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Freiberger Anzeiger und Tageblatt : 15.03.1896
- Erscheinungsdatum
- 1896-03-15
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- SLUB Dresden
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id1878454692-189603151
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id1878454692-18960315
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-1878454692-18960315
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- Zeitungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Bemerkung
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- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Freiberger Anzeiger und Tageblatt
-
Jahr
1896
-
Monat
1896-03
- Tag 1896-03-15
-
Monat
1896-03
-
Jahr
1896
- Titel
- Freiberger Anzeiger und Tageblatt : 15.03.1896
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1. Anlage zum Areiöerger Anzeiger und Tageblatt. 82. Sonntag, den 14 März. 1836. Biel umworben. Historisch« Roman von Adolf Streckfuß. YS. Fortsetzung.) (Nachdmck verbot«.) .Ja, leider! — Unter den Vielen, die wirklich ihres bedräng ten Glaubens wegen aus Frankreich geflohen sind, gastliche Anf- nahme hier in Berlin gefunden und die französische Kolonie begründet haben, befinden sich leider auch manche unsauberen Elemente, Menschen, die vorgeben, daß sie verfolgte Protestanten seien, die aber wohl in der That nur Abenteurer oder vielleicht gar verfolgte Verbrecher sind! Zu den letzteren, jedenfalls aber zu den Abenteurern gehört der Hauptmann Faviole. Er be hauptet, in der französischen Armee als Offizier gedient und sich vielfach als tapferer Soldat ausgezeichnet zu haben, bis bekannt geworden sei, daß er nicht Katholik, sondern ein be geisterter Protestant sei, da habe er Stand und Rang aufgeben und nach Deutschland flüchten müssen. Sie wissen, wie gnädig der verstorbene große Kurfürst gegen alle französischen Flüchtlinge war, er nahm sie nicht nur gastlich in sein Land auf, und gewährte ihnen bei ihrer Nieder! mng hier in Berlin alle möglichen Vortheile, er gab auch vielen, die früher in Frankreich amtliche Stellungen bekleidet hatten, einträgliche und einflußreiche Aemter, gar manche der französischen Flüchtlinge stehen noch jetzt im Hofstaat des Kurfürsten und als Offiziere im Heere. Besonders gnädig zeigte fich der Kurfürst denjenigen Flüchtlingen, welche mit einigem Vermögen nach Berlin kamen. Zu diesen gehörte auch der Hauptmann Faviole; wie er zu dem gar nicht unbeträchlichen Vermögen, welches er mitbrachte, gekommen ist, mag Gott wissen, aber er besaß es und fand daher hier in Berlin einen sehr gnädigen Empfang. Er bewarb sich, auf seine militärische Verdienste sich stützend, um eine Offiziersstelle bei den Grands Mosquetaires oder auch bei den Gensdarmes und der Kurfürst war gar nicht abgeneigt, sie ihm zu geben; da aber verbreiteten sich über ihn häßliche Gerüchte, Niemand wußte zu sagen, wie sie entstanden seien, wer sie verbreitet hatte, aber sie waren da und gingen von Mund zu Munde. Es hieß, Faviole sei wirklich Offizier gewesen, aber aus Frankreich geflohen, nachdem er die Regimentskasse gestohlen habe. Anderebehaupteten, er habe beim Spiel betrogen und deshalb fliehen müssen, wieder Andere, er habe einen jungen Edelmann, der am Spieltisch ungeheure Summen gewonnen habe, nach dem Spiel in dunkler Nacht meuchlings ermordet und sich dann mit seinem Raube geflüchtet. Etwas Sicheres war über diese Vorgänge nicht zu erforschen, genauere Nachforschungen waren freilich wäbreno des Krieges kaum möglich; aber der Kurfürst glaubte