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'DWMMWM u 6«. Orte ? am. ^fg. r. n. 1. inten Bocka», 14. Oktober 1913. Der Gemeindevorstand. Posten !«IM Ng. um tm 196. Der Rat der Stadt, vr. Rüdiger. rg fg. S-, 14 so' Der Rat -er Stadt. Dr. Rüdiger. Schwarzeubetg, am 10. Oktober 1913, 2 ütz. um lt ng v IHM) nd stoht tocka«. Kablueite von Pari» und Madrid über die Auslegung dieser Abmachung in? rechte Licht zu rücken. Ein förm liches Bündnis ist weder unterzeichnet, noch vorgesehen worden, aber zwischen den beiden Negierungen ist ein vollständiges Einvernehmen festgestellt worden. Eine voll kommene Gleichförmigkeit besteht sowohl in ihren, al» auch in den frakzösisch-englischen Beziehungen. Fügen wir noch hinzu, das; die italienische Presse keinen Argwohn über diese Unterredung zu fassen braucht. Die zwischen Frank reich und Italien getroffenen Mittelmetrvereinbaruugrn bleiben unberührt und stimmen sehr klar mit den von 1907 überein." Ton und Inhalt der Note lassen erkennen- das; ihr Zwtck ist, die öffentliche Meinung in Frankreich sowohl hinsichtlich der in Madrid gefaßten Beschlüsse für da? Vor- gehen Frankreichs in Marokko, al» auch da? Ausland über Vie Folgen des französisch-spanischen Mittölmeereinver« nehmens zu beruhigen. Die Note schwelgt über die Frage, weiche tatsächlichen Maßregeln Spanien und Frankreich gemäß der Erklärung der Minister Pichon und öopez Munoz ergreifen werden, um ihr vorher theo retisches Einvernehmen von 1907 über da» Mittelmeer und ihre atlantischen Küste» nunmehr in die Wirklichkeit zu übertrügen. ' , W Pfd. Tafel- Zentner 5el)„««v»ng 10. 14 Tagen bestraft. Schwarzenberg, am 11. Oktober 1913. Sonnabend, den 18. Oktober IVI 3 sind da» Gemeinde- -OL-UUU. amt und die Sparkasse wegen Reinigung geschlossen. Uebgeamm-m^rss«, Volkrsreund -ch'uadeiH. ! ,> i « «'M,, »Mi» Lauter. Jahrhundertfeier. Die 100. Wiederkehr des Tage? der Völkerschlacht bei Leipzig soll in unserm in folgender Weise festlich begangen wetdenr Schwarzenberg. MiMiMlW. Unter Bezugnahme auf die nachstehend abgedruckten Bestimmungen des 8 17 der revidierten Städteordnung werden alle diejenigen hiesigen Einwohner, die zur Erwerbung des Bürgerrechts verpflichtet sind, hierdurch aufgesorde«, sich spätestens bis znm SO. Oktober IVIS mündlich an RatSstelle — Einwoyneramt — oder schriftlich zu melden. Gleichzeitig wird alle» denjenigen zur Erwerbung des Bürgerrechts berechtigter» Einwohnern, welche da» Bürgerrecht zu erlangen wünschen, atthetmgegebcn, sich bis zu demselben Tage zu melden. Der Meldung ist der TtaatSelnkommensteuerzettel belzufügen. ES wird hierzu bemerkt, daß diejenigen, welche sich nach Ablauf dieser Frist melden, erst im nächsten Jahre als Bürger verpflichtet werden können. g. iatz je, en lu. !s» WIO »u r—ß»»» M lisch d«. s«,» «ud »oiu>Uich eovf». I» der «»»» »«f 1K>. »WIM tt PL, «» --»Irl,»Mo-, I« «»Uichni FÜI»«, »a ä». «r Ist, t» — »'M a »Ich stellung genommen hatten. Der Regierungspräsident Dr. Baltz gab kurz vor der Ankunft des Kaisers eine Reihe von OrdenSauszeichuungen bekannt. Der Kaiser wandte sich sogleich Mit freundlichen Worten an den Oberbürger meister v. Bruchhausen, der darauf eine Ansprache hielt. Sie klang in einem dreifachen Hoch auf den Kaiser astS, in das alle Anwesenden einstimmten. Der Kaiser dankte, indem er seine Genugtuung über das gelungene Werk der schönen neuen Bruck« aussprach. Er habe sich gefreut, be sonders so viele fröhliche Kindergesichter gesehen zu haben. Der Kaiser beauftragte dann den Oberbürgermeister, der Bürgerschaft den herzlichsten Dank für den schönen Empfang in Trier auZzusprechen. Nachdem dem Kaiser einige Stadt- Vertreter vor'gestellt worden waren, schritt er zur Brücke. Sechs weiß gekleidete Mädchen hielten eine Nosenairlande quer über den Fahrdamm