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Freiberger Anzeiger und Tageblatt : 23.04.1896
- Erscheinungsdatum
- 1896-04-23
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- SLUB Dresden
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id1878454692-189604236
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id1878454692-18960423
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-1878454692-18960423
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- Zeitungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Bemerkung
- Vorlagebedingter Textverlust.
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Freiberger Anzeiger und Tageblatt
-
Jahr
1896
-
Monat
1896-04
- Tag 1896-04-23
-
Monat
1896-04
-
Jahr
1896
- Titel
- Freiberger Anzeiger und Tageblatt : 23.04.1896
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Iriegsweise der Eingeborenen kennen, ist die Lage gefahren- chneller Verstärkungen nach Buluwayo gesandt werden könüen, 4. vor Eingehen der Verpflichtung dem Berliner Cvmite gegen über von ihrem Vorhaben ihren Vereinsvorständen Kenntniß jedes Mitglied der deutschen Turnerschaft für moralisch bindend zu erachten sind. 3. Waren sie mit den Beschlüssen nicht ein verstanden, so mußten sie dagegen Widerspruch erheben oder 18 9« , -er geworden, lgwe-Passes abgesandt chner Buluwayos thun wenigstens eine erweiterte Verwendung durch die Zulassung der Anlegung in Grundstücken, Arbeiterhäusern u. s. w. vorgesehen, schlagen zu haben: Im Senat brachte gestern namens Es würde jedenfalls am nächsten liegen, für die Bestände der Präsidenten der drei gemäßigten Gruppen des Senats Demole um so sicherer sich auf Buluwayo werfen. Die Eingeborenen Berufsgenossenschaften bei einer Revision der Unfallversichcrungs- den Antrag ein, die Abstimmung über die Madagaskarkredite bis selbst würden dann gewiß mit ihren Landsleuten gemeinsame gesetzt eine gleiche Einrichtung zu schaffen. zur Bildung eines Ministeriums zu vertagen, das das Vertrauen Sache machen. Wie leicht könnten einige entschlossene Leute Vor- Der Generalfeldmarschall Graf Blumenthal ist von beider Kammern habe. MinisterpräsidentBourgeois protestirte gegen räthe und Munition vernichten? Es ist ja leicht, mit einigen seiner letzten Erkrankung soweit hergestellt, daß er täglich längere die Behauptung Demoles, daß das Ministerium trotz der Verletzung glattzüngigen Worten zu beschwichtigen und zu sagen, es werde Spazierfahrten unternimmt. Der greise Marschall verläßt bei der Verfassung bestehe. Die Auslegung der Verfassung stehe schon alles gut abgehen. Denjenigen, die Südafrika und die denselben häufig den Wagen, um eine Strecke zu Fuß zu gehen, nicht dem Senate allein zu, sondern dem ganzen Parlamente. Kriegsweise der Eingeborenen kennen, ist die Lage gefahren- Graf Blumenthal gedenkt nur noch einige Tage in Berlin zu Deniole erwiderte, der Senat lehnte drei Mal ab, dem Kabinett schwanger. Wehe dem Minister, der sich durch eine etwa ein verweilen und dann wie im Vorjahre eine Reise nach dem Süden Bourgeois sein Vertrauen auszudrücken. Der Ministerpräsident tretende Katastrophe verantwortlich gemacht hat. Es hätten anzutreten. bat unter Berufung auf den Patriotismus in Anbetracht der schneller Verstärkungen nach Buluwayo gesandt werden köniien, Das Befinden des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe hat sich Nothwendigkeit die Madagaskar-Kredite zu bewilligen, und alle wenn auch einige Pferde dabei zu Grunde gegangen wären. Mit gebessert, doch muß sich derselbe bei seinem hohen Alter noch inneren Zwistigkeiten zn vergessen; er wurde hierbei von Baduel etwas Diplomatie sollte man sich Khamas Hilfe verschaffen können. Schonung auferlegen. unterstützt. Trarienx erklärte, die Vertagung der Kredite habe Dann würde die Gefahr unserer Landsleute nicht täglich größer Das Musikcorps der 1. Matrosendivision, das die Jtalienreise für die Soldaten in Madagaskar keine Nachtheile. Hierauf werden." — Richtiger wäre cs gewesen, man hätte die angebotene des Kaisers mitgemacht hat, hat mit seinen Konzerten in Venedig wurde der Antrag Demole mit 171 gegen 90 Stimmen an- Hilfe der Transvaalregierung nicht abgelehnt. Der britische große Erfolge erzielt. 