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Leipziger Tageblatt und Anzeiger : 06.07.1877
- Erscheinungsdatum
- 1877-07-06
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- SLUB Dresden
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id453042023-187707064
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id453042023-18770706
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-453042023-18770706
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Zeitungen
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Leipziger Tageblatt und Anzeiger
-
Jahr
1877
-
Monat
1877-07
- Tag 1877-07-06
-
Monat
1877-07
-
Jahr
1877
- Titel
- Leipziger Tageblatt und Anzeiger : 06.07.1877
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3954 Vir »erd« (so schloß der Vertreter der Anch« regte Befinde- - «rag) nosrr Befinde» naturgemäß dahin richte», rperreichisch« Argternng t« dewegea, daß fit ihn asten, dt« »N' " dt« «in- ß»ag«z«lle »veniasteu« dt« za de» vetra«e der deutsche», da w» etae Parität überhaupt »ach Lage der verhält- »tss« angezeigt tst, heradsrtz«. Wir hade» dabei sehr »ohl i» Luge u»d dürseu nicht vergesse», daß v»tr Frankreich gegruüber »ach de» -rieden,ver trage aa di« Tlausel der metfibegüustigte» Natt»««» geb»»dea find, daß wir also den Handelsvertrag nicht dlo« mit Oester- reich, sondern auch «tt Frankreich adschlteßr». vir wisse» sehr wohl, »elche Verantwortung damit »rr- duadeu ist, daß wir in dieser Weise vorgehr»; aber, ich glaube, Sie kitune» benrhtgt sein, einmal, daß wir mit vollständiger Sachkenntnis a» die Verhandlung« herantretea und zweiten«, daß wir sie so führ« werden, daß di« deutsche Industrie darunter nicht leiden wird. Die „Deutsche Zeitung" erwähnt ein Gerücht, wonach da- ci-leithanische Ministerium, falls die - sterreichifch. ungarischen An-gleich-vorlagen im österreichisch« Abgeordnetenhaus« nnübcrwind liche» Schwierigkeiten begegnen sollt«, bei der Krone die Auslösung de« Abgeordnetenhauses «nd die sofortige Au-fchreibuna von Neuwahlen in Anregung bring« würde, von anderer Seite liegt keiner!« Bestätigung diese« Gerüchte- vor. Es sind« fortgesetzte socialistifche Unter suchungen in Galizien und Hau-suchungen bei Lheologie-Etudireud« in Lemberg statt Au- de« Rundschreiben, da- der Minister Fourto» an die Präfecten erlast« hat, IheÜcn wir im Folgenden dm Hauptinhalt mit: Sie werden e« sich, Herr Präfect, auaelrgeu sei» laste», die öfseutlich« Meinung gründlich auszultären. Jeder mann soll wist«, daß der Marschall Mac Mahov. wdem er sich noch bei Zeiten dem Uebergrwtchte einer Kammer widrrsrtzte. welche die Vollstrecker»-« Gewalt und den Senat gänzlich zu verdrängen droht«, eine jener gewalt samr« Krisen beschwor, von denen »oserr Geschichte so traurig« Beispiele bietet und die alle regelmäßigen Institutionen zertrümmern. Sie werden diesen Wahr heilen überall Eingang verschafsrn. Sir müssen sich in beständigen Berkehr mit den Bevölkerungen setzen, um zu verbinde«, .daß man sie irre führe. Die Aufgabe der Regierungen beschränkt sich nicht darauf, die laufenden Berwaltung«geschäft« zu regeln; sie habe» vor Lllem die Pflicht, mit thatkräftigrr Jnttia tive die