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e Hauptmann Kultusminister iothek, um sich chen Bibliothek aue« der Hos- S Institut« zu ! de« Direktor» c Zentralbank Jenner ist >5000 Kronen > beim Bank« - war mit dem > hatte daselbst Oefterreichisch- i, weshalb er Regierung gleichnamigen u«rüstung de« chiffe» .Zesia- Stadtviertels reien befinden, rst nach vieler Verletzungen. >eim Bahnhof m auf einen onen, zumeist verlautet, die hrt nach Ost- -8L. «lubfahrt zurück! ermann, ipzig. ckosfelu llen gepreßt, bei Döbeln, N2. Vonnerstag lahme bittet -chschmidt. ?ogis ratze 13. lsschreibkn , erlasien von in der Extra- mer enthalten, des bekannten nfrei, auch er- lühe. Weitere et an jede ihr reffe die Expe- Lerlin 8^V. 12 Psg. ?iljschhaus- ahn. rlsseld. Nachni. 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Sonnabend, den 17. September Fernsprecher Nr. LIV. Die Bekämpfung der Blutlaus betr. Auf Anregung des Bczirksobstbauvcreins wird in Erinnerung gebracht, daß zur Be kämpfung der Blutlaus im Frühjahre und Herbst jeden Jahres die nötigen Maßnahmen zu treffen sind. Die vbftbäume sind von ihr«« Besitzern auf das Vorhandensein der Blutlaus zu untersuchen und ist vorkommenden Falles zur Vertilgung derselben Nachstehendes zu beobachten. Zur Vernichtung der Blutläuse und deren Brut eignen sich am meisten Petroleum und Aette. 1) Bei mehrjährigem Holze bürste man alle durch den weißen Flaum kenntlichen befallenen Stellen mittels einer scharfen Bürste mit reinem Petroleum ab. 2) An jüngerem Holze ist die Anwendung irgend welchen Fettes vorzuziehen, Schweine oder Pferdefett, Vaseline und dergleichen, welches ebenfalls mittels Bürste in die durch die Verwundung des Schädlings entstandenen Risse zu bringen ist. Diese Fette halten den Luftzutritt ab und ersticken die darunter befindlichen Kolonien. Aus gleichem Grunde wi.d auch eine Mischung von 15 gr Terpentinöl mit 1 kg getrockneter, durch siebter Tonerde empfohlen. 3) Außerdem seien noch als gleichgut wirkende Mittel empfohlen: das sogenannte Neßlersche Mittel (Amylcarbol) (in jedem größeren Drogen- geschäst vorrätig), bestehend aus 150 gr Schmierseife, 160 gr Fuselöl, 9 gr Kar bolsäure, welche Stoffe mit soviel Wasser gründlich zusammengerührt werden, daß die Mischung 1 Liter ergibt, und die sogenannte Petroleum-Emulsion (er hältlich im Samengeschäst von Wilhelm! Nachf. in Dresden-A.) An die Herren Bürgermeister, Gemeindevorstände und Gutsvorsteher ergeht hiermit Veranlassung, die Ausführung des Angeordneten selbst, bez. durch ihre Polizeiorgane zu überwachen und Säumige nach § 368,- des Reichsstrafgesetzbuchs zur Bestrafung zu bringen. Schwarzenberg, am 13. September 1904. Königliche Amtshau-tmannschast. 1845 ,1. Demmering. Lr. Kolonisation als Heschichtsfakior. E» ist eine erfreuliche Erscheinung, daß da« Verständnis für Kolonial - Politik auch in unser« Vaterlande in unverkenn barem Fortschritte begriffen ist. Die Kolonial - Debatten de» Reichstage« in der letziverflossenen Tagungs-Periode, wie die ge faßten Beschlüsse dieser parlamentarischen Körperschaften legen hiervon Zeugnis ab. Unter solchen Umständen gewinnt auch die wissenschaftliche, auf dem Boden der Geschichtsforschung gewonnene Einsicht in Wesen und Bedeutung der Kolonisation stetig erhöhten Wert. Kaum ein Buch aber vermag dieser Einsicht bester zu dienen al« die treffliche Kolonialgeschichte von Professor Dietrich Schäfer. Au» dem Kapitel diese« Buche» über »Kolonisation al« GeschichtSfaktor" möge hier der wesentliche Inhalt wieder gegeben werden. Ranke bemerkt, daß der Fortschritt der Geschichte sich decke mit der räumlichen Ausdehnung ihres Schauplatze«. Unter diesem Gesichtspunkte betrachtet, hat Kolonisation weitaus am meisten beigctragen zum geschichtlichen Fortschritt. Die frühesten Wohn sitze der Menschen, soweit wir sie erkennen können, und die