— 86 — geteilt. Die eine, C, enthält den Rost und das Verdampfungs-Rohr system A, welches den ganzen Querschnitt des Raumes einnimmt. C, ist ganz von dem Vorwärmer A, erfüllt. Die 2 Kammern sind untereinander in Verbindung gesetzt durch die in der Abschlussmauer ausgesparten Fenster e. Die Anordnung der Röhrensysteme, welche aus ähnlichen Elementen bestehen, ist eine solche, dass ihre Enden durch die Thüren B und B t in dem Seitenmauerwerk zugänglich sind. Die Verbindung der Rohre untereinander ist wie beim System Rotte durch kleine Rohrstutzen B erreicht, deren Detail die Fig. 5, 6 und 7 geben. Jeder Stutzen trägt 2 Ohren, welche auf entsprechende Bolzen passen. Die Konstruktion der Rohrenden, auf welche die Verbindungs stutzen B aufgepasst werden, ist aus Fig. 8, 9 und 10 ersichtlich. Die auf diese Weise untereinander verbundenen Rohre bilden eine Art von Serpentine ähnlich wie beim Belleville-System. Um die Dampf bildung und Cirkulation in den ersten Rohretagen zu erleichtern, sind an den Rohrenden doppelte Stutzen angewendet, welche gleich 3 Rohr etagen miteinander in Verbindung setzen. Das gusseiserne Rohr 1 im unteren Theile des Vorwärmers empfängt das Speisewasser, l t am oberen Theile kommunziert vermittels Lj mit L; das obere Rohr L ( endlich ist mit dem Dampfrohr durch die Stutzen d verbunden. Die Dampfentnahme geschieht vom vorderen Teile des Reservoirs. Dieser Vorderteil ist von Gusseisen und nach innen zu konvex. Die Reinigung des Apparates vollzieht sich sehr leicht durch Demontieren der Ver bindungsstutzen, deren guter Zustand allerdings für die Erhaltung des Kessels von grösster Wichtigkeit ist. Zu den bekannten Vorzügen der ausschliesslich aus Rohrsystemen bestehenden Kessel fügt Schmidt auch den hinzu, die Wärme der abziehenden Feuergase noch zum Vor wärmen zu benützen. II. Transportable und Lokomobilkessel. Kessel mit vertikalen Siederohren vou Fouche und de Laharpe, Paris. Der auf Tafel 27 Fig. 4—7 dargestellte Apparat besteht aus einem Vertikalkessel A, über welchem in der Hälfte seiner Höhe ein Horizontalkessel B angeordnet ist, welcher die Feuerung enthält. Die Feuergase gelangen vom Roste aus in die Kammer C und von da durch C t nach dem Schornstein. Zwei der Wände von C t dienen als Rohrwändev eines Rohrsystems, welches die beiden Teile von A ver bindet. A ist bis zu einer gewissen Höhe über den obersten Rohren von Wasser erfüllt, und dient im Übrigen als Dampfreservoir. Diese Anordnung, bei welcher die Feuergase voll und fast senkrecht auf die