öffentliche Meinung aufzuklärrn und gegen die zahllosen Jrrthümrr zu schützen, welche von den feindlich« Parteien verbreitet werde». Diese Pflicht ist heute gebieterischer al« je. in dem Augenblick«, da Männer, die noch gestern mit einem öffentlichen Mandate bekleidet waren, im Lande syste matisch die falscheste« und lächerlichsten Gerüchte ver breit«, den Krieg anlündigr», während der Friede ge sichert bleibt, dir Interessen zu beunruhigen suchen, während da« Steigen der StaatSpapirrr «in allgemeine« uud wachsende« vertrauen bekundet, und chimärisch« Befürchtungen au-znfireue» trachte», während dir Nat o» nur nach Sammlnng, Ruhe und Arbeit »er laugt. Indem Sie also da« Land zu einer richtig« Würdigung der Thatsachen geleite», werden Sie den Boden sür die große Wahlkundgebung rbaw, zu der <S demnächst eiubrrnfen werden soll Zu all« Zeiten uud unter allen Reqieruugssystemen hat man viel über den «ntheil der Regierung au den Wahl« gestritten und auch ich will jetzt diese Frage mit der größten Offenheit erörtern. Di^ Regierung hat nicht nur das Recht, sondem auch die Pflicht, dem Wahlkörper die Landidaten zu bezeich nen, welche ihre Politik unterstützen, und die Landidaten, welch« dieselbe bekämpfe«. Sie hat nicht nur da« Recht, sondern auch dir Pflicht, z» den Bevölkerungen zu sagen: Mit diesem Landidaten diu ich unrir.S, jener vertritt dagegen meine Tendenzen und mein Programm. Di« Wahl fleht euch frei, aber nach diesem Winke werdet ihr wenigsten» mit Sochkenntwß wählen. Mit einer solchen Sprache klärt die Regierung die Wähler lediglich auf und r» wäre sonderbar, wenn man ihr diese« Recht streitig mache« wollte. Sehen wir nicht oft genug unsere Gegner bemüht, auf den öffentlichen Geist durch Lüge, Ver- lrumdnng. Furcht, durch die verwerflichsten Kunstgriffe zu wirken? Sehen wir nicht die öffentlichen Orte däufig tu förmlich« Herde der Wahlbrstrchung umgewandrlt, wo man sich in der gröblichsten Weise an die Unwissenheit nnb Leichtgläubigkeit wendet? Wie sollten wir un« da be denk«, das allgemeine St mmreckt vor den Fallstrick« zu behüten, die man ihm unaufhörlich legt? Di« Wahl« vom 20. Februar bitten un» in dieser Hinsicht Lehren, die für nn» nicht verloren sein sollen. Wen» «an die Rundschreiben der Landidaten dieser Zeit nach- liest, ist man von der Erscheinung betroffen, daß st« sämmtlich al» ihre« Haupttitel auf da« öffevtlicke ver trauen ihre Hingebung für den Marschall Mac Mahv» geltend machen: «nter diese« sonderbar angrmaßte» Patronat ernannten irre geführte Wähler die meist« von den«, welche seitdem die er klär»« Gegner de« Staat» ober Haupte« geworden sind. Jetzt gilt r«. dies« Schlicht zu vereiteln »nd dies« falschen Hingebungen z« entlarve». Die französischen Republikaner, denen in Folge der Avslösuna der Depntirtenkammer die parlamentarische Rednertribüne entzogen ist, führen den Krieg hauptsächlich in ihrer Partei- Presse, nebenher in Gelegenheitsreden bei Banketen »nd sonstigen Zusammenkünfte». Preßproceffe sind daher an der Tagesordnung nnd bilden eine stehende Rnbrik der repnblikanischen Zeitung-, lectüre. Der vom Marschall-Präsidente» an die Armee gerichtete Tagesbefehl erregt begreif! cker- weise