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VON Dresden, Donnerstag den Z. Februar igsi 7. Jahrgang Nummer so Alarmierende Fsillellunxen über Brünings wettere MatnrplSne Die SPD Führer von allem unterrichtet und zur Uoterstützuog bereit ö«e ka^üSno, äse «leb wiaä« i» ch« rot« Aawpstroat t«, bi« Met«,^ «erteilt, bah et» derartig E»tw«ckku»g »»ter llwstä,»«, nstt««»»i, werde» S»»».... Daß «a» stch i» «»glte» Kreise« der verantwortlich«, Per, lNaltchkette», als» »-r Negier»»,, der Parteiführer «ch mit der Mbgl'chtttt et»er e«»r,«ll«, «»»armetdiiche» „her. Pläumr, eventuell «i»« »x Ratio»alv«rl,«»lu,, «i»z,b«r»- fe», di« <?»« A«»d«ru», der verfall»», vornehme» müßte, haadeU es sich »» ErSrter»»,«». di« scho» bald »ach d«m IS. September «i»s«tz1e» »nd d«» »«da«!«» «, di« a,ß«rparla»e»1arisch« B rkü,»»,g «»ne» »e»e» Wahlrecht», li«^» eh««s,ll» Diskusfio«, ,» g»»»d«, di« scho» »ro»at«l»,g t» all«» mögliche, po- litifchr» Kreis«» »ad ttinesweg» »»r a»f d«» recht«» Flügel d«r Deutsch«» v»lk»part«i grsShrt worbe, si»d." Die in der Press« itb«r diese Fragen begonnenen Erörterun gen führt der Dresdner Anzeiger darauf zurück, ^daß dies«, lag« zmische» de» Kanzler »»d«i»i,«» sühr«,b«, Parla»«»ta,i«r». darunter de« Ze». tr*»a«b^ardiete» K,aa ,«ch de« Führer der Dentsche» Polkspartti, Dt,gelbem »ertranliche Besprech,,. ,«» statt^faad«» habe», in d««e» auch di« hi«r »»gedeutet«» E«»tt—lpl仫 z». Sprach« ,«Ia»u»«» fi»d. E» ist denrerle»»« wert, daß di« sazialbemolratisch« Press« va» diese« Di»^» k«t« nitzer Straßenbahnerftreik sich beurlauben ließen und daß kein einziger Streikender unterstützt worden und darum der Streik znsominengebrochen wär«. Daß st« de» schädlichst«, verrat betzttige^ b^ st« ao waren, di« grweiusam mit der Patizet di« Streitende» »iederschln^a, di« de» Streittrach i» «i«e» »ach »i« da, pmese»«» »aß« -rp»»ifiert«a, da»»» schreibe« dies« Ar, betttrxrräter k«i« «art. Statt d«fs«a schwindel» sie, daß sich di« Patt«« bieg«,. LU« Hetz« und Lügen werd«» d«n Reformist«« nichts Helsen. Di, RGO der Gemeindearbeiter wird in d«n vo» ihr rinder», senen Beleg sch aft»versa«»lung«» diese» Elemente« di» Mask, oom Gefichl reißen. Den Eem,ind«ardett«r» ruse» wir z». Pea«twoei«1 de» Loh»raub mit Sirekkl Erweitert di« bereit» bestehenden vorbereitenden Kampflettungenf Kämpft gegen ioden Pfennig Loh«ra»b1 Kämpst für die ttz-Stunden.woche »ei vollem Lohnauogleich? Schart euch um da» Banner der REO? sf,»>l«r. — Vena«— Ztrralawje, enntttor» Kota Mla EeoO-viaocksw Deoade», den S. Februar. De« Gesamtbetti«b»r« der Städtt scheu Werk Dresden» »ah» 11rma S'tzvn, am Mittwoch zur L»^,«» z» dm» gefüllte» ,Sch»ed »spr » ch Stell»», n»d faßt« g « g « ä bt« Slim»«« der NGV'B»1ri«b»rät« ei— Entschließung, di« «i»«« »lerhötte» verrat a» bea Gewrtadearbeiter» darftellt. I» der entlchließvng w,rd «rwirt. daß «a» fetzt, »Mhbem P,«» de» Mill«, der Rrbetter ^der Gesetzgeber ««»«» Lah—tba» diktiert- hab«. «ia. verkürz», der Arbeitovit (selbst—rftü»b«ch ohne Lehnausgleich) forber, »Ist«. Dazu ist festmsteven, daß der Lohnabbau den Gemeinde. -kdeiitrn dnrch freiwillige Vereinbarung der reformistischen Gewerklck-aiisbürokratir mi, de« Unternehmern aufg.zwungen werden soll, und daß die K i rchh of und Eo nicht nur Mitglieder d«, Gelomibetriebsrate» find, sondern auch Mitglieder derjenigen Lobnkommifiion, di« den Üohnraub vereinbart«. Do, -all aber die Forderung nach «erkürMNg d«r Arbeit», zeit odn, Lohnausgleich? wir habe» bereit» gestern darauf hin- ! gewißen. daß