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Von den größten Autori täten ist bald diese bald jene Race zur Einführung empfohlen und die mannigfachsten Versuche bekunden den Werth, den man mit Recht darauf legt, einen Rindviehschlag zu besitzen, der sich nach allen Seiten hin auszeichne, das heißt, der nicht allein reich liche und gute Milch liefere, sondern auch als gutes Schlachtvieh sich verwerthen lasse. Nicht für jede Wlrthschaft paßt dasselbe und namentlich möchte dies bei der Besetzung des Rindvtehstalles zutreffen. Rücksicht auf die Art des Absatzes der Produkte, also auf die örtliche Lage des Gutes und Rücksicht auf die Güte und Menge des FutterS, welches man zu bieten vermag, müssen allein dabei zur Richtschnur dienen. Allgemein eine besondere Nace zu em pfehlen, halte ich deshalb nicht für gut und betrachte die vor kommenden Klagen eben so häufig hervorgegangen aus unrich tiger Wahl der Racen, als aus falscher Behandlung des Viehes und der Milch. In einer Reihe von Jahren habe ich in Gegenden mit leichtem Sandboden und guten Wiesen, wo ein guter, aber ge wöhnlicher Landschlag von Kühen eingeführt war, im schweren Boden der Böhrde, wo man besonderen Werth auf Oldenburger und Holländer Vieh legte und endlich im Harzgebirge, wo Schwei zerracen vorherrschten, in eigenen Wirthschasten Erfahrungen gesammelt. Diese Erfahrungen weisen zunächst darauf hin, nie mals Rindvieh aus einer bessern Gegend mit gutem, kräuterrei, chen Futter nach einer minder guten, wo der Boden nur geringe res Heu, gehaltlosere Futterkräuter zu produciren vermag, zu versetzen. Wit der junge Fruchtbaum aus dem magern Boden in das schwere, gute Gartenland verpflanzt, üppig gedeiht und wächst, wenn er in umgekehrtem Verhältnisse kränkelt und ver krüppelt, so geht es auch dem Viehe. Das an die gewürzrei chen Bergkräuter gewöhnte Schweizervieh wird niemals seine vorzüglichen Eigenschaften auf mageren Weiden oder in einem Stalle beibehalten, in dem ihm grobes, saures Heu gereicht wird. Selbst Rüben, Kohl, Kartoffeln und alle jene stark auf Milch und Fleisch wirkenden Futter, welche große technische Gewerbe liefern, ersetzen dieser Race die Bergweide und das wohlriechende Berghcu nicht; sie arten bestimmt schon in der nächsten Gene ration aus. Dieses Hauptprincip nun vorausgeschickt, wollen wir die Eigenschaften der bekanntesten Racen in der Kürze aufzeichnen, nicht um unsere Leser mit bekannten Sachen zu unterhalten, sondern nur um den Rath, welchen wir über die Wahl eines zweckmäßigen Rindviehstammes geben wollen, zu begründen, und wir empfehlen diesen Aufsatz besonders den Herren Besitzern bäuer licher Güter ohne technische Gewerbe. Das Schweizer und Tyroler Rindvieh und dessen Neben- racen mit langgestrecktem, rundgcbautem Körper, der auf kur zen, starken und geraden Beinen ruht, meistens von brauner Farbe oder rehfarbig wie die jetzt so beliebte Allgauer Race, Ler bei Wall-rst-tn in Leipzig erscheinenden Bllg. Sandwirth- schastl. Zeitung. ' gicbt ohne alle Frage die fetteste Milch, allein eS verlangt auch neben der aufmerksamsten Pflege daS beste Futter. GuteS kräu terreiches Heu oder gute, hohe Weide ist dem Schweizervieh un entbehrlich, wenn man es itt seiner Vollkommenheit erhalten will. Kann man dies geben, so zieht man allerdings von die ser Art den höchsten Ertrag; durchschnittlich zwölf preuß. Maß Milch geben ein Pfund Butter von sehr fettem Gehalt und die Kühe halten sich so fleischig, daß man sie auS dem Milchstalle an den Fleischer verkaufen kann. — Ganz anders aber stellt sich dies bei geringem oder Schlempenfutter. Bei schlechtem Heu oder wo dies ganz fehlt, bei bloßem Stampffutter verliert die Schweizerkuh sehr rasch Fleisch und Milch, denn sie hungert lieber, als daß sie schlechtes Futter annimmt und beim Schlem penfutter, das sie begierig säuft, wird doch die Milch auffallend dünn und schlecht und bei keiner Race zeigen sich die Folgen des Schlempenfutters sobald in Lungenkrankheiten und anderen Uebeln, als beim Schweizerviehe. Dies führt uns zu dem Schluß, daß der Wirth in gebir gigen Gegenden dem Schweizerviehe den Vorzug geben mußs er wird aber immer wohlthun, statt der reinen Race einen gu ten Halbschlag einzuführen, da die Berggegenden Norddeutsch lands einmal weder Alpentriften, noch Alpenheu haben. Ein ganz vorzüglicher Halbschlag wird in Elbingerode und in der nächsten Umgegend des Harzes gezüchtet. Das Elbingeroder Vieh zeichnet sich durch große, starke Natur, durch Milchreich thum und Fleisch aus, ist von brauner Farbe mit schwarzem Strich auf dem Rücken und läng« der Rippen. Das oldenburger oder friesische Rindvieh und dasjenige auS den Holsteiner Marschländern ist eine und dieselbe Art. Von vorherrschend schwarzer und schwarzbunter Farbe und großer Statur fehlt ihnen doch der runde Bau, der starke, fleischige Hals und das säulenartige Gestell des SchweizervieheS. Da- Rückgrath ist oft etwas erhaben, wodurch der Schönheit der Gestalt merklich Abbruch geschieht; die Beine sind gebogen, sie treten oft in den Fesseln durch und haben gewöhnlich einen schleppenden Gang. Aber es ist eine genügsame Race; an moo rige und saure Weiden gewöhnt, nehmen diese Kühe jedes Fut ter hiesiger Gegenden begierig an, bessern sich bald im Fleische und milchen dann ausgezeichnet. Ich habe selbst Kühe dieser Art gehabt, die bei gewöhnlichem Stampffutter mit wenig Grum met, oder bei Schlempe und Stroh, täglich 22 bis 24 preuß. Quart Milch Hergaben, von denen aber 13 bis 14 Quart erst 1 Pfd. Butter lieferten. Immerhin war aber die Milch gut und wurde fettiger, je länger die Kuh in meinem Stand stand, ohne daß ich an Quantität verlor. Um diese Race für den Fleischer fett zu machet,, bedarf es bei weitem mehr Futter, als bei dem Gebirgsviehe und dennoch erreicht sie selten das Gewicht des Letztern. (Schluß folgt.) Tagesgeschichte. Dresden, 14. Febr. (Dr. I.) Heute Vormittage wurde im Saale der Stadtverordneten eine außerordentliche General versammlung der Aktionäre der Albertsbahn abgehalten. ES waren zu derselben 157 Personen erschienen, welche zusammen 1616 Actien repräsentirten. Nachdem der Vorsitzende auseinan der zu setzen gesucht, daß im Vergleich zu andern Bahnen der Bau der Albertsbahn deshalb ungünstiger sich gestaltet habe, weil auf dieser kurzen Strecke drei Bahnhöfe, bedeutend mehr