25000 Lire sind der Gesellschaft vom genommen und die Sitzung geschlossen. Nachmittags 5 Uhr Hochmuth wird Hunderte von Weißen ans Messer liefern. Rothen Kreuz durch die Konzerte der Kapelle zugeführt worden. 20 Minuten traten die Minister im Ministerium des Auswärtigen Ernst Pott, der Dirigent des Mnsikcorps, erhielt vom König unter Vorsitz Bourgeois zu einer Berathung zusammen. — In Dj» ÄNtüfkllllt jn, Humbert den Orden der italienischen Krone, nnd die Königin den Wandelgängen des Palais de Luxembourg cirkuliren die - v» spendete ihm eine kostbare Busennadel. widersprechendsten Gerüchte. Die Gemäßigten behaupten, das II. Dem antisemitischen Reichstagsabgeordneten Köhler, Ver- Kabinett könne nicht im Amte bleiben. Die allgemeine Ansicht Im Reichstage wurde gestern die Besprechung der Jnter- treter für Gießen, ist die Postagentur Langsdorf übertragen geht dahin, daß man die Demission des Kabinetts erwarte. Selbst pellation Bachem wegen der Duelle fortgesetzt. Auf Antrag des worden. Von der Entscheidung des Reichstags, ob darin die An- einige Ministerielle geben zu, daß die Lage unhaltbar sei. Die Abg. v. Bennigsen soll der Antrag der Freisinnigen unmittelbar nähme eines besoldeten Reichsamtes im Sinne des 8 21 der demokratische Gruppe hat gleichwohl eine Vertrauenserklärung nach dieser Besprechung zur Erledigung gelangen. Vor Fort- Reichsverfassung zu erblicken ist oder nicht, wird abhängen, ob für das Kabinett angenommen. setzung der Besprechung macht Präsident v. Bnol Mitteilung der Abg. Köhler sein Mandat niederzulegen hat oder in dessen Fünfzig Millionen Stück Cigaretten sollen in den letzten von dem Eingang des nachstehenden Antrages Adt, der vonMit- Besitze verbleibt. Tagen in Warschau konfiszirt worden sein. Als Grund wird gliedern der nationalliberalen und der konservativen Parteienem- Jn Sachen der Bet Heiligung Berliner Turner folgendes angegeben: Jedes Päckchen Cigaretten besteht aus einer gebracht ist: „Den Antrag Rickert in folgender abgeschwächt« an den olympischen Spielen in Athen ist die zweitheiligen Schachtel. Klappt man dieselbe ans, so erblickt man Form anzunehmen: Die Regierung aufzufordern, mit allen ihr Resolution von Interesse, die der Ausschuß der vier Berliner auf ihrer linken Seite in Medaillonform das Bild des russischen zu Gebote stehenden Mitteln dem mit dem Strafgesetzbuch im Turngaue beschlossen hat, um dem Kreisturntag und dem Ans- Kaisers, während die rechte Seite von der Fabrikmarke der Firma Widerspruch befindlichen Duellwesen entgegenzutreten." schuß der deutschen Turnerschaft gegenüber die einmüthige geziert wird. Letztere besteht aus einer offenen Hand, die beim Graf Bern stör ff-Lauenburg (Reichsp.): Herr Bebel sprach Stellung der Berliner Turner zu bekunden. Die Resolution Zusammenklappen der Schachtel in einer nicht mißzuverstehcnden gestern von moralischer Verlumptheit der Kreise, die das Duell lautet: „1. Es ist anzunehmen, daß die nach Athen gegangenen Weise auf das Bildniß des russischen Herrschers fällt. Die Außen- unterstützten. Solchen Beleidigungen gegenüber sollte man doch Mitglieder Kenntniß von den Beschlüssen des Ausschusses der seite der Schachtel soll ein noch untrüglicheres Merkmal der be- auf Wege sinnen, ihnen zu begegnen und sie zu verhindern, deutschen Turnerschaft gehabt haben. 