da- Mißfallen der Republikaner aller Schattirnngrn, welche darin eine Lompetenz- Neberschreitnng de» Siaat-ches- erblicken — Anch Über die Grenzen Frankreichs hinan- wird die bohe Vedeutnng der vom Marschall gesprochene« Worte gewürdigt; in ihrer nenesten Nummer fügt die halbamtliche „Prov'nzialcorrespondenz" zn dem Schlnßpassns de- Tagesbefehl- die lako nische Bemerkung: „Anch diese Worte lasten den ganzen Ernst der jetzigen Lage der Ding« m Frankreich erkennen." Zorilla, Muno, nnd Lagnnero find aus Frankreich an-gewtese«. «nd an die deutsche Grenze gebracht worden Weiteren in Pari- eingegaugenen Nachrichten znsolge ist die Pauzercorvette „ReineBlanche" nicht gesunken, es gelang vielmehr, dieselbe an ver Küste auslansen z« laste». Wie «ns Belgrad gemeldet »Kd, hat die SInpschtina eine» Up-schuß znr Berathun einer Adrefie an Über ein« Mehrheit von zwei Drittel der Mit-1 zerschlagene- Wrack in de« schwarzen Liuteumeer > alieder. Die Nachricht von einem bevorstehenden I diplomatischer Berhandlnaaeu schwimmen. Durchmarsch rumänischer Truppen bei Rad». I Und diese Krisis kann sich wohl noch eine Weile! jevacs Hehns- einer Bereinig»»- mit der Ihinzöger»; doch ist sie in nicht zn ferner Zeit zn serbischen Armee an der Timvklinie wird alsIerwarten. - - - -„t. «eiten« s ^ odiltfirnng von ts v»Uständig »«begründet der serbischen Regierung ist eine Trnppen bis jetzt nicht angeordnet wvrden. Da gegen verlantet, daß der Krieg-minister behnfs einer neuen Organisation der Armee die Erhöhnng de- Activstandes auf 2«,000 Mann beantragen werde. Der türkische Minister de- Answärtigen hat an die Vertreter der Pforte im U»«lande folgende Mtttheilnng gerichtet: „Das I«nrnal „La France" in Pari- hat in der Nummer vom 2t. Inni eine Note veröffentlicht, die der rumänische Minister de- Au-wärtigen, Eogalnicean», am 1b. Inni an die diplomatischen Agenten der Großmächte in Bukarest gerichtet haben s»S nnd in welcher be hauptet wird, die türkischen Militair-Oberbehörden »nd die türkischen Truppenbefehl-Haber hätten den Befehl erhalten, den rumänischen Soldaten keinen Pardon zu geben. Sie werden ersucht, dieser Behanptnng. die eine Beschimpfung der kaiserlichen Armee enthält und da- Gehässige und Unredliche solcher willkürlich erhobenen Be hauptungen hervortrelen läßt, da« entschiedenste und bestimmteste Dementi entgegen zu fetzen. Mit derselben Bestimmtheit wollen Sie der in demselben Blatte enthaltenen unwürdigen Be schuldigung entgegentreten, daß von dem cirkas fischen Corps und den Freiwtliaen Hirten, Frauen »nd Kinder niedergemetzelt worden seien. ES tst nothwendig, daß da- unparteiische Europa die verleumderischen Beschuldigungen kennen lerne, zu welchen die Regierung der vereinigten Fürsten thümer ihrem Suzerän gegenüber sich nicht scheut ihre Zuflucht zu nehmen". AuS Varna melden türkische Nachrichten vom 2. d. M: Bi- gestern Vormittag lagen au- Sistowa »nd dessen Umgegend keine wich tigeren Nachrichten vor. Die russische Kavallerie schwärmte auf der Straße bi- Bjela und Akzair. von türkischen Reiterpatrouillen wird gemeldet, es hätten stärkere russische Abtheilungen die Ioutra in ihrem »nIrren Laufe überschritten. Das russische Hauptquartier rückt wahrscheinlich Orienttre» wir «ns mit einigen Blicke» auf diesem Schauplatz der Entscheidung, vor Allem find die Pässe , die Urbergangsstraßen über ba de» »wählt. Li z' Gebirge mit flüchtiger Staffage zu markiren. Nur b Hauptpäffe führen über den Balkan: t) Der östlichste über den Emineh-Balkan von Aid»- nach Prawadtz »nd Silistria, der Nadir Derbent genannt. 