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'Erscheint : .berechnet. < Dienstag, den 5. Februar. ,1 UI.N!.,» 1840—1861 (also 20'/, Jahr, wovon allerdings 40 Monate in «s o Untersuchung und nach Ausstellung hierauf bezüglicher Gesundheits pässe der Vertrieb derselben im Inland« gestaltet werde. Unter Nr. 10 der Tagesordnung wnrde beschlossen, eine Pelitiy» an die erste Kammer der Hohen Ständeversammlung zu richte»,ichaß Die selbe der zweiten Kammer nicht darin beistimmeu wolle, daß künf tighin beim Hufbeschlage ein Befähigungsnachweis nicht erforderlich fein solle. Unter Nr. 11 der Tagesordnung wurde beschlossen, daß der Kreisverein durch'ein Eintrittsgeld von 160 Thalern, ass zunächst einmaligen freiwilligen Beitrag, entnommen aus seinen Separatfonds, bei Begründung der Deutschen Ackerbaugesellschaft sich bctheilige» wolle; hierüber wurden noch die Beiträge mehrerer Special-Vereine angemeldet. Unter Nr. 12 der Tagesordnung wurde in Bezug auf die Errichtung, von. Fortbildungsschulen für die künftigen Bcwirthschafter mittlerer und kleiner Güter beschlossen, den Herrn Generalsecretär zu ersuchen, vermitteln zu wollen, daß die Schullehrer auf dem Lande und in kleineren Städten, welche zu bezahlen seien und Unterricht ertheilen in der Pflanzenkunde, Bodenkunde, Chemie, Mathematik und im Feldmessen mit der Kette. — Schließlich erfolgte noch durch dest'Vorsitzenden die Bemerkung, daß eS zweckmäßig seist dürfte, aus dem Separatsond des Kreis« Vereins eine als vorzüglich anerkannte Mähemaschine.zum Behuf« der Probenanstellung im Bezirke des KreiSvereins anznkaufeu und ferner dem Lausitzer KreiSvcrein darin nachzuahmen, daß man aus geneigt dazu befunden werden, eine höhere Llasse gründen und in derselben wöchentlich einige Male nach der gewöhnlichen Schulzeit mehrere Stunden hintereinander Unterricht ertheilen dürfen im Rechnen, Schreiben, Geographie, sowie im mündlichen und schrift lichen Gedankenausdrucke, und daß ferner Wanderlehrer ernannt werden möchten, welche auS dem DiSposttionSfond des KreisvereiyS z ybr.fjlr di- ^ch-m-nd- Neuner,, . ,!io ftniz t,.. «ng«n»mmi,i. .. 7-i'ui Dresden. Der nunmehr im Drucke erschienene Berichts von der letzten Ausschntzsitzüng des hiesigen landwirthschastlichen Kre.ls- Vereins enthält manches Wichtige und Interessante, was wjr im Auszüge mittheilen wollen. Unter Nr. 6 der Tagesordnung wurde über einen Erlaß des Herrn Generalsecretärs, die Lnngenseuche und deren Impfung betreffend, gesprochen und erklärt, daß das ^Unterstützungsmittel, der Seuche zu steuern, hauptsächlich nur darin bestehen könne, daß die Thierärzte die Heilmittel ebenso wie die Krankheit kennen lernew müßten, welches aber nur dann möglich fei, wenn der Landesthierarzt und die Bezirksthierärzte nicht allein -das Recht erlangen, die Ställe, in welchen diese Seuche ausge- brochcn ist, zu betreten, sondern daß die Berechtigung auch ausge- ! dehnt werde aus andere Thicrärzte und auf die Zöglinge der Thier arzneischule, wobei natürlich darauf zu sehen ist, daß die Viehbe« fitzer so wenig als möglich belästigt werden. Unter Nr. 8 der Tagesordnung wurde beschlossen, den Herrn-Generalsecretär zu er suchen, beim Hohen Ministerin des Innern sich dahin zu verwen« de», daß wegen des Einschleppens der hitzigen Maul« ,u»d Klauen- , „ sembe durch aus Böhmen eingebrachte Schweine künftighin das / die Stellvertretung, später Regentschaft seines Bruders, des jetzige» Einbringen der Schweine, Schaaf« und Rinder über die Landes- Königs, sallen). Nur Friedrich Wilhelm II., der Großvater des grenze auf die Hauptstraßen beschränkt und-dort einer sortwähren- / verstorbenen und deS neue» Königs Wilhelm I., regierte blos ll Len Aufsicht unterworfen werde, dergestalt, daß nur nach genauer ; Jahr, nämlich von 1786—1797, wie denn Joachims II. Sohn, " ' ' " ' " " " ' ' " Jogchim Friedrich, von 1598—1608 (also blos 10 Jahre) und dessen Sohn Johann Sigismund von 1608 bis 16t9 (also blos 11 Jahre) regiert haben. Als- Königreich ober hat Preußen seit seinem Bestehcn (18. Januar 1701) bi» Anfang 