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^ 215, 15, September IS16, Ferttge Bücher, Börsenblalt f. d. Dychii, Buchhandel. 5937 Z. P. Vachem, Verlagsbuchhandlung in Köln S In meinem Kommissionsverlage ist soeben erschienen: Carl Mph WiiMWailN imd sein Kreis (1775-1839) Von vr. Adolf Dyroff sl. Vereinsschrift der Görres-Gesellschaft für 19l6j Geheftet M. I.8Ü ord., M. 1.35 netto. Wenn Carl Joseph Windischmann auch nicht der bekannteste der damaligen Gelehrten Deutschlands war, so war er doch einer der ersten von ihnen aus dem Gebiete der Medizin, der Geschichte und der katholischen Philosophie, insbesondere der Naturphilosophie. Keine Geschichte des deutschen Geistes lebens wird an ihm Vorbeigehen können. Das ist begründet in seiner Wirksamkeit und in seinen Schicksalen, über ihn unterrichtet nur eine einzige Lebensbeschreibung, die seiner Bedeutung gerecht wird, das ist die von seinem Sohne Friedrich, aber sie steht an einem abgelegenen Orte in einem alten Jahrgang der Historisch-Politischen Blätter und entbehrt leider der Vollständigkeit und Sicherheit. Darum ist für einen neuen Versuch der Darstellung der merkwürdigen Mannes noch eine Stelle übrig, zumal wenn die Lebensbeschreibung der Einzelnen zu steten Ausblicken in das deutsche Geistes leben benutzt werden kann. Viel interessantes und wertvolles Material wurde zu dieser Arbeit verwendet: die Akten des Aschaffenburger Stiftung?- amtes, die sogenannten philosophischen Konferenzprotokolle der einstigen Aschaffenburger Universität, sowie andere Aschaffen, burger Amtsauszetchnungen, Akten und Literaturen des Mainzer Stadtarchivs, des Bonner Universitätskuratoriums, der Bonner philosophischen Fakultät, des Universitätsrektorats und dergl,, weiterhin die aufschlußreiche und zum Teil noch ungedruckte Briesliteratur seiner Zeit, Wegen seines interessanten Inhalts, der durch einen gewandten und packenden Stil dargestellt wird, verdient das Werk größte Beachtung und wird sich, insbesondere durch das Eingehen auf Hermes und seine Philosophie, einen weiten Leserkreis sichern, Köln, >5, September l9l6. I. P. Bachem. Zur Lagerergänzung empfehle: Diana Geschichten aus Busch und Leide von Hans hpan — Drittes Tausend. — vofsssche Zeitung, öerltn: Als Jäger und Naturfreund tritt Hans Hyan, der Schtlderer des Berliner Verbrecherlebens, diesmal vor uns hin. Frisch und froh bald, bald wehmütig, oft bis zur Tragik sind diese Geschichten aus Busch und Heide. Am besten sind die Stücke, in denen Hyan seinem scharfen, ge sunden Humor, seiner frisch-fröhlichen Ansicht des Jäger lebens die Zügel schießen läßt. Wie köstlich ist die Ge schichte von den Berliner Frett'erern, die bet der „Arbeit" abgefaßt werden, wie humorvoll schildert der Verfasser die , Hasenschlacht" und „Krasunkes Hirsch"; und dann das klägliche Erlebnis des ltebestollen Sonntagsjägers und Papterhändlers Milanus Ernste Töne schlägt er an in „Mitten in die Stirn", „Flimmerfritze" u. a. So wechselt in Hyans neuestem Buch Lust und Freude, Lachen und Weinen — wie im wirklichen Leben, dem er mit gutem, scharfem Jägerblick seine Typen und Figuren abgesehen hat. Elegant drosch. ^ 3.— Bar 33^o/o und 9/8; 2 Probe-Expl. mit 40»/^. — ferner — Die verführten Roman von Hans hpan — Dreizehntes Tausend, — Verllner Tageblatt: In einer Zeit, in der sich die Erkenntnis immer weiter Bahn bricht, daß nicht das Verbrechen, sondern der Ver brecher zu bestrafen sei, verdient ein Buch besondere Beach tung, das uns die Psyche eines Verbrechers enthüllt. In der emrnent lebenswahren Darstellung dieser Gesellschafts klasse liegt ein weiterer Vorzug dieses Romans, der auch die vollste Beachtung der Kriminalisten wie der Sozial- Politiker verdient, Brosch, 4,50, geb, 6.— Bar 33sh"/„ und 9/8; Frei-Expl.-Ebd, netto, 2 Probe-Exemplare mit 4v»/„. pan-Verlag Georg Eü. Sanöers München 7g«>