» ,, »,«ilv-lin>r« IiU »t»« r»nl«u*l tb» AM »-j-t,«^»»»«»»« „k »,„,I««» »»» > Nb« «Iw»«« l. Stl«,»« »Idols««», - V,«»»»»I«>»: II- r»»» «»»«Illch »io XVI .» »t, A»ft r^« AM k»z>» 3»ft,0,«»»v«l. Dt, „»l»«Il,r1»i»«,» «sich,,», «1«. «ich, —Mi — »— »w ge.,iM„». Z» .lall«» »,d«r«k k,i, ,»l»«^ «>» U'«<«i— »«« , «»«« in» g,iS«>,^l«„ >,« Uur« ^otvort: lOOY vmw !^»«r tSr cki« X/beit«r»Urmo«f Datz zur selben Zeit sozialdemokratisch« §taai»beomle die Verbot». w,lz« über di« kommunistisch« Press« walzen lassen, ergänzt di« Haltung ter SPD-Führer zur Brüning-Dikrarur, zur Auv'chal- tunp de» Parlament«, zur Aufrechterhaltung der Schieck-Negie- rung und ihres Landtage». kleiner Belagerungszustand über Sachs«» gegen di« kommu nistisch«» Iugcndaufmärich« und revolutionären Arbeiterdemon strationen, Lu»Ichaltung de» Reichstag«» auf «tn halbe» Jahr, täglich a«u« Prelleoerbore und — sofortig« Aushebung d«» au» Prestigegründen erfolgten Verbots eines morbhetzenden Naziblat- rcs — bedarf e» noch weiterer Beweis« für unser« Feststellung, dost in Deutschland der Faschismus mit Hilf« der SPD-Führer und gestützt aus di« Nazibanden sich leinen Weg zu bahnen sucht? Dt« Abwehrbewegung der Arbeucr zeigt ledoch auch lnesem Block d«r Verteidiger der kapiralsdikrarur die Grenzen ihrer Macht. Die Volksakiion gegen den ffaschi»mus hat ein« Lawrn« von Versammlungen. Kundgebung«», fflugdlättrrn und Plakat«, Bewegung gebracht. Trotz Terror und Not marschiert di« Ar beiterklasse oorwart», befindet sich ihr« revolutionär« fführerin, d e Kommunistisch« Pariti, in unaufhaltiamem Vormarsch Di« - «icrzwerf'lten. setzt unverdüllien Versuch« der herrschenden Klasse, .^dre brutal« Diktatur aufrechtzuerhallen, z«ige» nur um io deut- f chrr. wie tief das Gelüge dieler Gesellschaft e»- ^-jchüllert ist. Tie grotzen Erfolge dtr raren Elithtirslisttn in den Betrieben, das Wachsen he» Einflusie» der NGO. der gcwaUige Mirgliederzuwach» .>er Partei, dt« Verdoppelung d«r Mitgliedschaft dt» kommunüti- ch.n Iugendverboiwe», da» massenhafte Zuströmen bisher sozial demokratisch be«inilutzter Proletarier zur roten Klastenfrorrt und die Lo«lölung werktätiger Mittelschichte» von der reaktionären falchistjichen Ideologie durch den kommunismu», die festere Per- en.'erung der revolutionären Masienorganisationen in den Bewe gungen der Arbeiter, da» Anwachsen d«» organisierten Massrn- kompies gegen d«n ffaschi»mul unter revolutionärer Führung — das sind di« eindeutigsten Antworten der Arbeiterklasse und de« werktätigen Volke» aus den faschistischen Diktarurkur» der deut schen Bourgeoisie! Werktätig, nehmt Stell»», i» de» Betrieb««, Bürs» »»» de» Stopelstillr», gebt di«s« Antwsrt t, T,»f«,b«, »», V«r- Im,»^«Ge,1 Fm»N»rt «. W. MLrz^ (Eig«n« Derahuneldung.) I» Ntederwtsße» bst Msr»r» ,rg»>rtK«ck»» »st«,»«l» ssrtsktsttsche B«Ab«A «l>»e» bl-tltz«, ll«b«rf«L „f A«ichs« bs»»er«b«itu. ^» »««, p»st schwer «A st», GwrW A»z«hl rung nicht durch die Ermächtigung in der vag« ssi, besondere Er- sparnisie zu machen, ihr niemand verbiet«» könne, ir» Dege der Gesetz« oder durch Rotvrrord»»», a»f Sr»»b des Artikels 48 weiter« Veränderungen im Eia» vorzunehmen. Reichsrat lehnt alle Befitzsteuern ab! Rellame-Artträge ber SPD