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Beilage znm Fr ankenber ger Tageblatt Nr. L78 Doimer-tag -e« S. Augm« 1»S4 VS. Jahrgang August 1924! Kameraden! 10 Jahre später ... noch litt das deutsch« Wolk schwer unter den Nachwirkungen des poli tischen und wirtschaftlichen Zusammenbruches. Noch waren das Rheinland, die Pfalz und die Saar von den Truppen des ehemaligen Feind- . ... „ Hundes beseht, noch waren die Schrecken blutiger Waffen eilte, nm das Vaterland in einem Krieg« In diesen sturmerMten Tagen des Juli und > August begehen wir ernst und stolz zugleich das Gedenken jenes geschichtlichen Zeitpunktes, an dem ! vor 20 Jahren die wehrfähige Mannschaft zu den Berlin, 2. 8. Ler Bundesführer des NS- ^cuischm Frontkämpferbundes (Stahlhelm), Neichsarbeitsminkster Franz Sekdte, veröffent licht folgende Kundgebung zum 2. August: 7S. Geburtstag von Professor Berson Der hervorragende Luftforscher und Aeronaut Mrofesfor Berson wird am 6. August 75 Jahre alt. Ist weiteren Kreisen ist er namentlich durch seinen berühmten Ballonaufstieg von 1901 bekannt geworden, mit dem er eins Höhe von 10800 Meter erreichte. Zur Erinnerung an den AusvruG des Krieges Die beutfGen Aronisoidaien wollen den Friede« Appell Seldtes au die Kriegsteilnehmer aller Völker innerer Aufstände Pnd der WWmNMzerrüttuNg nicht vergessen. In Parteien und Klassen war das Volk zerrissen,' fremd, ja feindselig standen sich die eiMknen Schichten gegenüber. Pazifisti sche Gedanken lähmten vielfach die Midetstands- kraft und den Willen zum Aufstieg. Die unge heuren Leistungen des deutschen Soldaten in den vier Jahren des Krieges schienen vergessen, das Opfer von 2 Millionen Toten schM umsonst. Miele standen abseits, als di» Wehrmacht und die vaterländischen Verbände in Erinnerung an den Ausbruch des Weltkrieges der Gefallenen gedachten. August 1934! Nach 14 Jahren nationalsozialistischen Kampfes hat sich das deutsche Doll zum siegreichen Banner des Hakenkreuzes bekannt. Unter Führung des Frontsoldaten Adolf Hitler steht das ganze Volk, Und werden wir in treuer und kameradschaftlicher Kingab« helfen, sein großes Werk der Erneuerung der deutschen Nation zu vollenden. Mr deutschen Frontsoldaten kennen den Krieg und wissen, welche Leiden und Zerstörungen höch ster Werte er mit sich bringt. Wir wünschen daher mit derselben Unbedingtheit wie unser Führer Adolf Hitler den Frieden. Wir deutschen Frontsoldaten sind überzeugt, daß die Männer, denen wir viereinhalb Jahre lang in dm Schützengräben und Trichterfeldern des Weltkrieges gegenübergestanden haben, und die wir als tapfere Gegner achten lernten, aus dem Erlebnis der Front heraus ebenso denken werden wie wir. Wir deutschen Frontsoldaten richten daher an all« Frontsoldaten des Weltkrieges am 20. Jah restag seines Ausbruches den ernsten Appell, gleich uns dafür M wirken, daß MserenBölkern der Frieden in Ehren und die Möglichkeit fried lich schassenden Aufbauarbeit gesichert werde. Wir deutschen Frontsoldaten glauben, daß die Verständigung unter den Völkern ohne Hinter list und in vollständiger Offenheit gerade von denjenigen am besten gefördert werden kann, die ihre Liebe zum eigenen Volke im Feuer orkan des Wettkrieges mit ihrem Blut bewiesen haben, und die auch heute bereit sind, bei jeder neuen Gefahr und Bedrohung bedingungslos mit ihrem Leben für die Natron einzutreten. Wir deutschen