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Leipziger Tageblatt und Anzeiger : 04.02.1883
- Erscheinungsdatum
- 1883-02-04
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- SLUB Dresden
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id453042023-188302044
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id453042023-18830204
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-453042023-18830204
- Sammlungen
- Zeitungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Leipziger Tageblatt und Anzeiger
-
Jahr
1883
-
Monat
1883-02
- Tag 1883-02-04
-
Monat
1883-02
-
Jahr
1883
- Titel
- Leipziger Tageblatt und Anzeiger : 04.02.1883
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nicht ganz tadellos war, so merkte man doch, bah Herr Musikdirektor Iahrow c« mit größter Sorgiall enlstudirl Halle und gewiß gebührt ihm für die Borsübrung de» „Charsreitaqs-Zauber" alle -lnerken- nung. Auch die übrigen Neuigkeiten wurden Mit bestem Gelingen execuiir«. Die Piolinvartie in der Nonianze von Hanne« suhlte Herr Loneert meist er Arie bemann mit gute,» Ersolg durch. Bon den sonst noch geipie.ic» Piecen je>e„ besonders die zwei Latze au< der uiivollcnbeten Sinfonie (ti muII) von Schubert hervor gehoben, deren cxacie und noble Äueiuhrung den besten Eindruck machte und die bedeutende Leisiungosahigkeit der Eaptlle des 134. Jns.-Reg. in vorlheUhastester Weise zeigte. w— Nachtrag. * Leipzig, 3. Februar. Ihre Majestäten der König und die Königin besuchten am heutige» Abend die Vor- stellung von „Khrih Phrih" ii» Neuen Stakltheater. Beim Einlriit in die Loge wurden die Allerhöchsten Herrschaften mit Orchesiertusch enipsanaeu. Allerhöchsidiefelben wohnte» der Vorstellung bi» zum Schluffe bei. ** Leipzig, 3. Februar.. Mil dem heute Bormittag 8 Uhr 30 Minuten aus dem Bäuerischen Bahnbose ange- komineiien Evurierzuge lras in besonderen! Salonwagen der Großfürst NicolauS Nicolajewitsch (Bruder des verstorbenen Kaisers Alerandcr II. von Rußland) mit Be gleitung und Dienerschaft, von Stuttgart kommend, hier ein und reiste »ach Berlin weiter. * Leipzig, 3. Februar. (Hestern Abend 8 Uhr 26 Min. traf Sc. Ercellen; der Staats- und EuIluSniinister De. von (Yerber von Dresden hier ein und stieg im königl. Palais ai» Nikterplatz ab. * Leipzig, 3. Februar. Als Sonntagsvorstellung sollten aus Allerhöchsten Befehl „Die Meistersinger" ge geben werde». Ta indessen Herr Lederer leider an einem Kehlkopfkatarrh erkrankt ist. so sah sich die Tircction gc- nötbigt, einen ansivartigen Tenor beranzuziehen. Zu diesen« Zwecke telcgraphirlc sie an vierzehn Tenore, darunter W. Müller. Nachbaur, l>r. Gunz, Emil Götze, von Witt. GukchuS. Schrötter. Ernst, Stritt, Moran. Alle kiese Herren erklärten indessen nicht abkömmlich zu sein; e» mußte daher die Oper geändert werden und wurden die „lustigen Weiber" ge wählt. Nun sind aber wiederum iür Sonutag Abend die Damen IahnS, Löivy und^>err Hedmondl nicht disponibel. Es wird daher Fräulein Lchmolek die Rolle von Fräulein Lömy und Herr Marien diejenige des Herrn Hedmondl über nehmen. Tie Besetzung der „Äuna" hat erst einige Schwie rigkeiten gemacht. denn weder Fräulein Stach, noch Frau Bellaque haben diese Rolle jemals gelungen: Fräulein Hcuffner rettete die Direktion aus der Verlegenheit, indem sic die „Anna" — und zwar ohne Streichung — übernimmt. Welche von den drei Vorstellungen in unseren städtischen Theatern die Majestäten betuchen werde», ist zur Stunde noch nicht bestimmt. * Leipzig. 