ältesten Stätten menschlicher Kultur sind durch kolonisierende Eroberung erweitert worden über ihre ursprünglichen Grenzen hinaus. Von den fruchtbaren Geländen de» Nil, de» Euphrat und Tigris, de» Indes und Gange» wie de« Hoangho haben die dort zuerst ent wickelten Kulturen ihre Herrschaft kolonisierend ausgebreitet über die Nachbargebiete. Phönizier, Griechen und Römer haben neben- und nacheinander durch kolonisatorische Tätigkeit die Mittelmcer länder in ihrer weitesten Ausdehnung zu einer staatlichen und kulturellen Einheit verwoben; in dem gewaltigen römischen Reiche, da» für den Fortschritt der Geschichte von so unermeßlicher Wich tigkeit geworden ist, fand sic ihren Abschluß. Und auch weiterhin in der Geschichte hat die Kolonisation der räumlichen Ausbreitung der Menschheit und damit dem geschichtlichen Fortschritte die wesentlichsten Dienste geleistet. Diejenigen Völker, die in kolonisatorischer Arbeit sich au»- zeichneten vor andern, sind die leitenden und führenden geworden. Man behauptet nicht zuviel, wenn man sagt, daß die Bedeutung de« einzelnen Volke« für den Gang der Weltgeschichte sich in erster Linie abmißt nach, seinen Leistungen auf dem Gebiete der Kolonisation; jedenfalls ist die« die Aera, in der um Macht und Dauer gerungen wird. Nur wer hier besteht, kann einen Platz behaupten im Leben der Völker; wer unterliegt, muß zufrieden sein, wenn er würdig gefunden wird, in der Schatzkammer der Geschichte, deren Kostbarkeiten dem im Leben Stehenden zur An- seuerung und Erbauung dienen, eine Stelle zu erhalten. Bei dieser Lage der Dinge ist e» selbstverständlich, daß nur tüchtige, leistungsfähige Völker kolonisieren können. Da« eigene Volkstum hinauszutragen in die Fremde, cS dorr zu behaupten und zu verbreiten, erfordert kriegerische, wirtschaftliche, geistige, sittliche Ueberlegenheit, meisten» alle» die» zugleich. Kolonisation niedriger stehender Völker inmitten höher entwickelter hat e« nie gegeben und kann e« nicht geben. Wohl mögen Angehörige jener bei diesen einwandern und gewisse Arbeitsleistungen übernehmen; ihre nationale Art können sie nur zur Geltung bringen, auf dau ernden Bestand nur rechnen, wenn sie sich inmitten der fremden BolkSart zu politischer und nötigenfalls kriegerischer Kraftcntfalt- ung aufzuschwingen vermögen. Ohne Aufwendung und Entfaltung kriegerischer Machtmittel ist kaum jemals eine koloniale Gründung zustande gekommen. Aber keineswegs genügt kriegerische Ueberlegen heit allein zum Kolonisieren. Line mehrseitige höhere Veranlagung ist doch immer Voraussetzung dauernder Erfolge auf diesem Gebiete. Eben deshalb kann man Kolonisation auch al» einen Kulturträger ersten Range« bezeichnen, den vornehmsten von allen, welche die Geschichte kennt. Mit Ihr und durch sie voll zieht sich eine Auswahl unter den Völkern. Nur die besten bleiben auf dem Plan. Tagesgeschichte. — Deutschland. Berlin, 1b. September. Der Deutsche Reichstag wird zum 29. November einberufen werden. — Hamburg, 15. September. Die .Hamburger Nach richten" veröffentlichen folgende«, bei der Hamburger Firma Scarf und Kayser aus Matupi auf dem Bismarck- Archipel eingegangenes Telegramm: Matupi, 28. August. E« ist keine Gefahr für die allgemeine Sicherheit. Die Er mordung der Missionare war ein Akt persönlicher Rache. — Vom russisch-japanischen Krieg. Auf dem Kriegsschauplatz scheinen für den Augenblick keine größeren Er eignisse vor sich zu gehen. E» liegen nur folgende Nachrichten vor: Petersburg, 15. September. (Meldung der Russischen Telegraphen-Agentur.) E» wird bestätigt, daß die nach Ostasien gehende Ostseeflotte sich einige Zeit in Libau aufhaltcn wird. Petersburg, 14. September. Die russische Tel.