Frontsoldaten, in unlöslicher Treue unserem Vaterland und in soldatischer Ge folgschaft unserem Führer und Kriegskameraden Adolf Hitler verbunden, bieten am 20. Jahres tages unseres Aufbruches in den Weltkrieg den Männern aller Völker, die im anderen Waffen rock das gleiche Schicksal und das gleiche Er leben des Krieges mit uns gemeinsam gehabt haben, die KäMeradmhand: »M«st 1914! Mobilmachung! Einem Blitzstrahl gleich hatte Dieses fine, kurze, schicksalsschwere Wort die mit AeMrstchsm Zündstoff geladene Atmosphäre g«- DeMat. Nach Wochen unheimlicher, sich täglich Wrfchärfmder politischer Hochspannung war eine Antscheidung yon weltgeschichtlicher Bedeutung ge- Wstsü. Ist der 7. Abendstunde des 1. August Mf d-r Mobilmachungsbefehl in Dresden ein. Von Stunde zu Stunde war die fieberhafte Er- AgUng gestiegen. In Erwartung -der nähenden Nnfcheidung Wogten riesige Menschennmssm durch d!e Straßen, die vom Gesang vaterländischer Lie- Der wtderhallten. Eine ungeheure Begeisterung hatte die ganze Bevölkerung ergriffen. ' Alle trennenden Schranken waren gefallen. Es Uab Nur noch ein einiges' deutsches Volk von Brüdern, aufs äußerste entschlossen, für des Vaterlandes Freiheit und Ehre Wut und Blut Ku opfern. Der alte heldische Geist war wieder erwacht. In glühender Vaterlandsliebe meldete sich auch die deutsche Jugend freiwillig zu den WHnen. Mit der Waffe in der Hand wollte sie die bedrohte Heimat schützen und für Deutsch land marschieren. In wemgen Tagen war die Mobilmachung beendet. Dann rückte, geleitet von den heißen Wünschen der Daheimgebliebenen, am Ende der ersten Uugustwochr die Blüte deutschen Mannes- Wir deutschen Frontsoldaten des Weltkrieges haben im Kampfe um das Lebensrecht unseres Volkes unsere Pflicht getan. Fast zwei Millionen unserer Kameraden sind in d«r Erfüllung dieser Pflicht gefalle«. Ihrer gedenken wir zuerst in diesen Tagen ln unlöslicher Verbundenheit. Wir deutschen Frontsoldaten sind stolz auf die Leistungen der deutschen Armeen im Weltkriege. Die Wafsenehr« des deutschen Heeres steht un versehrt vor der Geschichte. Deshalb bedurften und bedürfen wir auch in Zukunft keiner Revanche. Wir deutschen Frontsoldaten haben nach dem Abschluß des Krieges alle unsere Kräfte für di« innere Gesundung unseres Volkes und für den Aufbau einer sauberen und geordneten Gemein schaft der Nation eingesetzt. Deshalb gedenken wir in diesen Tagen mit be sonderer Dankbarkeit auch jenes Tages vor andert halb Jahren, an dem unser Führer im Welt krieg, Generalfeldmarschall von Hindenburg, einem Mann« aus unseren Reihen, dem Führer der nationalsozialistischen Bewegung, Adolf Hitler, die Führung des Reiches übertrug. Ihm wollen zu verteidigen, den das deutsche Volk nicht ge wollt hat und den die deutsche Regierung mit besten Kräften zu verhindern bestrebt war. Hums im grauen Rock in's Md, einer Welt Deutschen von Feinden entgegen. von einheitlichem Millen beseelt, in trauer Ge meinschaft zueinander Md strebt in hartem Ringen einer lichteren Ahmst zu. Pazifistischer Irrglaube und schwächlich« Ber- zichtstimmung gehören der Vergangenheit sn. Die Ueberzeugung ist Allgemeingut geworden, daß nur starke Völker ihren Platz Mf der Erd« behaupten können. Di« Tugend«,, die im deut« Mn Heere seit qftersher gepflegt wyrdsn sind, Pflichttreue Md Opferbereitschaft, Disziplin und Kameradschaft, werden wieder geachtet und sol datische