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feS- -8^i Gewalt! Ifc Das Directorinm des Königl. Conservatoriums der Musik. Missglückte, So bleibt ein W- » HS- Mittel der Gewalt! Friedrich. Einlass halb 6 Uhr. — Anfang 6 Uhr. — Ende 8 Uhr. Der Eintritt ist gegen Vorzeigung dieses Programms gestattet. Ja, eines Fingers Glied entschlagen, Der Held — er war in deinei - Macht! Friedrich. Entsetzlich! Ha, was lassest du mich hören! Durch Gott geschlagen wähnt’ ich mich, — Nun liess durch Trug sich das Gericht be- thören. Durch Zaubers List verlor mein' Ehre ich! Doch meine Schande könnt’ ich rächen ? Bezeugen könnt' ich meine Treu’? Des Buhlen Trug, ich könnt’ ihn brechen, Und meine Ehr' gewönn' ich neu? — 0 Weib, das in der Nacht ich vor mir seh’! Betrügst du jetzt mich noch, dann weh dir, weh l Ortrud. Ha, wie du rasest 1 — Ruhig und besonnen! So lehr’ ich dich der Rache süsse Wonnen. Beide. Der Rache Werk sei nun beschworen Aus meines Busens wilder Nacht! Die ihr in süssem Schlaf verloren, Wisst, dass für euch das Unheil wacht! Tritt vor, klag’ ihn des Zaubers an, Durch den er das Gericht getäuscht! Friedrich. Ha! Trug und Zauber’s List! Ortrud. Ortrud. Umsonst nicht bin ich in Geheimsten Künsten tief erfahren; Drum achte wohl, was ich dir sage: Jed’ Wesen, das durch Zauber stark, Wird ihm des Leibes kleinstes Glied Entrissen nur, muss sich alsbald Ohnmächtig zeigen, wie es ist. Friedrich. Ha, sprächst du wahr! Ortrud. 0 hättest du Im Kampf nur einen Finger ihm, Concert für Pianoforte (Gmoll) von F. Mendels ¬ sohn Bartholdy Fräulein Luise Pfannenschmid aus Leipzig. Druck von Breitkopf & Härtel in Leipzig.