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Hor»Ho »KvLÜ S,11vS IlL LI« KimiH»«» »»» .V«V8S.HL»LlULIL1kSIL k 20 Vdr ^QQvvsLL«, I^»oddotpI»tL, uvä SoLnitsrl^Lur, Oott» / L«»oaä»r» LkD^rdattsr rui^A/^I-O«Q0»»o» »l»ü kiorvu ot»tzfs1»äo» Tageszeitung Ser KPD / Sektton der Kommunistischen Internattonale / Bezirk Sachsen Verbreitungsgebiet Ostfachfen / Beilagen: Der rote Stern / Rund um den Erdball / proletarische Sozialpolitik / Für unsere Frauen / Der revolutionäre Jungarbeiter dl« n.un-ol -«jpaUkn« X-np-i.IU-,«!!« -d«, »,, , ' Hamtti.n.n,«!,«» HI . ,ü« dl, R<N,m«,«lI, Idulchll.li« i ' .-<n Li«,lp«li>i>,i, r«n «In«, r.,m«ii«> ,.LN X« »n,ki,«».»nn-d„ ' d" Ekdtdlll«, ti««d<».». 1. »itl.kt-tz-d-Nl,,»« , « . I d d , «tt « : I,,I H-1, M-Ndttl- »so Stvt t»htdar Im v-k-u»), dir» »1, v«!i r.ru NW idt», )un«ll«<»ü!,k>. D<« ..»rbttttlIUmm«" «Ich,!,« «Sa, n» »ul,,, «I, s»nn. »nd NU«tt,,«K. A, »all«, HS-«« E«walt t«ft«h» k«I» Nu'piuch aus UI«I«««»» d« -,«Nnn, ,»«« ,us A»«aS»atlui»« d«» v,t»a»x,«ll«,. 7 Jahrgang Dresden, Dienstag den ü. Oktober 1Y31 Nummer 162 Lulrul sn Sle 8fiv ärdeller üztsamrcns? Zegen Seydewitz - slir Torhorft! SPDArbeiter treten zur KPL über / Wagner und Fabian sind Spalter der roten Nnhettrsront Danzig. 5. Oktober (Lig. Meld.) Der Streik im Danziger Halen geht unerlchiittert sort. Der Hasen liegt vollkommen still. Die Arbeiter innerhalb der refor- »listischrn und christlichen Eewerkschasten kiimpsrn in geschlos sener Front mit den revolutionäre« Hasenarbritern. Di« ver- suche der resormistischen und christlichen lhewerkschastssUhrer, den Streik adzuwiirgen sind an der sesten Solidarität der -asenar- beiter gescheitert. Di« resormistischen und christlichen Arbeiter haben ihre Führer au» den Streikversammlungen verjagt und sich unter die Führung des roten Einh«it»verbande» gestellt. Hamburg, h. Oktober fEig. Meld.) Der Streik im Hamburger Hasen hat sich heute a u e- gedehnt. Id Schisse sind stillgelegt Bet den Hafenarbeitern wurde ein Tcilstrclt durchgesiihrt. Die Vermittlung von Hafen arbeitern konnte nicht durchgesiihrt werden. Der gestern gesatzte Strelkbeschlutz der Hasenarbeifer hat di« rrsermistisch« Srw«rkschast»bürokrati« ganz an» I Ausdehnung der Streiks in den HSsen! Sire«« in Hamvura. «remen und DanUg / SVD-SchvnMberpoMet argen Streuende Von zu Tag verschlechtert sich unsere Lage als Ardetter lm Betriebe und als Erwerbslos». Elne i Notverordnung jagt die andere. Die Dauer der SrwerbslosenunterMltzuna wird auf dem Veroed- nnngoweue um S bis io Wochen gekgrzt. Aüe bestehenden Lartfr soNen dtktatorlsch befetttat werben, um unsere Hun^ertdlme und llnieestützunasfätze noch mehr zu kürzen. Dle Sch leäreglrrung ptNtert esenralls. Dos Kapllat gebt auf der ganzen Llnle gegen blr weeNättge BroSlkeeung vor. Verbote bee kommunttttschen vrefie werben erlassen, revolutionäre Arbeiter ln den Kerker geworfen. Immer frecher werben dle Nazlbanbtten. Das aNes wird geduldet und findet Unterstützung von der partelMrung der Sozialdemokratie, von ! welsin Berlin, von Arzt und