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Frhr. v. Hausen. Di, Firma Ido. Geitner» Argentansabrik F. A. Lange in Auerhammer hat «n nachträgliche Genehmigung zum Einbau einer 70 ?. 8. ZwtllingS-FranztS-Turbtue anstelle der früher vorhanden gewesenen SO ?. 8. KnopS-Turbine in das Betriebsgebäude auf Flurstück 20 de» Flurbuch» für Auerhammer und zur Erhöhung der Fluderwände vor der Turbine um 24 cm «achgesucht. (88 16, 2b der Reichsgewerbeordnung), (88 23, S3 de« Wassergesetzes.) Die Unterlagen liegen hier zur Einsichtnahme au». Etwaige Einwendungen gegen die begehrte besondere Benutzung und Anlage find binnen 14 Tagen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet, bei dar Königlichen AmtShauptmannschaft Schwarzenberg anzubrtngen. Die Beteiligten, di« sich in der bestimmten Frist nicht melden, verlieren da» Recht zum Widerspruch gegen die von der Behörde vorzunehmende Regelung. Die auf besonderen prtvatrechtltchen Titel« beruhenden Einwendungen werden durch den Frtstablauf nicht au»g,schloffen. Nr. 1412 Vs. Die Königliche AmtSha«ptmaa.rfchast THwarze«berg, a« 29. Juli 1913. Oeffentliche Sitzung des Bezirksausschusses findet statt Mittwoch, den 6. August 1913, nachmittags ^2 Uhr im Saale -es amtshauptmannschaftliche« Dieuftgebäudes. Zwickau, den 28. Juli 1913. Die König!. AmtShauptmannschaft. Das im Grundbuche für Markersbach Blatt 136 auf den Namen des Werk- Meisters und Zimmermanns Robert Theodor Grabner in Markersbach einge» tragene Grundstück soll am I«. September LSI», vormittags II Uhr an der Gerichtsstelle im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden. DaS Grundstück ist nach dem Flurbuche 6,1 Ar groß und auf 4330 H geschätzt- es besteht aus Wohnhaus und Feld und ist mit 4200 zur LandeSbrandkasse unter Nr. bL eingeschätzt. Die Einsicht der Mitteilungen de» Grundbuchamts sowie der übrigen das Grundstück betreffenden Nachweisungen, insbesondere der Schätzungen, ist jedem gestattet. Rechte auf Befriedigung aus dem Grundstücke sind, soweit sie zur Zeit der Eintragung des am 15. Oktober 1912 verlautbarten Bersteigerungsvermerkes aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätesten» im VersteigerungStermine vor der Auf forderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widersprich^, glaubhaft zu machen, widrigenfalls die Rechte bet der Feststellung des geringsten Gebot» nicht berücksichtigt und bet der Verteilung des VersteigerungSerloseS dem Anspruch« des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgejetzt werden würden. Wer ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht hat, mutz vor der Ettetkuig des Zuschlag- die Aufhebung oder die einstweilige Einstellung de» Verfahren» herbet» führen, widrigenfalls für da» Recht der Versteigerungserlös an die Stelle de« ver», steigerten Gegenstände» tritt. Schwarzenberg, den 26. Juli 1913. Königliches Amtsgerichts Oeffentl. Sitzung der Stadtverordneten zu Aue Donnerstag, be» »I. Juli ISIS, im Stadtverordueteufitzungssaale. Tagesordnung: 1. Freigabe de» ganzen, von den Fischer'schen Erben erworbenen Grundstücke» g»> Kinderspielplätzen. 2. Bebauungsplan über den OrtStetl Zelle. 3. Herstellung eines vorläufigen Verbindungswege» zwischen der Schneebergerstraß» und dem neuen Postgebäude. 