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LAI» Hesse Bg. 6 l, 1 «o ah« Ab- n« h« p tischen runst und 1<« der- e och vor die jetzt daß die aus ei m Essen ker rksl. eLaqe i in Er Spa!' ne aus en kann n nacht ens der »es letz h Abhen len nur der Mi üneoffi rmmelt > giesetzl für die Regierungsvorlage eintraten. Es scheint also, als wenn man auf Seiren der Rechten von ter ^vohlrechts- reform überhaupt nicht viel wissen will, wie dies ja auch aus den Reden der Führer bei der ersten Lesung im Plenum schon hervortrat. Vielleicht wird man in Sachen der direkten Wahl mit sich reden lassen, da auf ihren Wunsch die Abstimmung über diesen Punkt ausgesetzt wurde, weil von der rechten Seite erklärt wurde, daß man seine definitive Stellungnahme zu dieser Frage von der weiteren Entwicklung der Dinge ab hängig machen wolle. Zweifellos wird namentlich im entscheidenden Stadium der Vorlage viel hinter den Kulissen gearbeitet werden, um wenigstens etwas zu stande zu bringen, so wie die Dinge aber augenblick lich liegen, kann man nicht behaupten, daß die Aus sichten für die Vorlage sehr günstig wären. Erscheint täglich abends mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage für den fol genden Tag. JnsertionSpreiS: die kleinspaltige Zeile 12 Pf. Im amtlichen Teile die gespaltene Zeile 30 Pf. Fernsprecher vr. LIV Abonnement oiertelj. 1 M. 50 Pf. einschließl. deS .Jllustr. Unterhaltungsbl.' u. der Humor. Beilage.Seifen blasen" in der Expedition, bei unseren Boten, sowie bei allen Reichspostanstalten. Telrgr-Adresse: Amtsblatt. bis zum 1. Dezember 1911. Italien. Eine Begegnung Kaiser Wilhelms init England. London, 16. Februar. Prinz Heinrich von Preußen stattete heute vormittag dem Premier Minister Asquith und dem Minister des Aeußern Sir Edward Grey einen Besuch ab. Schweden. Stockholm, 16. Februar. Der Reichstagsau« schuß empfahl die Annahme der Regierungsvorlage über die Verlängerung des augenblicklich geltenden Handelstraktates zwischen Schweden »Deutsch land Zur Lage in Preußen. Wenn auch die Kommission, welche im preußischen Abgeordnetenhause zur Bearbeitung der Wahlrechts vorlage eingesetzt ist, eben erst zusammengetreten ist, so sind in ihr doch bereits einige Vorkommnisse zu verzeichnen, welche immerhin ein Schlaglicht auf die ganze Situation werfen, wenngleich das definitiv? Schicksal des Entwurfes natürlicherweise noch immer in tiefes Dunkel gehüllt ist. Zunächst hat sich er geben, daß für die Uebertragung des Reichstagswahl rechtes wie sie von der äußersten Linken angestrebt wurde, keinerlei Geneigtheit vorherrscht, denn der auf Einführung des gleichen Wahlrechts ausgehende An trag der Freisinnigen wurde in der Kommission mit ganz beträchtlicher Mehrheit abgelehnt. Man will al so an einer Abstufung der Wähler festhalten, und in dieser Hinsicht dürfte die Regierung im Prinzip wenig stens kein Fiasko erleben. Der springende Punkt der ganzen Situation bildet aber die Stellung zur Stimm abgabe. Die Kommission hat mit 2 Stimmen Mehrheit sich für die geheime Wahl entschieden, nur die Konser vativen und Frei konservativen traten für die Beibehal tung der öffentlichen Wahl ein, während Zentrum, Na tionalliberale und Linke sich auf das entschiedenste hier gegen aussprachen. Dadurch ist die innerpolitische Si tuation zweifellos komplizierter geworden, nachdem die Regierung nicht nur schon im Plenum, sondern noch in der Kommission sich ausdrücklich auf das allerent- schiedenste gegen die Einführung der geheimen Stimm abgabe erklärte. Wie sich in dieser Hinsicht die Dinge schließlich gestalten werden, läßt sich indessen heute in keiner Weise übersehen, denn es ist noch nicht ausge macht, ob die geheime Wahl auch im Plenum eine, wenn auch nur geringe Mehrheit auf sich vereinigen wird Den Konservativen und Freikonservativen fehlen nur wenige Stimmen an der absoluten Mehrheit, und wenn auch, wie es heißt, einige ganz vereinzelte Kon servative und Freikonservative für die