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m, nber in anSLorf altend: 1 woli t Pa« ehrliche cder^im oder iv ine Bt- , welche »Locale an sich fordert, >r abzu- ilich be. rösind ^Hand taschen, en Da- -fälligs! lehmen. -rlin, nit. weMr , wobei Karpfen Speisen oerde. !kt lhor. . res vembn, Hasen- Karpsen ie Eh« ogel. ster. Saer. siger. UL i.Novtr u«8 lhr- Tagevlatt. 2SS. Freitag, den 12. November. 18M matte im Unterdeck aufknüpfen und auch sonst auf jeden Rang- Präsidentschaft Bombay ernannt werden. D« der Inhaber dieses Postens bezieht, beläuft 10,000 Pfd. St. — 30. Oct. ES geht das Gerü «teile Lord Ptei« - bierteWrlich Inserate werde« die gespaltene Zeile ^et' der«« Raun mit » K berechnet. s Amtsblatt -es Kömgt- Bezirksgerichts M Freiberg- sowie -er KSW. Kerichtsämter rm- -er Sta-trathe M Freiberg- Say-a un- Bron-. -- Freiberger Anzeiger m ti« Nachmittag« z Uhr für die nächst- sschckiuide Nummer angenommen. ' Tagesgeschichte. Aerlin. Ueber einen eigenthümlichen Gewaltact eines Nlssischen Grasen gegen preußische Unterthemen bringt das Me- «ckr Dampfkoot. folgende Mittheilung: „Dem Goldleisten- Mikanten Strömer in Memel waren vom Grafen Szapski. auf wormen in Rußland mehrere Arbeiten daselbst übertragen, und l^^rer hatte sich zu diesem Behufe mit zwei Gehülfen und ei- « Lehrling dorthin begeben. Nach Vollendung der Arbeiten Msentirte Strömer seine Rechnung behufs Bezahlung, die ihm «bet wiederholt unter dem Vorgeben, Graf Szapski sei verreist, abgeschlagen wurde. Strömer entschloß sich zur Abreise, wurde «nterwegS aber vom Grafen Szapski eingeholt, mit vielen Ent schuldigungen überhäuft und unter dem Vorgeben, die Zahlung zu leisten, nach Wormen mit seinen Leuten zurückgelockt. Hier zog Graf Szapski andere Salten auf, verlangte von Strömer unter Drohungen, daß er die Rechnung ohne weiteres als be zahlt quittiren sollte, oder es sollte anders mit ihm verfahren Verden. Als Strömer dieses Ansinnen entschieden verweigerte, derbe er mit seinen Leuten gebunden und ringesperrt und jenes disinnen oft wiederhole, aber ebenso oft zurückgewiesen. Es /«lang Strömer hierauf, mit seinen Leuten zu entfliehen ; sie wurden aber eingeholt, zurückgebracht und wiederum festgesetzt; Gras Szapski entließ nun einen der Gehülfen, und den Lehrling und lieferte den Goldleistenfabrikanteu Strömer und den an dern Gehülfen unter dem Vorgeben, Strömer habe einen Dieb stahl an Juwelen begangen, an daS Gericht in Telschen ab, woselbst beide noch festgehalten werden. Es ist natürlich von feiten Ler preußischen Behörden über diesen Act der Willkür, welcher an die Zeiten der Raubritter erinnert, bei Len russischen betreffenden Behörden Beschwerde geführt und darauf angetra- gea, daß Strömer sofort entlassen und entschädigt und Graf Szapski für jenen Willküract bestraft werde." Aus Madrid vom 25. Octbr. wird der Allgemeinen Zei tung geschrieben: „Ich erlaube mir, Ihnen eine politische That- sacht mitzutheilen, welche den hiesigen politischen Kreisen nKh unbekannt ist, die ich aber aus einer durchaus glaubwürdigen Quelle erfahren habe. Gestern hat ein Ministercongreß statt- zefunden, in welchem die Kriegserklärung gegen Mexico beschlossen worden ist. Dies kann, und man fürchtet, daß es so kommen werde, den Verlust der Insel Cuba für Spanien herbeiführen, weil die Vereinigten Staaten von Nordamerika, die schon so lange Zett mit der reichen Antilleninsel liebäugeln, unter dem Vorwande, die Mexikaner gemäß den zwischen beiden Mächten ktpehenden Verträgen zu unterstützen, ihre Kriegsschiffe mit Len sich brüstenden Mexikanern nach Cuba schicken werden, um sich selbst in dessen Besitz zu setzen. Die'.Nordamerikaner haben «ekanntlich keinen Augenblick Cuba aus den Augen verloren, und fahren fort, die Gemüther der Einwohner zu ihren Gunsten N bearbeiten. Einige Blätter von Neuyork haben jüngst die Nachricht gebracht, daß hiIder Havana ein Aufstand ausgebro chen sei, an dem die dortigen Truppen thellgenommen hätten; ohne im Stande zu sein , dieser Angabe direkt zu widersprechen, «uß ich