XVll ber Egypten eingenommen knd verheert hatten, über das rorhe Meer, wie zur Zeit der Phönizier. Von der Küste dieses Meeres wurden die Waaren auf Kameclen bis zum Nil gebracht, da man vergebens versucht hatte, einen schiffbaren Kanal anzulegen. Aus dem Nil gelangten sic in die Hafen von Egyp ten, wo die Schiffe von Venedig, Genua, Amalsi »mV Pisa bereit lagen sie einzunehmen. Und als die Araber entweder ans religiöser Intoleranz, oder aus politischer Despotie, oder, richtiger zu sagen, aus einer Anarchie, die immer den Naubcreycn günstig ist, dem Handel im arabischen Meerbusen allen Weg versperrten, so wandten sich die Kauf leute nach dem persischen Meerbusen, von wo sie ihre Waaren auf dem Euphrat, dem Indus und Oxus in das Caspische oder in das schwarze Meer, und von da in das inittelländische brachten. Dort gingen die Italiener hin sie abzuholen, um sic als dann nach allen Küsten Europens zu verführen, und selbst in den inner» ländern und Reichen bis nach Rußland und Norwegen hin, wo sie ihre Factv- reyen hatten, zu vertreiben. 2. Man kann sich leicht vorstellen, daß der Preis dieser Waaren ursprünglich sehr gering war; und wenn man sie gleichwohl bey uns sehr theucr be zahlen mußte, so rührte das theils von den Kosten des Transports, und von dein Risico, dem man auf dem rvthen Meere und in den Wüsten ausgeseßt