4. Abänderung de» 8 1 de» OrtSgesetzr», die Einführung einer Umgehung», entschädiguna zu Gunsten der vom Etadtrate angestelüen Hebammen betreffend. Hierauf nichtöffentliche Sitzung. Vqr der Sitzung soll von ^/,6 Uhr ab, nach dem Beschluß in der letzte» Ditzmtg, die Besichtigung des von den Fischer'schen Erben erworbenen Grundstückes, da» für Kinderspielplätze in Aussicht genommen ist, ftattfindeN. . Als erster Stellvertreter ^" Standesbeamten für den zü-j lH. sammengesetzte« StandesamtSbeztrk Lößnitz ist bestellt -er Rat«* und Polizeifekretär Herr August Alexander Kaiser und als zweiter Stellvertreter der Sparkaffenkontrolleur Herr Oswald Euge« Reuschel, was vorschriftsgemäß hiermit bekannt gemacht wird. Die Bestellung des in den Ruhestand getretenen Stadt- und Sparkassenkassierers Herrn Friedrich Herman« Reuther als Stellvertreter de» Standesbeamten hat sich erledigt. Lößnitz, am 29. Juli 1913. Der Rat der Stadt. Wegesperrmrg. Wegen Neubeschotterung der Rauteukranzer Straße wird di« innerhalb de« StaatSforstreviereS Eibenstock — zwischen Kreuzelweg u. ?.-Flügel — gelegene Strecke dieses Weges auf die Zeit vom »I. Juli bis I«. August d. I. für jeden Fähr verkehr gesperrt. Der Verkehr wird während dieser Zeit auf den Wlesenweg verwiesen. Eibenstock, den 29. Juli 1913. Der Gutsvorsteher. Gegen den Massenstreik. Während in letzter Zeit die Genossen Dr. Frank- Mannheim, Ledebour und die Kreithafte Rosa Luxemburg den Massen des öfteren da» Kampfmittel des Massen streiks empfohlen haben, um ihre politischen und wirt schaftlichen Forderungen insbesondere die Erringung de» allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrechts für Preußen durchzusetzen, besitzt der größere Teil der Sozialdemokratie Besonnenheit genug, um dieses verzweifelte Mittel rundweg abzulehnen. Das gilt besonders von den Gewerk schaftlern, die keine Luft haben, durch einen aus sichtslosen Putsch, durch einen Kampf, bei dem die Arbeiter schaft nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren hätte, ihre gewerkschaftlichen Errungenschaften leichtsinnig aufs Spiel zu setzen. Für die gewerkschaft lichen Interessen ergreift der Genosse Edmund Fischer in einem ,D e r moderne PutschiSmuS" Überschriebenen Artikel der „Sozialistischen Monatshefte" das Wort, um den ganzen Widersinn dieser revolutionären Idee darzulegen, vor allem in Hinsicht darauf, daß dych ein Erfolg völlig ausgeschlossen sei. Schon Friedrich Engels habe geschrieben: „Machen wir un» keine Illusionen darüber: ein wirklicher Steg de» Aufstande» über da» Militär im Straßenkampf gehört zu den größten Seltenheiten." Die Nevoluttonsmacher, die Putschisten, hätten immer »ur politische Unreife, Ma»gel an Kenntnis von den politische» und ökonomisch« Zu- sammmhäugen eine» staatlichen Gemeinwesen» erzeugt, dem politischen und sozialen Fortschritt aber habe der PutschiSmuS zu allen Zeiten nur Schade», höchsten» den Stutzen gebracht, daß er an furchtbaren Beispielen zeigte, auf welchem Weg nicht« erreicht werde» kann. Die deutsche Sozialdemokratie hat da» auch «ehr und mehr erkannt, trotz der blutrünstigen Phrasen in ihre» Paetetblätter». Wae »och 190b auf dem Parteitag z» 4«« M MtfoffMffe Anwendung der VdiiffmarbettS» Anstellung" als eines der wirksamsten Kampfmittel mit 287 gegen nur 14 Stimmen beschlossen worden, so be reitete schon nach kurzer Frist der Parteitag in Mann heim der Generalstreikidee ein anständiges Begräbnis. Aber Rosa Luxemburg und ihr Anhang läßt nicht locker. Ihre