2. Sie mußten anerkennen, leidigenden Absicht tragen. Diese zeigt in großer Aufschrift das Meine Stellung zum Duell habe ich schon früher präzisirt. Das- daß die Beschlüsse des Ausschusses der deutschen Turnerschaft für Wort „Gracya" — Anmuth. Das „G" ist jedoch durch eine ge- selbe ist durch die öffentliche Meinung gerichtet. Aber man be schickte Farbenabtönung nnd Gruppirung dem Auge weniger be- denke doch auch die Umstände, in denen sich ein schwer Beleidigter nerkbar gemacht, während das darauffolgende „R" durch seine befindet! So auch Herr v. Kotze! Was hätte er thun sollen? Größe hervorsticht, so daß man in Wahrheit „Racya" --- Recht (Unruhe links.) Ich'gebe zu, es ist das ein wunder Punkt. Soll liest. Es soll durch diese Symbole direkt eine Majestätsbeleidigung man etwa beim Schöffengericht eine Buße von 10 Mark an beabsichtigt sein. Der Fabrikant der Cigaretten soll seine vor- streben? Man müßte Gerichte schaffen, die in solchen Fällen geben. 5. Da sie Beides versäumt haben, muß ihre Bethciligung läufige Freilassung mit einer Kaution von 30 000 Rubeln er- eine angemessene Sühne ermöglichen. Etwas muß aber ge- an den Wettkämpfen in Athen als ein bedauerliches, eines Mit- kauft haben. schehen. Redner bemängelt dann noch, daß gestern Herr Bebel gliedcs der deutschen Turnerschaft durchaus unwürdiges Vorgehen Die „Voss. Zeit." schreibt: Das russisch-chinesische Ab- ungerügt das Begnadigungsrecht des Königs seiner Kritik unter gegen die alte, erforderliche Vereinsdisziplin angesehen werden, kommen, dessen Wortlaut wir nach der „North China Daily zogen habe. 6. Deshalb ist es zu mißbilligen, daß sich Mitglieder der deutschen News" von unserem Berichterstatter in Shanghai erhielten und Präs. v. Buol: Wenn das ein Vorwurf für das Präsidium Turnerschast bereit gefunden haben, de» Verlockungen des Ber- veröffentlichten, wird von verschiedenen Blättern angezweifelt, sein soll, so muß ich beinerken, daß Begnadigungsakte, da fieber liner Comites zn folgen, von diesem Mittel zur Reise nach Man will nicht glauben, daß sich China so gänzlich unter eine Gegenzeichnung bedürfen, Regierungsakte sind. Athen anzuuehmen und bei der Beschaffung dieser Mittel in russische Vormundschaft begeben habe. Andere sehr ernste Abg. v. Bennigsen (natlib.) erinnert an von ihm gethme öffentlicher Vorstellung durch turnerische Vorführungen mit-Zeitungen, besonders in Wien, die gute Verbindungen in offiziellen frühere Aussprüche, in denen er den bestehenden Zustand als zuwirken."— Weiter wird in derselben Angelegenheit geschrieben: und diplomatischen Kreisen besitzen, finden den Vertrag sehr glaub- einen unerträglichen bezeichnet habe. Durch das Duell könne Die Berliner Tnrner, die gegen den Beschluß der deutschen würdig, da er von Tag zu Tag durch die russischen Maßnahmen man in der That die verletzte Ehre nicht wieder Herstellen. Turnerschast unter Führung eines gewissen vr. Gebhardt aus in Ostasien bestätigt werde. Wir wollen uns in keinerlei Streit Bebels Rede aber sei nur eine Triumphrede für dessen Partei Berlin gegen ein Handgeld von 500 M. nach Athen gegangen über das Bestehen des Vertrages einlassen, nur das Eine möchten gewesen, Hauptsache sei dabei gewesen die Ausnutzung der in find, hat der Brandenburger (märkische) Tnrnkreis von seinem wir zu bedenken geben, daß ein Journalist in Shanghai eben Frage stehenden Vorgänge für politische Zwecke, sowie für die Wettturncn ausgeschlossen. Das Fahrgeld ist übrigens nicht so wenig wie ein chinesischer Berichterstatter in Peking sich den wirthschaftlichen Zwecke der Sozialdemokratie. Für den sittlichen allein von dem Comitö für die olympischen Spiele ausgebracht Wortlaut eines Vertrages erfinden können, der in so treffender Standpunkt Bebels in dieser Frage sei bezeichnend, was derselbe worden, sondern die Turner