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M. oder Sechs und Sech»« zig Thaler 6 ngr. 4 H, tm 14 Thalerfuß unbezahltes Kaufgeld Carl Friedrich Zierold tn Schneeberg und nach dessen erfolgtem Ableben den unbekannten Geschwistern und Erben de» Schuhmachermeisters Johann Gottlieb Zierold in Schneeberg, b) auf Blatt 686 des Grundbuch- für Schneeberg (Eigentümer bis 24. April 1913: der Tischler Ernst Max Strobelt tn Thierfeld) Abteilung III Nr. 1 am 22. April 1836: Zwölf Thaler 7 ngr. 9 H Conv. Münze oder Zwölf Thaler 20 ngr. — H im 14 Thalerfuß« mit Zinsen zu 5 v. H. unbezahltes Kaufgeld Christianen Friedericken verw. Hildebrandt in Schneeberg, o) auf Blatt 682 des Grundbuchs für Schneeberg (Eigentümer: der Maurer Karl Paul Weichelt tn Schneeberg) Abteilung III Nr 2 am 19. Juli 1850: 75 Thaler unbezahltes Kaufgrid Christianen Friedericken verw. Möckel in Schneeberg, 6) auf Blatt 46 des Grundbuchs für NeustLdtel (Eigentümer: Selma Lina verehel. Höfer geb. Schlegel in Neustädtel), Abteilung III Nr. 2 am 4. Dezember 1847: 210 Thaler unbezahlte Kaufgelder tn jährlichen Raten zu 20 rl. samt der Kosten der Wiederetnhebung für Johanne Sophie verw. gew. Unger jetzt verehel. Möckel in Schneeberg, Restbetrag gegenwärtig 100 rl., s) auf Blatt 100 des Grundbuchs für Zschorlau (Eigentümer : der Postschaffner Hermann Louis Windisch tn Zschorlau) Abteilung III Nr. 9 am 27. Juni 1857: Neun und Dreißig Thaler 18 ngr. 6 H worunter 28 rl. 15 ngr. — Haupt stamm gerichtlich festgestelltes Liquidum Carl Gottlob Jähn in Borna, k) auf Blatt 30 de» Grundbuch» für Zschorlau (Eigentümer: der Stelnbruch« arbetter Ernst Wilhelm Baumann in Zschorlau) Abteilung III Nr. 2 am 28. Juni 1871: 100 Thaler mit Zinsen zu 4 v. H. und den Kosten unbezahlte» Kauf geld Johannen Christianen verw Gläser in Zschorlau, Rest gegenwärtig noch 33 33H, angeblich auf Christian Gottlieb Gläser übergegangrn. 2. Auf Antrag der genannten Grundstückseigentümer werden die unbekannten Gläubiger der Hypotheken aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätesten» tn dem auf den IS. Oktober ISIS vormittags ^S Uhr anberaumten Aufgebotstermin anzumelden. Unterbleibt die Anmeldung, so werben die Gläubiger mit ihren Rechten aus« geschlossen werden. Schneeberg, den 28. April 1913. Königliches Amtsgericht. Auf Blatt 298 des hiesigen, früher beim Königl. Amtsgericht Schneeberg, für die Städte Aue und Neustädtel und die Dorfschaften geführten Handelsregisters die Firma Bruno Jnnghanns tn Au« betr., ist heute eingetragen worden: Der Kauf« mann Carl Brnno Junghanns tn Aue ist infolge Ablebens ausgeschieden. Frau Anna Johanna verw. JnnghaunS geb. Lücke in Aue ist Inhaberin. Königliches Amtsgericht Äue, den 30. April 1913. PoUzeiverordmmg, betreffend die Berhütunss von Nnglülksfällen bet der Benutzung von Wäschemangeln. Mit Rücksicht auf die zahlreichen bei der Benutzung von Wäschemangeln vor« gekommenen Ungiücksfälle erlassen wir die nachstehenden Vorschriften: 8 1. Die Bahn de» Mangelkastens außerhalb de» Mangelgestelles ist durch ein mindesten» 1 m hohe» Geländer abzusperren. 