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Fremden llotattont- lagSanstall Western rlitt. onaerstag Aalle aas. Shai« Bez.Lpzg. chter. gekannten ^erSthe. »reige«, e Abends bestens 11 edittoa langen erst uck. Tine r Anzeige» kann nicht üh 4 Uhr hcit sanft »ester und w bleib« ^achm. <« nmzwang, v». en wwer- n, Vater, rüder und gebettet rwandteo, en schönen volle Be- ^e unsern auch dem erhebende Der lieb« gelter sei» merzlichev n. cesven gust1896 Wittwt el»»«» m. Sraunund mtwortlich corgvuck- reibergerAnzeigex Bgm. ce. c" vem anoern ge>cylacytet werden, nm als Futter für die Ueberlebenden zu dienen. Die Hunderationen alle Mann waren bereit, daS Schiff zu verlassen, sobald dies er- heiligabend waren 83 Grad erreicht, einige Tage später 83 Gr. 24 Min., die nördlichste bis dahin erreichte Breite. Am 4. und 5. Januar 1895 war der „Fram" den stärksten Schraubungen, die wir erlebten, ausgesetzt. Er war damals im Eise von mehr als 30 Fuß Dicke eingefroren, über das sich noch weitere schwere Eismassen schoben, unwiderstehlich gegen die Back- Die Gemeindemilagen für S. Termin 189« find am 20. dieses Monats fällig und mit « Einheits sätzen binnen 14 Tagen an die Stadtsteuereinnahme hier zu entrichten. Freiberg, am 17. August 1896. Der Stadtraty. Vr. SevlL. Bekanntmachung. Das städtische Schwimmbad muß wegen auszuführender baulicher Arbeiten noch bis zum 1. September geschlossen bleiben. Freiberg, am 18. August 1896. D er^St^vt^raty. Kam ^i,b»Salb de, LandgerichtSbezirks lb P,g m- » Auf Fol. 523 des Handelsregisters für die Stadt Freiberg ist heute die Firma «. in Freiberg, Zweigniederlassung des in Hamburg bestehenden Hauptgeschäfts, Alle Aktiven und Passiven vorgenannter Firma sind auf die Aktiengesellschaft in 8inna. Freiberg eine Zweigniederlassung hat, übergegangen, was auf besonderen Antrag mit verofs ) wird. . ... Freiberg, am 18. August 1896. Königliches Amtsgericht Reg. V. 218/96. _ Auktion. Mittwoch, den 2«. August er., Nachmittag von 2 Uhr an sollen im städtischen Auctionslokale am Dom Nr. 1 n) an Pfandgegenständen: 2 Schreibsecretäre und 1 Ladentafel, , b) eine größere Partie Nachlaßsachen, unter Anderem: verschiedene Möbel, Kleidungs stücke und Federbetten gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden. Ein specielles Verzeichniß hängt in der Rathhausflur zur Einsichtnahme aus. Freiberg, am 19. August 1896. Der Rathsvollzieher. tlLr«ze. und Tageblatt AmtMM für die MMen md MWm Behörden zu FreUers und Bmnd. Verantwortliche Leitung: Georg Burkhardt. Kohverüeigerung auf Marvacher Staatsforfirevier. Vorm. 10 Uhr an nachstehende als. 2349 w.^lE 4167 w. Stangenklötzer, 10 w. Derbstangen und 104,6 rmw.Nutzknuppel und 2«. August 1896, von Vormittags ^10 Uhr an nachstehende , - w Ärenmchecke 1 räi h. und 152,6 rm w. Brennknüppel, 8 rm h. Zacken, 2 rm h. u. 22» rm Mpste 47 3 Wübdt w Brennreisig und 1415 rm w. Stöcke versteigert werden. MH°L «V-7 Ed m d-» Sch°n!M°» d-r -mst-s«.d-- Orte aushängenden Plakate. .... KSnigl. Forstrevierverwaltnng Marbach «. KSnigl. Forftrentamt Tharandt, am 17. August 1896. zorSm». HVoISP«»». Naasevs eigtntr Kerichi. Neber seine denkwürdige Reise sowie den Verlauf der ganzen Spedition liegt jetzt der erste ausführlichere zusammenhängende Bericht Nansens selbst vor. Wir geben daraus nach „Verdens Gang" folgendes wieder: Der „Fram" verließ in der Nacht zum 4. August 1893 die Jugorsche Straße und mußte sich seinen Weg an der Küste Sibi riens durch viel Eis bahnen. Im Karischen Meer wurden eine Insel und längs der Küste zum Kap Tscheljuskin viele andere Inseln entdeckt. Am 15. September befanden wir uns vor dein Olenek, es war aber zu spät zum Landen, um die dort bereit ge haltenen Hunde an Bord zu nehmen; dies hätte eine Verzögerung von einem Jahre herbeiführen können. An den Neusibirischcn Inseln vorbei drangen wir nun ins offene Meer bis 78 Gr. 50' nördlicher Breite und 133 Gr. 37' östlicher Länge. Hier machten wir am 22. September 1893 das Schiff an einem Eisfelde fest und ließen uns vom Eise einschließen. In der Trift mit dem Eise ging es nun langsam in nördlicher und nordwestlicher Rich tung, wie der Plan der Expedition es voraussetzte. Wir hatten gewaltige Schraubungen des Eises, aber der „Fram" war icdem Schrauben gewachsen. Die Temperatur fiel schnell und hielt sich den ganzen Winter hindurch niedrig. Wochenlang war das Queck silber gefroren; die niedrigste Temperatur war —52,6 Gr. Alle Mitglieder der Expedition waren während der ganzen Reise bei bester Gesundheit. Das elektrische Licht wurde durch die an Bord des Schiffes befindliche Windmühle m Betrieb gesetzt und ent sprach den Erwartungen. Die Zeit verlief angenehm unter den besten Verhältnissen. Jeder that freudig seine Pflicht. Bessere Männer für eine Expedition könnten schwerlich gefunoen werden. Südlich vom 79. Grad fanden wir 90 Faden Tiefe, nördlich hatte das Meer überall zwischen 1600 und 1900 Faden Tiefe, was die Theorie von einem seichten Polarmeer umwirft. Der Meeresboden zeigte einen merkwürdigen Akangel an organischem Leben. Während der Fahrt konnten Beobachtungen von Bedeu tung gemacht werden. Hansen und Johansen führten eine Reihe von meteorologischen, magnetischen und astronomischen Beobach tungen aus. Blessing unternahm Nordlichtbeobachtungen. Außer dem wurden botanische und zoologische Beobachtungen und Samm lungen, Tiefseelothungen, Untersuchungen der Temperatur des Wassers und des Salzgehaltes des Seewassers, der Bildung und Bewegung des Eises u. s. w. ausgefiihrt. Die Forschungen werden die allgemeinen Anschauungen über das Polarmeer wesentlich verändern. Unter dem kalten Eiswasscr, die Ober fläche des Polarmeeres deckend, fand sich bald wärmeres und salzigeres Golfstromwasser bis zu Grad Wärme. Wie er wartet, war unsere nordwestliche Trift am stärksten im Winter und Frühling, während uns im Sommer nördliche Winde auf hielten. Am 18. Juni 1894 waren wir auf 81 Gr. 52 Min. nörd licher Breite, trieben aber wieder südwärts. Erst am 21. Oktbr. passirten wir den 82. Gr. nördlicher Breite. Am Weihnachts- ^r-We-A«M>«LL sm Freiberg, den 19. August 1896. - —- . schlimmer. Am 22. Juni schoffen wir endlich eine Robbe, und wir be schlossen zu warteu, bis der Schnee geschmolzen war, wir wollten i von Robbenfleisch leben. Wir schossen auch drei Bären. Die i zwei Hunde, die wir noch hatten, wurden aut gefüttert. Am 23. Juli zogen wir weiter und bekamen am 24. Juli endlich unbekanntes Land in Sicht. Wir waren auf ungefähr 82 Grad nördlicher Breite. Das Eis war überall in kleine Felder aufgebrochen. Die Spalten dazwischen waren mit Eis- klumpen und Eisschlamm gefüllt, so daß ein Vorwärtskommen darin mit Kajaks nicht möglich war. Wir mußten