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P»ßlch«<tt.»t»: Drr«dr« U«o ,i,l«.»pr»t!«: d«, «»»»«l S'fpol'n- Nmtp««lll«i«U, ad« d««« in bi Pt., tür 8,»I I,»a„«I,«» » Pf., tür dl« XeN«»«»«U« ,..I»lI.d««d : « ditilpalllac» Teil «>»«« T«Nl«>t«) 1,b<l RA. Ai»«Ig«».N.»«b»« »,« .nlag« rcn » Uhr an «» d«r «,p«dlll„ Dr«»d-,.«. 1. Eill.rbahaholllr«!» » .,,g»pr«tl«: Irrt Hau» »»»atllch r,b0 XM lt»hlb»k t» v,r««»). d«rch Nummer 206 Dresden, Dienstag den IS. Dezember 1931 Jahrgang MNeukrllMc io»cr!erunS8verdrcmen aer MV Jemonftrationen in Iresden Ne SPI-Reilklstagsfraktion für Brünings Notverordnung und den Ausnahmezustand! befehl des Nazi-Führers Sauckel in Thüringen heißt es in dem Naziblatt am 11. Dezember: „Parteigenossen! Bewahrt die Nerven. Verstoßt in keinem Punkt gegen die Notverordnung!" Das sozialdemokratische Hamburger Volksecho nennt die Notverordnung einen „keim der sozialistischen Umgestaltung der Wirtschaft." Und wenn Hilserding .. Sitzung des Hanshaltsausschtts- fes des Reichstages erklärte, daß „diese Notverordnung rin Stück Sozi-Vomus sei, so ist das der „Sozialismus", wie ihn die SPD- Führer und ebenso Hitler verstehen und »ertreten. SPD und Nazis zwei Stützen der Drünlng-Groener-Negie- rung, zwei Stützen des Kapitalismus. Darum kann nur der rücksichtsloseste Kampf gegen die ver brecherische Politik der Sozialdemokratie die Einheitsfront aller Werktätigen gegen den Faschismus vereinigen. Wer den Fa schismus treffen will, mutz zuerst den Hauptfeind im Lager der Arbeiterschaft treffen, das ist die SPD. Die sächsischen Arbeiter haben gerade jetzt die Gelegenheit zu demonstrieren die einheitliche und geschlossene Front des säch« fischen Proletariats gegen Faschismus und Brünlng-SPD. Nnr noch wenige Stunden liegen die Einzeichnungslisten für das rote Volksbegehren der Kommunistischen Partei aus Schon haben sich in Dresden, Chemnitz und Leipzig 170 000 Werktätige für diese Einheitsfront bekannt und schon jetzt steht fest, daß das Volks begehren siegreich abgeschlossen wird. Macht die letzten Einzeichnuugsstundcn zu einem noch machtvolleren Bekenntnis und Aufmarsch gegen Not und Reaktion, gegen Schieck-Diktatur und dem Ausnahmezustand der Brüning-Eroener-Regierung. len der Stadt Ausschriften aufreizenden Inhalt» angebracht. Im ganzen wurden vom Uebersallkommando vier Personen ver haftet." Aehnlichc Vorgänge werden auch aus Wuppertal, Diisseldors und anderen Städten am Niederrhein gemeldet. Demonstrationen in Braunschweig Am 13. Dezember kam es in den Abendstunden zu starken Arbeiterdemonstrationen. Einer der Demonstrationszüge wuchs aus etwa 100» Mann an. Die Demonstranten riefen: „Wir wollen Arbeit und Brot! Wir haben Hunger!" In die die Strahen belebende Menge wurden zahllose Flugblät ter geworfen, auch in den Warenhäusern wurden von den Trep penaufgängen Flugzettel unter die Käufer geworfen. Ein großes Polizeiaufgebot wurde gegen die Demonstranten eingesetzt. Kestern wurde die Kette des sozialdemokratische» Arbeiteroerrats um ein neues Glied verlängert. Die sozialde mokratische Neichstagsfraktion nahm in ihrer gestrigen Sitzung Stellung zur Frage der Einberufung des Reichstages nd zur neuen Notverordnung. Wie nicht anders zu erwarten war, hat sich die Fraktion für die weitere Tolerierungs olilik der Regierung Brüning-Groener ausgesprochen. ! llm die rebellierenden Mitglieder zu beruhigen, erklärte die kiion, „daßmanfichweitere Schritte vorbei . ltc . Damit will man die SPD-Mitglieder Hinhalten und svätcr vertrösten. i der Verschärfung der Klassengegensätze wird die Manö- i i'mzkeit der