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lmn?» Lj7») AW mi rl» de Md -IV Atz d L Ov», orf i.«. rlsr, istrad» Bahnhch lb GaW wißend«». »et de««, kllUg. N«t». n e^ikdlmn iSlage ei«6 )er!chiSb«zÄ a, »eil üderzihlij, LG h» R, »M », UM rwerk. cherti z»r ,Psan-S8. ms. Nähe do« l)0 Schrffü vorzügliche 2Wrt,e ser, große« ollstündigm n, mastl»» lebten Orb, iltniffen ji : Expedition Feld wd in welche« mirteS, Ich hält betkiede» sofort j» vse ertheilt »8«, anteosttie- schüft, n bester Ln-k Piodube«', Lüft. Tages» Mk. Berla-s eine- Ha».' r S-lbftlSus-r de«mA, und Taaedlatt und TagMatt W Ketter, «tt Bratt GwMNt sk Sie Wrtgltchc, und sttttififti vePr» F ^2. §WAWZWWK I Touuerstig, ve« 20. Aebnmr. M. S0/SL No. 7. »«« L4. Aedrrett* 1LV« sowie Nachbarn. Ich kann von meiner Veranda ans seine Frau fingen Unternehmen geopfert haben, dann überschleicht «inen die «ist« und dir kleine Lio, seine Tochter, schreie» hören.) — Ja, das Empfindung, daß die Natur den Forschern ein für alle Mal die «»zeige zu mache». L 2/96 Nr. 2. der 14. April 1«»«, »on»Uti«» 10 «ho, «1» »erfteiger»»«»tor«i», Frithjof Nansen. Bon H. FrirS-Schwenzen. ^Nachdruck verboten.) «ontnrS»erf«hre». Neber da» vrnnöge» de» Bäckermeister» Gott« AiHttrd ^ESUV AVI»»» Shmnitzrrstraße No. 5, wird hsttt«, a« 7. 1»—, MittttO» 1» «tz» da» Konkursverfahren „öffnet. ^d —- Der RechtSauwalt Bürgermeister a. D. t» Konkursverwalter ernannt. KonkurSfordenmgeu find bis zum 10. mn 1»»« «-»i^liche» R«t»,»richt, «bth. I Mr Mmmmr. Nicolai. Mttiglich«» AmtS-ooicht t« Bekannt gemacht durch den GerichtSschreiber Sekretär wußte ich. »Die Matrosen hatte», als sie da» Wrack verließe», einige verbrauchte Gegenstünde auf daS Ei» geworfen. Darunter befand sich auch eine alte Hose. Diese Hose wurde zwei Jahre später auf einer treibenden Eisscholle in der Näh« von Julianahaab östlich von Grönland gefunden. Sie hat also die Tour über den Nordpol gemacht. WaS die Hose kann, kann ich auch.' Da» schien mir sehr einleuchtend, und wäre ich nicht Familien vater — so dachte ich — und wäre eS nicht so verflucht kalt dort oben am Nordpol, dann Hütte ich dir größte Lust, ihm meine Be gleitung anzubieten. vekmmtmachnq. Diejenige» Perforiert, velch« im la»fendr» Jahre Anschluß an da» Fernsprechnetz P» erhalt« wünsche», Verde» ersucht, ihre Anmeldung recht bald, spätestens aber bi» zu« 1. MS« i* »» wirke». Anmeldungen uimurt da» Maiserl. Po«a«1 irr ArrlporO entgegex. Auf die Herstellung der Anschlüsse i« laufende« Jahre kn» »ar dann mit L,cherh.it ge rechnet werde», wenn die Anmeldungen bi» zu de« oben angegebenen Zeitpunkte „folge», - D*-»d<«, 5. Februar 1896. Der «»tssrNch- OdrrP-ßdirrkto». II. 1428) »«!»« Wie ei» flackerndes Nordlicht verbreitet fich die Kunde von de» glücklichen Gelingen der norwegischen Nordpolexpedstion unter der Führung Frithjof Nansens. Noch weiß man nichts mit Ge- dißhtit. . .Nansen hat den Nordpol erreicht, Land entdeckt und befindet fich auf der Heimreise', so lautet der Bericht des Groß lanfmannS Kaichnarew auS Nordfibirien. .AuS Nordfibtrie«? Wie kommt Nansen auf seiner Heimreise nach Nordfibirien?' Var meine erste Frage. ES war doch seine Abficht, durch das > Lartsche Meer und die Nordenskjöld-See bi» an die nordfibirischen Inseln vorzudringen, um von hier auS fich von der, durch dir großen sibirischen Flüsse hervorgebrachten Strömung über den Nordpol treiben zu lassen und nachher zwischen Grönland