haben es noch durch eine Art Weise die nie abgeleugneten russischen Bestrebungen kennzeichnet, von den höheren Klassen gesagt habe, die sich gegenseitig die Köpfe VariLtö-Vorstellung bei Kroll mit verdienen müssen. Die An- Auch Pflegt keine Regierung von derartigen Abmachungen Ab- einschössen. Dieses Agitationsmittel müsse den Sozialdemokraten Werbung der Riege ist so heimlich betrieben worden, daß die be- schriften an die Gesandten anderer Mächte zu senden; geheime entzogen werden. Bebel habe keine Qualifikation, keine Legitimation theiligten Vereinsvorstände erst in letzter Stunde davon erfahren Verträge können nur durch Indiskretionen an die Oesfentlichkeit zu sittlicher Entrüstung, nachdem derselbe in offener Reichstags hatten. vr. Gebhardt, der bis vor Kurzem von der deutschen gelangen. Wir werden daher abwarten, ob die Ereignisse das sitzung die Kommune verherrlicht und zur Nachahmung an- Turnerschaft noch gar nichts wußte und keinerlei Erfahrungen Bestehen des Vertrages bestätigen, der nur ein Glied in der Kette geregt habe. Die Presse habe die Duelle zu sehr breit getreten, oder gar Verdienste im Turnwcsen hat, ist nur bekannt als der russischen Nmgarnung der ostasiatischen Staaten bildet. In was den falschen Eindruck erwecke, als hätten dieselben zuge- Leiter der mißlungenen Berliner Sportausstellung. Aus dem Korea ist das russische Protektorat offenkundig; mit Japan wird nommen. Und was haben denn die studentischen Duelle hiermit Bunde für Turnen, Spiel und Sport ist er ansgcschieden und eine Verständigung gesucht, die angeblich von der Tokioer Re- zu thun?! Er habe selbst bei solchen Duellen seine Gegner gar hat es dann für nöthig gehalten, diesen, den Centralausschuß für gierung ausgeht. Der stets gut unterrichtete Wladiwostoker nicht gekannt, nie einen persönlichen Konflikt mit ihnen gehabt! Jugendspiele und die deutsche Turnerschast durch eine Schmäh- Berichterstatter der „Now. Wr." sendet seinem Blatte unterm Was das eigentliche Duell anlangt, so muß die Abhilfe, die durch« schrift zu beschimpfen, die viele Unrichtigkeiten enthält. Professor 17. April eine Drahtung, in der es heißt, daß eine Ver- aus nothwendig ist, einsetzen beim Ehrbegriffe. Das Duell ist vr. Rühl aus Stettin schreibt darüber Folgendes: „Die deutsche ständigung mit Japan über die Koreafrage ganz gut möglich den alten Griechen und Römern ganz unbekannt gewesen, ebenso Turnerschast läßt sich jede Belehrung gern gefallen, aber sie muß sei aus folgenden Grundlagen: ein enges Defensiv- und Offensiv- unbekannt wie der germanische Ehrbegriff. Es wird aber doch verlangen, daß, wer dies unternimmt, erstens durch Sachkenntniß bündniß Rußlands mit Japan, Abtretung des südöstlichen Theiles Niemand behaupten wollen, daß jene Alten kein Gefühl für per- feine Befähigung dazu nachweist und zweitens durch treue Arbeit von Korea mit Fusan an Japan als Ersatz für die Insel Tsusima, sönliche Würde gehabt hätten! Das Duell ist eine französische auf ihrem Gebiet sich ihr Vertrauen erwirbt. Beides fehlt Herrn die in den Besitz Rußlands übergeht; Rußland erwirbt das Recht Einrichtung und ist bei den Franzosen geradezu zur Farce ge- vr. Gebhardt." auf die Besitznahme der eisfreien Häsen an den östlichen, südlichen worden. Wenn die Auffassung der Klasse, in der die Duelle statt- Der heutige Prozeß Hammerstein wird keinerlei sen- nnd südwestlichen Gestaden der Koreahalbinsel; bedingungsloses finden, sich nicht ändert, werden auch die Duelle nicht verschwinden, sationelle Zwischenfälle bringen. Die Dauer der Verhandlung Protektorat Rußlands über Korea. Der Berichterstatter Gorempkin, Aendert sich aber diese Auffassung, dann wird es in ein paar wird auf etwa fünf Stunden berechnet. ein Verwandter des Gouverneurs von Ostsibirien, und mit den