SPD-Führer immer geringer. Immer offener I ie ihr sozialsaschistischrs Gesicht zeigen. Diesmal werden s !oc> alles das schlucken, was die Brüning-Groener-Regie- o oiit der Notverordnung diktiert. -cchs bis sieben Milliarden Neubelastung für die werktä- ! Ukassen bringt die neue Notverordnung. Den Abzug an den <ni schätzt die bürgerliche Presse aus t bis 5 Milliarden Mk. - wmmcn aber noch die Kürzungen an den Invaliden- und Kttciitneru; die Gehaltskürzungen an den Beamten, die '.lasiungen des arbeitenden Volkes, die Erhöhung der Um- s r um 600 Millionen Mark. 7 alles wagt die SPD-Führung den werktätigen Massen kn. Sie erklärt sich einverstanden mit dem Ausuahmezu- i ' in Versammlungs-, Kundgebungs- und Demonstrations- : üe erklärt sich mit solchen Diktaturmatznahmen, wie Ab- s krliot und die restlose Beseitigung der politischen Detäti- mwerstandcu und begründet das scheinheilig, diese Matz- i n itieu „gegen den Faschismus gerichtet." ? die sozialdemokratische Führerschaft mit dieser Politik i , o 'usicrung fördert, haben die sozialdemokratischen Arbei- i . ! vegrisscn. Die SPD-Führer stehen in einer Front mit Vis. die ebenfalls diese Notverordnung begrüßen. Nazi- i r bezeichnet sic als „unser Geistesgut" und in einem Gau- Mutz der sozialdemokratischen Reichstagrsrattlon gegen Reichrtagseinberusung — siir Notverordnung, Lohn- und Gehaltsabbau, siir Abzeilbenverbot und „Weihnachtssrieden". SPS und Nazi» in der Nolverordnungssront WerltStige schafft die rote Mnheltssront gegen Not und Nealtion! Feinde des Volksbegehrens Freunde der Notverordnung Sine Antwort an die Sdel und Bvchel Der letzte Einzeichnungsqonntag hat trotz Belagerungszu stand, trotz stärkster Behinderung täglicher politischer Agitation einen gewaltigen Vormarsch der proletarischen Einheitsfront im Kampfe gegen die Schleck-Diktatur, im Kampfe gegen di« Naiver- ordnung und alle di«, die. fi« direkt und indirekt gutheißen, ge bracht. Chemnitz hat das 70. Tausend, Leipzig das 30. Taufend und Dresden das KO. Tausend überschritten und überall sonst nn Bezirk schwillt die Zahl der Einzeichnungen auf das stärkste an. Lin« wichtige Erscheinung ist dabei in den letzten Tagen in den Vordergrund getreten. Das ist die demonstrative Beteiligung sozialdemokratischer und Reichobannerarbeiter, nicht bloß in der Form der Einzetchnung, sondern auch in der Teilnahme an der gemeinsam mit kommunistischen Arbitern durchgosührten Agi tation siir den Sieg des roten Volksbegehren». Um nur ein Bei- spiel unter vielen zu nennen, zeichneten sich in dem kleinen Ort Brand-Erbtsdorf 60 sozialdemokratische Arbeiter in die Listen ein. Im Leipziger Osten beteiligten sich am Sonnabend und Sonntag sozialdemokratische und Reichobannerarbeiter demon strativ an der Propaganda für die Einzeichnung zum roten Volksbegehren. Diese Tatsache bedeutet die beste Antwort ans di« verzweifelte und skrupellose Hetze, die die sozialdemokratische Presse während des ganzen Volksbegehrens in Sachsen getrieben lzat. Die wachsende Erkenntnis der sozialdemokratischen Arbeiter, die die Aktion des roten Volksbegehrens als eine Aktion der proletarischen Einheitsfront im Kampfe gegen die kapitalistische Diktatur, die sich in Sachien in der Schieck-Regierung verkör pert betrachten, bedeutet einen entscheidenden Schritt vorwärts in der so dringend notwendigen Bildung der roten Klassensront aller Arbeiter im Kamps für die Forderungen ihrer Klasse, im Kamps gegen Not und Reaktion. Dabei haben gerade in d«r letzten Woche die sozialdemokra- tischen Zeitungen Sachsens das letzte ausgeboten, um diese Ein heitsfront