3. Februar. Mit Rücksicht aus den enormen Andrang des Publicums zum Besuche der Deutschen VerbandS - K ock> kuu st - A uöstellung hat das Aus stellung« Eoinile im Einvernehmen mit der Direktion teS Krvsiallpalastes beschlossen, die AuSstellungSzeit noch biS Montag Nachmittag 2 IIbr zu verlängern. Da» für Sonntag aus 5,0 ermäßigte Eintrittsgeld wird auch für den Montag nicht weiter erhöht werten. * Leipzig, 3. Februar. Zu dem heute stattgesundenen Licitationsterm ine, beireitend die Versteigerung des der Stadtgememke gehörigen an der Packbvsstraße gelegenen eiser nen LadeschuppenS aus dem Abbruch, kalten sich 46 Bieter eingestellt und ist ein Höchstgebot von 5l00.ckl erzielt worden. XWK. Leipzig, 3. Februar. Vom I. März an ver steigert die Buchhandlung Oswald Weigel (T. O. Weigel) di« namhaften Pastorcnbibliothekcn, die Büchersammlungcn der Lankgeistlichen der Epkorie Leipzig II l)r. pkil. Karl Hermann Dürbig »nd TituS Florenz Voigtlänkcr, — Ersterer weiland Pastor zu Großstädte!», Letzterer Pastor zu Zchmen — sowie des Snperinlendenkcn und OberpredigcrS zu Zerbst Ludolf Otto Many. Ter Katalog liegt vor, nahezu 4100 Nummern enthaltend, darunter allein 1436 theologische und philosophische Werke. Die alten Elassiker und Neulatciner sind durch 453. die Literaturwissenschaft und Bclletristrik durch 130. Geographie »uv Geschichte durch 425, Naturwissenschaft und Mathematik durch 323, Varia durch 300, Sprachwissenschaft und Pädagogik durch 240, selbst Orientalin durch Ni» Werke vertreten u. s. w. Schriften gelehrter Gesellschaften Europas. Asiens und Amerika«, Zeit schriften in vielen Sprache» bilden eine interessante Abthei- lung von 128 Nummern. Außer englischen, französischen, belgischen, schweizerischen, holländischen, dänischen, norwegischen, schwedischen und russischen Blättern sinket man auch spanische Journale aus Europa, Mittel- und Südamerika (Guate mala tc.), brasilianische, niederländisch indische Zeilschristen. — Wir glauben vielen Ellern einen Dienst zu erweisen, wenn wir sie aus das Arbeite» und Nachhilfe-Institut des Herrn Gar leb. eines philologisch gebildeten Lehrers. Psassendorser Straße 18<l, ausnierksani machen. Die Arbeitszeit der Schiller soll durch kiese täglichen Arbeite stunden nicht etwa noch vermehrt, sondern abgekürzt werden, indem die Schüler lernen, wie man mit Vortheil arbeitet und indem sie durch die tägliche strenge Eontrvllc vor Lücken in ihrem Wissen bewahrt btciben, so daß besondere Privalslunden. die dem Schüler oft de» letzten Rest seiner freien Zeit rauben, nnUölhig sind. Eltern, die also über die regelmäßige Ver setzung ihrer Söhne beruhigt sein wollen, sei daS Nachhltse- Iiislilut des Herrn Garleb eiuvfohlen. — Morgen Montag sinket in den oberen Räumen der Eentral balle der Maskenball der Gesellschaft Ein tracht I statt. BilletS sind