Idee, durch den Massenstreik eine Aenderung des preußischen Wahlrechts zu erzwingen, weist Fischer in dem erwähnten Artikel treffend zurück. Er schreibt: „Wir würden uns einer großen Selbsttäuschung hin- gebeu. wenn wir annehmen wollten, die preußische Staats gewalt stehe schon auf so schwachen Füßen, daß ein Arbeiterstreik ihren Zusammenbruch herbeiführen könnte. Denn es kann ja kein Zweifel darüber bestehen, daß ein Massenstreik keineswegs etwa die Angestellten der Eisen bahnen, der Post, der Straßenbahnen umfassen würde. — Wenn nun aber auch wirklich, woran gar nicht zu denken ist, sich alle organisierten Arbeiter am Streik beteiligte», wie wollten sie dadurch den preußischen Landtag zwingen können, eine Wahlreform zu be schließen? In zwei, höchste»» drei Wochen wären die Geldmittel der Streikenden erschöpft, die Kaff« der Ge werkschaften geleert, und e» bliebe de« Kämpfenden kein« andere Wahl, als wieder zur Arbeit -urück-ukehren. Dann wäre e» mit ihrer Macht aber auch vorbei, vielleicht auf viele Jahr« hinaus. Und wa« dann? Die Unternehmer hätten es leicht, de» Arbeitern di« Arbeitsbedingungen zu diktiere» und durch Üohurrduzierungen den erlittenen Schaden wieder «inzubrtugen." E» ist wirklich gut, baß den Arbeiter» diese Selbst. Verständlichkeiten z»m Bewußtsein gebracht werde». Denn jeder Massenstreik trifft in erster Liste di« Industrie und gefährdet ihr Gedeihen auf Jahre hinaus. Leidet die Industrie, so leidet auch der Arbeiter, Ane Binsenwahrheit, deren Erkenntnis hoffentlich genügt, die deutsche» Arbeite» von der ver brecherisch«» Idee de« Maffsustreiks et« De chllemol aß- Dtidrsttgen» Kommt der Frieden? Nach Blättermeldungen soll König Carol bet einer Inspektion der in Bukarest gebliebenen Truppe» den Offi zieren erklärt haben, daß in zehn Tagen Friede« sein werde. Bisher sieht e» aber noch nicht so aus, im besonderen scheinen sich die Mächte noch keineswegs einig zu sei» über den Weg, auf dem man zu einer Verständig ung mit der Türkei kommen kann, und wie man die neueste Schwierigkeit, die Kawala-Frage, beseitigen wird. Neuere Nachrichten besagen: Paris, 29. Juli. Au» hier eingetroffenen Kon stantinopeler Meldungen geht hervor, daß unter den Bot schaftern noch Unklarheit über den auf der Pforte zu unter nehmenden Kollektivschritt vorhanden ist. Unter de« Bot« schaftern des Dreiverbände» fehlt e» a« einem einigen Vorgehen. Bo« den diplomatische« Vertretern einer dieser Mächte wird die Erklärung ab gegeben, daß Europa gegenwärtig in verschiedene Gruppe« geteilt sei und an ein gemeinschaftliche» Vorgehen, welcher Art auch immer, nicht zu denken sei. E» wäre, so meint dieser Diplomat, eine schreiend« Ungerechtigkeit, wenn man die Türkei daran hindern wollt«, die Geligen- h«it wahrzunehmen, die sich ibr jetzt btet«t, um «im» kleinen Teil der verlorenen Gebiet« wi«derzugewtn»«n. Diese Ungerechtigkeit könne nicht begangen werde», ohm daß Eurepa» EHee schwere Einbuße erleidet. Part», 29. Kiki. Wie hier verlaute^ fi»d zwffchW, de» Petersburger und Pariser Kabinetten U « sttmmtg-s ketten über die Zukunft Kawalas vorhanden. Di, russische Regierung «»hob in Athen Vorstellungen und! verlangte di« Rückgabe Kawala» an Bulgarien. Eine starke Verstimmung in griechische« R«Ham»ag»kmtfen sots die Folg« diese- russischen SonderschrittO gewes«. 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