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1074 den Verantwort!. Revoctenr: I. G. Wolf. dir 10. und zwc seit ei find z> HO HO gegen Aclie in Ei find z »ngai noch bes, -ntschul! S find zi gegen tz nebst de Ortskalender. Staatß-Telearaphen-Nurcau täglich geöffnet von früh 7 Uhr bi« Abmi S Uh7. Vorladung» Lie gewöhnlich alljährlich vor Eintritt der rauheren Jahreszeit zu wiederholende Prüfung der sämmtlichen bei unter zeichneter Anstalt in Gebrauch kommenden hiesigen Spritzen soll für dieses Jahr Donnerstags, de» 7. Dctober d. IS., Nachmittags 3 Uhr auf dem Obermarkte bez. unmittelbar an den übrigen Aufbewahrungsorten derselben vorgenommcn, mit dieser Prüfung atu zugleich eine allgemeine Versammlung der gesammten zum Löscheorps gehörigen Mannschaften, wie sie h-" der hiesige» Feuerpolizeiordnung vorschreibt, verbunden werden. Es werden daher 1) die gesammten Mitglieder der Löschfchaar, (bestehend aus den Spritzenaufsehern, deren Stellvertretern, dm Spritzenmeistern und Druckmannschaften). 2) die gesammten Mitglieder der Arbeiterschaar, (bestehend aus sämmtlichen sich hier aushaltenden Meistern, A' selten und Lehrlingen der Maurer- und Zimmermannszunft) andnrch ObrigkcitSwegen vorgeladen, am gedachten Tage Nachmittags 3 Uhr auf dem Rathhause im Stadtverordnete«' saale unter Anlegung ihrer Abzeichen persönlich zu erscheinen und des Weiteren gewärtig zu sein. De»» aus Ich» geistigen Verjüngungsbade Hebst Du Dich krastbegvlsterter hervor. Der Wahrheit Meer» umenget kein Gestade, Nur vorwärts! vorwärts! donnert'« Dir in'S Ohr: Vor der Unendlichkeit darfst Du nicht beben, Der Menschheit Leben ist ja ein ew'ge« Streben ! Heute den 30. September Speiseanstalt: Schwcinspökelfleisch mit Linsen. Morgen: Wurst mit Kartoffelmus. Bei ^k. rnb^cüe die Agenturen der Aachen-Münchener Feuerimstch,- rungS - Gesellschaft, der Preuß. Renten-Vers -Anstalt und der Letzen Lebensversicherungs-Gesellschaft. LIiotoMieapdtei» von Elurmhoefel: Fischergasse Ar. «7. bei Ltünsrck Mteolsi. LI. LI. Lvclie, obere Durgsiraße, empfiehlt sein reichhaltige« Segn i, Kunst-, Spiel-, Galanterie- u. Kurzivaarm, Eisen-u. Etahlmum, Werkzeugen, feine Ledcrwaaren, Gummiwaaren, lackirte Blechivaem, Lampen, Steingut-, Porzellan- u. GlaSwaaren, Brücken-, Tafel-, gen-, Ration- u. Balkenwaagen, Tapeten, Fußlcpptche, bunte Fevpw Roulcaux, Goldleisteu, Spiegel, Photogen, Stearinkerzen:e. — Puth billigst. ' ' " »odert sonst L mil ?ie1r««k, Ecke der Wein-undv»ip straße, hält sein Lager in Eisen-. Kurz- u. Stahlwaaren, al« «lu Sorten geschmiedeten Nägeln, Drahtnägeln u. Stiften, Dr«!Mn, Sensen, Sicheln u. Futterklingen, Oese» , Maschinenplatten u. Resier, deutsche» und englischen Werkzeugen, Brücken-, Stangen-, Balken- RationSwaagcn, allen Gattungen Scheeren u. Messern in englischer i. oeuuchcr vriaare, feinen Kunstguß, silbcrplattirten «. feinen Lednnaare», zu sefim u. billigen Preisen hierdurch bestens empfohlen. Edictalladung. Nachdem die nächsten bekannten Jntestaterben des unter Abwesenheitsvormundschaft stehenden Seilergesellen Karl M lob Eincrt aus ConradSdorf bei Freiberg, welcher sich im Jahre 1828 von Chemnitz aus auf die Wanderschaft begeben Hit im Jahre 1830 von Bremen aus in holländische Militärdienste getreten und als Soldat nach Batavia versetzt worden sein seil, seit dieser Zeit aber nichts wieder von sich hören lassen, auf den Erlaß von Edictalien Behufs der Todeserklärung deS Bn- schollenen angetragen haben, so ist der «. -Vctober 1858 als Anmeldungstermin anberaumt worden und werden daher sowohl der abwesende Karl Gottlob Einert, unter der Verwar nung, daß er im Fälle seines Außenbleibens für todt geachtet und sein hier zurückgelassenes Vermögen seinen sich legitimimt« Erben verabfolgt und