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WM 18«. lpflichtig«, H9» tauravt. l-a. L S/99 Nr. 3. mrl voL. »1v«n, und 58 2a 5/99 Nr. 1V. fg. Md rlt zu 1855. zu rung. 2a 7/99 Nr. 8. Hrarrftalten, Institut,, ; derselben, sitzender. der Jagd- 1899 bi/ it. Schul. , Dir. M», ht. Börner 9256 15330 2300 h S UHr. intrittsgeld !. für zwei em gemein- l und der and. 660 Marl, fg- en der 1240 x. >e. tsfonds. frei bei mert, echniker, lbern- i.E^- tg M^inde gesehen werden. Brand, den 6. April 1899. 1. den Tagelöhner Friedrich Oswald Fischer, Vorm, in Naundorf, 2. den Cigarrennrbeiter und Zimmermann Karl Gustav Kittler, zuletzt in Döbeln, Deutschland gemacht hat, nicht verwischen, sondern möglichst ver tiefen. Nur so haben wir Aussicht, die Scharte wieder auSzu- wetzen, die man jetzt uns geschlagen. der 12. Mai 1899, vormittag 10 Uhr als Anmeldetermin, der 26. Mai 1899, vormittag 10 Uhr als Bersteigerungstermin der 0. Juni 189», vormittag 10 Uhr als Termin zu Berkünvung de- Bettheilungsplan- Sekr Da- Königliche Amtsgericht. 8ied0r»t- Die mit Rücksicht auf Z 19 Absatz 2 und S des Gesetzes über die Kriegsleistungen vom .13. Juni 1898 im Falle der Ausschreibung von Landlieferungen für deren Vergütung auf die Zeit bis zum 1. April 1900 maßgebenden Durchschnittspreise der letzten zehn Friedensjahre in dem Hauptmarktorte Dresden, dessen Preise für den Lieferungsverband der Königlichen Ämts- hauptmannschaft Freiberg zum Anhalt zu nehmen sind, werden nachstehend zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Es werden eintretenden Falles hiernach vergütet: für je 50 Kilo Weizen 8 M. 78 Pf., Weizenmehl 10 M. 67 Pf., Roggen 7 M. 50 Pf., Roggenmehl 9 M. 91 Pf., Hafer 7 M. 46 Pf, Heu 3 M. 68 Pf, Stroh 2 M. 64 Pf. Freiderg, am 8. April 1899. Königliche Amtshauptmannschaft. zu 1, 2. und 4. wegen böslicher Verlassung, zu 3. wegen lebensgefährlicher Mißhandlungen und Lebensnachstellung uud zu 5. wegen das Leben gefährdender Mißhandlung und böslicher Verlassung und laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung der Rechtsstreite vor die 2. Civilkammer des König!. Landgerichts zu Freiberg Ml- Tageblatt «MMw W ine Mjgltchen Md Witschen Behörden zn Kriverg mi «rann. Verantwortliche Leitung de* Redaktion: Georg Burkhardt. Jus ernt. werden bi, vormittag U Uhr imgrnommeu. Preis st" die Tpaltzetle 13M- Außerhalb de« LandaerichtSbezlrk« 1- Vig- , Wegeemziehung. Bon dem Stadtrath ist auf Antrag beschlossen morden, denjenigen Theil der im Privat- eigenthume befindlichen Wegeparzelle Nr. 1562 des hiesigen Flurbuchs, welcher hinter dem Haus grundstücke „hinter der Stockmühle Nr. 31" über die Parzelle Nr. 1548 des hiesigen Flurbuchs hinwegsührt und in den Verbindungsweg zwischen dem Münzbach und der Wegeparzelle Nr. 1547 deS hiesigen Flurbuchs „hinter der Stockmühle" einmündet, einzuziehen, soweit er die Eigenschaft als öffentlicher Weg besitzen sollte. In Gemäßheit § 14 des Gesetzes über die Wegebaupflicht vom 12. Januar 1870 wird Solches mit dem Bemerken veröffentlicht, daß etwaige Widersprüche gegen diese Einziehung binnen drei Wochen, vom erstmaligen Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet, bei dem unter zeichneten Stadtrath anzubringen und zu begründen sind. Freiberg, am 7. April 1899. Der Stadtrath. Vr. 8vliro«ckvi'. Mllr. 5. den Steinhauer Karl Heinrich Ernst Wolter, früher in Freiberg, sämmtlich jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Scheidung der Ehe vom Bande und zwar Deutschland und die Zamoa-Frage. Daß die Samoa-Jnseln nicht die Bedeutung für Deutschland haben, um es ihretwegen auf einen Krieg mit England und Amerika ankommen zu lassen, und daß man deshalb am Besten ohne viel Aufhebens über die fatale Angelegenheit hiuweggleiten solle — diese Weisheit kann man jetzt von mancher Seite ver kündigen hören. In Wirklichkeit liegt ihr eine ganz verkehrte Auffassung der Sachlage zu Grunde, und sie wird dadurch nicht richtiger, daß sie sich in die Formen staatsmännischen Besser- Wissens zu kleiden liebt. In dieser Frage handelt es sich gar nicht mehr um die wirtschaftliche Bedeutung jener Inseln für das Reich, sondern um seine Ehre. England und Amerika haben durch das Bombardement von Apia den Vertrag, der Deutschlands Mitherrschaft sichert, schmählich verletzt, unsere Rechte beeinträchtigt, und wenn diese Schmälerung unserer Rechte, die durch die begleitenden Umstände noch einen ganz besonders ge hässigen Charakter erhielt, ungesühnt bleibt, so haftet ein Makel Kus unserer nationalen Ehre; im Rathe der Völker genießt nur dasjenige volles Ansehen, das keine Beleidigung ungeahndet läßt. Unter den uncivilisirten Nationen insbesondere, denen nur festes Auftreten unponirt, würde die ungestrafte Verletzung deutscher Rechte aber nicht nur eine Minderung des deutschen Ansehens, sondern naturgemäß auch die Versuchung zu gleicher Miß achtung deutscher Interessen herbeiführen, und das könnte uns unter Umständen doch auch wirthschaftlich von recht großer Bedeutung werden, von weit größerer jedenfalls, als die Samoa- Jnseln an sich haben. Einen Krieg mit England und Amerika oder mit einer von beiden Mächten zu unternehmen wird Niemand empfehlen, der noch im Besitz gesunden Menschenverstandes ist. Aber zwischen einem Kriege und gutmüthigcm Dulden widerfahrenen Unrechts giebt es doch noch unendlich viele Zwischenglieder, und ob nicht eines dieser Zwischenglieder, in der rechten Weise angewandt, den erwünschten Erfolg haben könnte, wäre doch erst noch zu beweisen. Geschickte Diplomatie hat schon ganz andere Kunst stucke fertig gebracht als das, ein paar Mächte, die sich zu weit oorgewagt und die ihre» Uebereifer nötigenfalls ganz plausibel Feld- und Wiesenverpachtung. Die der Stadtgemeinde Freiberg eigenthümlich gehörige, hinter dem Stadtkrankenhause gelegene Feld- und Wiesenparzelle Nr. 1036 des hiesigen Flurbuchs mit einem Flächeninhalte von 1 da 4,35 ar wird vom 1. Januar 1900 ab pachtfrei. Es ist hierfür ein jährliches Pacht geld von 68 Mk. 80 Pfg. geboten worden. Pachtliebhaber, die dieses Gebot übersetzen wollen, werden gebeten, bis zum 17. April 1899 schriftlich oder mündlich an Rathsstelle — Zimmer Nr. V — ihre Gebote zu eröffnen. Freiberg, am 7. April 1899. Der Stadtrath. SokruvUvr. Mllr weise versteigert werden. Es ist Zwangsversteigerung. Do» im Grundbuche auf den Ramen Ernst Loret. SSHINt, Bergarbeiter in MArrid» darf eingetragene Haus- und Gartengrundstück, Folium 58 des Grundbuchs für Mu°w"orf,r Nr. 45 des BrandkatasterS, Nr. 48», 48d, 49 und 64 des Flurbuchs für diesen Ort, —d* 38,18 ar — — Acker 207 oRuthen groß, mit 42,58 Steuereinheiten belegt, geschätzt aus 2700 Ml, soll im hiesigen Amtsgerichtsgebäude zwangsweise versteigert werden. Es ist der 13. Rai 18SS, vormittag 10 Uhr als Anmeldetermin, der 27. Mai 189», vormittag 10 Uhr als Bersteigerungstermin der 10. Juni 1899, vormittag 10 Uhr als Termin zu Verkündung de- Verthetlung-Plan- anberaumt worden. . , „ . Die Realberechtigten werden aufgefordert, die auf dem Grundstücke lastenden Ruckflä^^^,. wiederkehrenden Leistungen sowie Kostenforderungen spätestens rm ^"meldeternun nzu - Eine Uebersicht der auf dem Grundstücke lastenden Ansprüche und ihres RangverMMi^» kann nach dem Anmeldetermine in der Gerichtsschreiberei deS unterzeichneten Amtsge ch gesehen werden. Brand, den 6. April 1899. Da- Königliche Amtsgericht. 81«kckr»t. Wgd 1141169 17904 786812 13043 46475^86 jeder aus- der zählte, oermiudert Politische Umschau. Freiberg, den 11. April. Deutschland. Der Kaiser ließ aus seiner Privatschatlllle der evangelischen Kirchengemeinde in Hanau für den Bau einer neuen Kirche eine Beihilfe von 20000 Mk. und der evangelische« Gemeinde zu Mellnau zum Bau eines neuen Schulhauses eine solche von 13000 Mark übersenden. In der gestrigen Landtagssitzung wurde folgende Erklärung des Herzogs von Connaught verlesen: „Nach dem alö zufrühen Heimgang des Erbprinzen Alfred und zufolge bedingten Verzichtes des Prinzen von Wales für sich und seine Nachkommen auf das Erbfolgerecht in den Herzogthümern Koburg und Gotha bin ich nach dem Hausgesetz der nächste zur Thronfolge berufene Agnat des herzoglichen Hauses. Als solcher sind ich und mein Haus bereit, unsere Pflichten gegen die uns angestammten Herzoa- thümer Koburg und Gotha zu erfüllen. Arthur, Serroa von Connaught. Rom, 6. April 1899." Der Matin" stellt einen interessanten Vergleich Wischendem Alter der deutschen und dem der französischenGenerale an Die kürzlich zu Brigade-Generalen (General-Majoren) be- forderten neun französischen Obersten haben ein Durckncknitt»al," von 56 Jahren 3 Monaten; auf der anderen Teste W Durchschnittsalter der Corpscommandeure in Deutschland 57^akre m.» -! M°E »nm mm b-dm» d"b LL'ku m brmcht. L DZ-L 61 bis 62 Kalmen ein Durchschnittsalter von demrwiick^^ Divisions-Generale gegenüber de^deu cken Jahren schwankenden Durchschnittsalter ver deutschen commandlrenden Generale. Handelsminister hat de» Handelsvertretungen "^Atheist, daß rn den Vereinigten Staaten von Nordamerika unter dem Vorgeben, deutsche Gpielwaare« wäre« mit mit dem Ungeschick einzelner Beamten und Offiziere entschuldigen können, zum Rückzug und zur Bitte um Entschuldigung zu be wegen. Freilich ist das „mild in der Form, fest in der Sache selbst", auf das es in solchen Fällen ankommt, die starke Seite von uns Deutschen nicht. Im Allgemeinen ist der Deutsche beim Zuschlägen ganz gut zu gebrauchen; sobald er aber den Diplo maten spielen will, wird er meist übers Ohr gehauen, und die „eiserne Faust im Sammethandschuh", die einst Feldmarschall Manteuffel zeigen wollte, hat bald darauf recht empfindliche Schläge bekommen und damit den Beweis geliefert, daß in solchen Dingen Theorie und Praxis himmelweit von einander entfernt sind. Aber darum braucht man doch noch nicht anzunehmen, daß die Bemühungen unserer Diplomatie von vornherein aussichtslos sein müßten. Ueber die ganze Angelegenheit schnell hinweg zu eilen oder doch mindestens einen Schleier von Phrasen zu breiten, wäre nun vollends das Verkehrteste, was wir thun könnten. Unsere Demüthigung in den Augen der fremden Völker würde damit um kein Haar breit gemindert; wir selbst aber würden uns damit nur noch mehr auf den Irrweg der Selbsttäuschung und Selbstberäucherung begeben, auf dem Viele von uns schon seit langer Zeit selbstgefällig sich bewegen und der für uns doch nur eine Sackgasse ist, in der es kein Vorwärts giebt. Wir haben recht viel Leute unter uns, deren Begriffsvermögen beim Jahre 1870 stehen geblieben ist und die gar keine Augen dafür haben, daß die Welt seitdem sich gewaltig verändert hat, daß uns neue schwierigere Aufgaben gestellt sind und daß es die allerschlechteste Vorbereitung für deren Lösung wäre, wenn wir uns in früheren Erfolgen sonnen wollten. Nein, nüchtern und vorurtheilsfrei müssen wir die Lage der Gegenwart prüfen und uns für eine vermuthlich sehr ernste und folgenschwere Zukunft vorbereiten. Und da wollen wir denn die nackte Wahrheit gar nicht vertuschen, sondern rückhaltslos eingestehen und uns und unserer Regierung recht ost vor Augen halten: unsere lieben englischen Vettern haben uns, während sic noch eben freundschaftlichst mit uns ver handelten, hinterrücks einen ganz empfindlichen Schlag versetzt. Wir wollen das immer wieder aufs Neue uns wiederholen und den Eindruck, den das Verhalten Englands allenthalben in ag sämmt- :m Termin noffenschast cstand. :i Stube» «kaufen. itzschLKe. rd verkauft atze 19. anberamnt worden. Die Realberechtigten werden aufgefordert, die auf dem Grundstücke lastenden Rückstände an wiederkehrenden Leistungen, sowie Kostensorderungen spätestens im Anmeldetermine anzumelden. Eine Uebersicht der auf dem Grundstücke lastenden Ansprüche und ihres Rangverhältnifses. kann nach dem Anmeldetermiue in der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts ein ¬ zu ! zu 3. den Handarbeiter Friedrich Max Liebscher, zuletzt in Sörmitz, zn 4. den Schneider Ernst Louis Jähnige, vorm. m Choren und Zwangsversteigerung. „ DaS im Grundbuche auf den Namen Auguste Amalie verehcl.JenyM^ eingetragene Grundstück, Folium 192 des Grundbuchs für Mulda, Nr. - mit 31,08 Nr 52d des Flurbuchs für diesen Ort, - da 3,1 ar --Acker 17 0^-» W Steuereinheiten belegt, geschätzt aus 25000 Mark soll im hiesigen UmtSg ch 9 auf den 28. Juni 1899 vorm. 9 Uhr, »u best-llen. mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelafsenen bekannt gemacht. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der »lagen oer» — . — 52. Jahrgang. ! krswemt jeden Wocbeutag Ab mds '/,v .Ihr für deu !! Hs 83. ! 7L" Mittwoch, Sen 12. April. I jswenn onLtnw 1 Ml. oo Pfg. L. LMmoNarnw iS Vig. II II Oeffentliche Znstellnng. Die Ehefrauen 1. Anna Pauline Fischer geb. Schurig in Naundorf, 2. Thekla Ida Kittler, geb. Jost in Döbeln, 3. Ida Lina Liebscher geb. Loose in Döbeln, 4. Ernestine Emilie Jähnige geb. Hofmann in Zella und 5. Louise Auguste Karoline Wolter geb. Rosenplänter in Mittweida klage« gegen ihre Ehemänner