doch einen so übel beleumundeten Mann nicht unter seine Offi ziere aufnehmen zu können, wenn er auch Anstand nahm, ihn etwa des Landes zu verweisen, da eben nur Gerüchte, nicht That- sachen gegen ihn sprachen. Faviole blieb in Berlin, er baute sich in der Dorotheenstadt ein hübsches Haus und erwarb sich hier durch die besondere Gnade der Kurfürstin Dorothea, die, wie man sagt, fortan ihre schützende Hand über ihn hielt. Zur Baustelle hatte er sich merkwürdiger Weise einen der schlechtesten entlegensten Plätze m der letzten Straße gewählt, wo noch kein anderer Nach bar sich anbauen wollte und wo sagar heute noch sein Haus ganz allein steht. Den Plan des Hauses hatte er selbst gezeichnet und auch den Bau leitete er selbst, er verstand sich darauf. Die Maurer und Arbeiter behaupteten, das sei ein ganz merkwürdiger Bau, aus dem kein Mensch klug werden könne, da gab es Zimmer ohne Fenster und Thüren, in welche man nur von der Decke oder vom Fußboden aus gelangen könne, Korridore, von denen man nicht begreifen könne, wozu sie eigentlich da seien und dergleichen mehr. Etwas Bestimmtes freilich konnte Niemand erzählen, denn Faviole wechselte fortwährend mit den Bauarbeitern, von denen Keiner das, was er augefangen hatte, fertig werden sah. Während des Baues des Hauses lebte Faviole hier in Berlin auf großem Fuße. Er war ein lustiger Geselle, eiu guter Gesell schafter beim Kruge Bier, bei der Flasche Wein und beim Spiel. Er sah das Geld nicht an und war stets bereit, für einen guten Freuno zu zahlen, da fand er denn bald Gesellschaft genug bei allen Denen, .die eine gute Flasche Wein und ein hohes Spiel über alles lieben und die sich wenig um seinen schlechten Ruf kümmerten. Die vornehmsten Herren vom Hof gingen vertraulich mit ihm um und als er nun in sein neues Haus zog, hatte er zahlreichen Besuch. Er bewohnte, ohne einen Miether cufzun hmen, sein Haus allein mit seiner Wirthschafterin, einer alten Französin Madame Bocarmier, die er seine Cousine nennt, und deren wunderschönen Tochter Claire. Eine halbblödsinnige Magd und einige Burschen, die fast wie Strauchdiebe aussehen, wohnen bei ihm und be dienen ihn. Seit jener Zeit ist das Haus des Hauptmanns Faviole wö chentlich zweimal besucht von einer höchst gemischten Gesellschaft. Es verkehren dort die vornehuisten Herren, Offiziere aus den höchsten Adelsgeschlechtern, aber auch Bürger, die einen lustigen Abend beim Wein und Spiel verleben wollen. Niemand fragt dort nach dem Stand des Andern, wer einen vollen Geldbeutel hat und bereit ist, beim Spiel zu verlieren, wenn ihm das Glück abhold sein sollte, ist willkommen, wer er auch sein möge; aber wer auch dort hinkommt, hütet sich Wohl, Bekanntschaften zu machen. Den, mit welchen ich gestern bei Faviole lustig gezecht oder gespielt haben, darf ich nicht wieder kennen, wenn ich ihn heut oder morgen in Gesellschaft oder an andern Orten treffe. Sie dürfen Wohl einen Bekannten, den Sie bei Faviole treffen, be grüßen, niemals aber auf eine Bekanntschaft Anspruch erheben, die Sie bei Faviole gemacht haben. Faviole hat kein öffentliches Bier-, Wein- oder Gasthaus. Jeder, der zu ihm kommt, wirb als sein Gast betrachtet, er darf nicht etwa für das, was er genossen, seine Rechnung fordern und bezahlen wollen, dann würde ihm Faviole stolz antworten, ich habe kein Gasthaus, und ihm die Thüre weisen; aber in einer Ecke des großen Besuchszimmers sitzt nicht weit von der Aus gangsthür Madame Bocarmier an einem einsamen Tischchen. Die alte Dame nimmt jedes ihr gereichte Geschenk mit Dank an und zwar Gold viel lieber