8 2. Alle Niemen, Riemenscheiben, Räder sowie die vorstehenden Wellenenden und die sonstigen bewegten Teile, die geeignet sind, Personen zu verletzen, haben zweck mäßige Schutzvorrichtungen zu erhalten. 8 3. Dte Mangel muß etne Vorrichtung haben, mit deren Hilfe der Mangel« kästen beim Einlegen der Docken festgesetzt iverden kann. Dies« Vorrichtung ist während de» Einlegen» der Docken elnzustellen. Während des Ganges der Mangel ist jede» Hantieren unter dem Mangelkasten — wie Auflegen und Ordnen der Wäsche — verboten. 8 4. Die mit elementarer Kraft bewegten Mangeln, deren Bauart nicht schon ohne weitere» die Gefahr de» Einklemmen» von Menschen zwischen Mangelgestell und Mangelkasten ausschließt, sind mit einer Einrichtung zu versehen, die ein sofortige» Stillstehen der Mangel bewirkt, sobald ein solche» Einklemmen eintritt. 8 5. Auf die Bestimmungen unter 8 3 Satz 2 und 3 ist vom Mangel« besitzer in einem Anschläge htnzuweisen, der tm Manaelraume an sichtbarer Stelle an zubringen ist und sich stets tn einem gut leserlichen Zustande befinden muß. " 8 6. Mangrlbesitzer, die den vorstehenden Anordnungen zuwiderhandeln, werden tntt Geldstrafe bi» zu 30 Mk. oder entsprechender Haft bestraft. Die gleiche Strafe — wociisnkcbau. Schneeberg, 8. Mat. Sonnenschein und finstere Gewitterwolke« wechselten in der Woche, di« den Uebergang vom launenhaften April »um Wonnemonat bildete, am politischen Horizont ab. Die Freud: über den endlich nahen Abschluß de- Balkan» krleg« wurde durch da» hartnäckig, Festhalt,« Montenegro» an Skutart g,trübt. Die Keckheit, mit welcher diese» „Ländle" ganz Europa zu trotz,« wagt, wär« g«eig«et, Heiterkeit hervorzurufen, wenn dte Folge« der Halsstarrig« rett ntcht für die »tel-,priesen« Einigkeit h«r Großmächte trifft auch jede andere Person bet Zuwiderhandlung gegen dte Vorschriften unter 8 3 Satz 2 und 3. Jede neu aufzustellende Mangel muß diesen Schutzvorschriften entspreche«; dte schon vorhandenen Mangeln müssen ihnen nach zwei Monaten vom Tage dieser Bekanntmachung an genügen. Ane» den 28. AprU 1913. Der Rat der Stadt. — Polizetabt. vr. Kretzschmar, Bürgermeister. Schwarzenberg. WWlMW teil. E» ist neuerdings wiederholt vorgekomme«, daß auf dem Schuttablagerungsplatz hinter dem Grundstücke der Schützengesellschaft, links von der Erlaer Straße, Schutt- massen abgelagert worden sind, ohne daß etne Einebnung derselbe« erfolgt ist- auch ist mehrfach die den Platz umschließend« Schutzschranke eigenmächtig beseitigt worbe« m»d die Entnahme von Marken bet dem Fuhrwerksbesitzer Herrn Johann Nauke erst «ach vorgenommener Anfuhr oder auch gar ntcht erfolgt. Wir verweisen deshalb auf unsere Bekanntmachung vom 9. Juni 1911, «ach welcher 1. di« Schuttmaffen stet» einzuebne« sind, falls letztere» aber unterbleibt, die Einebnung auf Kosten der Unterlassenden durch städtische Beauftragte erfolgt, und 2. mit Geldstrafe bi» zu 30 Mk. belegt wird, wer Schutt aufährt oder an- fahren läßt, ohne vorher dte Marke gelöst zu haben. Wir habe» die Schutzleute angewiesen, jeden zur Anzeige zu bringen, der die angefahrenen Schuttmaffen ntcht etnebnet, sich nicht tm Besitze der Anfuhrmarte befindet oder die vorhandene Schutzschranke