1861, also in einem Zeiträume von 160 Jahren nur 6 Könige gehabt. «ui 7- '.fl: 711 1861. Dresden, 2. Februar. Mittwoch, 6. Februar, wird der erste /diesjährige HofbaÜ stattsinden, zu welchtsn durch den k. Obcrhof- marschall heute bereits die Einladungen, Ergangen sind. und dessen Sohn Joachim II. von 1535—1571 (also ebenfalls 36 Jahre), dessen Sohu Johann Georg aber von 1571—1598 (also 27 Jahre) regiert haben, ist der preußische Staat von 16^0 bi» 1861, also in einem Zeiträume yon bald 221 Jabreu von nur 7 Regenten beherrscht worben, nämlich vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm, dem großen Kurfürsten, von 1640—1688 (also 48 Jahre), vom Kurfürsten Friedrich und nachherigem König Friedrich I. vqn 1688—1713 (also 25 Jahre), von Friedrich Wilhelmi, von 1713 bis 1740 (also 27 Jahre), von Friedrich II., dem Große», von 1740—1780 (also 46 Jahre), von Friedrich Wilhelm III. von 1797—1840 (also 43 Jahre) und von Friedrich Wilhelm IV. von In Augsburg wurden bei einem Brauer 16 Eimer Bier versiegelt, weil es zu leicht eingesotten war. Der Brauer gab dies zu', bemerkte aber zu seiner Rechtfertigung, daß das Bier gesund und rein sei, worauf ihm erwidert wurde, diese Eigenschaf ten besitze das Wasser auch. Der Magistrat verurtheilte den Brauer zu 15 Gulden Strafe und Tragung der Kosten. Des gegraften Ministers v. Borrie» Zeitung in Hannover schreibt: „Wenn es gelingen sollte, das deutsche Volk für die Sache des National'Vereins zu verführen (deutsche Centralgewalt mit Parlament), so wird ohne allen Zweifel das Ausland sich einmi- fchen, und bann bleibt den „Fürsten mit ihrem treu gebliebenen Anhang«" nichts Anderes übrig, al» in dem Kampfe gegen das verführte deutsche Volk „sich dem Ausland« anznschließen." wohlmeinenden, Hinzufügen: „Irren wir nicht, so schrieb Anerbäch über djs Wiener Revolution und behandelte in seiner Schrift das Fnrstenthum als einen überwundenen Standpunkt!" v ,..-7- Das am 2. Januar d. I. Naibts ^/,1 Uhr erfolgte Hiu- scheiden de» Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen nach einer (freilich für die letzten 3 Jahre 4 Mon. nur nominell) 20'/,jährigen Regierungszeit macht uns darauf aufmerksam, daß der größte Theil der brandenburgischen Churfürsten und sodann preußischen Könige sich einer sehr langen Regierungszeit zu erfreuen, gehabt habest. Denn abgesehen von den ersten Anfängen dieses Staate», wobei nur zu bemerken, daß Markgraf Jobst von 1379—1411 (also 32 Jahre), Chursürst Joachim I. von 1499—1535 (also 36 Jahr«) Wie der „Pr." aus Pesth vom 30. v. M. mitgetheitt wird, ist daselbst folgender „Aufruf an di« k. k. Militärurlauber und Reservemännner, dann an die mit den k. k. österreichischen Tapfer- keitSmedaillen, sowie mit den kaiserl. russischen St. Annen« und St. GeorgSorden fünfter Klasse decorirten Individuen" "schienm: „Alle in Pesth-Osen und Altofen sich aufhaltenden k. k. Ml- litärurlauber und Reservemänner werden hiermit emdringuch» aus« gefordert, ihr« Quartiere bis längstens 10. Februar l. I. in der Kanzlei de» gefertigten k. k. Kommandos' zu gleichtm Fond ein« Entschädigung für die erste Kuh gewähre, welche Hauptgasse Nr. 142, um s° baffer anzuzeigem a z/ruppentörpedn , ,d«im Castriren zu Grunde gehe; über beide letztgenannte Anträge zur Emruckung t"M Dienststande wurde die Entschließung der nächsten Ausschußsttzung Vorbehalten. bereits berufen sind, nach Ablauf de g st / -. ^7?-r s' ' . teure werden behandelt werden. ..... .E.-- Berlin, Di« Neue Preußische Zeitung bezeichnet di« Nachricht, Betreffend weiters die mir den k. k. österreichischen Sr. Mnen- daß pr. Berthold Auerbach, „der bekannte jüdische Novellist", zum und St. GeorgSorden fünfter «lasse ausgezeichneten Pmvnen, Vorleser der Königin ernannt morde» sei, als unbegründet, mit dem gleichviel/ ob dieselben dem Milttärflande noch angehören 'oder MS >.l s... o3 . ' Amtsblatt des Mnigl, Bezirksgerichts zu Freiberg» sowie der Königl. Gerichtsamter und ... .-.io... : ! : Nj'der Stadtrathe zu Freiberg, Sayda und Brand. .1 l/. ,i5 An» - - ' ,! -, der-n Raum mit 5 Pf.