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Nr. 216. » ExempMre^zMn^eigeoer^Gsbrouc^ ^sten ä Mark!» Mitglieder für die Zeile für 6. 32 N^. f?att 36^7!.. ^ ?36 MarV jührlich.^^c^^em Ausland ^r^lgt Lieferung^ Äaurnl^'pf^'/^6.13.50 26 ^.^,6.50^.; für Nicht-^ MAMMiW-L»iUWkWZWMkZAMK Letoztg, Sonnabend den 18. September 1816. 83. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Vom Antiquariatshandel. IV. <III siehe Bbl. Nr. 127.) Die fünfte Huth-Auktion. — Deutschs Versteigerungen und Kataloge. — Neuere Literatur für Antiquare. Vom 4. bis zum 7. Juli fand in London bei Sothebh, Wil- linson L Hodge der Verkauf eines fünften Teils der Huth- Bibliothek statt. Eigentlich wäre diese Auktion im vergan genen Jahre fällig gewesen; man hat diesen Termin übergangen, weil man jedenfalls Zweifel hatte, ob in diesen Kriegszeiten für so wertvolles Material genügend kaufkräftige und auch kauf lustige Bieter vorhanden wären. Das Vertrauen darauf hat sich allmählich befestigt; in England könnte man ja schließlich auch damit rechnen, daß die Amerikaner von den Milliarden, die sie für Kriegsgerät und Munition einnehmen, einige Schilling für den Ankauf von Büchern wieder zurückfließen lassen. Trotzdem ist dz- 1. i'. kor IV. 6. 1606. 4-. Oie s weite Lusgabe. 160?! 4». ' Ikomas Ikorpp« Aosetez- 1645. 12". stauä. dtirror kor Magistraten i.oixloo: Dboiuas Aarsbe 1563. 4°. dlo 11 drs i Oeuvres, Lubl. pur Urei. IU. pur dlorsau. 6 vols. Loris: Compagnie Nes tidraires assoeiss, 1773. 8°. VI enteigne: 44ie Lssaz-es. Vene into Lngiisb dz- Liorio. donäon: Val. Sims kor Lcivvsrä Llount 1603. 2". dlors, Sir Ikvmas: Mvpia. Drunsl. dz- Rapbs liodzmsoa. üonclon: Lbeabam Veis 1551. 8". Es stehen sich hier bei neun wertvollen Büchern, deren Exemplare sich kaum wesentlich unterscheiden, Erlöse von ^8 15 820.— und esi 32 500.— gegenüber, wobei der amerikanische Dollar (wie das in England üblich, aber eigentlich nicht richtig ist, denn er hat auch in Friedenszeiten stets einen höheren Stand gehabt) mit 4.— umgerechnet wird. Das gibt doch zu denken und läßt den Versuch/ einen Teil der Huth-Bibliothek jetzt auf den Markt zu bringen, nicht gerade als geglückt erscheinen. Wie es später werden wird, das läßt sich freilich zurzeit gar nicht sagen. Trotzdem haben die erzielten Preise ihrer absoluten Höhe wegen Aufsehen erregt und find auch in deutschen Tageszeitungen mehrfach erwähnt worden. An Manuskripten sind nur wenige zu nennen: ein »I-ibvr miraouiornm clomiue nostre Lanoto Aar io«, in England gegen Ende des 12. Jahrhunderts oder im Beginn des 13. Jahrhunderts geschrieben (L 52.— — 1040.—); ein weiteres aus England, um die Wende des 15. Jahrhunderts entstanden, ein »Aissale ack usnm eoeiosiasLangoriensis« (L 235.— — 4700.—), und aus derselben Zeit, aber deutschen Ursprungs, ein »Aissaie man, um die Enttäuschung möglichst nicht zu groß werden zu lassen, vorsichtig vorgegangen. Der fünfte Teil der Bibliothek, der jetzt unter den Hammer gekommen ist, begreift den Buch staben A in sich und umfaßt 603 Nummern. Das ist, an dem Umfang früherer Teile gemessen, sehr wenig gewesen. Das Er gebnis im ganzen beträgt 15 639 L 19 sb. 6 ä ^ 312 799.50), oder für die einzelne Nummer rund .Ä 520.—. Die bisher ver steigerten 5205 Nummern haben zusammen 3 661273.50 ge bracht, und das ergibt einen Durchschnitt von etwas über ./k 700.— für jede Nummer. Für die ersten vier Teile mit 4602 Nummern und einem Erlös von ekk 3 348 474.— aber betrug der Durchschnitt ^ 725.—. Danach könnte man schließen, daß dem Krieg ein Mindcrergebnis von fast 30 °/-> zur Last zu schreiben wäre. Daß man sich darin nicht täuscht, sondern daß der Absturz tatsächlich noch größer gewesen ist, läßt ein Vergleich vermuten, den wir an einer Reihe von wertvolleren Büchern anstellen, die der englischen Huth-Sammlung und der amerikanischen Biblio thek von Robert Hoe, die 1911—1912 verkauft wurde, gemein sam sind: Hut kl. Hoe. L 122.— - e« 2440.— 3 650.— — 2600.- L 63.— — ^ 1260.— 3 975.— — ^ 3900.— L 54.— — .is 1080.— P 950.— — ^ 3800.- L 160.— 3200.- ^ 1520.— — 6080.- L 100.— 2000.- Z 1510.— — A 6040 — L 50.— — .K 1000.— k 550.— — 2200.- L 91.— - 1820.- r 900.- — ./i 3600.- L 61.— - ekt 1220.- r 605.— — 2420.— L 50.— — ,7t 1000.- r 465.- — 1860 — e j 3-1 6 , e u in ealenän-rio« (L 168. - - 3360.— alle drei auf Pergament mit gemalten Initialen und Randein fassungen, das letzte mit sieben großen Miniaturen. Auch die Inkunabeln waren nicht zahlreich, im ganzen noch nicht vierzig. Außer den schon genannten erzielten die folgenden höhere Preise: ^1 a 8 u e e i 0 : ^ovelliuo. Nailauä: Valäarksr 1483. 2°. A 115.— — 2300.—. IVI a ri ä e v i 11 e, ckoli. <le: ItiuerariuL. Straßbnrg: Joh. Priisz 1483. 2°, in der deutschen Übersetzung des Metzer Domherrn Otto von Dicmeringen: L 150 — — -4// 3000.—. Bei dieser Ge legenheit kann auch noch eine spätere englische Übersetzung des selben Buches erwähnt werden, die 1612 von Thomas Snodham gedruckt ist. Sie brachte L 51.10.— — ^ 1022.—. MLrror ok tlis ^Vorlä. sWestminster: Caxtvn um 1490.s 2", die zweite Ausgabe: L 600.— — 12 000.—. Anch'^hier ist ein späterer Nachdruck dieses Werkes, bei Lawrence Andrewe in London, um 1510 erschienen, zu nennen: L 170.— — ./k 3400.—. ^ um^ 1494. 4^^170.—VeneckiL- ^läus Irepperel um 1495. 4°. L 105.— 2100.— . Von späteren und seltenen englischen Drucken 1205