Jahren keine Duelle mehr geben. Wie jetzt bekannt wird, gelangten in der Zeit des achtwöchigen Marinekreisen im Amurgebiet eng verbunden, will diese Meldung Abg. R ichte r (freis.): Ich unterschreibe, abgesehen von den Ausstandes in Kottbus 200600 Mk. Unterstützungsgelder zur ans Yokohama haben, er will andeuten, Japan sei bereit, ans sozialistischen Wendungen, alles, was der Abg. Bebel gestern Vertheilung, die theilweise zurückerstattet werden müsse». Der solche Bedi»g«nge» einzngchen. Wir möchten annehmen, daß sie gesagt hat. Und es märe schlimm, wenn die sozialdemokratische Arbeiterschaft ist während derselben Zeit außerdem eiu Lohnver- das Maß für eine Verständigung Rußlands mit Japan über Partei die einzige wäre, die so über das Duellunwesen dächte. Dem- dienst von 500000 Mk. entgangen. Korea bedeuten und daß sie als Versuchsballon dienen. Bei den selben ist auch leicht abzuhelfen, wenn nur oben der richtige Ueber die Möglichkeit eines Friedensschlusses zwischen Italien russischen Telegraphenvcrhältnisscn hätte die Meldung nie ver- Wille da ist. Die Erklärung des Reichskanzlers, die Herr und dem Negus liegt dem „B. L.-A." folgendes, interessantes öfsentlicht werden können, wenn nicht die Regierung einverstanden v. Bötticher verlas, war so unbefriedigend, so lau und flau, wie Telegramm vor, welches dem Einfluß des deutschen Kaisers auf wäre und eineu bestimmten Zweck mit der Erörterung der Frage sic lauer und flauer nicht sein konnte. Die Erklärung sprach die Entschließungen des italienischen Kabinetts eine hervorragende verbinden würde. Was Japan thun will, werden wir wohl noch von „Erwägungen". Ja, hat der Herr Reichskanzler diese nur Rolle anweist. Wien, 20. April. „Ich erfahre, daß nach der erfahren: in seinem Interesse liegt es, bei dem notorischen Ueber- bei sich im stillen Kämmerlein angestellt? Oder hat er sich an die Entrevuc zwischen Kaiser Wilhelm und König Humbert der gewichte Rußlands in Korea sich mit Rußland auf einen guten Ressorts gewandt, namentlich an das Justizressort? Juso Ministerpräsident Rudini viel bestimmter gegen den Negus Fuß zu stellen und so kann es leicht komme», daß die diplomatische» wichtigen Dingen, die die ganze Oesfentlichkeit beschäftigen, sollte Mcnclik aufgetreten ist und erklärt hat, Italien werde an den Kreise auch cimnal mit ciucm geheimen japanisch-russischen Ver- doch der erste Neichsbeamte sein Urthcil auch schon fertig mit- znacstandcnen Friedensbedinqungcn nichts mehr ändern: Italien trage überrascht werden. bringen! Aufforderung zu entschiedenen Schritten liegt doch auch nannten Jahres festzustellen. Die Krankenkassen hatten am Ende wird daher die Provinz Tigre räumen, um daraus einen Puffer- Aus Südafrika: Wie es augenblicklich im Matabeleland des Jahres 1894 ein Vermögen von 94305642 Mk., die Berufs- staat zu machen; es wird aber dafür die Mareb-Linie festhaltcn. steht, ist sehr schwer zu ermitteln. Mit Buluwayo besteht keine genossenschaften Reservefonds in Höhe von 113643514,74 Mk. Der Negus habe daher keine Hoffnung, daß er einen Seehafen direkte Verbindung mehr, denn sonst könnten nicht heute Nach- und die Jnvaliditäts- und Altersversicherungsanstalten ein Ver- erlangen oder daß ihm Italien sogar eine Kriegskontribution richten vorliegen, die nur bis zum 11. April reichen. Eine mögen von 303570969,71 Mk. Alle drei Organe der staatlichen zahlen werde. Nach meinen Informationen dürften somit die Reutermeldung aus der Kapstadt auf Grund einer Depesche auS Arbeiterversicherung verfügten demnach zn dem angegebenen Zeit- Konzessionen, die Italien Abessinien machen will, im Ganzen die Buluwayo spricht von mehreren Scharmützeln in der Nähe der punkte über einen Vermögensbetrag von 511 Mill. Mk. Mehr folgenden sein: Räumung Tigres und Zurückziehung