Volltext Seite (XML)
MißergerÄnzeig^ UN- Taaeblatt und Tageblatt ——-——— » erscheint jeden Wochentag AbmdS 7 Uhr für den Jahrgang. W 2V3.1 I Dienstag, den 1. September erwarten. Gewährsmann —, der Kaiser hat jetzt Politische Umschau. Freiberg, den 81. August. Amtsblatt für die königlichen und städtischen Behörden zn Freiberg Md Brand. Verantwortliche Leitung: Georg Burkhardt. Inserate werden bis Bormittag 11 Uhr . angenommen. Preis für die Spaltzeile 13 Pfg. H Außerhalb deS Landgerichtsbezirks 15 Pfg j v amteS im Reichstage NamenS des Reichskanzlers die Erklärung abgegeben, daß das Reich und die Einzelstaaten nur im gegen seitigen Einverständniß an die Sache herantreten wollten, und daß in der damaligen Tagung des Reichstages eine entsprechende Vorlage nicht zu erwarten sei. Gleich darauf verbreitete sich der preußische Finanzminister vr. Miquel über dieselbe Frage im Herrenhause in bemerkenSwerther Weise. Inzwischen hat der bayrische Finanzminister Frhr. v. Riedel wiederholt Gelegenheit gehabt, sich in Vieser Frage mit dem Reichsschatzsekretär und dem preußischen Finanzminister zu besprechen. Es ist unzweifelhaft, daß zwischen ihnen und den anderen Finanzministern der in Betracht kommenden Bundesstaaten ein Einverständniß erzielt worden ist und daß der bayrische Finanzminister nur deshalb mit der That vorangeht, weil er eben bereits im Voraus die Ge nehmigung seines Parlaments dazu erhalten hat. Entsprechende Vorlagen sind für den Reichstag, für den preußischen Landtag und andere Einzel-Landtage demnächst mit Bestimmtheit zu Bitte, auch ihrerseits durch Beflaggen der Häuser ihrer patriotischen Theilnahme an der Feie» des Nationalfesttages Ausdruck zu verleihen. Freiberg, am 26. August 1896. Der «tavtrath. »17. »««L. Fhrg. Der neue malerische Entwurf deS Veutschen Kaisers, der vem Professor Knackfuß in Kassel zur Ausführung übertragen worden ist und sich bereits zur Vervielfältigung in der Recchs- druckerei befindet, ist nach einem Berliner Blatte eine allegorische Darstellung des deutschen Michel, der den Frieden bewacht. Die Zeichnung ist in derselben Weise wie der bekannte Entwurf des Kaisers „Völker Europas, wahrt Eure heiligsten Güter!" in Facsimile, schwarz auf weiß, ausgeführt.. Sie hat ungefähr die selben Größenverhältnisse wie jene Darstellung, ist aber nicht im üängs-, sondern in einem ziemlich schmalen Höhenformat gehalten. Das erwähnte Blatt beschreibt das Bild wie folgt: „In einem offenen Säulentempel sicht man eine Gruppe edler Frauengestalten, welche die Wissenschaft, die Kunst, den Handel u. s.w. verkörpern. Eine poetische Versinnbildlichung derjenigen Blüthen der Kultur, die nur unter den Segnungen des Völkerfriedens zur hohen Entwicklung gelangen können, zeichnet sich diese Truppe durch schön bewegten Fluß der Linien aus. Im wirkungsvollen Gegen sätze zu ihr steht die kraftstrotzende Gestalt des »deutschen Michel", der im mittelalterlichen Kleide mit gezücktem Schwert am Thor des Tempels Wache hält. Im Hintergründe zeigen sich in Wolken die Dämonen des Krieges. Die ganze Darstellung dürfte als ein Seitenstück zu dem im vergangenen Jahr bekannt gewordenen Bilde aufzufassen sein. Wie damals, so ist auch diesmal der deutsche Kaiser der vollständig selbständige Urheber der Zeichnung. Die allegorischen Gestalten sind in Haltung und Bewegung genau so geblieben, wie der Monarch sie skizzirt hat, der stch ja schon als Prinz Wilhelm praktisch und theoretisch viel mit bildenoer Kunst beschäftigte. Nur die malerische Durchführung ist das geistige Eigenthum von Prof. Herm. Knackfuß." Der Unglücksfall bei der Regatta in Southsea, wobei bekanntlich Baron Zedtwitz den Tod fand, scheint, dem „Glasg. Herald" zufolge, doch noch nicht ganz erledigt zu sein. Wie diesem Blatte berichtet wird, wäre der deutsche Kaiser seit der beklagenswerthen Affaire in mehrfachem telegraphischem Meinungsaustausch mit dem Prinzen von Wales gestanden, und diese Korrespondenz habe zu beiderseitiger Verstimmung geführt. Der Kaiser sei nicht befriedigt über den Ausgang der offiziellen ^Leichenschau und