XI. ABSCHNITT. HOBELMASCHINEN. Die in Amerika gebräuchlichen Hobelmaschinen hatten ebenso wie alle anderen Maschinen für Eisenbearbeitung ihre speciellen Eigentümlichkeiten aufzuweisen. Wenn auch bei dieser Maschinengattung nach der Natur der Arbeit, „dem Hobeln”, kein principieller Unterschied zu sehen war, so sind doch an den Maschinen einzelne charakteristische Merkmale vorhanden, welche einer näheren Erläuterung würdig sind. Die Hobelmaschine von Wm. Seilers & Co., seit der Wiener Weltausstellung 1873 bei uns sehr wohl bekannt, zeigt, in welcher Richtung die amerikanischen Hobelmaschinen sich von den bei uns gebräuchlichen unterscheiden. Ich würde auch diese Maschine zum Ausgangspunkte meiner Betrachtungen ge wählt haben, wenn nicht unsere erste Capacität im Werzeug- maschinenbaue, der Maschinenfabrikant Herr Carl Pfaff, in seinem Berichte über „die Maschinen für Eisenbearbeitung in der Welt ausstellung zu Wien 1873” eine so detaillirte Darstellung der selben gebracht hätte. Weil aber in dem oberwähnten Berichte Vieles enthalten ist, was auch auf die übrigen in Amerika gebauten Hobel maschinen passt, so bleibt mir hier nur übrig, die nennenswerthen Unterschiede anzufuhren, welche sich aus der vergleichenden Be trachtung der europäischen, speciell bei uns gebräuchlichen Hobel maschinen und der in Amerika gebauten ergeben. Die wichtigsten dieser charakteristischen Merkmale der amerikanischen Hobelmaschinen liegen: