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UrMbMlksfrsunö. W Uagsblatt uni Amtsblatt N » jur Li« kal.un- MMsch-nH-HMen in Mls.Grunhain.Larkn5l«in.Tohany» gEruNE<§8ßnUAsuWW.<HchMbslN.SchwaizenbciZ bsmWilLenfrk rriilis. tu il. ui! im di« Aufuahm« dar r»M4«» ffmd«r«n, Dienstag. den LS. J«N LSI», vor«. » Uh» soll«« tn Lanter « Schweine versteigert werben. Sammelort der Bieter r Fischer» Gasthaus in Lauter. Der Gerichtsvollzieher d- Dgl. Amtsgerichts Schwarzenberg, den 11. Just 1913. NeuMdtel. WMe Wiz der MlmMM Di-nStag, den IS. Juli ISIS, abends Uhr. daß di« Nationalliberalm Mann für Man» ihre Stimmen dem bürgerlichen Kandidaten zu- füh reu." Und der Nattonalliberal« Verein Ost-Charlottenburg erließ «ine Erklärung, in der gesagt wurde: „Wir möchten unsere Freunde in Zauch-Belzig-Luckenwalde dringend bitten, an der Verhinderung eines sozialdemokratischen Steges kräftig mitzuwirken, ganz abgesehen davon, daß es jedem nattonalliberalen Manne, der nicht den politischen Fanatismus über die allgemeinen vaterländischen Interessen stellt, selboerftändltche Pflicht sein muß, für einen so maßvollen, keineswegs „reaktionären" Politiker wie Herm v. Oertzen und gegen eine Partei tn die Schranke zu treten, die erst in diesen Tagen wieder einmal dem Reiche jeden zurSicherung sein er W eh r h a ft i g k eit geforderten Mann verweigert hat." So selbstverständlich die Haltung der NatiouaMberalen auch ist, so verdient doch der entschiedene Ton beider Er« tlärungen gegen den rosa-roten Block Beachtung. Auch eine andere Angelegenheit hat eine Ueber« einstimmung zwischen Konservativen und Nationalliberqle« gezeitigt: die Welfenfrage. Der Vorsitzende der deutsch-hannoverschen Partei Freiherr von Schele-Schelen» bürg hat sämtlichen Mitgliedern de» Reichstag» di« auf der «elfischen Lande5versammlung zu Verden a. d. Aller gefaßte Resolution zur Aussöhnung de» HohenzollerahauseS mit dem Welfenhause zugestellt. In dieser Resolution wird klipp und klar die Wiederherstellung bei» Königreich» Hannover gefordert. Da» führend« Organ der preußischen Konservativen, di« .Kreuzzeitung* stimmt mit der partetamtltchen „Nationalltb. Korresp." darin überein, daß die «elfische Frage jetzt erst recht so zu beurteilen sei, wie «S Fürst Bülow in seiner Reichrtag»r,d« vom I. Mat 1S07 getan hat. Erscheint der „National!. Korresp.* «ine Thron besteigung de« Prinzen Emst August tn Braunschweig al- undenkbar, bi» «in vollgilttger staatsrechtlicher Verzicht des Hause» Cumberland auf Hannover vorltegt, so schreibt die„Kreuzzeitung": „wir halten es für ganz ausgeschloffen, da- der Bundes rat sein« Zustimmung zur Thronbesteigung de« Prinzen Ernst August in dem Herzogtum Braunschweig gibt, so lange da« hannoversche Welfentum eine derartig^ den innern Fried«, de« Deutschen Reich« gefährdende Agitation treibe» darf." Di« B«räud«run Der Balkankrteg ist durch die Krteg-erklärung Rumäniens an Bulgarien wieder einmal tn ein neue» Stadium getreten. Die kritische Lage Bulgarien» ist dadurch noch trostlose« geworden. Allerdings »st nicht an» zunehm««, daß der nene Balkankrieg von lange« Dauer sein wird. Der Bitte Bulgariens um ein Vorgehen Ruß» land» zu« Einstellung der Feindseligkeiten ist in Petersburg rasch entsprochen worden. Ein ent sprechender Schritt Rußland» ist bereit» tn den vier Hauptstädten de» valkanbunde» erfolgt. Der Inhalt der russischen Forderung besteht vermutitch darin, daß di»! Regierungen de» Balkanbunde» die Waffe« nieder» legen und jede einen Vertreter zu Borbe sprech» ungen über di« Grundlagen ein«» künftigen Friedens- Vertrag» nach der russischen Hauptstadt entsendet. De« alte