Die beiden Stangen g m und g q sind bei g durch ein Gelenk mit läng- licliten Ohren verbunden, durch welche der Bolzen des nach oben verlän gerten Hebels f g hindurchgeht; dadurch ist man in der Lage, die Steuerung mit der Hand zu vollziehen. Der Luftcylinder ist mit einem Wassergefäss umgeben. VHL Bergmännisches. 59. Steinbohrmaschine von de la Roche-Tolay und Perrot. Der wirkende Bohrkörper besteht aus einem etwa 2 Zoll langen eisernen Cylinder b und 1 — 1 </ 4 Zoll im Durchmesser, in dem an einem Ende einige ziemlich unregelmässig vertheilte schwarze Diamanten von 1 — 3 Millimeter im Durchmesser stecken, welche in Vertiefungen des Cylinders eingedrückt sind und etwas vorstelien. Das andere Ende des Bohrkürpers ist ausgehöhlt und lässt sich bajonnetartig auf die Bohrstange t anschieben. Letztere ist etwa 1 Millim. lang und steht mit einem Kolben k in Verbindung, welcher in dem ungefähr 8 Centim. weiten Rohre r spielt. Lässt man in dieses Rohr bei h Wasser unter Druck eintreten, so wird der Bohrer mit einer der hydrostatischen Druckhöhe entsprechenden Kraft gegen das Ge stein angedrückt ; das Zurückholen des Bohrers erfolgt durch das Einlassen von Wasser bei v auf die vordere Kolbenseite. Die rotirende Bewegung erhält die Bohrstange von einer kleinen Wassersäulenmaschine, die ganz wie eine Dampfmaschine spielt, aber mit einer eigenthümlichen, zum Treibcylinder concentrischen Steuerung versehen ist, die jedoch nicht näher eingesehen werden konnte. Von der Schwungradwelle a wird die Bewegung auf eine schiefstehende Welle e mittelst der Winkelräder m und tn, übertragen, von wo sie weiter der die Bohrspindel umgebenden Hülse d mittelst der Winkelräder n und n, mitgetheilt wird. Die Hülse nimmt durch einen in der Nuth sich ver schiebenden Keil die Bohrspindel mit sich.