der tatsachiich« S«h»abb«» »ich« l»»d«r» »-» Prp^nt driragt da di« Direttionen der städtischen Werk« sede» la, in der Lo" Nnd, di« höher entlohnten Arbeiter, wie Handwerker, an I entere miirder entlohnt« Arbeitsplätze zu versetzrir, und rin großer ITel d« Grmeindearbeitrr sowieso schon kurz arbeitet. Di. ge««r«,« E«»sützr»n, d«r «Gü^l*» Prbttt»»sche ebne Loh»a»»,leich »ürd« ei»«» «,«, 1«'^rov»tige» Sah» rav» d«d«»t«». Zawohl, Arb*it»z«tt»«rttirz»»gi At«r nur wtt »ollem Löhn« ou^leiß! Lin iolch«r Betriebsrat. der für de« Loh«ra»b ist. der fich bei jwer Gelegenheit al» «reuefter Lakai der Dimttio« zeigt, »uß dtleitiP weide». Laz» habe» bi« tSemeindearbeittr am 17.März Gelegenheit Dort ist «» ihre Ausgabe, »ur Betrttbttüt« der REO j» wähle», bi« sich allstn rückfichtslo, für di« Znttreste» d«r Arbeiter «insetze». Der Eesamtverbanb tzk«bt. durch «i, Hetzflugblatt gegen die NGO di« Gemeiudearbeit«, »on seinm» Per»m ab« lenken z» könne». K-i» Schwindel ist bttst« Elrwenie» z. Tageszeitung der KPD / Sektion der Kommunistischen Internationale / Bezirk Sachsen Verbreitungsgebiet Ostsachien / Beilage»: Der rote Stern / Bund um den Srbball / proletarische Sozialpolitik / Für unsere Kaue« / Der revolutlouvre Jungarbeiter Dr«»d«n, d«n b. Februar. D>« bürgerlich« Presse, darunter auch d«r volksparteilich« ?re»oner Anzeiger von heute morgen, bringen aussehen,. ,:r,^enke Miiteilung«n über die geplant« Ausschaltung des L-ieges. die in ihrer Gesamtheit all«rdings nicht neu. aber d n' lbll'ch ihrer konlreten Fassung dennoch alarmierend wirken. T-kann:!ich steht der Reichstag vor der Verabschiedung de» xriiiinq chen Hungeretat». Während di« Mehrh«it der io« i^'.d.morrruiichen Reichstagsfraklion offen für di« parlam«n» i-'<hc Unterstützung Brünings bei v«rabschird»n, d«s Etat» - a.-ien wünschen die „Linken" di« Anwendung dc» Artikel» öS, durch ein parlamentarisch«» Scheinmanöver d«r Mitver- e-,:irc>rtung iür den Brüning.Etat vor d«n arbeitenden Masi«« » euiuehen. Ave der Ausgang im gegenwärtig«» Augenblick auch lein -rc, iiir d>« Bourgeoisi« steht di« restlos« Aufhaltung d«s )!<- ck>?rages. der schon heut« nur noch «in Sch«indas«in führt, a«f tcr Tag sordnung. Löb«» neue Geschäftsordnung i« ^e chslag dient der verschärften Terrorisierung der kommunisti« -d.n Opposition. Lber si« soll gänzlich mundtot gemacht werden, ui» di.!« Pläne nehme» konkret« Gestalt «n nicht nur. wie di« t»v,a!t^mokralische Pr«sie schwindelt, bei den .Putschist« der rLkini'ch-weltsälisch«» Schwerindustrie", sondern b«i Brüt» in, uno srinen sozialdemokratischen Agenkn selbst. Der Dresdner An , eig « r vermerkt dazu! ^Damit würde Metfello» «ine lengjristtg« „d ^tgeheib« Av«.schaltu,g verb»«de« set». ««f die nur» i» Perlt» fcho» Gesamtbetriebsrat der Städtischen Werke für Lohnraub Stmelnbearbeltek! Macht den Strelkvruch der Verräter zuschanden / GtreM gegen rodnraubk / Bet deg kommenden Detrtevsrülewablen rechn« ab! Rsrmu» «re kmpkwnSrkunchKKduttS kür ät« i» ö«o l«t.t«n D»<»v «u» «la, Xsrßer» Pou»g—p«diilt l» vbr »» lfsvptbobnbok ««» k—pt»a< ck« O»oo«,«a krvvo Qolckb»»««/. perle»»«terisch«, N«^«r»»g»f»r« beschgftigt, ist «1« Selbst, -rstänblichrett- Während also di« SPD-Presse di« Pläne auf Wahlrecht», raub mit dem Artikel 4« auf Auseinanderfagung de» Reichstage» als die Ausgeburt d«r „Phantasten eine» -itter oder Kngenberg" be^ichnet, ist sie selbst davon » nt« nicht« t, daß di«k« Pläne von der B rü n i n g, R« g i er« n, unterstützt »«den. Sie verschweigt diese Tatsache ihren