hinter die Stadt, bei denen die Matabele mit beträchtlichen Verlusten zurück- als eine halbe Milliarde war demnach bereits an, Ende des vor- Mareb-Linie, Aufhebung des Vertrages von Uccialli und Ab- geschlagen wurden. Damit ist nichts gewonnen, denn die Stadt letzten Jahres für die Arbeiterversicherung festgelegt. Und diese schließnng eines Allianzvertrages mit offensivem und definitivem wird ausgehungert werden, wenn die Umschließung durch die Summe ist im letzten Jahre schon wieder gestiegen und wird es Charakter, Gewährung von Handelsbegünstigungen und schließlich Matabele vollendet ist. Ein Sachverständiger schreibt dem „Globe": in den nächsten noch mehr. Zwar die Krankenkasse» werde» sich Beihilfe zur Arrangirung der Finanzen Abessiniens." (Soll doch „Die Lage der Stadt ist höchst ernst. Es befinden sich eine Menge im Allgemeinen auf den im Gesetz vorgesehenen Reservefonds- wohl heißen Kriegsentschädigung!) Eingeborener in derselben. Selbst wenn sie keinen offenen Ver- betrag, der Ende 1894 von den angegebenen 94,3 Millionen den Aus Massauah wird von gestern gedrahtet: Zwei Landleute rath verüben, so zehren sie doch an den ohnehin schon spärlich größten Theil, nämlich 83,3 Millionen, in Anspruch nahm, be- überbrachten heute dem italienischen General Baldissera ein werdenden Lebensmitteln. Es scheint, daß die Matabele von zw« schränken und die Berufsgenossenschaften werden nach dem Jahre Schreiben Meneliks und Ras Mangaschas. Der Negus ersucht, Seiten gegen Buluwayo Vorrücken wollen. Spielen die Eingeborene« 1896 wohl nur noch zur kleineren Hälfte nöthig haben, die Zinsen da Major Salsa die vorgeschlagenen Präliminarien nicht ange- in der Stadt den Verräther, so ist Buluwaya fast verloren. Demnach zu den Reservefonds zuzuschlagen, nachdem sämmtliche zu diesem nommen hat, die bezüglichen Briefe zurückzusenden, er werde ist es die höchste Narrheit, jetzt Patrouillen gegen die Matabele Termin mit den Zuschlägen zu den Entschädigungsbeträgen auf- inzwischen Salsa als Geisel zurückbehalten und verspreche, ihn auszusenden. Das Jmbasa-Regiment, das im Besonderen ange- gehört haben werden; jedoch die Steigerung, welche der Vermögens- nach Rückgabe der Schreiben wieder sreizulassen. Baldissera, da griffen werden soll, war das kriegerischste und verwegenste Loben- bestand der Jnvaliditäts- und Altersversicherungsanstalten auch er kein Interesse hatte, die Schriftstücke zurückzubehalten, sandte gulas. Es bildet die Elite der Nation, dabei wild, wie in nächster Zeit noch trotz der Erweiterung der Zahl der Renten sie sofort zurück. In dem Schreiben versichert Mangascha, daß keines. Die Garnison Buluwayos ist noch schwächer geworden, aufweisen wird, wird voraussichtlich immer noch eine recht be- der Negus ihm auftrug, mit Baldissera Freundschaft zu schließen, da 200 Mann zur Besetzung des Mangwe-Passes abgesandt trächtliche seiu. — Bei einer solchen Lage der Dinge, so wird in und fügt hinzu in eigenem Namen, er liebe und suche Frieden, worden sind. Das Beste, was die Einwohner Buluwayos thun den „Berl. Pol. Nachr." geschrieben, wird die Frage nach einer General Baldissera erwiderte, auch er liebe den Frieden, können, ist in der Stadt zu bleiben und einen Angriff abzu zweckmäßigen Anlegung der angesammelten Kapitalien immer Baldissera betrachtet in Folge dessen die Verhandlungen für ab- wehren, aber sich nicht zum Angriff verleiten zu lassen. Er dringender. Für die Summen der Versicherungsanstalten ist gebrochen. würde entsetzlich werden, wenn Kapitän Napiers Truppe sich durch Endlich scheint dem französischen Kabinett die Stunde ge- eine kleine Schaar Feinde in den Busch locken ließe. Dort der haben die Matabele den Vortheil. Dann könnte die Hauptmacht
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