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den bi« Nachmittag« UN- Tageblatt. 112 Donnerstag, den 1«. Mai. Tyrol. Die Botzen er Zeitung, welche in der Tyroler Pro, mitzu- Srscheint irden Wochentag früh Uhr. Inserate wer- unser Mineralbad anbetrifft, bei dem alljährlich viele Hunderte die Wiederherstellung ihrer Gesundheit suchen, so ist der gegenwärtige Besitzer leider aus Gesundheitsrücksichten genöthigt, dasselbe zu ver kaufen, nachdem er für die Emporbringung desselben bedeutende Opfer gebracht. Die städtische Gemeinde bereut es jetzt sehr, dieses schöne Besitztum in einer Zeit nicht erworben zu haben, wo es - um den geringen Preis von circa 15,000 Thlr. zu kaufen war: jetzt ist eS allerdings unter 25,000 Thlr. nicht verkäuflich, wiewohl auch dieser Kaufpreis unter den obwaltenden Verhältnissen und Naturzuständen ein billiger genannt werden darf; doch ist die Mög lichkeit auch jetzt noch nicht ausgeschlossen, daß die städtische Ge meinde sich zum Ankäufe dieses rentablen Grundbesitzes entschließt. L Ubr für die nüchst- erschejnende Nummer angenommen. ^1881^ gesetzes wird Schutz der Sicherheit der Person und des Eigenthums auf der einen und Erhaltung des Wildstandes auf der andern Seite hingestellt. Ist nun auch die Deputation nicht'allen Anträgen der jenseitigen Kammer beigetreten und hat manche zum Theil nicht unwesentlich beschränkende Zusätze beantragt, welche den Verpach tungsmodus und das Necursrecht der Minorität der Jagdgemeinde rc. - betreffen, so ist doch ein fester Boden dadurch gewonnen, daß man über die Grundlagen des zu erlassenden Gesetzes im Allgemeinen einig ist. Fast sämmtliche Redner erklärten sich mit den im Be richt. enthaltenen Ansichten einverstanden, und da in demselben der Wunsch ausgesprochen ist, daß das betreffende Gesetz noch auf die sem Landtag vorgelegt werden möchte, erklärte sich die Staatsre gierung dazu bereit. Nur dürfe der Landtag wegen Verabschiedung testantenfrage eine a Amtsblatt des König!. Bezirksgerichts zu Freiberg, sowie der König!. Gerichtsämter Wd der Stadträthe zu Freiberg, Sayda und Brand. ' > Herrn Ortsseelsorger, wWer; der Botzener Zeitung die Eigenschaft eines „unduldsamen OpOsitions- blattes" beilegt, ihr die fernere Mittheilung obengenannter Ver zeichnisse verweigert wird. Der Herr Ortsseelsorger hat nach dieser Maßregel noch die Stirn, die Botzener Zeitung ein unduldsames Blatt zu nennen! Es ist merkwürdig, wie weit die Begriffsver wirrung in den umnebelten Köpfen gewisser Stände bereits ge diehen ist." Pesth, 13. Mai. (D.J.) In der heutigen Sitzung HM Deal seine, durch die Journale bereits bekannt gewordene Reoe, in welcher er am Schlüsse in beredten Worten zur Klugheit uno Mäßigung mahnte. Der Eindruck seiner Rede war ein tiefer wurde dieselbe oft stürmisch begrüßt. Der erste Theil , der me Motivirung der Landesrechte und LandeswunscheenthM h l auch den Beifall der gegnerischen Partei. Df ^wette M Theil, sowie die Motivirung der Sendung einer Adresse au den Kaiser erhielt einen so großen Beifall, daß die Gegnerparter nur ?ls eine unbedeutende Minorität erschien. Am Donnerstage M die Adreßdebatte stattfinben. » Deak's Entwurf einer Adresse an den Kaffer sagt: Der Land tag könne seine Berathungen nur ausnehmen, wenn die Gesetze von congrcsscs hatte gestern, wie „O.u. W." meldet, Audienz bei Sr. Maj. dem Kaiser, um dem Monarchen für die Bewilligung deS Kongresses den Dank des serbischen Volkes auSzusprechcn und die Bitte zn stellen, daß die Beschlüsse des Congresses im Wege der Gesetzgebung ihre Erfüllung erhalten. Der Kaiser ertheilte der Deputation, die vom Bischof Kengjelac mit einer die Loyalität des serbischen Volkes und die Staatseinheit betonenden Ansprache vorgeführt wurde, folgende Antwort: „In dem Augenblicke, als Ich die Wiedereinverleibung der serbischen Wojwodschaft ausgesprochen, habe Ich besonders auch den Wunsch gehabt, die verbrieften serbischen Privilegialrechte, be sonders jene, die sich auf die Nationalität und Sprache beziehen, gekräftigt zu sehen. Zu diesem Ende habe Ich den serbischen Kon greß bewilligt, und Ich bin sehr erkenntlich