als Silber, je mehr je besser. Wer das Faviolesche Haus verlassen wollte, ohne der würdigen Dame ein entsprechendes Geschenk gemacht zu haben, würde zum zweiten Male keinen Eingang wieder finden, es müßte denn sein, daß er beim Spiel vollständig ausgebeutelt worden wäre. In dem großen Besuchszimmer empfängt die wunderschöne Mademoiselle Claire die Gäste und unterhält sie mit bezaubernder Liebenswürdigkeit. Mitunter sind auch andere Damen zugegen. Niemand kennt sie, Niemand fragt nach ihrent-Namen, höchstens hört man den Vorname'- nd auch den nicht immer. Sie sind liebenswürdig und gar nnyt spröde, das ge"""t Alo» Man unterhält sich so gut man kanu. Eifersucht kennt man nicht, we nigstens darf man sie nicht zeigen. In dem großen Besuchssalon wird getrunken und gesungen, oft bis tief in die Nacht hinein, ja mitunter bis zum fol genden Morgen. Es geht oft wüst und wild genug her, Niemand darf auch an der ausgelassensten Lustigkeit einen An stoß nehmen. Um so geräuschloser geht es in dem benachbarten großen Zimmer zu, wo an mehreren großen runden Tischen die Karten und die Würfel regieren. Dort spricht selten Jemand mehr, als es gerade nothwendig ist für das Spiel. Wem die Spielwuth den Kopf glühend und die Kehle trocken macht, mag sich au einem kühlen Trunk des besten Bieres erquicken, der unglückliche Spieler, dem der schwere Verlust das Herz erkältet und die Hände zittern macht, mag sich den Muth stärken durch einen feurigen Wein. Für jede Erquickung während des Spiels ist reichlich gesorgt. Je mehr getrunken wird, desto lieber ist es dem Hauptmann Faviole, denn rm Rausch wird auch der vorsichtigste Spieler kühn, da fragt keiner mehr, wie viel er verliert. Die meisten der Gäste bringen ihre Zeit abwechsend im Be suchssalon und im Spielzimmer zu, andere verlassen das Letztere fast niemals, wieder andere besuchen es nur für kurze Zeit, sie fühlen sich mehr zu dem lustigen Treiben im Besuchssalon hin- gezogen, sie fühlen sich Wohler unter dem Szepter der reizenden Claire, als unter dem des Hauptmanns Faviole. Jeder ist frei, jeder treibts wie er will. Keine Standesrücksicht legt ihm irgend eine Schranke auf, beim Hauptmann Faviole kennt man keine Standesunterschiede. Das ist das Haus des Hauptmanns Faviole. „Ein Spielhaus, wie viele andere, in nichts ausgezeichnet von denen, die ich in Italien und in Paris gesehen habe und die Herr Hauptmann Faviole sich Wohl zum Muster genommen hat. Hier im hohen Norden, in der brandenburgischen Hauptstadt hätte ich allerdings ein solches Haus nicht anzutreffen erwartet, ein Haus, das mehr für die feurigen Italiener und die leicht blütigen Franzosen als für die plumpen Norddeutschen paßt. Es wird mich interessiren, es zu sehen und kennen zu lernen, aber ich begreife nicht, weshalb die Kurfürstin Dorothea so sehr wünscht, daß Sie gerade dorthin mich führen und weshalb Sie sich dessen so eifrig weigern." „Ich habe Ihnen bisher nur das geschildert, was sich Jedem zeigt, der zum ersten Male das Haus des Hauptmanns Faviole betritt und was auch die meisten, die öfter dorthin kommen nur sehen, ich habe Ihnen nichts gesagt von den schrecklichen Gerüchten, die sich an dies vrrrufene Haus knüpfen, Gerüchte, die, wie ich überzeugt bin, nur zu begründet sind. — Unter der Lust und Freude, die im Faviole'schen Hause herrscht, verbirgt sich das Verbrechen. In dem Spielzimmer hat schon mancher Edelmann sein ganzes Vermögen verloren, dies ist eine Thatsache, das Ge rücht aber sagt, er sei systematisch ausgeraubt worden im falschen Spiel, zu dem sich der Hauptmann Faviole und