Teilung-Vertrag zwischen Bulgarien und Serbien würde nach allem, wa» man h rt, dies«» Petersburger Besprechungen nicht mehr zugrunde gelegt werden. E» liegen An,Achen dafür vor, daß auch Bulgari«« nunmehr zugegeben hat, dieser alt, Bertetlungsvertrag könne unter dm veränderten Umstände» keine Mltigkett m«hr bean» Wochenschau. Schneeberg, 12. Juli. Eine erfreuliche Kunde brachte, wie wir mttgeteilt haben, in diesen Tagen die Konservative Korrespondenz tm Königreich Sachsen bet einer Besprechung über die Präsidentinfrage im kommenden Landtage: Wieder- annährung der bürgerlichen Parteien und gemeinsame Bekämpfung der Gegner der bestehenden StaatS» und Gesellschaftsordnung soll wieder wie ehedem Vie Losung werden. Wir können diesen Plan mit um so größerer Genugtuung begrüßen als wir von jeher für ein« Verständigung wenigstens der beiden großen nationalen Parteien — der konservativen und der nationalliberalen — eingetreten sind und den in der letzten Landtagstagung mehr denn je hervorgetretenen Zwist zwischen diesen Parteien als eine», schweren Fehler erachtet haben, der nur der radikalen Linken zum Vorteil gereichte. Wenn auch vielleicht in wirtschaftlichen Fragen die Ansichten bis» »veilen wett auSeinandergehen: in politischen und besonder» nationalen sind die Gegensätze verschwindend gering im Vergleich mit der unüberbrückbaren Kluft, die Konser vative wie Nationalltberale von der internationalen Sozialdemokratie trennt. Die Erinnerung an die Zett, als konservative Männer wie Ackermann und Mehnert und natwnalliberale wie Schill, Niethammer und Georgi in der Zweiten Kammer die Führung hatten, zeigt, daß bei gutem Willen auf beiden Seiten ein ersprießliche» Zu» sammenarbeiten ohne Haß und ohne Voreingenommenheit wohl möglich ist. Vor allem müssen die gegenseitigen scharfe»» persönliche« Anfeindungen einzelner Führer au» dem Parlament und der Presse verschwinden. Mit Rück sicht auf das Wohl de» Vaterlandes hat die konservative Fraktion di« Hand zur Versöhnung geboten,' e» ist zu hoffen, daß die Nattonalliberalen sie nicht zurückweiftn werden. In Preußen sind die Nationalltberalen soeben von lhren Nachbarn zur Linken merklich abgerückt. Für die am gestrigen Freitag vollzogene Retchstag-wahl im Kreise Za uch-Belzig» Luckenwalde zwischen dem Freikonftrvativen von Oertzen und dem Sozial» demokraten Ewald hatte die fortschrittlich« Part«tl«ituug in «tner ziemlich gewundenen Erklärung de» Anhängern der Partei empfohlen, dem sreikoaftrvative« Kandidatin jeglich« Unterstützung zu versag««. Dazu schrieb die Nationalltberale Korrespondenz: ihn während der parlamentarischen Kämpfe ost lebhaft, befehdeten, haben e» an Aeußerungen der Sympathie nicht fehlen lassen. Der neue Minister wurde im allgemeine« mit Zurückhaltung begrüßt. Köstlich ist wieder die Haltung der demokratischen Presse. Sie hält Hrn. von Falkenhayn zum Willkomm die angeblichen Sünden — seine» Bruder», de» Geh. OberregierungSrats von Falkenhayn, vor, der s. z. den Kronprinzen tn die Geschäfte der Verwaltung einführte. Der sei im Abgeordnetenhaus« wiederholt .un angenehm aufgefalle«*, und der Krieg-Minister möge sich doch nur ja an seinem Bruder kein Beispiel nehmen. Auch auf die „Verjüngung* setzt die demokratische Presse wenig Hoffnung. Hr. von Fallenhayn wird sich zu tröste« wissen, auch wenn er tm Laufe der Zett de« Demokraten und Sozialdemokraten „unangenehm auffallen" sollte. Denn einen Krieg-Minister, der diesen Herren gefällt wird es in Deutschland ebensowenig jemals geben wie eine militärische Einrichtung, die ihren Beifall findet. In Frankreich dauert der Kampf um die dreijährige Dienstzeit