Haltung ist Millionen Vorbild geworden. So schickt sich die Wehrmacht an, gemeinsam mit der Dresdner Bevölkerung feierlich durch einen Feldgottesdienst die Erinnerung an den Tag zu begehen, an dem DeutsMand rn den ge waltigen Kampf um sein Dasein eintrat. Wie damals, so ist auch heut« im deutschen Volk« das Bewußtsein lebendig, daß «S nicht Erobe- rungssucht war, die uns zu den Waffen greifen ließ, sondern der Wille, die Hekmat vor dem Ueberfall übermächtiger Feinde zu schützen. !Jn diesem Sinne wollen wir dis Weihestunde erleben. > Im Gedenken an die 8 Millionen Soldaten, di« aus den Schlachtfeldern des größten Krieges d«r Geschichte den letzten Schlaf schlafe«, laßt uns Zusammenarbeiten, um unseren Völkern den Frie den zu erhalten! Wir deutschen Frontsoldaten stehen und sterbe« für unser Vaterland, wo immer das Schicksal UUs hinstellt. Wir haben mach ehrenvollem Kamps das Schwert mit dem Pflug und dem Schraub stock vertauscht. Wir wollen in ausbauend«r Friedsnsarbeit auch künftig der deutschen Nation Md damit zugleich allen Völkern der Erd« dienen. Möge der Allmächtige dazu seinen Segen geben! Der AyMuserbund zum s. August Nur «in Gedanke, nur ein Ziel: Deutschland! Der Deutsche Reichskriegerbund Kyffhäuser ver öffentlicht zum 2. August folgenden Aufruf: Zum zwanzigsten Make jährt sich der Tag, an dem das graue Vokksheer auszog in einen uns ausgezwungenen Krieg, die bedrohte deutsch« Heimat zu schützen. Ungeheuer« Opf«r an Leben und Blut wurden gebracht. Zähe haben wir gerungen gegen eine West von Feinden bis zum bitteren Ende. Dar um erfüllen wir alten Soldaten eine besondere Pflicht, an diesem Tage heldischer Erinnerung MS zum Wort zu melden. Mr haben den Geist von 1914/18 aus den Trichterfeldern und Schützengräben des Welt krieges durch vierzehn schwer« Jahr« der äußeren Schwäche und inneren Vokkstzerrissenheit hindurch als unverlierbares heilig«» Erbe der Fronttreu« bewahrt und gehegt. Unser ehemaliger unbekannter Frontsoldat, der heutige Führer des deutschen Volkes, Adolf Hiller, hat unserem Soldatentum wieder Hei- 3um 78. Geburtstag von Kaut Samsun Norwegens größter lebender Dichter, Knut Ham sun, kann am 8. August seinen 75. Geburtstag begehen. D«S Dichters, dessen Genie sich in den Werken der Erzählung noch glänzender offen barte als im Drama, gedenkt an diesem Tage die gesamte Kulturwelt in Dankbarkeit und Verehrung. hatte, 14 men zu lassen. Wenige Augenblicke Mr lieh sie noch tiefer in dke weihe Stirn diesem Änsrnn! Wer sprach des törichten Herzens zum Trotz. der Garderobe eines (Nachdruck verboten) Ul. ziehendes um diese hohe, schlanke Mädchengestatt im weifen Schlafanzug, mit den schweren, brau nen Zöpfen, die über die Schultern bis zum Knie herunterfielen, mit den krausen Löckchen um die höhe Stirn und den tiefblauen klugen in dem seinen, etwas blassen Gesicht. Raman von Klara Haidhausen Urheberrechtsschutz durch Verlagsanstalt Manz, ll Regensburg So unsagbar schwer war das alles gewesen, besonders der Tag in München, an dem sie ihre äußere Umwandlung von der blonden, reichen Mit leisem Uebermut nickte Ditha ihrem Spie gelbild zu: „Du bist hübsch, Lore Berger, sehr hübsch sogar!" Und in dem jäh! aufspringenden, beseeligenden 'Bewußtsein ihrer Jugend und Schönheit, getragen von tausend seligen Zu- kunstshoffnungen breitete sie die Arme weit aus, dem neuen Tag entgegen. Abschiednshmen? Heute, wo