Ebel in Ostsachsen. Immer wieder wird von dieser Partei den Mafien versprochen, für idre Aorderungen etnzutreten und in der Praxis geschieht das Gegenteil. Dle Vartet- luhrung toleriert Brüning und toleriert Schleck. Schritt für Schritt geht es zur schärfsten Sozial- ren non und zum Faschismus. Die Tolorlerung und die Notverordnungspolittt von Wels, Arzt, Sdel sind das schlimm le Verbrechen für uns Arbeiter offne Unterschied der Partei. Jetzt hat der pane,Vorstand wieder diktatorisch Beschlüsse gefaßt. Ss wird ausgeschlossen. Das ist die Demokraite" tn der Partei. Dle Arbeiter daben in der Partei nichts mehr zu sagen. Die Führung p etft auf den Willen ihrer proletarischen Mitglieder. Ausgeschlossen find in Ostsachsen Fabian, Wagner und Blazetzock. Die SAI ist äuf ne i ö it. Das B tromaierial und bas Eigentum der SA2 versucht die partelieUung sich gewaltsam an zueignen. Srgoewitz. Heimuln Wagner und Fabian wollen eine eigene Organisation gründen und die »aunanltch verstorbene U ^>PD wieder aufzlehen. Sie find nicht grundsätzlich gegen die Tolertzrung, sondern versuchen durch radikale phraien die Abwanderung sozialdemokratischer Arbeiter zur Kom mun i ft t s ch e n Partei zu verhindern. Solch eine USV oder SAP kann nichts anderes sein, als elne Verrats-unbSvlitterpartei. Wer gegen die arbeiterfeindliche roierierungunbNowerordnungS- po.itik ist und kein Doppelspiel treibt, der muß die einzia mögliche Konsequenz »lehen und wie der ttenosfeOett 1 nghaus und die.Genosfin Adelheid Torhorst und viele Lausende sozialdemokratischer Aroelter in die kommunistische Partei elntreten, in dle Partei, die bas Werk von KarlMarr, Bebel. Liebknecht und Lenin fortsührt. Eozialbem okratische Arbeitergenossen! Tretet ein in die KPDi Stärktdle revolutionäre Front, kämpft mit uns gegen Hunger, Siena und Faschismus, gegen Arbelterverrat, Mr bas r o te Gelvsthilfeprogramm der KPD. Wir haben unseren Austrltt aus der SPD vollzogen, und unseren Eintritt in dle Kommunistischepartei erklärt. Wir fordern euch auf, uns zu folgen. gez. Helmutd Krein, Briesnitz, Hans Habel. Dresben-Loiia, Kurl Fuhrmann. Pirna, Paul Zimmermann, Zehista, Siiiaveth Liebig, Dresben-Eotta, Paul Brltsche, Dresden-Friedrichstadt gebricht. Die Pollzel de» sozialdemokratisch«» Senator» Schäa selber hat heute früh um den Hafen seit 4 Uhr «tue» neunsachen Polizeigürtel gelegt und bewacht alle Zugangs- strahe», vahnhöse us«. «lelchztitig wurde «in« grotz« verhastungsaktlon durchge- sührt. Zahlreiche Flugdlattverteiler wurden verhaftet. Bet den gleichzeitig durchgesührten Razzien in den Vermittlungs stellen wurden zahlreiche Arbeiter verhaftet, die zum Kampf gegen den ungeheuren Lohnraub aussorderten. Wenn 2 bis 3 Arbeiter zusammcnstanden und sich unterhielten, fuhr sofort die Polizei dazwischen. Breme», S. Oktober. (Eig. Meld.) Heute hat der Seeleutestrett auch in Bremen begönnen. Die Besatzungen der Schiffe „Astart«", „Nordlonv" und „Olders" haben die Ärdeit ntedergelegt. Aus die Erweiterung des Kamp« WZ- und SM-Arbeiter, her zur KW!! l Wie