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Loewe, gesungen von Herrn Gura. Zwei Balladen von Carl a, Edward. roth, so Geier todt, Hall’, fall’ 1 O!« Kind, »»Ich hab' war Mein Nöck. b Der Ich werd’ »Und was Nöck im Regenbogen. Fluth hinein, der Wasserfall, Nachtigall, tief und schweigen, athmend horcht die Nachtigall. Singen kann er lachen selig weinen machen. Wald erbebet, Sonn’ entschwebet, tönt des Nöcken Harfenschall: steht der wilde Wasserfall, Und’s »Dein Ross was wirst du nun an dir thun, Edward ? Sohn, das sage mir! O ! « O !« « so roth, »»Auf Erden soll mein Fuss nicht ruh’n, Mutter, Will wandern über’s Meer 1 O 1«« »Und was soll werden aus Hof und Edward ? So herrlich sonst und schön! O !« »»Ach, immer steh’s und sink’ und Mutter, es nimmer sehn 1 O ! «« soll werden aus Weib und Edward, gehst über’s Meer ? O !« Es Da Umschwebt mit Schaum und Wogen Den Die Bäume neigen Sich Und »O Nöck, was hilft das Singen dein? Du kannst ja doch nicht selig sein! Was soll dein Singen taugen ?« Der Nöck erhebt die Augen, Sieht an die Kleinen, Beginnt zu weinen, Und senkt sich in die Da rauscht und braust Hoch fliegt hinauf die Die Bäume heben mächtig Die Gipfel grün und prächtig ! O weh', es haben Die wilden Knaben Den Nöck betrübt im Wasserfall! »Komm wieder, Nöck, Wann du »»Die Welt ist gross, lass sie betteln drin, Mutter! Ich seh’ sie nimmermehr! O !«« »Und was soll deine Mutter thun, Edward ? Mein Sohn, das sage mir. O!« »»Der Fluch der Hölle soll auf Euch ruh’n, Mutter, Denn Ihr, — Ihr riethet’s mir! O!«« Herder. Du singst so schön'. Wer singt, kann in den Himmel geh’n! Du wirst mit deinem Singen Zum Paradiese dringen! O komm, es haben Gescherzt die Knaben, Komm wieder, Nöck, Und singe schön!« Da tönt des Nöcken Harfenschall, Und wieder steht der Wasserfall, Umschwebt von Schaum und Wogen Der Nöck im Regenbogen. Die Bäume neigen Sich tief und schweigen, Und athmend horcht die Nachtigall. Es spielt der Nöck und singt mit Macht A on Meer und Erd' und Himmelspracht. Mit Und Der Die Er singt bis in die Sternennacht. Nach einer Norischen Sage von Kopisch. »Dein Schwert, wie ist’s von Blut Edward, Und stehst so traurig da ? O! »»Ich hab’ geschlagen meinen Mutter, Und das, das geht mir nah’. »Deines Geiers Blut ist nicht Edward, Mein Sohn, bekenn’ mir frei. geschlagen mein Rothross todt, Mutter, so stolz und treu. O!«« war alt, und hast’s nicht noth, Edward, Dich drückt ein andrer Schmerz. O!« »»Ich hab’ geschlagen meinen Vater todt, Mutter, Und das, das quält mein Herz! O!«« »Und