2) Westlicher der von Karnabad, ». nach Nord über Gchumla nnd d. nach Nordwest über Kasan »nd Osmaubazar bis Rustfchuk führend (von Karnabad geht auch der Dobrolpaß aus) 3) Der Demir Kap» von ISlivne nach Tirnawa »nd Rustfchuk. 4) 8 Meilen weiter der Tschipka-Paß von Kesanlyk nach Tirnowa. b) 1- Meilen weiter nach Westen der von Tatar-, vafardschhk nach Sofia, zwischen den auf der Höhe befindlichen Ruinen der Trajanspforte hin, den Resten einer der Pylä, welche die Römer zur Sicherung der GcbirgsÜbergänge errichtet halten Alle diese Pässe, auf denen türkische Sicherheits- Posten (Karauls), wenn auch anscheinend in schwacher Zahl, stationirt find, dürfen nur als Saumstraßen »nd Karawanenwege betrachtet werden. Geschichtlich berühmt ist der Uebergang des russischen Heere- »nter dem Feldmarschall Dicbitsch über den seither für «nüberstriglich ge haltenen »nd obendrein in seinen Hauptzugängen durch die Festung Schumi« geschützten Wall des Balkan im Juli 1828 Derselbe wurde von Varna «nd Prawady aus unternommen, um jenseits des Balkans die Städte Aidos und Karnabad r« ge winnen, von wo an fahrbare Straßen nach Adria- nopel »nd Konstan Imopel führen. Mit «ngehenren Schwierigkeiten war das Unternehmen verknüpft, de« die gewaltigsten Hindernisse der Natur wie die Waffen der Feinde sich entgegensetzten. Die Gegend mußte genau erkundet, die Wege durch Ingenieure, Sappeure «nd Mannschaft erst in Stand gesetzt werden, ehe die Truppen und die Artillerie sie passiren konnten vergeblich suchte der Großwessir von Schumla au- das Vordringen der Russen zu verhindern. Am 22 Juni über stiegen diese den Kamm de- Gebirges; mit der Besetzung Karnabad« am 26 lag der ganze Balkan m ihrem Rücken, und der Marsch gegen Konstantinopel war geöffnet. Die kühne Lus- sührnng diese- Uebergang- erwarb Diebitfch den Ehrennahmen „SabalkanSki". Aber weder au- diesem noch au- dem später« Krimkriege hat die großherrliche Regierung die Notb Wendigkeit erkannt, für die geodätische Auf- nähme, für die Vermessung und Kartirung de- Landes etwa- Erhebliche- zu thun. Was geschah, da- ist von Fremden im uneigennützigsten Dienste der Wissenschaft geschehen. Alle- in Allem haben wir namentlich zur Kenntniß de- Balkan nur fremde „milde Beiträge". Den letzten wichtigsten Beitrag hat der Wiener Reisende F Kanitz geleistet *) Er hat namentlich die Pässe und Wege, die über den Balkan führen, mit Sorgfalt und Sachkenntniß beschrieben. Seine Beschreibung nur eine« einzigen dieser Pässe finde hl« schließlich in kürzestem Auszüge eine Stelle: Der »usgangspunct ist das Bulgarenstädtchrn Plewno, inmitten eine- ergiebigen, sehr «irth schaftlichen Bezirk- auf der Borstufe de« Balkan, von hier geht e« über da- weite Plateau, welche« sich zwischen Vid »nd Osma breitet, durch