— Algebra und Geometrie — Physik — Naturgeschichte mit Waarenkunde — Chemie — Chemische Technologie — Ornamentenlehre — Baukunst — Maschinenlehre — Vorbereitendes Freihand- und Linearzeichnen — Kon struktives Zeichnen — Bau- und Maschinenzeichnen — Ornamentales Zeichnen — Modelliren in Thon und Gyps — Weberei — Konstruktive Arbeiten in Holz und in Metall. Schullokalitäten. Die Anstalt verfügt dermalen über sechs Säle» wovon vier zu Zeichnensälen verwendet werden, in der Grösse von 19 — 21 — 26 — 26 y 2 — 30 y 2 — 47 a°, über einen Modellirsaal (24'/aD 0 ), eine Tischlerei (22a°J und eine Schlosserei (21 a°), ferner über drei Kabi- nete in der Grösse von 7—7 J / 2 — 8o°, zusammen über 250a° Zim merraum. — Zur Möblirung dieser Lokalitäten hat der Stadtrath bereits den Be trag von 5276 fl. verwendet. Lehrmittel. Da der Anstalt jährlich namhafte Geschenke zukommen und ein bedeutender Betrag zur Anschaffung von Lehrmitteln verwendet wird, dieselben aber auch in den Werkstätten der Anstalt selbst erzeugt werden, so nimmt ihre Anzahl alljährlich in erfreulicher Weise zu. Neben einer bedeutenden Anzahl technischer Werke zählt die Anstalt über 200 verschiedene mehr oder weniger kompletirte Werke mit etwa 7000 ver schiedenen Zeichnungsvorlagen und über 1000 ornamentale Modelle. — Neben einer mineralogischen Sammlung besitzt sie 140 verschiedene physi kalischen Apparate und eine bedeutende Anzahl mechanischer Guss-, Bau- und Möbel-Modelle, die sich durch die Arbeiten der Schüler in den Werk stätten fortwährend vermehren. Sie hat auch einen gemeinen und 4 Jaquard- Webstühle. Die Genossenschaft der Prager Tischler und die hochherzigen Gönner der Anstalt die P. T. H. und Firmen: Max. Dormitzer — Danek — Ringhoffer — Oliva — Breitfeld & Evans — B. Eichmann u. a. haben die Tischlerei und Schlosserei der Anstalt mit Werkzeugen, Ar beitsmaschinen und einer Dampfmaschine ausgestattet, so dass dermalen der Werth derselben die Summe von 8000 fl. erreichen dürfte. Staatssubvention. Durch die Subventionirung der Anstalt von ver schiedenen Corporationen ist eine lebhafte vielseitige Theilnahme an der Entwicklung der Anstalt erzielt und es hat sich auch die Opferwilligkeit beider Nationalitäten bewährt, so wie die subventionirenden Corporationen ihre an fänglichen Beiträge erhöht haben. Jedoch ist eine gedeihliche, der Bedeutung Prags als industrieller Platz würdige Entwicklung der Anstalt erst durch die jetzt gewährte Staatssubvention gesichert, wenn zugleich die Stadtge meinde ihre Zusagen, der Anstalt ein eigenes geräumigeres Haus zu widmen, rasch erfüllen wird, und das Land selbst mit einer entsprechenden Subven tion zu Hilfe kommt. Aufnahme der Schüler. Die Aufnahme der Schüler wird an dieser Anstalt an keine Bedingungen geknüpft; der gute Wille bei reifem begabten