noch immer an. Zwar hat die Deputierten- kammer die grundlegende Vorschrift gegen eine beträchtliche Minderheit angenommen, aber die Opposition sucht durch die fortwährende Einbringung neuer Zusatzanträge der Regierung Verlegenheit zu bereiten. Bekanntmachung, »le WW WM Kiltful. Montag, do« SL. Juli d. I.. vormittag- LL Uhr, soll di« Impfung für alle Ersttmpfltng«, und Montag, den »8. Juli d. vormittags LL Uhr, die Nachschau für gedachte Impfling« im „Gasthof« zu, Gönne" stattfind««. Es werd«« daher di« Eltern, Pflegeeltern »der Bormlind«« der Jmpspfltchttgea hiermit aufgesordert, mit letzteren in dem anberaumten Impf» und Nachschautermine behuf» der Impfung und ihrer Kontrolle zur Vermeidung der sie andernfalls nach den Gesetzbrsttmmunge« treffenden Strafen zu erscheinen oder die Befreiung von der Impfung! durL ärztliche Zeugnisse nachzuwetsen. Wildenfels, am ». Juli 1913. Der Stadtrat. Morgenstern, Bürgermeister > - OTaa»» Wegen Reinigung bleiben Montag «nd Dienstag, de« 14. «uh is. Juli LVR» unsere Geschäftsräume tm Stadthaus«! chloffen. Nur das Standesamt ist am Montag, den 14. Juli vormittag« von bl» 12 Uhr für dringliche Angelegenheiten geöffnet. Aue, am 7. Juli ISIS. Der Rat der Stadt. 2 Schubert, Etabtrat. Die Aufstellung der Unternehmerverzeichuiffe für die landwirt schaftliche Berufsgenoffenschaft. Nach Z 6 der Verordnung vom 20. Dezember 1912 zur Ausführung de» LandeSgesetzeS über die Unfallversicherung tn der Land- und Forstwirtschaft (Gesetz- und Verordnungs-Blatt Sette 538) haben die Gemeindebehörden den Grnossenschastsorganen nach näherer Anordnung de» Ministeriums de» Innern die Unterlagen zu beschaffen, d e zur Aufstellung der Unternehmerverzetchniffe (WH und 12 d«S Gesetze») notwendig sind. Die Gemeindebehörden erhalten dafür die in der Verordnung angegebene Vergütung. Nachdem die landwirtschaftliche Berufsgenoffeuschaft in ihrer neuen Satzung die bisherigen Bestimmungen über die Betteilung der Beiträge wesentlich abgeändert hat, sind die Unternehmerverzetchniffe vollständig neu aufzustellen. Zu diesem Zwecke wird die BrrufSgenossenschaft de» Gemeindebehörden dem nächst Vordrucke zustelle«, die vo« de« Gemeindebehörde« auSzufüllen find) eine Beilage wird die Art und Weis« der Ausfüllung und da» dabei zu beobachtende Verfahre« näher ««läutern. Diese Vordrucke sind von den Gemeindebehörden tn doppelter Ausfertigung tunlichst bald, spätestens aber bi» 1. Oktober diese» Jahr«» au»g«füllt an die Geschäft»- stell« der Berufsgenoffenschast elnzusenden. Dom Jahre 1914 an sind di« Verzeichnisse dann aletchfall» bi» zum I. Oktober jede« Jahre», aber dann nur i« «Mer Ausfertigung unter Beifügung des vorjährige« Verzeichnisse» etnzuretchen. Dresden, den 9 Juli 1S13. Ministerium dos Innern. Der Unterzeichnet« ist für die Zett vom 13. IM bi» Mit 16. August diese» Jahre» beurlaubt und wird in dieser Zett durch Herrn Regterungsamtmann v. Römer vertreten werden. Zwlcka«, am S. Jqlt 1913. Emt»hauptmann vo. Jaul. Im hiesigen VeEsregifier ist heute unter Rümmer iß der Herein für Gesundheitspflege zu Schneeberg, mit dem Sitze in Schneeberg, eingetragen worden. Schneeberg, den 9. Juli 1913. Königliche- Amtsgericht. Montag, den 14. Jnli LV LS nach«. S Uhr soll tn Zschorlau, eine zweireihige alte Stickmaschino gegen Barzahlung öffentlich versteigert werbe«. , Sammelpunkt der Bieter im Gasthof zum Hirsch. Ler Gerichtsvollzieher deK Kgl. Amtsgerichts Schneeberg, den 12. Juli 1913. » «teg » mt« tft, riumhat der Press« all«r Anlaß g«grb«n, sich ausführlich «ft de« scheid« de« neu,« Männern z« beschäftigen. Dabet w» »der weniger sprach««. ««Asst M «sw»