Eichen- gestrüpp, da- hin und wieder »ndurchvringliche- Dickicht wird, nach Lowec, einem industriösen Bulgarenstädtchen. Erst von hier ab wird der Weg malerischer, interessanter, namentlich hinter Trojan, mit seinem historisch berühmten K oster, dessen ziemlich weitläufiger Bau am Fuß eines beduschten Hügel- liegt. Den Glanzpunkt aber bildet der Rosalita-Paß, der höchste der ganzm Balkankette. Die höchste Balkankuppe de- Mara Gevük macht von jenem Sattrlpuvct au-, mit ihren Felsstürze», Schroffen und Tausenden tiefer Runsen, in welchen der Sonne entzogene Schneeflächcn Übersommer», einen tiefernsten, beinahe unheimlichen Eindruck. Hier, wo die Natur ihr neue Formen schaffendes Wallen in großartigster Weise offenbart, herrscht Grabesstille Vergebens sucbt da- Auge der in der Landschaft herrschenden Melancholie zu ent rinnen. Wo immer der Blick haftet, tritt ihm das Bild des T»»«S entgegen. Außer über den Fels- zacken kreisenden Adlern manifestirt sich kein Höhere- Leben, uud nur die eisige Luft, welche über die felsigen Höhen streicht, unterbricht mit monotone« Rauschen die deprimirende Rnhe. Diese- Gefühl wird in diesem öven Balkan Winkel noch wesentlich Schritte weit kommen, der Stur» trua »u- nach feinem Belieben »»»her »nd wars uns mitunter zu Bode» ..." Nun denke «au sich »ach dieser Schilderung den Uebergang vo» starken HeereStruppen «tt Artillerie »ub Troß, — sei es auch tu bester Jahreszeit! ll. BrrtchttGnnG. Im gestrige» Referat über die „Pädagogische Gesellschaft" muß es statt „gemischten Schul- gärten" gewünschten Schulgärten heiße«. Meteorologische Leobachtrmgeu. »aed ck«n» LllUiUa ä«r üootrebeo Loernarte i» llamdarg betrug cki« lemperatnr a» «. änli »» 8 vdr ttorxev,. W -- Z- ! Ort SWS Viock Wetter S? L3 s-Z ^deräeea .... 7S5.« V8V krieek, Le-«» Lopeadaxen. . . 7K1.2 88 V leiekt, Onnet Stoobkolm . . . 759,4 8V leiedt, Kid. deä. liepanmä» . . . 758,4 — »NU, bld. deä. keterednrg . . . 758,5 »tili, deäevlrt ttosbeo — — — Oorb 783.3 «V leiedt, dld. deä. Lrest 768.6 VKV leiedt, beiter üeläsr 760.« 8V leiedt, rrolb. 9^11 « » a « « o » 760,8 8V krieek, rroltc. Uemdnrg . . . . 762,1 8V «ekv., bld. deä. 8-einemiivlle . . 762.1 — »tili, deäeebt^) AenknkrW»«»,, . 761.1 «V leiebt, Lexen blemel 780.5 liblO »ebrr., ktexen*) k»ri» 764,« 8V »ebrrnek, des. Lrekelä 768.« SSV kriseb, deä. Lariernb, . . . . 769.8 SV ,»1»M»ed, deä. wieebLllev . . . 765,4 nv leiedt, deä. kaeeel 765,9 V8V leiebt, beileebt ilünebev . . . . 76<4 SV krieed, rroib. 1«ipng 783,7 SV «ekvreek, blar Lerlin 7KS.1 vriv »eürr., l»1d. deck Wien 761,7 VKV »edrr.. Lege» Lreelan . . . . 783,1 VliV eedveed, Iteg.*) --10.V --16.8 --17.8 --l7,a --14,8 --I28 --16,0 --16.« -s-ir.7 --17,2 --17.1 14.4 -s-14.« -j-16.4 --iS.b --14.