die bürgerlichen Moraenblütter von heute mel- - - - - - — -- b«n ist'Brüning gestern'beim Reichspräsidenteirzum Vor ¬ trag gewesen. Ueber den Inhalt der Besprechung verlau tet, dqtz Curtius zurürkgetreten sein füll. Darüber hinaus soll Brüning die Absicht haben, dir» gesamte Kabinett um- . zustellen. Gleichzeitig prird heute im Beichsrat die neue, s so Besetze gegen da» «erktStige Volk enthaltende Notver ordnung verkündet. SPD'Seltungen Pleite! US NNO Mk. Defizit bei der „Plauener Volkszeitung", 14 000 Mk. bei der „Leipziger Volkszeitung" Zn einer Funktioniirversammlung der SPD Leipzig, in der u.a. die Entlastung de» „linken" Redakteur» Bieltgk von der „Leipziger Volkszeitung" bekanntgegebrn wurde, machte der Referent de» Parteivorstand«», Setzpsand, Mitteilungen Uber den finanziell«» Stand der Parteizritungeu. Sie sind pleite. So hat die „Plauener Volkszeitung" «in Defizit von 125 MM Mt., die „Leipziger Volkszeitung" ein Defizit von 14l>NN Mark. (Nach einem ursprünglichen Ueberschutz von 8VVN Mk.) Di« Lage in den Übrigen Parteizritungrn sei ebenfalls äuherst ernst. Bonzenterror negen SAF Dresden»«. Oktober. fEig Meldung.) Der SPD-BUrgermeister von Kleinnaundorf ordnete an, das, die dortige SAZ-Nruppe, welche bis jetzt di, Schulränme I für Versammlungen zur Verfügung gestellt bekam, dirfelbrn ent- j zogen erhält. Dir kommunistische Gemeindeverordetenfrattion wird in der nächsten «emeindrverordnetensitzung dieses vor gehen zur Sprach, bringen. Für die SAZ-Venosten von Klein- I naundors mutz dieses brutal« Vorgehen ihre» Parteigenosten da» Signal sein, sich dem KZ» anzuschliehen und den Kamps gege» I die Reaktion und ihre Lakaien zu sUhren. SPD Bannewitz vor verSpaltnng Zn einer Ortsgruppenleitungssttzung »lahmen die SPD- Funktionäre zu den Vorgängen in der SPD Stellung. Die Mehrheit verurteilte das Verhalten des Parteivorftandev, ein- zrlne Eenosten erklärten, datz eine Sonderorganisation sür sie nicht in Frage kommt, sondern das, ihnen nur noch der Weg zur KPD Übrig bleibt. SPD-»enostenl Duldet keine Kritndung einer SAP, sondern schlietzt euch der Kommu»istijchcn j Partei an! KPD, die stärkste Partei Einheitsliste von SPD bis Nazis bei den iSemetnde- wählen in Moordorf. Bremen,». Oktober. (Eig. Meld.) Bei der gestrigen (tzemeindewahl in Moordorf errang die KPD einen grohen Sieg. Sie hat die Mehrheit in der Gemeindevertretung. Da» Ergebnis ist folgendes: KPD 200 Stimmen. « Sitze (bei der vorigen Wahl 97 Stimmen und S Sitze.) Bürgerliche Einheitsliste l»on SPD bi» Nazi») Ith Stimmen 4 Sitze (202 Stimmen, 8 Sitze bei zwei bürgerlichen Listen) Kolonisten 8« Stimmen, 2 Sitze (gegenliber 8 Sitzen.) Der volkspartclliche Führer Dingeldey erklärte in einer Red« tn Schleswig, datz die Bewährungsfrist für dl« Brüning regierung am 13. Oktober abiause und sprach sich für «ine Er weiterung der Regierun-i unter Hinzuziehung dfr Nazi» und Hugenberg au» . . ° . rbelfer hat dl« I fe» ist stündlich zu rechnen. Die Vermittlungen an der Heuer- de« -il»och<» l stelle in Brtmen find ftiUgelegt wordell.