-Ag. meldet au« Charbin von gestern: Privalnachrichten zufolge haben die Japaner den weiteren Vormarsch nach Norden eingestellt; ihre Vortruppen haben die Ortschaft Schache geräumt und sind auf Jantai zurückgegangcn. Die Hauptkräfte der Japaner lagern bei Liaujang. E« wird angenommen, daß die Japaner durch die Kämpfe bei Liaujang dermaßen geschwächt sind, daß ein weiterer Vormarsch vorläufig schwierig erscheint. Petersburg, 15. September. Wie Statthalter Alexejew an den Kaiser unter dem gestrigen Datum meldet, sind von General Stössel mehrere Berichte eingcgangcn. Der erste Be richt vom 31. August besagt: Nach Aussagen von Chinesen haben die Japaner den Samsonbcrg stark befestigt und vor dem Berge Minen gelegt. Bei Port Arthur befestigen sie ihre Stell ungen ebenfalls stark und stellen nacht« neue Batterien auf. In der Tahebucht fischen sie Minen. Unseren Truppen wurden Proklamationen zugeworfen, welche den Rat enthalten, sich zu ergeben. General Stössel sieht hierin da« Eingeständnis de» Feinde«, daß seine Aktionen erfolglos sind. Die freudige Nach richt von der Geburt de« Großfürsten-Thronfolger« Alexis Niko lajewitsch ist von der ganzen Garnison mit unbeschreiblicher Be geisterung ausgenommen worden. In der Ernennung de« General- Stössel zum Generaladjutanten und de» Obersten Jsemenow zum Flügeladjutanten de« Kaiser« erblickt die Garnison ein Zeichen der kaiserlichen Huld für die Verteidiger der Festung. Ein weiterer Bericht vom 3. September besagt: Der Feind ver stärkt seine Stellungen gegenüber der Westfront der Festung. Die Beschießung der Fort« der inneren Festung und de« Hasen» dauert fort. Am 2. September abend« und im Verlaus der Nacht wurden in die Stadt gegen 250 Bomben geworfen. Da feindliche Geschwader hält sich ständig in Gesicht-weite der Festung auf. Tokio, 14. September. (Meldung de» Reuterichen Bu reaus). General Nodzu berichtet, daß der heftigste Kampf, an welchem seine Armee bei Liaujang beteiligt war, am 3. d. M. stattfand. Da« 20. Regiment, welche« zwei Regiments führer und 4 Bataillonsführer hintereinander verloren hatte, machte einen fast hoffnungslosen Sturm auf die russische Stellung bei IuSfangmiao, und e« gelang ihm, den Feind au« seinen Verschanzungen zu vertreiben. Die Japaner hatten keine höheren Offiziere mehr al» solche vom Range eine» Hauptmann«. Ein Offizier namens Jegami übernahm da» Kommando de« 20. Regiment» und schritt an der Spitze seiner Leute unter Hurrahrusen zum Angriff. Die Reserven füllten ohne Zaudern die Lücken in der Angriffslinie; die Leute beachteten weder Drahtgittcr, noch andere Hindernisse, al« sie unter Banzairufen die russischen BesestigungSwerke erstürmten. Ein Bataillon der- lor seine sämtlichen Offiziere, und ein Gefreiter übernahm da« Kommando. Eine Kompanie war auf 14 oder 15 Mann zu- sammengeschmolzen. Die Verluste de« Regiment« betrugen 1200 bi« 1300 Mann. Trotz der Ermüdung der Truppen wurde die Verfolgung der Ruffen am 4. d. M. bei Sonnenaufgang fort gesetzt ; der Mangel an Brücken jedoch zwang die Japaner, südlich de« Taitseflusse« zu bleiben. London, 14. September. Den Abendblättern wird au« Tokio telegraphiert: Der Krieg-Minister habe auf eine Anfrage Marschall Oyama» erklärt, daß 100000 Mann frische Truppen und 252 Kanonen zur Verstärkung der japanischen Mandschurei-Armee vor Ende September bereit sein würden. Locale und sächsische Nachrichten. — Eibenstock. Auflieferern von Telegrammen ist vielfach die dafür von der Postbehörde angesetzte Geschäftszeit unbekannt. E» sei daher darauf hingewiesen, daß bei dem hiesigen Postamtc Telegramme angenommen werden: Wochentag» von 6'/^ Uhr vorm. bi« 1 Uhr nacht«, Sonntags von 6>s. Uhr vorm. bi« 1<N/i Uhr abends. Bei verschlossenem Eingang findet die Annahme von Telegrammen durch eine Oeffnung der HauStür statt. Die Klingel zum Herbeirusen de« Beamten befindet sich unterhalb der erwähnten Oeffnung. — Eibenstock. (Fleischbeschau Monat August 1904.) Geschlachtet und untersucht wurden 54 Rinder, 102 Kälber, 154 Schweine, 46 Schafe, 2 Ziegen; im gleichen Monat de« Vorjahre» 49 Rinder, 88 Kälber, 127 Schweine, 35 Schafe, 1 Ziege. Beanstandet wurden al« erheblich herabgesetzt im Nahrung«- und Genußwerle 1, al» bedingt tauglich 3 Schweine. Tierteile wurden bei Rindern in 10, bei Schweine» in 13, bei Schafen in 17 Fällen beanstandet; davon wegen Tuberkulose bei Rindern 10, bei Schweinen 9 Mal. Die Verwertung zweier Schweine erfolgte aus der Freibank, und zwar I. ohne besondere Behandlung, 2. nach vorhergegangener besonderer Behandlung. 