und Spitzbergen gegen Süden zu dringen! Ganz unerwartet kam mir darum die Nachricht vom Gelingen der Spedition au» Nord- fibtrieu, dem Ausgangspunkt seiner Nordpolsahrt. vorläufig will ich mich aber dem glücklichen Glauben an die Zuverlässigkeit der Nachrichten hingeben und versuchen, diese zu begründe». Warum sollte eS nicht möglich sei»? Daß Nansen nach Sibi rierr und nicht wie geplant zwischen Grönland und Spitzbergen zurückgekehrt ist, läßt sich schließlich so erkläre», daß er oben am Nordpol auf Land gestoßen ist, wo er gemeint hatte, offene Ser dorzufinden. Wahrscheinlich ist er dann mit seinen Hunden, Schlitten und Schneeschuhen Wetter gedrungen, hat den Nordpol erreicht und ist dann nach beendeter Expedition zu seinem au der Lüste zurückgelaffenen Schiff zurückgekehrt, um die Heimreise in der Richtung anzutreten, in der eine solche möglich war. So viel über die Routeveränderung. ES fragt fich also nur, inwiefern man der sensationellen Nachricht, daß eS Nansen thatsächlich ge- lungen sei, den ungeheuerlichen Strapazen und Gefahren siegreich »« trotzen, denen alle seine Vorgänger erlege« find, Glauben schenken darf. Wer wie ich Nansen persönlich kennt, jahrelang täglich Gelege», heit gehabt hat, ihn in der Ausübung seiner sehnen» nnd nerven stählenden Sports« und Kraftleistuvgen zu beobachten, mit ihm häufig über die Bauart seine» selbstrrbauten Schiffe» .Fram» (vorwärts) gesprochen, ihm in die blaneu energischen Auge» ge- blickt, wenn er von dem glücklichen Gelingen seiner Nordpolfahrt wie von etwa» Selbstverständlichem sprach, wer noch dazu sein Schiff und dessen Ausrüstung au» nächster Nähe kenne« gelernt h°t, drr ist leichter geneigt an ein Gelinge» zu glaube» al» andere, die nur von Hörensagen und Zeitung!berichte« ihre Meinung darüber bilden mußten. Nausen hat mir persönlich die Geschtchte von jener berühmtev Hose erzählt, die ihm al» Wegweiser über de« Nordpol diente. . .Sie wisst« doch, daß .Jeanette' in» Jahre 1882 dort oben den newsibirischen Inseln vom Treibet» zerquetscht wurdet' Usk er zu mir, al» wir auf dem «ege von der Eisenbahnstatio» Hsakr zusammen nach Hause wanderte». (Nansen und ich find Forschern ein für alle Mal die Pforte» zu jenem nvheimlichtn Reich der Kälte und de» Eise» verschlossen hat, und daß der Polarstern in all seiner Klarheit demjenigen ein UnglückSsteru sei, der ihm sein Leben opsert. Doch — untersucht man die Sache näher und fachgemäß, da»» wird man finden, daß die dt«kte Ursache zu dem unglücklche» Schicksal je«» Polarexpeditionrn deren mangelhafte Ausrüstung gewesen ist. Die Wahl der Schiffe, di« Zu jammrnstellung der Mannschaft, der Reiseplan, Alle» war mehr oder weniger ei« Merk Ich persönlich habe stets dieser Nordpolfahrt mit einer Zu. verficht entgegengesehe», die ich zum großen Theil auf di« suggestive kraft zurückführen muß, die Frithjof Nansen» Persönlichkeit au», übte. Ma» muß an ihn glauben. An ihn und seinen zähen Genossen Kapitän Sverdrup, .Fram»' Führer. Diese beiden Prachttyprn norwegischer Bikingergestaltt» find unter fich äußerst oerschtede». Nansen ist hellblond, groß und schlank, elastisch und leicht in seinen Bewegungen. Der «udere ist klein, auffallend schulterbreit, dunkelblond, mit roihem Bart. Ein Gesicht wie auS Granit gehauen. Zwei Auge» —! Wer die Beschreibung von jener Nacht gehört hat, in der Sverdrup oben an der grönländischen Küste auf einer im Sturm treibenden