mit der Waffe der Verleumdung de» roten Volks begehren« als einer angeblichen Unterstützung-aktion für dir Na- tionalsozialisten zu zerschlagen. Am Dienstag vergangener Woche veröffentlichte die „Chemnitzer Volksstimme" einen Leitartikel „Hochverrat am Klafsenkamps", in dem sie zum soundsovielten Male versuchte, an Hand von Zitaten aus dem „Freiheits kampf" und der nationalen Presse den Sinn des roten Volks begehrens zu verfälschen. In diesem Artikel wird der Führer unserer sächsischen Parteiorganisation, Genoss« Fritz Selbmann, zitiert, der bereits zu Beginn der Ein,Zeichnung klar und deut, lich sestgestellt hat, daß alles Geschrei der Nationalsozialisten und Deutschnationalen über ihre angeblich« Beteiligung am Volks entscheid nicht über ihr« tatsächliche Sabotage dieser Aktion Hin wegtäuschen kann. Wir veröffentlichen heute ein besonders krasses Beispiel dieser Sabotage aus einem Ort, wo fast aus- schließsich nationalsozialistische Stimmen bei den letzten AZahlen abgegeben wurden und wo zum Volksbegehren überhaupt keine Einzetchnung aus diesem Lager zu verzeichnen sind Die Ergeb nisse von Leipzig zeigen genau das gleich« Bild, und in Dresden ist es nicht viel anders. Es wäre verlorene Liebesmüh, sich ein- Wie mitgeteilt wird, kam es auch in Dresden zu politi- lcn Demonstrationen während des Weihnachtsmarktes, t den von Menschenmassen gefüllten Geschäftsviertel zwi- k >i Rathenauplatz und Moritzstrahe, bildete sich gestern Irlich ein hundertköpfiger Zug, der unter Niederrufen auf Innings Notverordnung und Aufforderung zur Einzetch- i i<» in die Listen des roten Bolkobegehren, die Straßen kkchzog und starkes Aufsehen bei den Passanten hervor. - Au der Moritzstrahe trat ihnen Sipo unter Führung iks Kriminalbeamten entgegen, der mit gezogenem Reool- k: den Demonstrationszug auflöste. Auch In Löbtau kam es rcits vorher zu Protestumziigen, die sich offenbar gegen >c Notverordnung richteten. Zu ernsten Zusammenstößen t rs dabei nicht gekommen. ... und in khemnitz Das Chemnitzer Tageblatt meldet auf seine Art: „Im starken Personenverkehr am Sonntag nachmittag »er- Vcn die Kommunisten ganz wie im vorigen Jahr« wiederholt -chc und Ordnung zu stören. An verschiedenen Stellen der Zn- üiitadt, vor allem aus der Poststrahe zwischen Iohannisplatz und kitdahnstraße, sammelten sich halbwüchsige radaulustig« Bur- -n, die im Chore „Wir haben Hunger!" und „Nieder" schrien." Das Chemnitzer Tageblatt meldet woiter, daß beim Vor- pm der Polizei ein Beamter angegriffen wurde. Fünf Per- fm wurden verhaftet. 2a Remscheid Die Kölnische Zeitung berichtet aus Remscheid. ! „Stach der Bekanntgabe der letzten Notverordnung gab es in fhreren Stadtteilen größer« Menschenansammlungen, in denen Pch Rpse und Sprechchöre gegen die Notverordnung und di« fSicrung gehetzt wurde. Breiter wurden an verschiedenen Fiel- V ' 'i (Sewalttaek Vormarsch des roten Dotksvegehrens in Dresden und tn ganz Sachsen 169613 Glnzelchnunaen in Dresden, Shemnttz, Letpria. Bis 20 Lchr liegen Listen aus Der Generalappell der Kommunistischen Partei in Dresden, der am Sonnabend und Sonntag mit großem Erfolg abgeschlossen wurde, hat eine so gewaltige Wirkung, daß gestern bei den Einzeichnungen zum roten Volks begehren in Dresden die Rekordztffer 18 881"erreicht wurde Dresden , insgesamt 5S 683 ' , Chemnitz insgesamt 72215 ' Leipzig insgesamt 87715 Di« letzten Stunden pttissen noch ausgenubt werden. Bis 26 Uhr liegen auf allen Einzelchnungsstellen die Listen au». Ulfe Kräfte angespannt) Vorwärts im Zeschen der proletarischen Einheitsfront unter Führung der KPD.