geheime Stimm abgabe eintreten wollen, so wird man abwarten müs sen, ob die Anhänger der geheimen Stimmabgabe so viel Mann werden aufbringen können, um den Kommissionsbeschluß aufrecht zu erhalten. Aber selbst dann ist noch keineswegs etwas erreicht, man muß mit dem Herrenhaus rechnen, und hier dürfte unter keinen Umständen angesichts der Haltung der Regierung eine Mehrheit für die geheime Stimmabgabe zu finden sein. Des weiteren dürfte es für das Schicksal der Vorlage von ausschlaggebender Bedeutung sein, ob ein Teil der Par teien, welche für die geheime Wahl entschieden ein ge treten find, bei Ablehnung derselben in der Gesamt abstimmung über das Gesetz dieses aus dem genannten Grunde ablehnen oder doch für dasselbe stimmen in der Erwägung, daß gegenüber dem jetzigen Zustande doch etwas gewonnen ist. Daß der Vorlage auf ih rem Wege noch mancherlei Klippen drohen, zeigt auch die Haltung der Konservativen in der Frage der di rekten Wahl. Von Seiten der Rechten ist in der Kom mission beantragt worden, es bei der jetzigen indirekten Wahl zu belassen, während sämtliche übrigen Parteien l teu, vreis »eck. Ja der öffentlichen Vorbildersammlung der Zweigabteilung der König!. Kunstschule für Textilindustrie Plauen zu Eibenstock findet von heute bis Mittwoch, den 2. März d. I. eine Sonderausstellung alter Spitze» statt. Die Sammlung, die von jedermann unentgeltlich betucht werden kann, ist,geöffnet: Wochentags: vorm. 10—12 Uhr Dienstags: abends 7—9 Uhr Sonntags: mittags 11 — 1 Uhr. Plauen, den 16. Februar 1910 Geb. Kommerzienrat aus stein (Gedenkstein)für Kaiser Wilhelm errichtet werden zur Erinnerung an das, was Kaiser Wilhelm nach dem Brande im Jahre 1904 für Aalesund getan. Das Denkmal soll aus einem Monolith von 6 Metern Höhe auf einem einen Meter hohen Sockel bestehen. Der Monolith wird ein bronzenes Reliefbild des Kaisers mit dem Reichswappen darüber erhalten Die Fer tigstellung des Denksteins wird ungefähr drei Mo nate in Anspruch nehmen. Für st in Her in ine zu Schaumburg-Lip p e 1'. In Bückeburg starb im Alter von 82 Jahren die Fürstin Hermine zu Schaumburg-Lippe, Witwe des 1893 verstorbenen Fürsten Adolf nnd Mutter des zurzeit regierenden Fürsten Georg Vom Bundesrat. Die Arbeiten des Bun desrats an der Reichsversicherungsordnung sind dem Abschlüsse nahe. Ende dieser Woche beginnt eine dritte Lesung in den zuständigen Ausschüssen. Das Ergeb nis wird dem Bundesrat vorgclegt werden, der voraus sichtlich in einer Vollsitzung Anfang März wird Be schluß fassen können. Bald darauf kann die Vorlage an den Reichstag gelangen. Eine Verständigung im deutsch-kana dischen Zoll-Konflikt. Seit einiger Zeit ha ben zwischen dem kaiserlichen Konsul in Montreal und dem kanadischen Finanzminister Mr. Fielding Be sprechungen wegen Beilegung des deutsch-kanadischen Zollkonfliktes stattgefunden. Infolge derselben ist am Dienstag eine Verständigung dahin erzielt worden, daß Kanada vom 1. März d. I. ab gegen Gewährung von 25 Sätzen des deutschen Konventionaltarifs, die seit dem Jahre 1903 von den deutschen Erzeugnissen in^kanada erhobene Surtaxe von 3R/, v. H. aufhebt. Diese Ver ständigung ist eine provisorische und dazu bestimmt, das Zustandekommen eines Handelsvertrages anzubahnen Dementsprechend ist in der Vereinbarung beiden Teilen das Recht Vorbehalten, von derselben zurückzutreten, falls nicht in angemessener Zeit dieser Provisor: schen Verständigung ein endgültiger Vertrag folgt. Die deutscherseits Kanada eingeräumten Vertragssätze be treffen folgende Gegenstände: Getreide außer Roggen, Klee und Grassaat, Obst, Holz, Pferde, Rindvieh, Scha fe, Fleisch ausgenommen, Speck, Hummer, Schmalz, Mehl, kondensierte Mich, Kalzium-Karbid, Holzgeist, Leder, Schuhe, Holzmasse, Pappen. Die bestehenden veterinär- und sanitätspolizeilichen Bestimmungen wer den durch die Ermäßigung der Zollsätze selbstverständ lich in keiner Weise berührt. Erledigung des Falles Dammann. Nachdem die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" zwei mal festgestellt hat, daß die Vorwürfe, die Dr. Wirth in der „Rhein.