uns mit größter Anstrengung von einem Eisklumpen zum andern balan- ziren. Land erreichten wir erst am 6. August auf 81 Gr. 38 Min. nördlicher Breite und ungefähr 63 Gr. östlicher Länge und fanden hier drei Inseln, die ich Hvittenland nannte. Wir hielten westwärts im offenen Wasser längs dieser Inseln und entdeckten am 12. August ein ausgedehntes Land von Süd ost bis Nordost. Wir verstanden dies nicht und glaubten auf der Länge des Austriasunds zu sein, fanden aber keine Ueberein- stimmung mit Payers Karte, nahmen deshalb an, daß unsere Länge vollständig falsch sei und daß wir an die unbekannte Westküste von Franz-Josefland gekommen seien. Wir gingen nun durch einen Sund auf 81 Gr. 30 Min., bogen südwestlich längs der Westküste des Landes und hofften bald den Kurs auf Spitzbergen halten zu können. Jin Westen sahen wir kein ä/ano. Am 18. August wurden wir eine Woche hindurch vom Eise elngesperrt, und am 26. August erreichten wir ein Land auf 81 Gr. 12 Mm. nördlicher Breite und 56 Gr. östlicher Länge A E Ueberwiuterung geeignet schien. Wir hielten es nun für dao Beste, hier zu bleiben und uns für den Winter vorzubereiten, da es für die lange Reise nach Sviüberaen r« spät war. Wir schossen Bären zur Nahrung, Walrosse für Brennmaterial, bauten eine Hütte aus Steinen Erde und Mons und deckten als Dach Walroßfelle darüber. Den Speck benutzen w,r zum Kochen zur Beleuchtung und zum sAen Bären- M Är Wintern Nahrung, Bärenfell unser gezeichnet derües gut und unsere Gesundheit war aus- Frühling mit Sonnenschein und offenem Wasser im Westen und Südwesten. Wir hofften ans eine schnelle Reise nach Spitzbergen auf dem Treibeise. Wir nähten uns Kleidung, Schlafsäcke u. s. w. Proviant war rohes Bärenffeisch und Speck. Unterwegs hofften wir hinreichende Jagdbeute zu finden. Am 19. Mai waren wir reisefertig und am 23. Mai traken wir auf 81 Gr. 5 Min. nördlicher Breite offenes Wacker wÄ aber durch Sturm bis zum 3. Ium ausgeh^ Wir waren dann darauf vorbereitet, die wurden auf das Mindestebeschränkt, u^» die Hundeselbstw^M .m" Musetten. Der „Fram" bald in trauriger Weise abgemagert. Im Juni wurden dw L^ spalten schlimmer, dazu der Schlittenweg elend. Hunde, Schnee- ' schuhe und die Schlittenkufen gruben sich tief in den Schnee, be- Von Rechenberg «ach Deutsch-Georgenthal sh «ahres sür den Fahrverlehr NS Ed .Md °"Äp-N>U-.-a>-, am lg. - Vst UN . _ Jahrgang. ' Domerstag, den 20. August l- zweimonatlich 1 Mk. 50 Pfg. u. einmonatlich7bPfg. s schädigt. Nach dieser Erfahrung betrachte ich den „Fram" so gut wie unbesiegbar vom Eise. Seitdem hatten wir keine Schraubung mehr. Die Trist ging schnell nordwärts weiter. Da ich nun voraussah, daß der „Fram" bald nördlich von Franz Josestand seine höchste Breite erreicht haben müsse, entschloß ich mich, das Schiff zu verlassen, um das Meer nördlich von dessen Route zu durchforschen. Johansen war bereit, mir zu folgen, und ich hätte einen geeigneteren Kameraden nicht finden können. Die Leitung der Expedition auf dem „Fram" übergab ich dem Kapitän Sver drup. Ich habe solches Vertrauen zu seiner Tüchtigkeit als Leiter und seiner Fähigkeit, Schwierigkeiten zu überwinden, daß ich nicht daran zweifle, er werde alle Mann unversehrt heimführen, selbst wenn das Schlimmste geschehen und der „Fram" verloren gehen sollte, was ich für unwahrscheinlich halte. Am 3. März