einige seiner ge heimen Genoffen, Edelleute von klingendem Namen, die ver brecherischen Hände reichten. Thatsache ist ferner, daß schon mehrere Besucher, unter diesen ein fremd nach Berlin gekommener Kaufmann, plötzlich spurlos verschwunden sind. „Das ist ja ganz undenkbar. Hat denn die Polizei keine Nachforschungen gehalten2 Es kann doch in einer Stadt wie Berlin kein Fremder spurlos verschwinden, ohne daß ihm von der Polizei nachgeforscht wird." (Fortsetzung folgt.) Nor 25 Jahre«. Nancy, 14. März. Se. Maj. der Kaiser und König ist gestern 7 Uhr Abends in Begleitung Sr. Kgl. Hoh. des Prinzen Karl eiugetrosfen. — Se. Kgl. Hoh. der Kronprinz wird heute erwartet. Morgen früh Ab reise nach Metz. Frankfurt a. M. 15. März. Soben, 6^ Uhr, hält der Kaiser und König unter Glocken geläute, Kanonendonner, unaufhörlichem Jubelrufen unzähliger Volksmassen seinen Einzug in die festlich geschmückte und glänzend erleuchtete Stadt. Se. Majestät kam, begleitet vom Großherzog von Hessen, 6^ Uhr auf dem Neckarbahnhof an, wo der Ober bürgermeister eine kurze Ansprache hielt und der Polizeipräsident und die Spitzen der Behörden anwesend waren. Am Taunus- thore War eine prächtige Triumphpforte mit einem kolossalen, einen Lorbeerkranz darreichenden Germaniasiandbild. Hier Empfang und Anrede durch die Stadtverordneten. Auf dem Roßmarkte endete die via triuwxdalis in einer Ehrenpforte mit der Kaiser krone. Abends, gegen 10 Uhr hielten der Kaiser und der Kron prinz eine Umfahrt in der glänzend beleuchteten Stadt und wurden überall vom Publikum begeistert empfangen. Die Ordnung war musterhaft. Weimar, 16. März, 6 Uhr Nachm. Soeben ist der Kaiser, begleitet vom Kronprinzen, den Prinzen Karl und Adalbert, hier eingetroffen. In Eisenach wurde Se. Majestät vom Großherzoge und am hiesigen Bahnhofe von der Großherzogin begrüßt. Seitens der Behörden war ein sehr feierlicher Empfang veranstaltet. Der Einzug in die festlich ge schmückte Stadt fand unter Glockengeläute, unter dem Donner der Kanonen und unter dem jubelnden Zurufe einer unzähligen Menschenmenge statt. Berlin, 17. März. Se. Maj. der Kaiser ist um 5 Uhr 30 Min. in Begleitung des Kronprinzen, des Prinzen Karl, des Grafen Moltke und des großen Hauptquartiers im besten Wohlsein hier eingetroffen. Ihre Majestät die Kaiserin, die Großherzogin von Baden, die Kron prinzessin, die Prinzessinnen Karl und Friedrich Karl, sowie Prinz Wilhelm (Sohn des Kronprinzen) waren dem Kaiser bis zur Wildparkstation entgegengefahren. Auf dem hiesigen Perron waren die Königin-Wittwe, der Großherzog von Baden, die Prinzen Alexander und Georg, sowie das gesammte Staats ministerium und die Generalität anwesend. Als der festlich ge schmückte Zug in die Halle einfuhr, erfolgte eine enthusiastische Begrüßung durch die Anwesenden. Der Kaiser begrüßte zuerst die Königin-Wittwe, dann sämmtliche übrigen Angehörigen des Königl. Hauses durch Umarmung, ebenso den Grafen Bismarck, den Feldmarschall Wrangel und den Kriegsminister v. Roon. Der Kaiser war sichtlich sehr gerührt und hatte für alle An wesenden einige herzliche Worte. Darauf erfolgte die Fahrt in die Stadt durch die Linkstraße, Königgrätzerstraße, das Branden burger-Thor und den Linden entlang nach dem Kaiserlichen Palais. Ueberall auf dem Wege ertönten die unaufhörlichen ent- nnsinstiickon Kuruk? der taktlosen Menoe. Am Kaiser!. PalaiS hatte sich ebenfalls eine große Menschen menge versammelt, die den Kaiser bei seiner Ankunft enthusiastisch begrüßte. Nachdem der Kaiser aus oem Wagen gestiegen, ver neigte sich derselbe wiederholt und erschien