-Wests. Ztg." wegen -er Haltung des Auswärtigen Amtes im Falle Dammann erhoben hat, unzutreffend sind, schreibt jetzt der Bruder des Ermor beten, auf den sich Dr. Wirth berufen hatte, der „Rh. Wests. Ztg ", er bedauere seine Mitteilung an Dr. Wirth, daß keine Entschädigung gezahlt worden sei. Er habe aber in gutem Glauben gehandelt, denn er habe von seiner Familie auf direkte Anfrage leider keine Nach richt über die Auszahlung der Entschädigung bekom men. Daraufhin hat auch Dr. Wirth der „Rh.-Wests. Ztg." geschrieben, daß er die Vorwürfe gegen das Aus wärtige Amt nicht aufrecht erhalten könne. Schiffahrtsabgaben. Die „Nordd. Allg. Ztg." tritt amtlich der im Auslande verbreiteten V?r stellung entgegen, daß die deutsche Reichsregierung zu einer einseitigen Lösung der Frage der Schiffahrtsab gaben ohne Rücksicht auf bestehende Verträge mit dem Auslande greifen könnte. Bei der weiteren Behänd lang der Frage ist nur der Weg freundschaftlicher Ver ständigung gangbar. Holland. Amsterdam, 16. Februar. Der frühere Ge sandte und Mitglied der Ersten Kamiüer van Heeckeren, der das Märchen von dem K ai s e r b r i e f in der Ersten Kammer aufgetischt hat, erklärt in einem Schreiben an die Erste Kammer, der frühere Ministerpräsident Dr. Kuyper habe ihm persönlich während seiner Mini stertätigkeit Mitteilung davon gemacht, daß der Brief geschrieben worden sei. Dr. Kuyper habe bereits frü her ein Dementi, allerdings ein sehr gewundenes, erge hen lassen. Auf Blatt 8 deS GenossenschastSregisters ist heute die Firma: «ewerbebank Schönheide, etngetrageue Genoffenschaft mit beschränkter Haft pflicht in Schönheide, sowie folgende« eingetragen worden: »Da« Statut datiert vom 19. November 1909, ein Nachtrag vom 20. Januar 1910. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Bankgeschäften znm Zwecke der Beschaffung der für das Gewerbe und die Wirtschaft der Mitglieder nötigen Geldmittel und aller Unternehmungen, die geeignet find, die wirtschaftlichen Interessen der Genoffen zu fördern. Die Haftsumme beträgt 200 Mark. Jeder Genosse kann sich bis auf vierzig Geschäfts anteile beteiligen. Bekanntmachungen der Genossenschaft erfolgen im .Schönheider Wochenblatt', beim Eingehen dieses Blattes, oder bei sonstiger Unmöglichkeit bis zur Bestimmung eine« anderen Blattes im .Deutschen Reichsanzeiger'. Sie erfolgen unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von mindestens 2 Vorstandsmitgliedern, und wenn sie vom AufsichtSrat ausgehen, unter Nennung desselben, gezeichnet vom Vorsitzenden des Aufstchisrats Mitglieder deS Vorstandes stad: 1. Drogist Johann Eduard Preißer, 2. Stickmaschinenbesitzer Carl Gustav Winkelmann, 3. Tischlermeister Friedrich- Wilhelm Gerischer, sämtlich in Schönheide. Willenserklärungen ^und Zeichnungen lfür die Genossenschaft erfolgen in der Weise, daß mindestens 2 Vorstandsmitglieder zu der Firma der Genoffenschaft ihre Namensunrer- schrift hinzufügen.' Die Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dtenststunden des Gerichts jedem gestattet. Eibenstock, am 15. Februar l910. . 1b. -e Im Handels-Register ist heute auf Blatt 165 für den Landbezirk (Firma: L. « «vkin-Ig- in Schönheide) eingetragen worden: Prokura ist erteilt dem Kaufmann Lrnst Lodsrt SaUurix fr. in Schönheide. Eibenstock, den 15. Februar 1910. Königliches Amtsgericht. Hunde- und Grundsteuer betreffend. An die unverzügliche Bezahlung der am 2. Januar bcz. 1. Februar 1910 fällig gewesenen Hunde- und Grundsteuer wird hiermit erinnert. Eibenstock, am 17. Februar 1910. Tagesgefchichte. Dcrrtschlakd. Eine Ehrung unseres Kaisers. Wie Aalesund gemeldet wird, soll dort ein Bauta- Amts- MAliWMt für de« Üejirk des Amtsgerichts Eibenstock und dessen Umgebung. Verantwortlicher Nedaktrur, Drucker und Verleger: Emil Hannebohn in Eibenstock. - .. 57. I, - r g a « g. —— Freitag, dcu 18. Februar