sie Mr noch wenig lurzs Stunden davon trennten, daß sie Franz Wiedersehen sollte! — Damals, als sie Abschied nehmen muhte von ihm und ihrem Jugendglück, ja, damals schien dis Sonne, so hell und klar wie sie wohl gewünscht hätte, datz sie heute scheinen Möchte — 'schien so golden und unbarmherzig über all ihrem Leid und alle bktterwehen Tränen löschten nicht ein Jota von dem lichtübeiströmm- dm Gefünkel der blauen Höh«. — Und so wie sie damals, so schäum wohl an jedem Sonnen- tag Menschenherzen voll brennenden Wehs zum Himmel empor, schmerzdunkle Augen in erschüt- ternder Anklage: Daß du heute scheinen kannst, Sonne, — daß du noch so scheinen kannst! Un- berührt von Lust und Leid des Menschenge- schlecht«!- gehen die ehernen Weltgesetz« ihren Gang, folgen Sommer und Winter, Tag und Nacht, Sonnenschein und Regen — und alle Seligkeit des kribbelnden Ameisenvolkes hier unten löst nicht ein Sonnenstrahl mehr aus der Höh«, und! Mit Hellen Schlägen verkündet« die Uhr -MM Hauptgebäude der lleberlandzentrale in B. die siebente Morgenstunde. Ditha fuhr aus dem un- ruhigen Schlummer, der ihr erst in den Morgen- fftundm eine notdürftige Entspannung für die pufgspeltschten Nerven gebracht hatte, aus und sieh die Augen durch das freundlich« Fremden zimmer schweifen, das ihr im Hause d«r Freundin für dies« Nacht noch Unterschlupf geboten Haft«. Durch me Spalten der Jalousien fiel das grau« picht eines trüben Regentages in fahlen Streifen aus den Linoleumbelag des Bodens und ein immerwährendes, eintöniges Rieseln verkündete ihr, daß das kleine Städtchen heute noch ebensowe nig gewillt war, ihr einen freundlichen BM- fommgruh zu bieten, wie gellem bei ihrer An- Amft. — Wie seltsam! So oft war ihre Phanta sie in Heitzer Ungeduld dieser letzten, harten Woche des Wartens vorausgeeilt und hatte ihr in zit ternder Sehnsucht und fieberndem Dangen immer Wieder die Stunde vor Augen gestellt, die ihr das Wiedersehen mit Franz Hormann bringen sollte. Aber nie hatte sie das Doktochaus anders ge- sehen als umrankt von den Blütensternen der planen Klematis und überflutet von strahlend goldenem Sonnonschrin. « ! datz es durch derartig äußerliche Dinge irgendwie I sich in Demut zu beugen vor der unendlichen I ihr aus dem Glas entgegenblickte, sollte es ja DD?/// I hätte berührt werden dürfen. ! Grütze der Schöpfung und des Schöpfers in derI auch gar nicht sein. >Aber — das gestand sie sich »«<»»»' Aber so öst sie sich das gestern schon gesagt stillen Erkenntnis: Ich weitz, datz ich nichts bin, ein — es war etwas ganz Hübsches und An- Wie unendlich dankbar empfand sie diese frohe, glücks'getragene Stimmung nach all den schweren Kämpfen der letzten Tage, in denen ihrs Ner ven immer wieder daran gewesen waren zu ver- Aber so oft sie sich das gestern schon gesagt stillen Erkenntnis: Ach weitz, datz ich nichts bin, ein — hatte, so eindringlich sie es sich auch jetzt beim nennt der kleine Mensch sich stolz den Herm ziehend Erwachen wieder vor die Seele rief — «s wollte der Erd« und hebt immer von neuem trotzig ' ihr nicht recht gelingen, über das leise Gefühl und fordeMd das Haupt. ! von Enttäuschung und Beklemmung Herr zu wer- Ein leises Lächeln huschte um Tithas Mund, den, das dieses immerwährende Regenrieseln ihr So, da Hatte sie sich nun wieder einmal ein wie mit tausend feinen Griffeln in di« Nerven bißchen den Kopf gewaschen! Jetzt