zugeschlagcn werden wird, als auch Diejenigen, welche als Erben oder Gläubiger des verschollenen Eine« oder sonst aus irgend einem Grunde auf dessen Nachlaß Ansprüche machen, bei Strafe des Ausschlusses und bei Verlust ihm Ansprüche, übrigens auch die Erbprätendenten und der Verschollene selbst bei Verlust der Rechtswohlthat der Einsetzung in teil vorigm Stand hierdurch vorgeladen, gedachten Tages zu rechter früher Gerichtszeit an hiesiger Gerichtsstelle persönlich odn durch gehörig legitimirte und, was Ausländer anlangt, mit gerichtlicher Vollmacht versehene Bevollmächtigte zu erscheinen, sich anzugeben, und soviel die Einertschen Erben betrifft, ihre Ansprüche anzumelden und zu bescheinigen, nach Befinden unter sch und mit dem bestellten Contradictor rechtlich zu verfahren, binnen sechs Wochen zu beschließen und sodann den 20. November 1888 des Actenschlusses, sowie > den 18. Deeember 1858 der Bekanntmachung eines Erkenntnisses, welches hinsichtlich der Außenbleibenden nach 12 Uhr Mittags für bekannt gemcht erachtet werden wird, gewärtig zu sein. Diejenigen Bctheiligteu, welche nicht am hiesigen Gerichtsorte wohnen, haben längstens im Anmeldungstermin eine» his sizen Bevollmächtigten zur Annahme künftiger Ausfertigungen zu bestellen. Freiberg, den 24. April 1858. Das Königliche Gerichtsamt daselbst. vr. Mannfeld. Hch. Tagesgeschichte. j Eibenstock, 27. Sept. Gestern, Sonntag früh 8 Uhr, hat der Waldaufseher Keutel auf' Wilschhäuser Revier einen WildpretSdieb im Stande der Nothwehr mit Posten erschossen. Der Dieb, welcher schon ein altes Thier erschossen hatte, ist das auSgebildetste Subjekt eines Wilderers, ausgerüstet mit allem Erforderlichen, namentlich auch mit Kochbedarf, um Tag und Nacht im Walde und Meilerstätten zu Hausen und das Wild zu belauschen. Sein Gewehr ward scharf geladen, voll ständig aufgezogen, mit Zündhütchen versehen vorgefunden, während zwei seiner Gehülfen nicht weit von ihm standen. Schleunigste Flucht nach dem rc. Keutel das Leben gerettet. Die Forflbeamten sind hier kaum mehr im Stande, sich vor den Wilderern, die in Dutzenden herumlaufen, zu schützen. — Noch bemerke ich, daß am 22. d. M. der Soldat Schieferdecker Kunstmann von der höchsten Höhe des hiesigen Kirchendaches heruntergefallen ist, jedoch so glücklich, daß er bereits am andern Tage wieder das Dach befahren hat. (C.-Ztg.) Riesa, 27. September. (D. I.) Heute Mittag */«12 Uhr starb auf dem hiesigen Leipzig-Dresdner Bahnhofe die ver- wittwete Frau Baronin v. Dissing aus Liegnitz in einem Wag gon des von Dresden um 10 Uhr abgegangenen Personenzuges. Sie war mit ihrer Familie auf der Reise nach Weimar begrif fen, um der Enthüllung des Denkmals ihres am 14. Oktober 1806 in der Schlacht bei Jena gefallenen Ehegatten, deS im sächsischen Dragoner - Regiments Prinz Clemens gestandenen Premierleutnants Baron v. Bissing bcizuwohnen. Paris. Viel Aufsehen macht ein Bries, den der Mar schall PöNssier an die Kaiserin gerichtet hat. Der Herzog! drückt in den lebhaftesten Worten seinen Dank der hohen Frau für ihre Fürsprache bei Frl. Paniega au« und Ert, daß n die Ehe mit der ansgezeichneten Dam« als da« Glück seiner Lebens betrachte, für das seine Erkenntlichkeit nie erlöschen werde. Ferner, soll der Marschall die Versicherung aussprechen, daß die kaiserliche Familie unter allen Umständen auf seine Hingebung und Treue zählen könne und daß man ihn zwischen jedkr Gefahr und dem Kaiserthron finden werde. Der Mar schall wird am ,29. Sept, hier erwartet, von hier begiebt er sich in das Lager von Chälons, wo er bis zu seiner Vermählung bleibt, welche am 11. oder 12. Oct. stattfinden soll. 30k find soj Nähere 'N sichere nen g cher in tember ist. 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