2 Schweine sind den Besitzern zur Verwertung im eigenen Haus halte in gepökeltem Zustande überlassen worden. Auf der Frei bank wurde ferner ein Tierteil (v. Schwein) ohne besondere Be handlung verwertet. 2 Tierteile (v. Schweinen) sind den Be sitzern zur Verwendung im eigenen Haushalte in gekochtem Zustande überlassen worden. Die unschädliche Beseitigung von Tierteilen erfolgte in zusammen 40 Fällen; davon wurden 25 Tierteile der Kavillcrei überwiesen. Schätzungen durch den Ort«schätzung«au»schuß wurden 2 Mal vorgenommen. 3 unge borene Kälber sind der Kavillcrei zugcwiesen worden. Die hohe BeanstandungSzifscr bei Organerkrankungen der Schafe ist bedingt durch die bei diesen in Len Herbstmonaten häufiger auftretendcn Lebcregel. — Leipzig. Wie dem »Lcipz. Tageblatt" gemeldet wird, hat der A u t o m o b i l u n s a l 1 auf der Straße zwischen den Dörfern Treben und Zschaschelwitz sein zweites Opfer gefordert. Der Mechaniker und Fahrradhändler Arnold au« Leipzig ist Dienstag früh gegen '/,6 Uhr, ohne die Besinnung wieder er langt zu haben, seinen Verletzungen erlegen. Außer der Gehirn erschütterung hatte ein komplizierter Schädelbruch dazu beige tragen, daß die behandelnden Aerzte schon gestern eine Wieder herstellung in Zweifel zogen. Der andere Verunglückte, Chauffeur Hucke, hat zeitweise da« Bewußtsein wiedererlangt. Bei ihm ist Aussicht vorhanden, daß er mit dem Leben davonkommen wird. — Glauchau, 14. September. Eine schwere Vergift ung durch eigene« Verschulden zog sich heute morgen der auf dem hiesigen Güterbahnhofe stationierte 58 Jahre alte Weichen steller Mende au« Reinholdshain zu. In der II. Stunde be trat ein Kollege Menbe«, eine Flasche mit 90prozentiger Karbol säure bei sich tragend, die Bude de« letzteren, um sich am Ofen eine Zigarre anzuzünden. Während dessen stellte er die Karbol flasche an« Fenster, au« der dann Mende, in der Annahme, Schnap« vor sich zu haben, und ehe e« dessen Kollege verhindern konnte, einen kräftigen Schluck nahm. Mende stürzte darauf sofort bcsinnung-lo» zu Boden und erlangte auch die Besinnung trotz aller ärztlichen Bemühungen nicht wieder. Er mußte des halb in» Krankenhaus geschafft werben, wo er nach kurzer Zeit starb. — Crimmitschau. In welch empfindlicher Weise sich die Schäden der über 20 Wochen währenden Textilarbeiter bewegung, die bi» in da« laufende Jahr hinein andauerte, fühl bar machen, beweist recht deutlich der letzte Geschäftsbericht der hiesigen städtischen Sparkasse. Hiernach sind die Einzahlungen in Höhe von 2 100 IM,» Mk. im Jahre 1903 gegen das Vor jahr zurückgeblieben um 86 202,» Mk.; die Rückzahlungen be trugen ohne die geleisteten Rückzinscn für erloschene Bücher 1930 889,» Mk., da» sind 178 373,«« Mk. mehr al» 1902. — Plauen i. V., 14. September. Heute mittag gegen 1 Uhr ist beim Brunnenbau auf dem Hofe de« Grundstück» Johannstraße 57 der 27 Jahre alte Brunnenbauer Unger au« Chrieschwitz, der in einer Tiefe von 22 Meter arbeitete, von Erd massen, die sich vom Brunnenschacht loslösten, begraben und er schlagen worden. — Mylau i. B., 14. September. In dem Pasoldschen Zimmereigeschäste wurde heute Mittwoch durch die Kreissäge einem 16jährigen Zimmerlehrling die linke Hand vom Arme vollständig abgetrennt. Der bedauernswerte Mensch mußte in da» KreiS- krankenstist Zwickau gebracht werden.