die vor dem Coroner abgegebenen Zeugen aussagen. Und obwohl die Jury in ihrem Verdikt konstatirt, daß Niemanden ein Verschulden treffe, so bleibe doch die Thatsache unerläutert bestehen, daß der Kapitän der „Britannia" (der Jacht des Prinzen von Wales) in seinem Zeugnisse daran sest- hielt, „Meteor" sei zu tadeln gewesen, weil er wetteren Spiel raum hätte geben sollen. Und hierüber soll der Kaiser fest ent schlossen sein, weitere Untersuchungen selbst anzustellen. Der Kaiser habe das unumschränkteste Vertrauen in Vie Fähigkeiten seines Fahrers deS „Meteor", Kapitän Domes. Dieser sei ein ausgezeichneter Dachtlenker und gefürchteter Widersacher in einer Regatta. Es sei des Kaisers Ansicht, daß daS gesummte Beweis material gegen die Thatsache spreche, daß „Meteor" Regatta- Regeln verletzt habe oder wetteren Spielraum hätte geben sollen; der Kaiser spreche es vielmehr offen aus, es sei eine der anderen betheiligten Jachten zu tadeln gewesen. Wie das sich nun auch verhalte — so schließt der Gewährsmann —, der Kaiser hat jetzt den Bericht seines Kapitäns vor sich und wir werden Wohl binnen Kurzem noch mehr über die Angelegenheit hören. Zwischen Dover und Helgoland wird, wie auS London ge meldet wird, auf Befehl des Kaisers im nächsten Jahre zur Feier des 60jährigen Regierungsjubiläums der Königin von England eine große Segelregatta stattfinden. Der Kaiser hat ein Comitö aus deutschensuno englischen Fachleuten ernannt, dem dieAus- arbeitung der Bedingungen obliegt. Der erste Preis besteht in einem 8 Fuß hohen goldenen Pokal, der nach eigener Angabe und Zeichnung des Kaisers angefertigt wird. Nach Beendigung dieser Regatta, deren Termin noch nicht endgiltig feststeht, werden die Jachten mit Hilfe von Schleppschiffen durch den Nordostseekanal nach Kiel gebracht, um an einer dort stattfindenden Regatta gleich falls Theil zu nehmen. Die vom bayrischen Finanzminister verfügte Umwandlung der bayrischen 4prozentigen Staatsanleihen in ll^/zpro- zentige hat eine über Bayern hinausreichende Bedeutung. Äcußer- lich entspricht sie einem Beschluß der bayrischen Abgeordneten kammer, wonach diese Umwandlung „in thunlichster Bälde" grundsätzlich befürwortet, aber bezüglich des Zeitpunktes der Aus führung der bayrischen Regierung völlig freie Hand gelassen wurde. Im Mai d. I. hatte der Staatssekretär des Reichsschatz ¬ sollten. Die „World" will wissen, daß die Verlobung der jungen Königin der Niederlande mit dem Prinzen Bernhard von Weimar beschlossene Sache sei. Die Königin wird am 31. d'. M. 16 Jahr. Prinz Bernhard, der durch seine Großmutter, Groß herzogin Sofie, eine niederländische Prinzessin, mit dem nieder ländischen Königshaus« verwandt ist, ist am 18. April 1878 als der jüngere Sohn des seither verstorbenen Erbgroßherzogs Karl geboren, ist also auch nur wenig über 18 Jahre alt. Zum Hei- rathen ist er Wohl noch etwas zu jung. Mit der Spitzmarke: „Ein amerikanischer Prinz gemahl in England" schreibt die „Köln." Zeit.": lieber den merkwürdigen Artikel, worin der Figaro angebliche Vor gänge am englischen Hofe schildert und den wir im Auszugs bereits mitgetheilt haben, schreibt unS noch unser Pariser Bericht erstatter: Der Figaro unterhält heute seine Leser mit der romantischen Geschichte von dem Enkel eines blutarmen deutschen Auswanderers, der eines Tages als Prinzgemahl der englischen Königin auf den Stufen des Thrones sitzen wird. Jener Aus wanderer, der 1793 aus Württemberg nach New-Jork kam, heißt Johann Jakob Astor aus Waldorf; der Enkel ist der Millionär William Waldorf-Astor, der vor zwei Jahren seine erste Frau verloren, seitdem in England weilt, dort das große Gut Cliveden, sowie die Pall Mall Gazette angekaust und abwechselnd als Werber bald um die verwittwete Lady Randolph Churchill, bald um die Tochter des Prinzen von Wales, die Prinzessin Victoria, auftritt. Letztere Partie biete an sich keine Unmöglichkeit dar: ist doch eine Tochter der Königin selbst, die Prinzessin Luise, mit dem Marquis of Lorne verehelicht, der nur einen Höflichkeitstitel besitzt und eigentlich einfach John