eigenmächtig beseitigt. Auch werden wir die Schuttanfuhr denjenigen überhaupt verbiete«, welche de« getroffenen Anordnungen wiederholt zuwiderhandeln. Schwarzenberg, den 30. April 1913. Der Stabtvat. —7- vr. Rüdiger. Schwarzenberg. Sandverkauf betr. Bon Montag, dem 5. Mai 1913, ab wird bis auf weiteres der in der städtische« Sandgrube am Bechergute gewonnene Sand zu nachstehenden Preisen zum Verkauf gestellt: Bei Entnahme tm einzelnen zu 2,50 Mk. für den cdm „ , von mindestens SO cbm zu 2,40 , „ „ „ - i» - » 40 , * 2,30 » „ » , Der teilweise vorhandene scharfe Sand wird besonders ausgehalten und zu einem um 20 Pfg. höheren Preise für 1 cbm abgegeben. Die Abgabe de» Sande» erfolgt nur gegen die vorher tn der hiesigen Stadt- kass« zu entnehmenden Sandmarken, dte an den den Betrieb kettenden Beauftragten der Stadt wieder abzugeben und von diesem mit einem Vermerk über die Art und d«n Umfang der Lieferung zu versehen sind. Schwarzenberg, den 30. April 1913. Der Stadtrat. vr. Rüdiger. Wegen vorzunehmender Reinigung ist Dienstag und Mittwoch, den ü. und 7. dieses Monats nur das Standes amt von 11 bi» 12 Uhr vormittags geöffnet. Grünhai«, am 2. Mat 1913. Der Bürgermeister. Nestler. Wegesperrnng in Lindenau. Wegen Vornahme eine» Mafftnschuttes wird dl« Fürstenstraße von der Poft- Hilfsstelle nach Griesbach vom S. bis mit 10. Mai dss. I. für jeden Fähr verkehr gesperrt. Lindenau, den 2. Mat 1913. Der Gemeindevorstand. Bachmann. Fachschule für Handmaschinenstickerei Schneeberg. Die Ausbildung al» Handmaschinensticker erfolgt unentgeltlich. KursuSdamr 8 Wochen. Bet guten Leistungen erhalten die Schüler von der dritten Woche ab eine wöchentliche Geldrntschädiguug. Anmeldungen erbeten an > 3 die Direktion. Lorenz. Neustädtel. WWe MW ter MmMttkll Montag, de« S. Mat LSI», abends /,8 Uhr. von ernsten Folgen sein könnte. ES wäre tn der Tat traurig, wen« der König der schwarze« Berge zu dem schnell welkenden Lorbeer von Skutart — die Nachricht der Wiener „Rrtchspost", daß dte Uebergabe ohne vorherige« Kampf und anscheinend ganz unmotiviert erfolgte, ist bisher nicht wider legt worden — auch den „RuhmE gewinnen sollte, Störer de» europäischen Frieden» zu heißen. Daß Oesterreich auf «in« schnelle Erledigung seiner Forderungen drängt, wird jeder gerecht Denkende versteh,«. In dem ganzen Verlauf der Krtfl» auf dem Balta«, welch« die poltitsche Landkarte Südostearopa» von Grand aus umgestaltet«, hat di« Diplomat», Oestermtch-Uugarns «in« Mäßigung u»d Zurückhaltung gezeigt, die ihr tm eigene« Lande vielfach al» Schwäche ausgelegt wurde. Tin Blick auf dte Karte genügt, um zu erkennen, wie groß da» Interesse Oester reich-Ungarn» an den jetzt etngetretenen Verschiebungen der politischen Machtzoae der westlichen Balkanhalbtnsel ist. Mit dem tm Dreibund neben ihm stehende« Italien hat Oesterreich-Ungarn schon lange ein Abkommen getroffen, da« dm beiderseitigen Einfluß auf die albanisch« Küste der Adria derart «gelt, wie «S hm berechtigten Ansprüche« dieser beide« an da» Adriatisch« Meer grenzen den Staat,« «ntsvricht. Keiae, vo» ihnen will «in« vor- VS»ft«ll«, für sich «if Asst», R» «mdarn Knnehm«,