doch bemerken, daß sie durch nichts bestätigt worden ist; für die Richtigkeit der meinigen kann ich bürgen." London, 1. Nov. Der ministerielle „MorningHrrald" weidet: Portugal habe keiner Zelt die Unterstützung Englands «achgesucht, Frankreich dagegen jede Vermittelung entschieden abgelehnt. Deshalb gab Portugal nach, ohne das französische Ultimatum abzuwarten. Vorzug verzichten. Kopenhagen. „Faedrelandet" ist aufs Neue voll Aerger und Zorn wegen per politischen Zustände Dänemarks. Fragen von der größten Wichtigkeit für die Zukunft deS Landes seien unter vertraulicher Verhandlung mit dem ärgsten Feinde deS Landes (Deutschland). Die Bevölkerung erhalte keine Kunde ' von Dem, was einem Jeden am Herzen liege. Alle BolkSorganr, - mit Ausnahme der holsteinischen Stände, seien incompetent, -und die einzige anerkannte kompetente gesetzgebende Versamm lung, der ReichSrath, sei nicht versammelt. DaS Ministerium bedürfe der Unterstützung der öffentlichen Meinung; eS fei dm vertraulichen Unterhandlungen mit dem deutschen Bundestage nicht gewachsen, und es stehe zu befürchten, daß die deutsche Diplomatie die dänische Regierung durch schlaue Worte in ihr Netz hineinziehen werde. Deshalb sollte die Regierung recht zeitig ein wohlgemeintes Wort berücksichtigen. Ueber ein Eisenbahnunglück in Lachaux-de-FondS berichten neuenburgische Blätter Folgendes: „Die Bahn führt gegen wärtig Auffüllungserde von Lachaux-de-Fonds nach dem Cret- du-Locle. Am 26. Oct. Nachmittag« kehrte ein solcher Zug von Lotle unbefrachtet, aber mit 50—60 Arbeitern zurück; bei« dichten Nebel gewahrte Ler Locomotivführen einen auf der Halte stelle stehen gelassenen Waggon nicht und ebensowenig die Warn signale. So fuhr der Bahnzug wie gewöhnlich heran und stieß an den erwähnten Waggon, worauf fünf bis sechs Waggon« des Bahnzugs aüS den Schienen geworfen wurden. Einer der mitgefahrenen Arbeiter blieb todt auf dem Platze, 15—17 mußten mehr oder weniger verletzt In daS Spital getragen werden. Mehre Berichte sagen, daß mehrere dieser letztem amputirt werden mußten und vier bis fünf ihren Wunden erlegen sind." Rußland. RuS Berdyczew, einer volkreichen Stadt in ' Wolhynien, wird die zufällige Entdeckung eine« grausenerregen- den, in den Annalen der Criminaljustiz seltenen Verbrechens mitgetheilt. Ein Mann aus der Hefe des Volkes hatte es sich seit einer langen Reihe von Jahren zum Erwerbe gemacht, un eheliche geborene Kinder, deren Geburt und Existenz ein Geheim» niß bleiben sollten, in Versorgung zu nehmen. Frauen in stillen Nöthen trugen ihre heimlich geborenen Kinder zu dem Manne, der für Amme und Pflege zu sorgen, Kind und Ge heimniß zu wahren vermach; sie zahlten «wschtm Kostgeld und hatten nach viele? Andere zu zahlen, denn der Pflegevater pflegte ost zu kommen, die anveptr,uMl Kleinen krank zu mel? den, Auslage« für Arzt und Apotheke einzufordern und die armen Mütter anderweitig auSzusaugen. Zuletzt pflegte er trü- hen Gesichts zu kommen, und der unglücklichen Mutter den Tod deS Kindes zu melden und die Begräbnißkosten rinzuheben. Niemals aber konnte die bange Mutter M kranke« Kind sehen, denn e« war todt/ bevor «S krank geworden. Kaum dem Manne übergeben, der e? M Bgtertreue zu behüten gelobt«, ward eS — Prinz Alfred ist gestern auf dem EuryaluS al» See- cadet eingetreten, an dessen Bord er seinen ersten größern Aus flug nach dem Mittelmeete machen wird, um den Dienst prak tisch zu erlernen. Die älterlich« Sorgfalt beschränkte sich, wtt > es scheint, darauf, ihm nur solche Waffengefähkttn an Bord des EuryaluS zuzugesellen, über deren Moralität die besten Zeugnisse vorliegen. Im übrigen war sein« Ausstattung genau nach den bestehenden Vorschriften bemessen und nicht kostbarer als die der andern Seecadetten. Sein Diener hatte vor andern seiner Gattung dik Bequemlichkeit einer eigenen Cabin«, der junge Prinz aber wird mit den übrigen Kadetten seine Hänge- » — , icht,. Kord Naas werdelan stelle Lord Elphknstone'S, der den Wunsch ausgrdrückt hat, "ich Europa zurückzukehren, zum Gouverneur der indischen