« -j-I7.» --ik,a --14.L --18,0 --17.K -14,6 haben. Man glaubt, daß noch ein weiterer Donauübergang der Russen zwischen Rustfchuk und Silistria stattfinden werde; Rustfchuk wird täglich stundenlanz bombardkt. Aus Varna meldet ein Telegramm der „N. Fr. Pr " vom 3. Juli: Der Seraskier Redif Pascha ist heute Abend hier eingetroffen und be giebt sich morgen in da« Hauplquartier. Da- österreichische und französische Consulat in Rust schuk haben durch da- vorgestrige Bombardement Ser Russen stark gelitten. Auf der Insel Ramazan, egenüder von Rustfchuk, sind gestern russische nfanterie-Abtheilunaen gesehen worden. Meldungen au- Russisch Polen zufolge haben die in den westlichen Gouvernements Rußlands angehäusten Truppen den Vormarsch nach Süden begonnen, 150,000 Mann würden an die Donau nachgeschoben. Br- jetzt liegen officielle russische Nachrichten über die Einnahme von Tirnowanoch nicht vor Nach einem Telegramm her „Neuen Freien Prrsse" geht in Konflantinopel da- Gerücht von einer großen Schlacht bei Alaschkert und angeblich bedeutenden Verlusten der Russen (?). »-Petersburg, 4. Juli, wird gemeldet: Die von türkischer Seite verbreitete Nachricht, daß die Türken auf Kar- vorgerückt uud die Russen zur Aufhebung der Belagerung von Kars enöthtgt hätten, ist völlig unbegründet. Noch cute sind au- dem Lager vor Kars hier Nach richten ,«gegangen. De» Commandant von Novibazar, Mehemed Ali, welcher gegenwärtig gegen Montenegro operirt, soll, wre verlautet, da- Commando in Thessalien übernehmen. Dir Lalkavpasse. „So viel Lärm um so kleine Berge!" — soll ein englischer Tourist beim Aublick de« Balkan auSaerusen haben. R:cht mit Unrecht Wer in den Glelscherhöhen unsrer Schweizer und Tdroler Alpen, wer im Kaukasus, in den Abessinischen Wildnissen, wer im Himalaja, in den Eordillereu feine touristischen Kletterstudirn ge macht hat, der mag schon ein gute- Recht zu solchem Ausruf haben. Der Balkan erstreckt sich nickt in solcher Länge (seine äußersten Ausläufer im Westen und Osten liegen nur zwischen b Längengraden); — er schwillt »icht zu solchen Masten, erhebt sich nicht in solchen Höhen (nur wenige der höchsten Spitzen i genährt, daß auf den verlassenen Pfaden erheben sich üder 5—8000 Fuß). Seme Bede«. I ^ Aeb^i« gestürzter Korawanen-Pserde bleichen tung liegt nicht in seiner or-graph,scheu, phtzsischeu rohe Denksteine die Stellen bezeichnen, wo WtastenerHebung, sie liegt vielmehr darin, daß er — — — ^ eine politisch-strategische Grenzschranke tst. Als solche Kchrauke brach er oft schon die Hoch- und Sturmfluth wilder Bölkerstrvmung, de» Auprall stürmender Krieg-Heere Diese feine Vedentnng zieht anch angenblicklich nnsere Blicke ans sich von de» beiden natürlichen Echntzgrenzen der Türkei gegen Rußland >« Norden, von der Dona» »nd de« Balkan, bat die Türkei die Dona» schon verloren Die Rüsten stehe» in weitgestrecklen v«d«r»lobt ä»r iVitlsrunx. v», v»rom»t«r i»t iib«r 6«»tr»l - , 1r1»»ä LU<1 8et>ott1»oä »Lk Streik«» r»» ö»» ?7r«»»»» di» üd»r Korrrex,» dio»», x,k»1I«». 0«d«r»ii b«rr,«kt l«i«dt« 1>ukt«1römu»8. 0sd«r >i»« Kor<i,«er«diet« rorvi«x«»ä rr«»tiirb« uv<1 »>äv«»11icd«, »» >i«r ö»tii«d«n 0»t»«« »oräM«,t1i»d«, i« 8i»»«»1»»4« uml»uk»»ä« Vivä». V»dr«»ä ä», ^ukdldr«» i» ä»i» »iläiiod«» 0»t,««8«bi«t» »irr»» «»tvLrt» kortG«»»driit«» i»t, d«rr»edt im rr»,tli«d«» 6«»tr»I-0««t»cdl»»ck »»«d r»i»o4«rli«dv» u»ä im Streiks» re» 0«tpr«»»»e» di« »»r itäri», rro »iemiiod »t»rb« ^ddüdl»»z eMtizeku»««», rexveriiede» Letter. Sonet b»t »ied 4i« 1«»p«r»tar »i«dt rreeevtlivd sseiiväert. Chemnitz. Leipzig. II Neumartt 23. Ecke der Magaztuaasse, Fabriklager in Möbelstoffen: vLMLSt, AIvs, rillsod, . issvdcksotzvo. Vvvvlvlro, Mn»«1v»rlr» ?»pl«rnükd« kadrllc I«x ä Mck NI»Um4t»-L«Ip»tL- Veta»-Ke!