Eisscholle vor drm Zelt die Wache hielt, worin die ganze Mannschaft schlief, der wird den Blick au» diese» stahlgrauen, merkwürdigen Augen verstehen, und er wird zugleich begreifen, warum Frithjof Nansen keinen anderen Kapitän für sein Schiff haben wollte, als Sverdrup. Ich bin an Bord seines .Fram' gewesen. ES ist ein sonder, bares Schiff. Um de« Schicksal der meisten bisherigen Norpol. sahrer zu entgehe», vom Treibeis zerquetscht zu werden, ist dem SS m langen, 11 » breiten und 5,25 m tiefen Schiff überall ein derartiges Querschnittsprofil gegeben worden, daß e» mit seiner phänomenal kräftige»-Konstruktion drm Druck von außen Trotz bietend, schließlich von dem fich zusammruschraubenden Eise in die Höhr gehoben wrrdrn muß. «an» r» also nicht läng« schwimm«», gut, dann r«itrt r» auf drm breiten Rücke» de» Treibeises weiter, nnd da die Strömung gegen Norde» geht, so macht .Fram' ans diese «eise die möglichst billige, Kohlen und Segel ersparend« Fahrt, seinem märchenhaften Ziele zu. Diese Konstruktion ist Nansen» eigen« Erfindung und ist au und sür fich ein sehr wichtiger Faktor für da» Gelingen drr Expedition. Seit zweihundert Jahren find zohlrrichr Nmdpoftxprdittonen unternommen worden. In den letzte« fünfundzwanzig Jahren find nicht weniger al» fiebenundzwanzig zu verzeichne», die alle mehr oder weniger al» mißlungen betrachtet werde» müsse». Blickt man anf ihr Schicksal zurüS, vergegenwärtigt man fich da» m«hr oder weniger tragisch« Geschick jener vitlen wuthig«» Männrr, die zu verschiedrnen Zette» und unter verschiedenen verhältutffen, abrr stet» vergebe»» ihr L«br» diesem kühne» de» Zufalls. Frithjof Nansen ist anders vorgegange». Er ist der Erst«, der ein wirkliche» Polarschiff erbant hat. Mit vollem verpänd»iß für die Macht der Wissenschaft war er bi» in die kleinsten Detail» bestrebt, fich zum Herr» aller Zufälligkeiten zu machen. Sei»e Expedition ist kein Abenteuer, sondern eine wissenschaftliche ve« wetSführung. Der glückliche AuSgang sein« Fahrt, deren frohe Kunde in diesen Tagen unser Ohr erreicht, war schon i« vora«» begründet durch eine dreijährige, bis inS kleinste Detail eindriugeud« energisch geführte, wissenschaftliche AuSrüstungSarbeit. Außer jener gönnten, auf da» .EtSschraubrn' berechneten Konstruktion der QuerschntttSprofil« bot .Fram' dem staunenden Besucher bei jedem Schritt eine »eue llebrrraschung. Die SchiffSseite» wäre» von einem förmlichen Netz von Querbalken verstärkt .Fra«* ist von den ausgesuchtesten Mattttalten gebaut und mit alle» Be quemlichkeiten auSgestattet, die Dampf und Elektrizität ermögliche». Während frühere Expeditionen fich damit begnügte», Proviant für eine gewisse Zeit mitzuführe», ohne genügend aus die ve« schaffenheit und Mischungsverhältnisse der Nahrungsmittel Rick« ficht zu nehmen, hat Nansen eS fich angelegen sein lassen, alle» mitzusühre», waS der menschliche Körper »ach wissenschaftliche» Erfahrungen bedarf, um dem Klima und den kolossale» Au« strengungen zu trotze» und zwar in einem Quantum, da» aus fünf volle Jahre berrchnrt ist. Und während die Mannschaft früher« Polar-Expeditionen au» den verschiedensten Elementen zusammengrstellt war, ist Ransen auch hier nach streng wissenschaftlichen Prinzipien vorgr« gangen. Er hat von seiner Mannschaft nicht nur Muth und Energie verlangt, sonder» von jedem Einzelnen innerhalb seiner Brauche dir höchste Jntrlltgeuz und eine«, sportSmänutsch