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n Lebens- sind ciniz, le mit de« gen welche, en MonatS sichtlich ge- erden wird. 1858. rstehcr. 1, mber: g- )ank lßtage de» und Vater Dank aber, rn Pastor am Grabe Dank dm den trost- tige Halle olche Ber- 1858. ne Fa- zum Ach > 23. Juli ' und ün- ien lassen, Commun und den len Gutö- Sie mir r Steude wig, H. esitzer da- räge von thensurth, algtbberg, sriedrichi- u Bitber ¬ ber, Gott ieder stK» llnglücks- >858. eweh. UV» bvelire» ur dier- GvI. »vrt. 8. »'s- Tageblatt. 28«. Mittwoch, den 1. Deeeüiber. ie Gesellschaft S Dresden, 28. Nov. Seit Kurzem haben die Herren Friedrich Robert und Chr. Friedrich Hermann Köhler in Drcs- den (Ostra-Allee Ik) ritte neue Pianofortefäbrik nebst Magazin unter der Firma „Gebrüder Köhler" begründet. Der 10jährige Amtsblatt Les KSnigl. Byirksgerichts zu Keiberg, sowie der Königl. HrrichtsSmttk und der StsLträthr M Freiberg, Sayda Md Brand. Srscheint Dm Wochentag früh g Uhr. Inserate wer- i dm ti« Nachmittag« z Uhr für die nächst- mscheinende Nummer angenommen. , gespaltene Zeil« »SD deren Raum mit s berechnet. 1858. Paris, 22. Nov. (D. A. Z.) Die Pariser Judtnschatst ist in vollem Aufruhr wegen der Angriffe, im Univers, wo daS alte Märchen von geschlachteten Christenkindern zu Ostern mit der Wuth, die dem Organ der katholischen Kirche eigen, aufge- wärmt wird. Die Pariser Judenschast hat vielleicht nicht recht, sich wegen einer Beußerung in diesem Blatte gar zu sehr zu ereifern. WaS können die Hilfsmittel einer vergangnen finstern Zeit jetzt, nachdem.sie sich überlebt Haven, weiter auSrichten? Wer weiß heutzutage nicht, was-von dergleichen Anklagen zu halten ist, die unter günstiger« Umständen al« Borwand zu Judenplünderungm benutzt werden konnten? Die Israeliten von Paris scheinen nicht so erhaben über diese Anfechtung, und sind entrüstet. Ihr Consistortum soll Sitzungen gehalten haben, um zu byrathen^ ^ob,rMP gewchtlich gßM daS klerikale Blatt «wzufchrdlttn ward; Kid WWtzMMUltdoch negativ ausge fallen sein. Dir Pernsinstigew follerk mtMathe geltend gemacht haben, daß einem solchen Proresse ein Chargktord« RelsgionS»: frindseligkeit untergeschoben werden könnte, was von schlim merer Wirkung für die französischen Juden sein könnte, als die Beschimpfungen im Univers, die jeder würdig Denkende verwirft. Von vielen Setten wird «LderÄegierung ^umBnr- wurf gemacht, daß sie in dem bezeichneten Artikel des UntverS leinen Grund gesehen, gegen daS Blatt gerichtlich einzuschreiten, obgleich doch die Aufreizung zum Hasse und zur Verachtung der Burger gegen einander durch die.gedachte AuSlaffung. nicht be stritten werden kann, und mam vergleicht dir zügellosen Alt griffe im Univers mit der gemessenen, anständigen Sprache des Artie kels von dem Grafen Montalembert im „Correspondant" und klagt doppelt hier die Strenge und dort die Nachsicht an. DaS israelitische Consistorium, sagt man, obgleich,rS den Gedanken in Bezug auf Billigkeit in den Stand gesetzt ist, bei ebenso niedrigen Löhnen und Regiespesen jeder inländischen Concurrenz zu begegnen. Wir empfehlen das neue Unternehmen der Auf merksamkeit dcS musikalischen Pubilikums. Hamburg. Der Untergang der Austriachat in der deut schen Neuyorker Abendzeitung vom 23. Ort. zu einem Inserat Veranlassung gegeben, das in schärfster Weise Las Verfahren der Hambuag.Amzrikanischrn Packetfahrt-Aetiettgestllschaft angreift und ihr die unverzeihlichsten Nachlässigkeiten vürwirft. Richt genügende Tüchtigkeit des Schiffs, Unfähigkeit der Matrosen, Uebersüllung des Schiffs, rohe, ja unsittliche Behandlung Lev ärmer« Passagiere, daS sind die AnklagepüNkte des genaNtzte« Artikels. WaS daS Verfahren bei der bekannten Räucherung betrifft, so druckt derselbe folgende Aussage eines der Geretttten, deS Peter Wagner aus WormS, ab: „Am IS. Sept., Nachmit tags zwischen 2 und 3 Uhr, kam -der erste Bootsmann in« Zwischendeck, mit einem dicken Steck in der Hand, um bi« Leut« damit hinauSzujagen, wtil der Schweintstall einmal gesäubert werden sollte." Wir mußten auf das Verdeck; ich ging demnach die Treppe, hinauf, wo wir schon zwei Matrosen mit zwej, wie ! es schien hölzernen, Eimern voll Theer begegneten. Dann wur- ! den die Luken geschlossen) nur «ine blieb off«N> an welch« der ! vierte