bald darauf auf de« Balkon, nach allen Seiten hin die Menge begrüßend. Unter wiederholtem, nicht enden wollendem Hurrahgeschrei trat der Kaiser noch einmal mit der Kaiserin am Arm auf den Balkon worauf sich das Publikum theilweise zerstreute. Die Illumination am Abend war eine glänzende. Alle öffentliche Gebäude strahlten im hellsten Lichtglanze, sie Erleuchtung der Privatgebäude war allgemein. Der Mcnschenstrom war auf allen Straßen sehr star^ namentlich vor dem Kaiserlichen Palais, wo wiederholt dem Kaiser Ovationen dargebracht wurden. Um 8 Uhr durchfuhr der Kaiser mit der Kaiserin die Straßen, überall mit dem höchsten Ent husiasmus begrüßt. Dasselbe wiederholte sich, als der Kronpünz mit der Kronprinzessin sich zeigte. Fremdenlifte vom iS. MSrz. Arnhold, Kaufmann, Dresden, Preuß. Hof. Bürgermeister, KP», Aussig a. Elbe, Hotel Stadt Altenburg. Bennewitz, Kauf«., Leists Hotel Stadt Altenburg. Badenstedt, Kaufmann, Bremen, Hotel R- Hirsch, vr. Böhringer, Stabsarzt, Bautzen, Hotel de Saxe. Baniseth^ Kaufmann, Mannheim, Hotel de Saxe. Böttcher, Privatmann, Grimma, Preuß. Hof. Ehemstin, Kaufmann, BreSlau, Hotel schwarze» >0^ Sichen, Kaufmann, Halle a. S-, Hotel Stadt Altenburg. Eigemann, Kaufmann, Mannheim, Hotel R. Hirsch. Eckstein, Kaufmann, Bockt«, Hotel Kronprinz. 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Franz Friedrich Brückner, StaatSeisenbahn- Hauptkassenkassirer a. D. in Plauen b. Dr.; Hr. Carl August Schneider in Wyk-Föhr; Frl. Anna Elisabeth Weferling in Leipzig. Fahrplan der Etfenbahnzüge. Abfahrt nach Dresden t 8.51 (beschleunigt, hält bis Dresden nichts 6.00s- (I—IV Ll.) 8.59*, 10.11-i-, 1.00s-, 3.00s-, 5.40s-, 7.08*, 9.06', 9.45s-. Chemnitz r 5.46s-j-, 6.19*, 7.40s-s-, 9.50*, 10.35s-j-, 1.Süs-s-, 4.35, 6.21*, 9.18s-s-, 11.53. Nossen t 6.26, 8.02, 12.31, 5.45, 9.18. Bienenmühle-Moldan r 7.41, 10.37, 1.41, S.25, 9.45 t»ur bi» Bienenmühles. Hainsberg-Dippoldiswalde-Kipsdorf: 6.00s-, 10.111-, 1.00s-, 3.00s-, 5.40, (Tharandt umsteigen, ab Tharandt 6.59, 11.13, 12.08, 2.02, 4.00, 5.34, 6.50, 7.53, 8.35). Halsbrücke t (ll—IV LI.) 7.54, 1.46, 6.28, 9.46. Brand-Langenan« Großhartmannsdorf r (ll—IV LT) 7.51^ 1.51, 6.32, 9.45 (umsteigen in Berthelsdorf). Ankunft von Dresden r 6.18*, 7.36s-, 9.49*, 10.31s-, 1.31s-, 4.30s-, 6.20*. 9.12s-, 11.49, 1.00s-. Chemnitz: 5.46s-s-, 8.58', 10.07s-s-, 1256s-s-, 2.56s-s-, 5.36, 7.07* 9.05*, 9.39s-f, 12.19s-s-. Nossen: 7.35, 9.12, 11.81, 4.56, 9.14. Bienenmahl«: 8.34, 7.32, 12.12, 3.52, 8.53. Kipsdorf-Dippoldiswalde: 10.31s-, 1.31s-, 4.30, 9.12, 11.49 (ab Hainsberg 8.34, 9.23, 12.23, 1.59, 3.19, 4.46, 7.56, 8,36, 9.57, 10.49, 12.06, in Tharandt umsteigen, ab Tharandt 9.38, 12.40, 3.38, 8 25, 11.04, 12.14.) Halsbrücke: (Il-IV LI.) 7.25, 10.03, 4.15, 8.44. Brand-Langenan-Grotzhartmannsdorfr (ll—IV Ll) 8.41, 7.32 (nur von Langenau-Brand) 12.25, 5.14, 8.53 (umsteigen iu Berthelsdorf). Die Fahrten von Abends 6 Uhr bis 5 Uhr 59 Minuten früh sind durch fettgedruckte Ziffern angegeben. * bedeutet Schnellzug, s- bedeutet Halten in Muldenhütten, s-s- bedeutet Halten in Kleinschirma. Eingesandt. poulsrri-8eiüs SS Pf. biS 5.85 p. Met. - japa- ische chinesische etc. in den neuesten D-ssinS und Farben, sowie schwarze, weiße und farbige Henneverg-Tetoe von 60 Pfg. bis Mk. 18.65 p. Met. — glatt, gestreiff kanirt gemustert, Damaste etc. (ca. 210 versch. Qualitäten und 2000 versch. Farben, DessinS etc ), Ports- unck stouorkrel Ins Haus, Muster umgehend. «elaeu-k'Ldrlke» 6. lleniivbsr« <k. u. k. lloü.), LD-ivL.
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