erreichten wir 84 Gr. 4 Min. nördlicher Breite. Am 14. März 1895 verließen Johansen und ich den „Fram" auf 83 Gr. 59 Min. n. Br. und 102 Gr. 27 Min. östl. L. Unser Ziel war, das Meer nordwärts zu durchforschen, die höchstmögliche Breite zu erreichen und über Franz Josefland nach Spitzbergen zu gehen, wo wir sicher sein konnten, ein Fahr zeug anzutreffen. Wir hatten 28 Hunde, 3 Schlitten und 2 Segeltuchkajaks (die Kajaks der Eskimos bestehen aus Fellen) letztere für den Fall, daß offenes Wasser angetroffen würde. Der Hundeproviant war für 30 Tage berechnet, unser eigener Proviant für 100 Tage. Wir machten anfangs Tagesmärsche, und das Eis schien nicht sehr zu treiben. Wir waren schon am 22. März auf 85 Gr. 10 Min. nördlicher Breite; aber das Eis wurde unebener, und wir erhielten südliche Trift. Am 29. März hatten wir nur 85 Gr. 30 Min. erreicht. Es war klar, daß wir ziemlich schnell südwärts getrieben wurden. Das Eis war in Bewegung; in allen Richtungen schraubte es sich auf. Ununterbrochen mußten wir uns abmühen, einen Weg zu bahnen, und die beladenen Schlitten iiber die hochgethürmten Eisrücken hinweqzubrmgen. Am 4. April waren wir auf 86 Gr. 3 Min. nördlicher Breite; wir hofften auf besseres Eis, aber es wurde stets schlechter, und am 7. April war es so holperig, daß ich es nicht für ge- rathen fand, noch weiter nordwärts fortzusetzen. Unsere Breite war hier 86 Gr. 14 Min. Wir machten noch eine Schueeschuh- tour nordwärts, entdeckten aber, daß ein Vorwärtskommen un möglich war. Ueberall bis zum Horizont lag Eis aufgethürmt, ww eine zu Eis erstarrte Brandung. Die Temperatur hielt sich die ganze Zeit hindurch niedrig, während drei Wochen ungefähr 40 Gr. Für unsere gute, aber zu leichte Wollkleidung war dies oft eine bittere Kälte. Unsere Pelze hatten wir, um Gewicht zu sparen, zuruckgelassen. ° Im März betrug das Minimum 45 Gr., das Maximum 24 Gr., "" .April 38 Gr., Maximum 20 Gr. Kälte. Von Land wurde keine Spur gesehen. Am 8. April folgten wir dem "uf Franz Josefland. Am 12. April standen die Chrono- bordseite des Schiffes drängten und es zu begraben"und zu zer- grade. Südw"ärtswnahmern"dk"E?s^ i.Ä^r^ngen- trümmern drohten. Der nothwendige Proviant, Segeltuchkajaks unser Vorwärtskommen wäbrend tim- erschwerten und die übrige Ausrüstung war aufs Eis gebrächt worden und Hunden mutzte »°"den Mann waren bereit, das KR.ss rn nassen sobald dies er- als _ r 'wch dem mide^ .Werden, UM forderlich sein sollte. . Reise auf einem Eisfeld- treibend fortzusetzen. übertraf jedoch alle Erwartungen. . . v . Als das Schrauben des Eises den höchsten Grad erreichte und,schuhe un„ , , das Eis sich hoch über die Schiffswände thürmte, wurde das ständig nahm die Zahl der Hunde ab, em Vorwartskommen war Fahrzeug von dem Eise, in dem es eingefroren war, losgerissenIfast unmöglich. Aber wir hatten keine Wahl und quälten uns und?an?sam in die Höhe gehoben. Nicht ein bischen war be- vorwärts, während Menschen- und Hunderatwneu auf ein Mun- «—« r- ,„^m herabgesetzt wurden. Wir hofften ständig Land in Sicht zu bekommen, aber ver gebens. Am 31. Mai waren wir auf 82 Gr. 21 Min. nörd licher Breite, am 4. Juni auf 82 Gr. 18 Min., am 15. Juni waren wir nordwest auf 82 Gr. 26 Min. getrieben; aber auf deni Längengrad von Kap Fligely sahen wir auch ferner kein Land, was immer räthselhafter wurde, und der Weg wurde