aber rasch ritzte. ' j ES dem Bett heraus, ehe die dummen, eigen- Jm 'Gegenteil! Je länger sie wider Willen s willigen Gedanken nochmals schiefe Wege gehen daraufhin hövchte, desto mehr verdichtete sich das: konnten, und mit frohem Mut in den wich- eintönige Rauschen zu einer bekannten Melodie,, tigen, entscheidungsschweren Tag hinein! einem ost gehörten Reim, der ihr äffend wieder Mit beiden Füßen zugleich sprang sie aus dem Md wieder durch die Seele klang: „Zum Mb-j Bett und ging zum Fenster, um die Jalousien schiednehmen just das rechte Wetter — Grau hochguziehm Md das trübe Tageslicht einströ- wre der Himmel um mich dis Welt!" men zu lassen. Wenige Augenblicke Mr lietz sie Mit einer unmutigen Bewegung wandte Ditha den Blick über die regenverhangene Landschaft den feinen Kops in dm Kissen, datz die dunklen, zu ihren Füßen yinschweifen bis zum Horizont, krausen Löckchen, die sich im Schlaf gelöst hatten, wo der undurchdringliche graue Wolkenvorhang noch tiefer in dke weitzs Stirn fielen. „Fort mit j die Erde berührte und nichts von der blauen . »E 7 L. 1.— rn ra.» ! sagen, in denen übermächtig Ms von neuem sonnenhellen Tagen dort über den grünen Matten ' 'M Versuchung an ^Wetretm warnoch und Wäldern erheben mochten. Dann wandte letzter Stm.de alles rückgängig SagendemWünschm^md Verlangen trsch zu und griff nach dem grotzen Krug, um Wasser in das breite Waschbecken zu gießen. Auf- munternd nickte sie ihrem Spiegelbild zu, als ihr dabei der Gedanke an das gewohnte morgend-I , , , — liche Bad in ihrem komfortablen Badezimmer Edith Günther in die dunkelhaarige, einfache zu Hause durch den Kopf schoß: „Du wirst dich j Lore Berger hatte bewerkstelligen müssen. Heut« schon daran gewöhnen!" Behutsam stellte sie den! gedachte sie lächelnd der einzelnen Etappen dieses Krug auf dm Tisch zurück, aber sie zögerte, ihr Weges, der ihr zu einem solch unendlich müh- Gesicht nun auch in dem frischen, klaren Wasser seligen und dornenvollm geworden war. D«s zu baden. Ihre 'Augen hingen wiederum ein- Vormittags, -wo sie mit den zwiespältigsten Ge- gehend prüfend an dem Bild, das ihr der große fühlen in den verschiedenen Geschäften all die Spiegel zurückwarf. Tinge erstanden hatte, die sie zur Vervollständi- Noch hatte si« sich nicht an das veränderte Aus- gung ihrer Garderobe — der Garderobe eines schm gewöhnt, das das dunkelbraune Haar und, einfachen Mädchens, das in fremden Häusern die stark betonten dunklen Brauen und Wimpern sein Brot zu verdienen gezwungen istnoch ihrem Gesicht gaben, noch stand sie ihrem eigenen nötig hatte und die in vielem so ganz das Spiegelbild immer von neuem wi« etwa» Frem- Gegenteil von dem waren, was sie sonst zu trage» " hörte, gegenüber. Es gewohnt war. " > (Fortsetzung folgt.) lnstnn! Wer sprach denn heute vom Lieblichkeit der Perge ahnen lietz, die " - - - - - sonnenhellen Tagen dort über den grünen Es tat ihr fall körperlich weh, sich von dieser siebgewonnenen Vorstellung lösen zu müssm. Sie schalt sich selbst darob. Was tat e» schließlich, wenn sie nun auch mit Ilse unter aufgespannten Negenschuhm und in festen Ueberschuhen dem Hause des geliebten Niannes zustapfen würde! alle TvänenflUten der Erde bringen nicht ein dem, das nicht zu ihr gehörte, gegenüber. Es Ach"vw zu hoch und innerlich, a»s Mvm ihres Glanzes zum Erlöschen. Aber statt war nicht si« selbst, nicht Dich« Günther, die -