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Erscheint und Tageblatt. 1861. Mittwoch, den M. März. «8 spearc, n ck len. rau. ls'U neue eine da» und und - Uhr. Inserate wer den bi« Rachwittag» S Uhr siir die nächst- SUl< spätere Erweiterung de» Freiberger Museum- durch zwei Abteilungen, und zwar durch eine Kunst-Sammlung und Naturalien-Sammlung, ist in Aussicht gestellt worden.) Der Freiberger Alterthumsverein bezweckt zunächst durch Sammeln vaterländischer Alterthümer, dieselben zu schützen zu erhalten, — durch die öffentliche Ausstellung derselben aber Lust »Ln- laHin. rs-tii iltern, ch die lehm- sindm dm siü d das oiegn- Mieb indten Wege Mi/S niedere e mit - M. r güte asthose 'h ein iberg. er auf. ireude, ellmh- rchM «scheinende Nummer angenommen. Bibliothek. ' Die Bibliothek de» Freiberger Museums soll, wie die Alter- , thumS-Sammlung öffentlich ausgestellt, als eine VolkSbibliothek hauptsächlich zur Unterrichtung in der Geschichte Freiberg- und seines Bergbaues, überhaupt aber zur Kenninih der' sächsischen Geschichte, der Kunstgeschichte und der Alterthumskunde beitragen. Obgleich diese Bibliothek hiernach eine Ergänzung und wissenschaft liche Fundgrube für die AlterthumS-Sammlung zu bilden bestimmt ist, so werde» doch fortwährend ebensowohl auch neue Werke daM ausgenommen, zumal wenn sie dem ebenbezeichneten Zweck entsprechen. ES besteht die Bibliothek aus folgenden vier Unterabtheilungen: Handschriften, 8. Druckschriften, 6. Landkarten, Plane, Grundriffe re. und 0. Kunstblätter, als: Handzetch- nuugen, Holzschnitte, Kupfer, und Stahlstiche, Lithographie«» und Photographie««. I« die letzte Unterabtheilung werden auch <M aus Papier ausgeführten Abbildüngen von Alterthümer» ausge- yommen. Da bei den verhältnißmäßig sehr geringen Mitteln des Frei- berger AlterthumSvereins die Gründung und fortwährende Erwei terung des Freiberger Museum- nur durch Ankauf der Gegenständ», Nicht ausführbar sein würde, so sieht sich der Verein hierbei in der Hauptsache aus eine allseitige uneigennützige Unterstützung an gewiesen, wie sie ihm schon bei Beginn de» Unternehmens von .vielen Seiten bereitwilligst und in dankenSwerthester Weise zu Theil ward. ES findet deshalb noch fortwährend die Annahme der Aus stellungsgegenstände durch den Vorstand des Vereins jederzeit unter folgenden vier Modalitäten statt: sie werden entweder 1) dem Alterthumsverein als Geschenke überlassen, oder 2) dem Museum zur Ausstellung unentgeldlich so lange geliehen, al» dasselbe geöffnet bleibt, oder 3) dem Museum gegen Revers auf unbestimmte Zeit leihweise überlassen, oder endlich, in besonder» Fällen, 4) zu einem entsprechend billigen Preise vom Vereine angekanft. Der zur Einrichtung des Freiberger Museums, sowie zum An kauf besonders geeigneter Gegenstände entstehende Aufwand soll theils aus der Lasse de» AlterthumSvereins, theils durch freund liche Geldgeschenke gedeckt werden, welche mit nm so größerem Danke angenommen werden, al- die jetzige Einrichtung de» Museum» und der, wenn auch billige, Ankauf einer größern Anzahl Alter thümer die disponiblen Kräfte des Verein- schon bedeutend über- stiegen hat. Eine in hohem Grade dankenSwerthe Unterstützung wurde bereit« dem Museum zu Theil durch die unentgeldlich- Ueber- laffung der sehr geeigneten alterthümlichen Localität der „Kasteu ftube" im städtischen Kaufhaus. Amtsblatt des Königl. Bezirksgerichts zu Freiberg, sowie der Königl. Gerichtsämter und der Stadträche zu Freiberg, Sayda und Brand. Programm des am 17. März 1881 eröffneten Freiberger * Museums. Der am 14. März 1860 gegründete Freiberger AlterthumS- verein hat sich unter Anderem die Aufgabe gestellt, in Freiberg und weitester Umgebung altcrthümliche Gegenstände, welche sich durch Kunst oder eigenthümlicheS Gepräge auszeichnen, zu sammelst und dabei insbesondere auf solche das Augenmerk zu richten, die der Vergessenheit anheimfallen, einem sichern Untergange entgegensehen, oder durch Verkauf rc. auszuwandern drohen. Das vom Vereine Gesammelte soll in einer öffentlichen Ausstellung vereinigt werden und den Stamm bilden zu einem Freiberger Museum, welches hiernach zunächst in zwei Abtheilungen, der AlterthumS- Sammlung und einer Bibliothek bestehen würde. (Eine durch die im Museum angebrachten Gedenktafeln aus der Geschichte > Freibergs patriotischen Sinn für die Geschichte unserer Bergstadt und unseres gesummten Vaterlandes allgemein zu wecken und zu nähren. In die AlterthumS-Sammlung werden fortwährend im Original sowohl wie auch in Abbildungen alle Gegenstände ausgenommen, welche der Vergangenheit zunächst unserer alten geschichtlich denkwürdigen Bergstadt Freiberg und so dann unseres Vaterlandes im engeren wie im weitesten Sinne des Wortes angehören und ein selbstredendes Zeugniß ablegcn von der Kunstthätigkeit, den Sitten, Gebräüchen und sonstigen Culturver- hältnissen der frühesten bis auf die neuere Zeit. Es soll durch die Betrachtung dieser Sammlung auch dem mit der Kulturgeschichte wenig Vertrauten möglich gemacht werden, selbst lehrreiche Ver gleiche anzustellen zwischen Sonst und Jetzt. Hiernach kann und soll aber diese Freiberger AlterthumS-Sammlung weniger aus Alter, ihümer im strengeren Sinne, die in der Nähe ja kaum zu finden sein dürften, sondern aus alle für eine öffentliche Ausstellung sich eignende Gegenstände aus der Zeit bis zu AuSgang des vorigen Jahrhunderts sich erstrecken und somit zugleich eine historische Sammlung bilden. Aus die Auffindung bergmännischer Alters thümer wird hauptsächlich Bedacht genommen werden. Die Sammlung zerfällt in zwei Unterabtheilungen, und zwar in Kirchliche Alterthümer, oder solche, welche ausschließ, lich der Kirche und ihrem CultuS angehörten, oder in kirchlich ge weihten Räumen ihre Aufbewahrung sanden, und 8. Bürger liche Alterthümer, welche dem Staat, dem Bergbau, dem Kriegswesen und der Jagd, der Familie und häuslichen Einrichtung dienten. Tagesgeschichte. Leiniia 16 Mär, öD. A. ft.) Bei un» giebt «S allere ' ding« es v°n der Kanzel herab verkünden, daß sie selbst in dieser bösen ungläubigen Zeit den verwegeum „Muth" haben, ihren Glauben an den persönlichen Teufel M h»*, kennen, ob „solch Bekenntnis sie auch der Pechtun- durch die Glaubenslosen". Aber so blühend entwickelt und VnkörMt ist ihr Glaube doch immer noch nicht wie her eines Pfaffen in VM berechnet. gespaltene Zelle oder deren K<ayn «Ä» M