von Preußen und Sachsen erledigt «ZerN», den 28. März. (Eigen» Drahtmevmng.) A« »i»« vollsitzu»a de« Reichsrat» warb« das os» der SPD t» Reichstag «i»gebracht« Ssfetz 1»r Beste»«» r»»a der voffichtsrats»Ta»tte»e» a»d über di«Lrhähu»ad«rver»og e» »st e » e r st»rch M»e» Zuschlag »o» 10 ProzerU verhaadeTt. Wie zu erwartea war, wurde» diese ReNamegesetze der SPD, die sie al» schädigung fstr di« Zuftimmuaa zu« Panzerkreuzer eiagab, »o» Reich»rat abgel eh» t. TU schrerbt d»»». d»tz »»» keiaer Sette (!!) Widerspruch erhoben wurde. Die Einsprüche gegen b«id« Gesetze wurde» oh»e desouder« «tsti»»u», durch Mehrheitsbeschluss festgeftellt. Der Vertreter de» Freistaate« Hesse» enthielt sich »er Sti»»e. D-ra»» geht hervor, das, sowohl die sächsische vou der SPD »»terstiitzte Schieck-Regieru»g -l« auch da» Preutze» SPD- Brau»» sich nicht für beide Gesetze eiusetzte. souder» de» Eiuspruch ,»sti»«t«. Wir stitd beaieria, zu hören, wie dir TPD-Presse dies« Haltung der Regierung Braun-Severing und der »on ihr unterstützte» Tchi«ck-T»ikta«ur verteidigt! Berti», den 28. März (Eig Drahimrldung) Reichssinanzminister Dietrich dielt gestern vor verlutern der Prelle über den Era, und d«n Ablchluh der Reichstogsoer handlungen ein« Red«, in der er erklärte, datz, soweit die Regie- Sek»nUseniEU»«pVockr N p^orenl dewutzten Bauarbeiter zu Tausendcn ausgtschlossen, um d»rch di« -paltung die Kampfkraft der Arbeiter zu schwäche». Die Empörung der Bauarbeiter über die LakrieAtätigkeit der Bonzen, oie besonders anichouliid wurde noch dem freche» Lohnraudvorstotz der Bauunternehmer, ist autzerordeutlich. Mr berichtete» bereit», datz die Ba»arb«i1«r i« Dw»b«».«tstadt mit «tt«r^tze, ««he. Helt «la« Lett»»U »— RSV^l»hä«aer» trab beftia»« Wide«st.»b«» Di« kalk, »ad Zlegelträger haben in ihrer ktztn» H«^ Macht die Baubetriebe streilsertig! Stu^m unter den Lauarbettren / Jede Lauftelle Streik oeoen den Lodaraub deschtte-ea / Erwerbslose Moftenou kiaruno der Lauftellen organiftert / Derfommlunastawtne der ASS! Am Vsrmkttag de» 27. März »»rde» i« Zentral«» TartfL«t für da» Ba»g«»«rb« tll Schiedssprüche «fällt, durch rrrlchr de» Ba»»rb«it«r» i« ganze» Reichsgebiet di« LSHu« bis zu 1k Prasst lenkt. Für di, sächsische» Bauarbeiter beträgt d«, Lahuranb > Prozent. Di« Ba»»»ter»eh««r lehnte» diel« -a»ß«rschied»spriich« »och als »tcht rsettgehe»» «»»a ab. E« ist damit »» rech»«», bah »ach Ablunf der Erklär»»g»srist, die am 4. April »bläust, «i» ta^fl,s« Z»st«,d ,i»trttt. Dir Sckl'chtungsguillotine sällt die Schiedssprüche am Lau senden Band. 17 Stunden baden di« ^esormistiichen Ponzen mit dem Auedemerpack gesellicht, um di« Haut der Bauarbeiter zu verböckern. Die Bauunternehmer können sich solche frechen Vor« stötze, solch« Versuche ihren Profit aus kosten der Bauarbeiter zu erhöhen, nur erlauben, weil die Bonzen seit Jahren di« Borauvletzungtn dafür geschaffen haben. Die Sonderregelung d«r EU für Saisonarbeiter ist da» Derk d«r Baugewerk»bonzen und,b»s Minisurgenollen Willell ooa ltt2S Ietzr glauben die Kapitalisten die Bauarbeiter durch diesen Unterstutzungsraub genügrad zermürb», rdr, Widerstandrkrafr g«ge« Lobnraud ge brochen. Besonder» auch deshalb, »eil di« Lonj«» di« klasse»- f-