der Brücke und senkten sie beim Stahrn deS Kaisers. Die jugendliche Tochter des Ober bürgermeisters überreichte einen Blumenstrauß. Der Kaistr schritt darauf die 3l5 m lange Brücke ab. Die Ruder- vereine, die in Boote» auf dein Ströme ParadeaufstellUtlg genommen hatten, huldigten dem Monarchen mit einem drei fachen „Hipp! Hipp! Hurra!", während die Glocken der Stadtkirchen läuteten. Bei der Einweihung der Moselbrücke schien der Kaiser von der wunderschönen Aussicht nach beiden Seite» hin in da» Moseltal und auf die Höhen de» Ufer» seh« entzückt und äußerte sich wiederholt t» diesem Sinne. Bet der Abfahrt des Kaisers stimmt« da» Publikum die Nationalhymne au. Der Kaiser dankte immer wieder. Es begann nun die Besichtigung der Stadt und ihttzr Sehenswürdigkeiten.' Auf dem Wege zum Katserpalast« sah der Kaiser eine große, von Turnern gestellte PtzrMtd» Und durchfuhr später die Porta N gra Der Monarch macht« noch einen kurzen Besuch im Offizierstastno- dr» 7. Rheim Jnf.-Reat». N^ 69, da» sich im alte« kurfürstlichen Palai» befindet. Unter allgemeinem Jubel erschien der Kaiser nach dem Frühstück auf dem Balkon de» Regierung? - grbäudes, -in- dann zu Fuß nach dl« Dome hinüber und besichtigt« diifl« untet Führung n» Bischof» Dr. Kerum. Der von dem Stadtteile Sachsenseld über die Note Mühle nach Neuwelt führend» Weg ist von dem Hause des Herrn Friedrich Guido Hänel, Ortsliste» Nr. 48 L Abt. 0, ab bis zur Bahnunterführung Privatweg der Stadtgemeinde Schwarzenberg und als solcher für den Geschirr- nnd Kraftwagenverkehr verboten- Das unbefugte Befahren diese- Wege» wird auf Grund vou 8 368 Ziffer 9 des NeichS-StrafgesetzbucheZ mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zn Das Abkommen zwischen Frankreich und Spanien. Der der srauzösischen Negierung nahestehende Petit Parisien gibt jetzt folgende, offenbar auf amtlicher Ein gebung beruhende Erläuterungen zu de» französisch- spanischen Verhandlungen, zu denen der jüngste Beluch Poinear6s und die Unterredung der Mimster Pichon, Lopez Munoz und NomanoueS in Madrid Veranlassung gegeben hat. Die Unterredungen von Madrid l abeti sich crstceckr auf: l. die U e b e r e i n st i m m u n g deS französisch- spanische» Vorgehens in Marokko. Es handelte sich keineswegs um den Eintritt französischer Truppe» i» die slo.uiscbs Zone, der dicSseit der Pyrenäen nicht mehr Aeffall unken würde als auf ihrer andern Seite. ES handelt sich olles in allen! darum, sowohl im französische» als auch tm spanischen Gebiet darüber völlig einig zu sei», was man mit Elugeborcnenpolitik bezeichnet. E» besteht aller Grund, anzunchmen, daß die Negierung vo» Madrid von jetzt ab eine Richtung in Ihrem Vorgehen einschlägt, die der, die Frankreich selbst befolgt hat, ähnlich sei» wird. Lie wird d e mit Waffengewalt erzielten Eroberungen auf ein Mindestmaß beschränke» und sich bemühen, den Einfluß des Sultans und die mit den verschiedenen Elementen der Bevölkerung weise geführten Abmachungen auSzuuutzen, um den GebletSbereich ihrer Schutzherrschaft zu befrieden. 2. Die a l l g r m e i n « P o t i t i k. HK« wird der Vertrag vön 1907 berührt. »Dieser Vertrag, der Frank reich, Spanien und England bindet, gewährleistet — sagt bas Blatt — sowohl den Ttatusmio im westlichen Mittel« meer wie auch in einem Teil de» Atlantische« Ozean». Stin Zel ist höchst friedlich, er bedroht niemand und bildet sogar ein» Sicherheit für Dritte, indem er durch neue Bestimmungen jegliche Veränderung au»sch-ivet. Die Unterredungen der vergangene» Woche haben erlaubt, die vollkommen« Uebereirtstimmung l« di» Ansicht«« -er »">«1 u«v «',»-» Nr«,,«»»»,!,«»« «> d,» „.».Mat,»!« «»,<», „ dB«»»" S!», -I'» I ,«d, <!»,«!-»!