11 Trotz des Dampfverbrauohes soll diese Vorrichtung ökonomisch sein. Es wird ein Wertli daraufgelegt, dass der Dampf im Rohre d etwas überhitzt werde. 22. Apparate zum Absetzen des Kesselsteins. Den Apparaten von Totli in Debreezin, Wagner in Paris und Wohnlich zu Heidelberg liegt das Prinzip zu Grunde, den Kesselstein aus dem Speise wasser dadurch abzuscheiden, dass man dasselbe stark erwärmt und duicli längere Zeit in der hohem Temperatur erhält, .wo dann die vorher im Wasser auflöslichen kohlensaueren Salze einen Tlieil ihrer Kohlensäure verlieren und in unlösliche Salze sich umwandeln, welche als Schlamm herabsinken. Zu diesem Ende lässt man das Speisewasser in einer dünnen Schichte über eine grössere Zahl von Tellern oder durch sehr flache Rinnen fliessen, die entweder von dem verbrauchten Dampfe der Dampfmaschine, oder vom Kcsseldampfe umspielt werden. Nach einiger Zeit müssen diese flachen Gefässe aus dem Dampfraume beseitigt und durch andere ersetzt werden, um den darin abge setzten Kesselstein abzulösen. m. Goppel. 23. Göppel von R. Hälg in Tägerweiler (Schweiz). Im eine fixe verticale Spindel c ist auf einem Gestelle das feststehende und nach Innen gezahnte Getriebrad a angeordnet, und es wird durch den Schwengel b der Klotz d um diese Spindel im Kreise her umgeführt. An dem Klotze d dreht sich in Lagern die verticale Spindel f mit den an ihren beiden Enden aufgekeilten Getriebrädern g und li. g greift in a ein und verursacht hiedurch die Umdrehung der Spindel f] h greift in ein auf die Spindel c aufgeschobenes Getriebrad i, mit welchem die damit in Verbindung stehende Hülse k und durch eine Art Sperr-Rad / die Riemenscheibe m in Umdrehung versetzt wird, da die Spindel der letztem in der Iliilse lose steckt.