Offizier stand. Darauf erschien der zweite BootSmann mit einem wcißgiühenden Änkerscheukel, gab es dem vierten Of fizier, dieser ging damit ins Zwischendeck Und steckte eS in Len ! Theer, der sich sofort entzündete. L)ir Offiziere liefen gleich i weg und ließen'das Feuer brennen, statt es-zu dämpfen, WaS so leicht hätte geschehen können. Ich rannte Nu«, WaS ich konnte, auf das Hintertheil des Schiffes. Dies alles hab« ich mit meinen Augen gesehen und bin jederzeit bereit, diese Aussage zu beschwören, wie hiermit geschieht." Der Artikel fragt dann, ob di« Compagnie nicht Ersatz leisten wolle, denn mit den 20 Doll , für welche ihre Neyorker Agenten sich Quittungen für voll geben ließen., sei eS doch nicht abgemacht? die Gesellschaft trage hier erwiesenermaßen die Schuld. Freiberger Anzeiger ---M UN- .V . ' Tage8geschichte. Freiberg. Im Monat November d. I. hat die hiesige Leihanstglt auf 413 Pfänder 875 .Lhlr. ausgeliehen und für 773 eingelöste und versteigerte Pfänder 1661 Thlr. 5 Ngr. zu rückerhalten. Dresden, 29. Nov. Wie das „Dr. I." schreibt, wird > Se. Ercellenz der Herr Staatöministcr Behr die Leitung des > Ministerialdepartements der Finanzen noch bis zum Schluffe dieses JahreS fortführen und Se. Ercellenz der StaatSminister - Freiherr v. Friesen erst zu diesem Zeitpunkte das gedachte De partement übernehmen. unter der Firma „Gebrüder Köhler" begründet. Der 10jährigl Aufenthalt des Hrn, Hermann Köhler in Frankreich und Eng land, wo derselbe in den berühmten Etablissements der Herren S. und P. Erard in Paris und I. Broadwood und SonSin London Gelegenheit hatte, sämmtliche Branchen der Fabrikation gründlich kennen zu lernen und auSzuüben, worüber er di« eh- rendfien Zeugnisse besitzt, macht es der neuen Fabrik möglich, «le hohe Vollkommenheit der-Bauart und Construction jener bilden vorzüglichsten Pianofortefabriken der Welt zu erreichen, unter Anwendung äller derjenigen .Vortheile, die selbige über die «uderu derartigen Geschäfte erhoben haben, während man auch Dresden, 26. Novbr. Die Bierfrage hat in der letzten Zeit wieder, die Gemüthcr aufS lebhafteste beschäftigt. Veranlassung dazu bot zunächst die Verschrotung der neuen Biere, sowie die Eröffnung der Restauration zum Felsenkeller und die Uebergabe der Feldschlößchen-Restauration an den neuen Wirth Hrn. Franke, der in früh«« Zeit alS Oberkellner in > hiesigen HorelS fungirte (Hotel de France und Hotel royal), zu letzt als Gastwirth in Königstein sich einen guten Ruf erwarb. ! Was die neuen Biere betrifft, so haben dieselben aus verschie denen Gründen wohl alle ihre Liebhaber. Wenn nicht all« Zei chen trügen, wird jedoch in dem Dresdner Wettkampf der Kin- j der Gambrinus das Feldschlößchen für diesmal den Steg davon tragen, das in der Thgt ganz ausgezeichnet ist, was nicht allein ! von den kompetenten Stimmen der dasigen Stammgäste, sondern auch schon in weiteren' Kreisen deS Publicums einstimmig an«- j kannt wird. Während daö frühere Feldschlößchen fast immer einen undurchdringlichen Anblick darbot, in Lem selbst das schärfste und geübteste Buge keinen Lichtstrahl zu entdecken ver- , mochte, ist das jetzige nicht allein goldhell, sondern auch von «ben so.kräftigem, alS angenehmen nnd unverfälschtem Geschmack, ein Beweis, daß die Direction der Brauerei in süchtigen Hän den ist. Wald und Feld werden demnach bald miteinander um die Krone streiten. Gegenwärtig wird auf dem Feldschlößchen sehr flott gekaut und zwar zunächst zur Vergrößerung der! Brauereilocalitäten und der Kellerräume. Die neue Restauration, ! die später nach den beim Preisausschreiben gekrönten Plänen des hier lebenden Architekten Giese ausgesührt wird, dürft« in der Zukunft für die Bevölkerung von Altstadt-Dresden ein Hauptversammlungsort zu gesellschaftlichen Vergnügungen wer den, da sie, einen großen, mehrere klein« Säle und untergeord nete Räume zu freundlichem Aufenthalt bietend, ein nach Innen wie Außen künstlerisch vollendetes, reich ausgeschmücktes Ganzes darstellen wird, Und die Gesellschaft wie der neue Wirth, Alles j aufbieten werden, dem größre Ansprüche machenden Publikum auch diesseit der Brücke ein Lokal für besser« Vergnügungen zu schaffen und zu erhalten. Wir wünschen, daß dieses daS Stine thut, die gute Absicht anzuerkcnnen und zu fördern.