ge. nommrn, fehlerfreie» und bombenstark«» Körper. Rans«» ist selbst in dieser Hinsicht ein Muster für seine Mannschaft. Seine Wider« staudSkraft gegen da» Klima, besonder» gegen die Kälte, ist sprich« wörtlich geworden. Wenn da» Quecksilber mitte» im Winter so tief sank, daß man die Kältegrade nicht «ehr ablese» koxnte und brav« BürgrrSlevte, die rothgesrorrve» Nasen und Ohr«» «»Irr d«n Pelzkragen gezogen, nur mit großer vorficht metallene Thür« klinken an faßten au» Furcht frpzukleben, da sagte ma» in Nor« wegen: .Hui Jetzt ist «S so kalt, daß Rauft» wohl ansängt, draußen zu schlafen." Laurit hott« e» folgend« v«wa»dtniß: I» dru zwei letzt«, «intern schlief Ranft» tu t«sond«r» kalten Nächte» draußen im Auf Folium SO de« Haud«lSregistrr» für den «eztrk de» unterzeichnet«» »"tgl. Am«, grricht» b«tr. di« «kttrngeftllschaft in Firma G»«^ «Ad vorsch«ß»»r«i« »« WWMUOdorf, ist heut« vrrlautbart Word«», daß da» Akttrukapttal künftig in vtrruudfunszig auf de« Inhaber und zwölf auf de« Namen lautend« Aktiru zerfällt. v^mv, am 17. Februar 18V». «tzwi-Uch«, AmlSstSvicht. Mr. «I»»»«. R. Namen de« Ffttscherme^^und jetzigen Hilftfennmanne» früher i» Hilbersdorf, jetzt in Naußlitz, eingetragene Garten« Flurbuches und Folium 165* de» Grundbuch» für Htlbn»dorf, WU.«LL! K>°°'»«»»--"*< i»«"' Mir, 1«»«, vttEitt««» 1» Atz«, al» at« V-EUt«-» 11 Utzr, °- „I«. . Uebcrficht d« auf dem Grundstück« lastend«» Ansprüch« und ihre» RangverhälMtff«» kau« t» der E<r!chtsschreib«rei deS unterzeichnt Amtsgericht» etngrsehev werde». am 28. Januar 1896. Zwaagsaerfteigenrug. . im Grundbuche auf den Ramen de» Restaurateur» «rwft Iwttw» «aysir in tmgetragrne RestaurationSgmndstück zur unter Nr. 26 de» Braudcataster», «bth. 8, Nr. 1540 de» Flurbuch» und Folium 21 de» Grundbuch» für die vormalige Kret»amtS« Z» und Vorstadt Freiberg geschätzt auf 68600 Mk. — Pfg. welchem Grundstücke die »wechtt«« tttt zum Bi»«, und zusteht, soll im hiesigen König!. A«t«gertchte zwav-»w«ise »«stei-ert werden und e« ist der LV. Mürz 1LVS, »ormittug» 11 Ah«, als Attmel-eteEi«, j^rt, für die «pulttS. 13 r LO v Vw » La»b«rich1»b«^rl» 1» MR- I bet de« Gericht« anzumelde«. ... ES wird zur Beschlußfassung üb« die Wahl einF ändert BeÄvalterS, smvft «b« stellung eine» Gläubigerausschusses und eintretenden Falle» über die i» Z 120 d« Kou«» ordnung bezeichneten Gegenstände auf SL. VA«!« 1»»«, «Mtt—'/.11 «tz*, «ud zur Prüfung drr angemeldete» Forderungen auf - L7. 1LVL, /a» «V», vor dem «nt«zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. SS, Termin anbemumt. Men Personen, welch« eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Brsttz haven o^r z« Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nicht» an den Güueinschuwner zu veraosv^e« öd« zu leisten, auL die Verpflichtung auferlegt von dem Besitz- der Sach, uudvm, V« Fmckerungen, für welche sie au» der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehm«, «m Konkursverwalter bi» «pr" 1«s«, «ttEttttt«» 11 Ahn, . . DerMi« g« verkünd««, de» »erttzeU««G»PItt»» inberaumt worden. Realberechtigten w«den aufgefordert, die auf dem Grundstücke lastenden Rückstände an loiederkehrenden Leistungen, sowie Kostenforderungen, spätesten» im Anmeldetermiue a elde«. , Tine Uebersicht der auf dem Grundstücke lastenden Ansprüche und ihre» Ra tum muh dem Aumeldrtermiu, (n »er G«richt»fth«ib-rri d«, »utcrzeichneten Am ßesehev wnoen. Kr»1»-rg, am 17. Februar 1896.