>ehiist -er fadril a. Nusivriager, Tageskalrnder. «eichs-Telefira-hen-Sialion: Kln« Kletscheraaffi «, Vetter'« Hof, 1. Etage. Ununterbrochen ktösturr. Landwehr-Bureau i« Gebäude am Eingang« zu »rn ackeu den Wanderer die Mörderhand ereilte. Es ist selbstverständlich, daß sich an einen solchen Ort anch Geschichten »nd zn« Lherl Sagen knüpfen, ! die granfig gering sind. Nach de« Kanitz'schen Berichte soll sich der be kannte bnlgartsche Iuinrgentenführer Panajot >Hito» Iber diese Balkarhvhe folgenderwaße» chn-gesprochen haben: „Der Wind wüthete wie , rasend, di« FlÜfle »nd Gußbäche brausten klagend bahio, die Wö fe henlte» im Gebirge, »nd Winter- ^ Vögel kreischten — sonst hörte nnd sah «au Nrchts Unß »nrde es furchtbar schwer, vorwärts zn rücken; in dieser Rächt konnte» wk kan« 300 - . , . . . ..... , *) Vvna», «ulgarieu nnd wr Balkan. Historisch- Heerrsreihen auf türkischem Boden. Wenn «s thuen gelänge, anch den Balkan in feinen Ans- länfe», in seine» Klügeln z» »»gehe« oder von der Front zu erstürmen, dann würde der Halb mond ttl sein letzte- z- ^ - m» ... varackeu bei Gohli«. Früh 8 bi« «achm. '/.4 Uhr. Oeffentliche «idltotheken: U»i»ersität«btbltothek S-« Uhr volirbidliothek >. (iv.«ür^erschule)7—,U.»b. voll« biblio thekM. (alt-NicotaischMaev.) 7—SU «b. Ttädttsche Sparraffe: ExpedittouSzeit: Jede» Wochen tag Einzahlungen, Rückzahlungen »nd Kündigung« v„ früh 8 Uhr ur unterbrochen bi« Rachmtttaar 3 Uhr. — Effecten-LombardgeschLst t Trepp« hoch. Filiale für Einlagen: Marim-Apotheke. Eck, der Schützeustraße; Droguen-GeschLft, wmdmühlenstraß, Ar. »0; Linden-Apotheke Wrststraße Ar. 17». Gttdttsche« Leihhaus: ExpedtttonSzeit: Jede» Wochen tag von früh 8 Uhr ununterbrochen di« Nachmittag« » Uhr, «ährend der »uctiou »nr 2 Uhr. Eingang: für Pfändmoersatz und HeranSnad«« vom Laageplatz, für Einlösnug und Prolongation von der Aordsnaße. I» dieser Woche verfalle» di« vo« 2—8. Oktober 187- orrsr-ten Pfänder. der» später« Eiulösuug oder Prolongation nur unter Mttentttchttmg d« »uctionsgrbüdren stattfinden kau». Stüdttsche Anstalt s»r Arbett«- «nd Drenst-Aach- Weisung. UniverfitätSstraße Ar. S (Gewandhan« l Lr.), werktägig geöffutt vom 1. April bi« so. September vorm, von 7—12 und Nach«, von 2—4 Uhr. perderge sür Dienstmädchen. KohlgaMnfiraß, 12. 2» ^ für Kost und Nachtquartier. Herderae zur Heimath. Nürnberger Straß, «2, Nacht quartier 20—S» ^ Mittagstisch 4» r«hÄ^ «tadtbad tage» von früh ft bi« »den»« 3 Uhr nnd Sonn- und Feiertag« vva früh « bi« Mittag« t Uhr geöffnet. Arne- Theater. Besichtig», destelbe, Aachmittag« »,» 2—4 Uhr. Zu »elve» denn Theater-Inspektor. Stüdttsche« Mnsen« gelffuet». io—sUhrnomtgEch. Zoologisches Museum i« Lugnfirn» je»« Mrwvvch »nd S»«»»b«d von früh '/,10 —'/,12llhr geöspnt. Del Verchto « Knnftavsstrllnng, «mck» t». Kanfhawl »—» Uhr. Mnsen» nn» BorbUbrr-Gmmnl» ^os 20, Atontag«, Etitttoo^h« n» tt-t »hr, Somttaa« 10-1 UhrMittap» Vch ßtöfinck Centt 18l. Ile Bern Cbar Clm« «ugr Sr.tz Bern vr Joh< Dör> Anal L. Ei Don Din So
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