Campbell heißt. Ferner hat der Prinz von Wales schon eine seiner Töchter dem Grafen Fife zur Ehe gegeben, dessen Vorfahr Adam Duff hieß. Natürlich würde die Königin, die den Earl of Fife zum Herzoge machte, den amerikanischen Millionär zum Herzoge von Astor erheben und ihm dadurch das englische Bürgerrecht verleihen. Ein warmer Vertheidiger dieses Heirathsplanes soll der Prinz von Wales selbst sein, einmal weil es überhaupt bei dem jetzigen Prinzen- bestande in Europa nicht leicht ist, seine Tochter anzubringen, und dann weil der Reichthum des Schwiegersohnes ihm bei seinen Finanznöthen sehr zu statten kommen würde. Bekanntlich steht die Staatsausstattung des Prinzen von Wales durchaus nicht im Verhältnisse zu den Kosten, die ihm seine Stellung auf- crlegt. Nachdem sich trotzdem bis jetzt kein Premier gefunden, der eine Erhöhung beantragt hätte, sah sich der Prinz genötmgt, wohlwollende Freunde in Anspruch zu nehmen, so den reichen Schotten James Mackenzie. Von letzterem soll er 1 MM.on Pfund Sterling geliehen haben,- leider starb er und seine Erben machten ihre Ansprüche geltend. Da war denn guter Nath theuer aber die Familie Wilson, bei der der Prinz die berühmte Baccara-Partie spielte, sprang mit 200 000 L. ein, und der Baron Hirsch, den der Prinz in England unter seine gesell schaftlichen Fittiche genommen, kam für den Rest aus; da starb Für die am 3. November 1880 geborene Bertha Amanda Manitz zuletzt in Freiberg, ist der Lokalrichte» Richard Schmidt I in Freiberg als Abwesenheitsvormund in Pflicht genommen worden. Freiberg, am 28. August 1896. König!. Amtsgericht. »r«t»oIua«tSei7. Fr Bekanntmachung, die Feier des 2. September betreffend. Der Nationalsesttag Deutschlands, der 2. September, soll in diesem Jahre hier- selbst in der Weise gefeiert werden, daß früh von 6—7 Uhr mit sämmtlichen Glocken geläutet wird und von 7 Uhr ab Weckruf durch die Straßen der Stadt stattfindet. Im Laufe des Vormittags werden alsdann in den hiesigen Schulen Festacte abge halten werden und von 11—1 Uhr Freiconcert auf dem Schneckenberge stattfinden. Die öffentlichen Gebäude, der König Albert-Park und das Bismarckdenkmal werden mit Fahnen- und Flaggenschmuck versehen werden. An die Einwohnerschaft richten wir die so wurde auch in der Druckerei und in den Redaktionszimmern des italienischen BlatteS „Fanfulla" schrecklich gehaust. Em Mai länder Setzer erhielt hierbei einen Messerstich. Man gerieth ganz anders hart aneinander als in Zürich, denn wenn der erwähnte Bericht nicht übertreibt, so hatte die Polizei am Abend ein Ber- zeichniß von zehn Todten und es waren nicht weniger als 48 Verwundete in die Spitäler gebracht worden. Auch in der Hafenstadt SantoS wurde gegen die Italiener gewüthet und u. A. das italienische Konsulat angegriffen und sein Wappen be schädigt. Die italienischen Inhaber von Verkaussläden schlossen diese in Eile." — Die Kolonie in San Paolo ersuchte die Re gierung um Schutz und daS italienische Ministerium hat dem Kriegsschiff „Cristoforo Colombo", das den Herzog der Abrufen an Bord hat und daS sich gerade in den brasilianischen Ge wässern, von einer Weltreise zurückkehrend, befindet, Befehl ge geben, sich nach SantoS zu verfügen. Die Zahl der Italiener im Staate San Paolo beträgt gegen 8V0O0; in ganz Brasilien Wie große Interessen bei" dieser Umwandlung auf soll etwa eine Million italienischer Staatsangehöriger sein, stehen, beweist die Thatsache, daß Preußen allein noch Wie die „Agenzia Stefani" meldet, hat die italienische Re gierung jede Auswanderung nach Brasilien verboten; nur den Auswanderern, welche sich an Bord des Dampfers „Amerika" eingeschifft hatten, wurde vorgestern die Abreise gestattet, nach dem die Regierung sie auf die Gefahr ihres Unternehmens auf merksam gemacht, ihnen Repatriirung und Unterstützungen ange boten und den Scbiffseigenthümer in formeller Weise verpflichtet hatte, die Auswanderer eventuell kostenfrei in die Heimath zuruck zubringen, falls dieselben in Brasilien zurückgewiesen werden Realgymnasium zu Freiberg. Zur Feier des Sedantages wird Mittwoch