für die Loyalität, mit welcher der Kongreß diese Aufgabe gelöst hat. Der Kommissar hat Mir bereits das Operat (die Beschlüsse und Adresse des Con gresses) übergeben, und Ich habe schon die nöthige Weisung er- theilt, damit dasselbe geprüft und im gesetzlichen Wege zum Ab schluß geführt werde. Da sie aber in dieser Ansprache dje Einheit des Staates berührt haben, so hoffe Ich, daß die serbische Nation, die sich stets treu und loyal bewiesen hat, auch jetzt im? Falle der Nothwendigkeit zu allen Opfern bereit sein wird." , - , n. , . ' '. ' -Ila Sollten wir übrigens von dem heurigen Elbverkehr auf unfte Bade- und Reisesaison schließen dürfen, so hätten wir eine recht erfreuliche Zeit in Aussicht, denn während ich dies schreibe, find über 1600 beladene Fahrzeuge seit der diesjährigen Elbschifffahrt vom hiesigen Hauptzollatüte abgefertigl worden. , München. Ein von Seiten des Justizministxrinms im Ein vernehmen des Ministeriums des Kriegs erlassene« Reffript giebt den Gerichten bekannt, daß die Soldaten mit „Er", die Unteroffi ziere mit „Sie" anzureden seien. Das vor zwei Jahren von Seiten des Kriegsministeriums erlassene sogenannte „HvflichkeitSrescript", durch welches den Vorgesetzten im Militär Humanität und feines Benehmen gegen ihre Untergebenen anempfohlen wird, wnrdx in den jüngsten Tagen erneuert, was in besondern Vorgängen beim jüngsten Rekrutcncxercircn seinen Grund zu haben scheint. Wien, 12. Mai. Die Deputation des serbischen National- Tagesoeschichte. Freiberg. Gerichtsverhandlung. Den 24. Mai Vormittags 10 Uhr: Verhandlungstermin, bis zur Publikation des Erkennt nisses in geheimer Sitzung, in der Untersuchung wider August Gottfried Tamme aus Ottendorf, wegen Widersetzlichkeit u. s. w. Oeffentlichr "Gerichtsverhandlung. Verhandlungstermin in der Un tersuchung wider den Handarbeiter Johann Gotthelf Wolf aus Gröppendorf, wegen Diebstahls. ' Dresden, 11. Mai. (D.A.Z.) Die Jagdfrage, welche i» der sächsischen Gesetzgebung seit länger als zehn Jahren eine so hervor ragende, aber nicht gerade glänzende Nolle gespielt hat, scheint nach der heutigen Verhandlung der 1. Kammer in ein Stadium getreten zu sein, das der Hoffnung auf einen baldigen Abschluß in dieser Sache Raum giebt. Während man in der 2. Kammer bei der neulichen Berathnng über diesen Gegenstand mehrfach in Zweifel zog, daß die 1. Kammer den dortigen Beschlüssen, welche Beseitigung, einer ziemlichen Anzahl jagdpolizeilicher Beschränkungen bezwecken nnd Vorlegung eines Jagdpolizeigesetzes beantragen, beitreten werde, konnte man schon aus dem Berichte der 3. Deputation die Ge neigtheit erkennen, eine Einigung mir der jenseitigen Kammer zu erzielen. Werselbö ist von -Hrn. v. Bölau verfaßt und weist be sonders darauf hin, daß nach dem Entschädigungsgesetze vom 25. Nov. 1858 die Angelegenheit in ein ganz anderes Stadium ge treten sei. Als leitende Grundsätze, als Zweck eines Jagdpolizei- Zerrung, wercve m oer Lyroter Pro- „ „ . ,, - - » aufgeklärte Haltung beobachtete, enthält in ihM dieses Gesetzes um keinen Tag verlängert werden. Die Anträge Nummer vom 4. Mai folgende bezeichnende Mittheilung: „4kl der Deputation wurden schließlich fast sämmtlich einstimmig ange- unsere Abonnenten! Das Verzeichniß der Getrauten uüd Gebornetz „Kommen. im abgelaufenen Monat find wir für diesmal unser« Lesern i Schandau, 13. Mai. Ihr geschätztes Blatt, das auch bei Heilen außer Stande, aveil vom Herrn Ortsseelsorger, wMe uns gelesen wird, ist mehr als einmal so freundlich gewesen — botzener Zeitung die Eigenschaft mnes „unduldsamen OpDsi noch in einer der neuesten Nummern — von unserer kleinen Me tropole der sächsischen Schweiz einige Kunde zu geben. Jetzt in Kürze Folgendes. Mit dem auch bei uns etwas spät erwachenden Frühling wetteiferüd, soweit überhaupt von einem Wetteifer mensch- i sicher Kraft und Kunst mit der Natur die Rede sein kann, haben wir uns durch Bauen, Putzen und Planiren für die soeben eröff nete Bade- und Reisesaison vorbereitet. Was nun insbesondere berechnet. !<>6 8 IN', rill'»! LUU .kl Freiberger Anzeiger gestieltem Zeile oder deren Raum mit S Pf. M