a; Träume von Richard Wagner. sinken in die Gruft. bl Sonett von C. M. von Weber. himmeisüsses Wesen, Streckfuss. Du liebes, holdes, O du mein theures, mein geliebtes Leben! Du ahnest nicht, wie treu ich dir ergeben, Du kannst es nicht in meinen Blicken lesen, Ich bin jetzt, was ich nimmer noch gewesen, So froh, so still, so frei von wildem Streben, Das neue Dasein, das du mir gegeben, Ein Räthsel ist’s, ich kann es nimmer lösen. Du selbst, in deines Wesens holder Klarheit, So sanft, so gut, in nie getrübtem Frieden, Scheinst oft aus meinem Traume mir geboren. Zu schön für diese Erde wär’ die Wahrheit, Doch flieht auch dieser Traum, dann ist hienieden Auf ewig jede Freude mir verloren! Sag’, welch’ wunderbare Träume Halten meinen Sinn umfangen, Dass sie nicht wie leere Schäume Sind in ödes Nichts vergangen? Träume, die in jeder Stunde, Jedem Tage schöner blüh’n, Und mit ihrer Himmelskunde Selig durch s Gemüthe zieh’n ? Träume, die wie hehre Strahlen In die Seele sich versenken. Dort ein ewig Bild zu malen: All vergessen, Eingedenken! Träume, wie wenn Frühlingssonne Aus dem Schnee die Blüthen küsst, Dass zu nie geahnter Wonne Sie der neue Tag begrüsst, Dass sie wachsen, dass sie blühen, Träumend spenden ihren Duft, — Sanft an deiner Brust verglühen, Und dann Lieder mit Pianoforte, gesungen von Frau Moran-Olden. Concert (Emoll) für Pianoforte von Friedrich Chopin, vorgetragen von Fräulein Dora Schirmacher aus Liverpool.