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ßk. »4» Am, La-Matt mid für da» «r,Mr-». DIsnitasi, dm 17. Oktober IS». legt» sein« Stellung al« Leiter der Technik her preußischen Staatstelegraphen nieder. »Die hohe Leistung der elektrischen Telegraphie sür da» praktische Loben war erkannt", schreibt er, »und namentlich die Sisenbahnvorwaltunaen begannen, die LetsttmaSfähigkett ihrer Bahnen und die Sicherheit de» Betrieb?» durch Anlage von Telegrapbenlinten sür den Nachrichten- und Tignaldiensi zu erhöhen. Es tauchte dabet eine Fülle inte ressanter wtssenschamtcher und technischer Aufgaben auf- zu deren Lösung ich nmh berufen fühlte". Durch zwanzig Jahre, haben dann Siemen» und Halske ge meinsam an dem Aufbau des Weltunternehmen» gearbeitet. Im Jahre 1868 zog sich aber Halske von der Firma zurück. Siemens berichtet oarüberr „Die günstige Entwicklung des Ge schäfts — es wird dies manchen auf den eMn Blick nicht recht glaublich erscheinen — war der entscheidende Grund, der ihn dazu veranlagte. Dio Erklärung liegt in der eigenartig ange legten Natur HalSkcS. Er hatte Freude an den tadellosen Gestaltungen seiner geschickten Hand, sowie an allem, was er ganz übersah und beherrschte. Unsere gemeinsame Tätigkeit war für beide Teile durchaus befriedigend. Das wurde aber anders, als das Geschäft sich vergrößerte und nicht mehr von uns beiden allein geleistet werden konnte. Halske betrachtete es als eine Entweihung des geliebten Geschäfts, daß Fremde in ihm anordnen und schalten sollten. Schon die Anstellung eines Buchhalters machte ihm Schmerz. Er konnte cS niemals ver winden, daß das wohlorganisierte Geschäft auch ohne ihn lebte und arbeitete. Als schließlich die Anlagen und Unternehmungen befr Firma so groß wurden, daß er sie nicht, mehr übersehen konnte, fühlte er sich nicht mehr befriedigt und entschloß sich, auszuschciden, um feine ganze Tätigkeit der Verwaltung der Stadt Berlin zu widmen,/die ihm persönliche Befriedigung ge währte." Wie Stamms seine erst« Unternehmung grvncket«. Da« 7vf»hr1»« Jubiläum der weltftnna Siemens u. Hatske wurde In diesen Tagen begangen. Au« kleinen An fängen ist der »Siemsns-Konsem" zu einer gewaltigen Macht auf wissenschaftlichem, technischem und wirtschaftlichem Gebiete «worden. In seinen „LvbenSerinnerungen". dieser klassischen Selbstbtographte, hat Werner v. Siemen» selbst in seiner schlich- ten unk eindringlichen Weise big Gründung der Firma erzählt. Der junge Artillerieoffizier beschäftigt« sich damal» in seinen Mußestunden viel mit der Entwicklung de» TelogravhonwesenS. „Ich veranlaßte daher," schreibt er, «im Herbst de» Jahre» 1847 den Mechaniken I. G. Halske, mit dem die gemeinsamen Arbeiten mich näher verbunden hatten, sein bisherige» Geschäft dem Sozius zu überlassen und eine Lelegraphenbauanstalt zu begründen, in die ich mir den persönlichen Eintritt nach mei ner Verabschiedung' vorbehtelt. Da Halske ebensowenig wie ich selbst disponible Geldmittel hatten, so wandten wir uns an meinen in Berlin wohnenden Vetter, den Justizrat Georg Siemens, der 'uns zur Einrichtung einer kleinen Werkstatt 6000 Taler gegen sechsjährige Gewinnbeteiligung darlieh. Die Werkstatt wurde am 12. Oktober 1847 in einem Htnterhause der Schöneberger Straße — wo Halske und Ich auch Wohnung nahmen -- eröffnet und entwickelte sich schnell und ohne wet tere Inanspruchnahme fremden Kapitals zu dem weltbekann ten Etablissement von Siemens u. Halske in Berlin mit Zweig geschäften in vielen Hauptstädten Europas." Nachdem die Firma bereits mehrere glückliche Kabellegungen durchgeführt hatte, sah sich Siemens im Jahre 1849 gezwungen, entweder aus dem Staatsdienste auszuscheiden, oder auf die Beteiligung an der Firma zu verzichten. Er wählte die Aufgabe des Offizierbe- rufes, bat im Juni des Jahres 1849 um seinen Abschied und Vermischtes. Sin «euer deutscher Dampfer von Stapel grlafsen. Auf der ehemaligen Marinewerft in Wilhelmshaven wurde ein neuer Ueberseedampfer, ein Schwesterdampfer von „Emil Kirdorf" und „Earl Legten" vom Stapel gelassen. Er erhielt! den Namen de» berühmten Chemikers „Adolf von Bayer". So wird, wenn auch natürlich nicht von heut auf morgen, die neue deutsche Flotte wieder aufgebaut, nachdem die alte zum Ersatz der durch die U-Boote versenkten krtegsfetndltchen Tonnage an die En tente auSgvltefert werden mußte. Millionenpreise sür Bernrafteler. Bet der Wetnversteige- rung des Trierer Vereins von WetngutSbesitzern der Mosel, Saar und Ruwa hat die Wetngutsbcsitzerin Wwe. Dr. H. Tha- nisch aus Berncastel für 1920er Doktor den bisher höchsten Preis des dortigen Weinbaugcbietes erzielt. Es wurde ein Fu- derpretS von 8200000 Mark bezahlt. Amtliche Bekanntmachungen. Wegen Reinigung der Geschäftsräume werden Frritaz und Sonnabend, den LV. «nd 21. Oktober 1922, nur dringliche Angelegenheiten erledigt. Amtsgericht Aue, den 17. Oktober 1922. Aue. Das Ministerium des Innern hat den 9. Nachtrag zum OrtSgryndgesetze der Stadt Aue vom 10. Oktober 1890, der die Eingemeindung des Gutsbezirkes Klösterlein in die Stadt Aue behandelt, genehmigt. Der genehmigte Nachtrag liegt 14 Tage lang zur Ein sichtnahme in unserer Ratshauptkanzlei aus. Aue, 13. Oktober 1922. Der Rat der Stadt. ovulsekS vsinoItraHsOkb Parisi, vsirenlUokS WLIttvrvsrsninmIunL 8onn1sg, üvn 22. olrlobvr-, vormittag 11 Ulin, im Siipgei'gLi'len. WWitzimM WWimM Ul'. Aülr sp piekt. äen 17. Oktober 1922. Unsere Ueds sieb aukopkemäe sVlutter, §ckw!exer- unci OroLmutter WM M. AM O. WM Ist xestem im 70. L^edellsjakre 83NÜ im Nerm entLctilslen. In tieker Trauer U/Isx SottwarL Liss Wsttksr Md. Sckvam IVlollv SoKwarL xed. Oünnel Otto Walttior unZ LnkelkinZer. SeerrligunL kinclet vonnentag, Zen 19. Oktober 1922, mittag 1 Obr vom Trauerdause, Vettinerstraüe 60, aus statt. aller Art kaufen Sie günstig bei ItzlökvI-TokmiirU ziboNssr. 8 (kein iailoii) lolopk. 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