Lekern, »eil fi« bereit ist, di« Lrüning»Regierung weilerhin mit allen Konsequenz«« pe unter, stützen. GegenwSrtg -eht st« in der Verschärfung der Reichstag», gelchäftsordnung den bürgerlichen Parteiführern voran. Sie wird «benso zur gegebenen Zeit bereit sei«, die weiterreichend«» oben angeführten Pläne Brüning» zu unterstütze». Die SPD-Führ«r sind Sozialfakchifte» r«l»sts» Wasser». Ei« find di« Einpeitscher »nb Stützen de» faschisti, schen Regime». Da» Proletariat kan» de» Faschismus nicht zer schmettern, ohne nicht gleichzeitig di« Front de» Kampfe» gegen feine Träger im Lager d«r Arbeiterklasse, gegendiesozial« faschistische» Führer zu richten. Hamburger BoUsreltuug ' verboten Das 4vrrk SVD-SMS»fttber< -omt«tz, r. Februar. sEig. Drohtmtttmngi Nach»«» bi« -ambnv, Volksettung «ch bt« Rorbbeutfche Zett«, bereit» im Dezember vartg«, Aechmo aus 4 »och«, »erbot«, »orbe, «am», wurbe, ste atermal» emf bi« gleiche Zeichmmr vo« bem foztalbemokrotisch«, Poli^isenatoe Schönfeld«« »erboten. Das verbot «rf^gt« »-ge» an^b. lichea verstoß«» ^ge, das Severin^ch« Kep*bliksch»tz^setz. ve- mit» am Ta-e vorher erfolgt« mit der gleich«, ««gründ»», di« P«schlaPMhm« der Zeittmg. Zur v«gründ»»q für dies«» n«u« un«rhärt« verbot wird auf di« Lorgänge von Geesthacht B«-ug g«n»«»«n, wo bekannt- lich bei Zusammenstöße» zwischen Nazi» und Kommunisten vo» der Schönselder.Polizei di« Arbeiter B«nthi» und 8«ick «rkchofie» wurde». Di« Legründung stützt sich, «i« nicht and«r, zu «rwar- te» «ar, auf den Polizeibericht und nimmt besonder» Anstoß o» eine anläßlich der B«isetzung de« Senossen v«ick erschienen« wür- bigang d«r Seid«n Toten, in der «» heißt: „Unser« Genossen B«nthi« und G«ick waren uns ein lebendige» Beispiel det lapf-r. k«>t und de» Kampf«»mute». Ei« setzt«» ihr L«be» ein in dem festen Wille» der Arbeiterklasse, den Sieg über den Faschismus und die schamlos« Ausbeutung zu erringen." w«nn dieser Teil der Begründung schon eia nnrrhörter Skandal ist. so ist es ein« unerhörte Provokation der m-amreu Arbeiterklasse, wenn auch di« an der Bahre der beiden G-nols^n gehalten« Red« de« Genoss«» E r n ft T HS l ma » » für die v r- botvbegründung herhalren muß. Strafbar soll u. a sei» »aß G?, »oste Thälmann sagte: „Kämpfer find gefall«», die nicht» andere, im Auge hatte», al» das Wohl der unterdrückte» V»kk,Nafi«n und di« dafür furchtlos und kühn ihr Lebe» eingesetzt haben " Zn diesen Ausführungen soll ein« Verherrlichung »on Gewalt tätigkeiten liegen. «rzMsti verbiete! Srlril iür uuere gemordete, Vrüder So ftedt der ^Ka»VN der «VD-Sahlkl -tzEEch bev FakGtrmu« aos P«ki^ 8. Februar. sEig. Dr«ht—rlo«»g.s Morgen findet da» letzte Geleit zur Einäscherung für »hier» von de« Rationalsozioliften «rmocheten G«»ofle» Otto Grüneber« und Max Schirmer statt. Die Kommuntsti, sch« Partei Groß-Berlin hat au» die'em Unlaß an de» sozial» b«mokrattjch«, Poli^iprLfidentrn Grzesi»lki «tue» Brief ge richtet. t» de« ste fordert: 1. bl« sofortiM N»fh«bm>tz des Demo^tmcktorrov-bo««» »är v«li>r L Gibmhmitzmrtz rtte«, Kch^gob», im Listtzott«, », bpr Pech»« «»ser«, ««mord««, G«»ofst». Grz«fi»stt hgt nicht »ur di« A»fhebu»g de» Deurmtfttstsmr* o«rbot« «bgelehut, solcher, auch den A»- »nb Abmarsch tm Lust- ßorim, ,«rb»t«,. Grvlinlki zeigt »amtt d«r Berliner Uv- betterfchott, daß et v«rhltch«r» will, daß vrovtze» dop Mpz, ras« P«rli, im Zeichm, der machlvaLe» Einhettoftm« gegen de, mär- derische, Fafchi»m,» steht. Trotz «Hedem wirb da» Tvmrergelrit Arbeit« zu einem gewaltig«, Aiefmarkch oll«r