den 2. September Vormittag 10 Uhr in der Aula des Realgymnasiums ein Festaktus stattfinden, bei dem Herr Oberlehrer vr. Peine die Fest rede halten wird. Znr Theilnahme an dieser Festfeier ladet die hohen Behörden, die Eltern der Schüler, sowie alle Freunde der Anstalt hierdurch im Namen des Lehrerkollegiums ergebens! ein. Freiberg, den 31. August 1896. Der Rektor des Realgymnasiums zu Freiberg. Prof »lokurÄ dem Spiele stehen, beweist die Thatsache. » , » über vier Milliarden, Bayern reichlich eine Milliarde und das Reich 450 Millionen vierprozentiger Staatspapiere besitzen, wäh rend die dreiprozentige Anleihe der deutschen Staaten seit Jahr und Tag den Pari-Cours erreicht hat. Der „Reichsanz." bringt die Hauptergebnisse der Berufs zählung vom 14. Juni 1895 im deutschen Reiche. Hiernach kommen auf Landwirthschaft, Gärtnerei u. s. w. 18501707, auf Bergbau, Industrie und Bauwesen 20253241, auf Handel und Verkehr 5 966845, auf häusliche Dienste 886807, auf Militär-, Hof-, bürgerlichen und kirchlichen Dienst, auch sogenannte freie Berufsarten 2835222 Personen. In der Landwirthschaft gab es 947682 Selbständige, 251224 Wirthschaftsbeamte und 8773 262 Knechte, Mägde u. s. w. Im Bergbau, Industrie u.s. w. waren 5882062 Selbständige, 751130 Betriebsbeamte und 12886921 Gesellen, Lehrlinge, Arbeiterinnen. Die „Agenzia Stefani" meldet: „Die italienische Re gierung beschloß wegen der Ablehnung des Protokolls, welches die Reklamationen der Italiener enthält, sowie wegen der schwer wiegenden Vorfälle vor und nach der Ablehnung den früheren Gesandten in Brasilien de Martino in Spezialmissiou nach Rio de Janeiro zu entsenden. Derselbe wird an Bord des Kriegs schiffes „Piemonte" seine Reise ausführen und erhält genaue feste Instruktionen, um von der brasilianischen Regierung alle für die Würde Italiens und den Schutz der Italiener nothwendigen Maßregeln zu erreichen und zu verlangen, daß nach entsprechen der Erledigung der jüngsten Reklamationen auch die älteren Reklamationen, auf welche sich das erwähnte Protokoll bezieht, der Erledigung zugeführt werden." — Von anderer Seite wird geschrieben: Der Abbruch der Beziehungen zwischen Italien und Brasilien steht bevor, wenn nicht in Rio de Janeiro noch im letzten Augenblicke eme Schwenkung eintritt. Der Minister des Auswärtigen in Rom, Visconti-Venosta, hatte vorgestern eine lange Besprechung mit dem brasilianischen Gesandten, der be sonders zu diesem Zweck aus Paris nach Rom zurückgekehrt war. Es ist die Entsendung eines italienischen Geschwaders in Aussicht genommen, wenn sich die Mißhandlungen der Italiener wieder holen. lieber die Ausschreitungen in San Paolo meldet die „Italia del Popolo": „Sonnabend, den 22. August, ver sammelten sich 300 Studenten auf dem Hauptplatze von San Paolo und verbrannten unter den Rufen „Nieder mit Italien", „Es lebe Menelik!" eine italienische Fahne. Bald darauf setzten etwa 200 Italiener eine Gegendemonstration ins Werk, indem sie sich zusammenrotteten und aus Leibeskräften „Es lebe Italien" schrien. Sie wurden von einer Abtheilung Kavallerie angegriffen, woraus ein schwerer Konflikt zu entstehen drohte. Zum Glück aber gelang es dem herbeigeeilten italienischen Konsul Brichanteau seine Landsleute zum ruhigen Nachhansegehen zu überreden. An diesem Abend spielte die italienische Schauspiel truppe Einanuel im großen Theater der Stadt zu Gunsten deS dortigen italienischen Krankenhauses. Während der Vorstellung drang nun eine Menge wüthender Brasilianer in den Saal ein und eS kam zu einer Prügelei zwischen ihnen und dem meist ans Italienern bestehenden Publikum; auch die Tochter des italienischen Konsuls soll hierbei einen Stockschlag auf den Kopf erhalten haben. Die Schauspieler vertheidigten ihre Kolleginnen mit dem Revolver in der Hand. Am wüstesten aber ging es am folgen den Tag in dem italienischen Stadtviertel zu, wo schon an diesem Abende die Revolver knallten. Um drei Uhr überfielen die Brasilianer das Quartier und machten sich daran, in mehreren Häusern von Italienern alles klein zu schlagen und zu plündern;