« la »MI«»««lltlH. I § 17. Zum Erwerbe des Bürgerrecht» berechtigt sind alle Gemeinvcmllgliedcr, welche 1. die sächsische Staatsangehörigkeit besitzen, 2. das 2ü. Lebensjahr erfüllt haben, 3. öffentliche Armcnunterstützung weder beziehen noch im Laufe der letzten zwei Jahre be zogen haben, 4. unbescholten sind, 5. eine direkte StaatSsteuer von mindestens S Mark entrichten, 6. aus die letzten zwei Jahre ihre StaatSsteuer und Gcmeindeabgaben, Armen- und Gchul- anlagen am Orte ihres bisherigen Aufenthalts vollständig berichtigt haben, > 7. entweder ») tm Gemeindcbezirk ansässig find, oder d) daselbst seit wenigstens zwei Jahren ihren wesentlichen Wohnfitz haben, oder v) in einer anderen Stadtgemeinde beS Königreichs Sachsen bw zur Ausnahme ihres bisherigen Wohnsitzes stimmberechtigte Bürger waren. - Dagegen find zum Erwerbe des Bürgerrechts verpflichtet diejenigen zur BürgerrechtSerwerbung öercchtigtcn Gemcindemitglieder, welche männlichen Geschlechts find, L. seit dre» Jahren im Gemeindebezirke ihren wesentlichen Wohnsitz haken und O. mindestens S Mark an direkte» Staatsstcuern jährlich zu entrichten haben. 18. Oktober. Katkelzug. Stellen auf d«M Sportplätze */,8 Uh« abesid». Höheufcucr. Am Höhenfeuer Ansprache^ sodann Zusammen» werfen der Fackeln. Vaterländische Feiet, verbunden mit gesanglichen und turner ischen Darbietungen, von abends 9 Uhr ab im Saale de» Gast hofes „züM Löwen". 19. Oktober. Festgottesdieuft. Stellen der Teilnehmer um ^9 Uhr auf dem Schuiplatze. - -V Pflanzen ei»»cr Erinnerungseiche dm Marktplatz Um H Uh« vormittags. Alle vmr.-äudijch gesinnten Kreise unserer Einwohnerschaft werden zu recht zahlreicher Teilnahme an den Beran Haltungen hiermit eingelade», auch gebeten, ihre Teilnahme an der Erinnerungsfeier durch Beflagge» d«r Häuser zu bekund«». , Lanter, am 14. Oktober 1913. Der Gcmeinderat. ,rkt. " l M Zu dem am 19. Oktober vor«. 9 Uhr zu seletuden GedLchtitlSA findet gcmeiusauicr Kirchgang statt. Wir bitten alle, welch« daran M »W wollen, sich bis '/,9 Uhr auf dem StellüngSplatze — Ntttersträß? — einzufindea. Ordnung des Zuges hat, bez. nach der Reihensoige der Anmeldung seilens der Be der Militärveresu überuomnien. . . s ' Di« Türen her St. Wolfgang-kirche bleche». St- zu hem Elnlre^n de» Zvgr» aeschlysien, so daß erst, »achdem dieset dse Kirche bttreten hat, die WMMsirdM? ndr Zuge Einlaß finden können. ' Schneeberg, den 14. Oktober 1913. Der Kirche«v«pfluud» ' Thoma». KMigliches Lehrerseminar. Zur hundertjährige» Gedenkfeier der Völkerschlacht bei Leipzig findet D»««' abend, deir 18. Oktober, pormirtag 10 Uhr eins^ Feier in der Aula statt, bei der Herr Semistarlehrer Leistner die Rede halt. Hierzu ladet ergebenst ei» Schneeberg, de» 16. Oktober 1913. O btt sch ul rat Israel. VagosgeWchle. Deutschland. Tri«r, 14. Oktober. (D«r Kais«« in Tribr.) De« Kaiser ist m!t Gefoltze sin Donderzutze S Uhr So Mi», auf dem Hauptbahnhof« elngetroffen, wo er vom Öberprästdentc« Frelhbrr« v. RHsinbaben empfangt« wmde. De« Kaiser begab sich im offenen Auto unter begeisterten Kundgebungen der Menge an de« Porta Nigra vorbet nach der neuen Kaiser Wichrlm-Brücke. Um Uür traf«» di« kaiserlichen Automobil« an beb uepen MllMchÜn, «« di« Vertret«, btt Sttdt Lite» Aus- Bürgerschule zu Schneeberg, v Znv Crinnernng an die Völkerschlacht bei Leipzig soll Sonnabend, den «8. Oktober, vormittllgs LV Uhr, im Saale der hiesige» Bürgerschule eine öffentliche Schttlfeier stattfinde». Die Festrede hält Herr Bürgerschullehrer Dietz. Zu dieser Feier werden die hochgeehrten Behörde», die Eltern und Pfleger de« Schulkinder, sowie alle Freunde der Schule im Namen des Lehrerkollegiums ganz ergebenst e ngeladeu. Schuldirektor Ouoisier. irMbMMfrrunö. V Tageblatt M-MfzblMM für bis kal unb LtMrchenZchörö-n in Me.GrünhainLarknLtein.Bohann* rch°-"--d. s>° n MWN8ta-1.-EWitz. ÄeustMl. Schnee bsrg. Zchwaizen berg brwMilöenst!«