an der im Inserat bezeichnet«:» Stelle zu haben. ) Leipzig, 3. Februar. In dem Gewölbe eines Klcitcr- hänklerS in der schützen straßc wurde gestern Nach mittag die Wahrnehmung gemacht, wie ein vor der Thur stehender Mau» plötzlich mehrere Kleidungsstücke der dort aushängenden Waare herunternahm und sich eiligst damit entfernte. Der Tieb war aber nur erst eine kurze Strecke cutsernt, als man ihn cinbolte »nd sestnahi» und alsbald einem hinzugeholten Schutzmann überlieserlc. Es war ein arbeitsloser, mchrsach schon bestrafter Dachdecker aus Liebert- wolkwitz. der nach dem Naschmarkt transportirt und dort eingesteckt wurde. — In einer hiesigen Buchhandlung erschien dieser Tage der angebliche Marktheiser einer andern Buchhandlung, überbrachte ein sog. Baarpackct und ließ lick den daraus verzeichneten Beirag von 25 .auSzahlen. Bei späterer Oessnnng des Packele» sank sich aber nur Macu- latur, von dem vermerkten Werthinkalt aber keine Spur vor. Für diesmal blieb der Betrüger noch uiicntteckt, als er aber gestern sein betrügerische» Manöver in einer andere» Buchhandlung wiederholen wollte, ver- siel er den Händen der Polizei. Plan hatte nämlich dort von dem orsten Betrugssall bereit» Kenntniß erla..gt und nahm nunmehr den Betrüger fest. Derselbe, ein couditionS- loser Markt Helfer, ebenfalls au» Licbertwolkwitz, kam wie jener aus der Tüat ertappte Dieb aus dem Naschmarkt zur Hast. — Ein l(»jähriger Jüngling, Sohn eines hiesigen Maurer», verschwand kurz vor Weihnachten vorigen Jahre» auS der elterlichen Behausung, nachdem er zuvor an seine Eltern einen Brios geschrieben batte, daß er die Feiertage nicht erleben werde. Heule Vormittag wurde der übrigen» gcistesbeschränktc »»glückliche Knabe an der Psassendorser Brücke todt im Parlbenfluffe ausgrsunden und pclizciamllich ausgebobcn. * Leipzig. 3 Februar. Vom hiesigen königl. Schwur gericht wurden heule verurtbeilt: l) wegen MüNzverbrechenS der Mechanikcrgehilse Julius Hugo Sch wen vier auü Dresden z» 2 Jahren, der Färber und Drucker Friedrich August Robert Wer me a»S Eilenbiirg und denen Sohn, der Mcchanikcr- lehrling Karl August Werme ebendaher, Ersterer zu 1 Jahr 3 Monaten. Letzterer zu 3 Monaten Gesängniß; 2> der Hand arbeiter Alexander Oswald Oskar MebeS auü Rothenburg wegen Urkundenfälschung un» Betrug- zu l Jahr l Monat Zuchthaus. — Vom königl. Laubgericht.StraskaniincrIV. wurden heute vernrlhcilt: l) Margarethe Auguste Wiegner von hier wegen Betrugs und Diebstahls zu l Jahr 3 Monaten Gesängniß; 2) Amalie Therese Rudolph aus Teutitz wegen RucksallSbetrugS zu 4 Jahren Zuchthaus- und 1830 .«k Geld- eventuell weiterer 122 TaZen Zuchthausstrafe; 3) der Sckul- kuabe Fcrdiuauk Gustav «onntag hier wegen Diebstahl» zu l Monat Gesängniß; 4) der Bürstenbinder Karl Hermann Welkerer auS Naumburg wegen Uebertretung rc. zu 20 Geldstrafe: dahingegen wurde der Zimmermann Johann Christian Friedrich Starke auS Halle vou der Anklage der Untreue:c. sreigesprochen. * Pegau, 2. Februar. In vorletzter Nacht haben sich einige Diebe über die Schinken. Speckseiten, Würste, Quark :e. zweier Einwohner in Audigasl gemacht und einen hübschen Theil davon gestohlen. Wer die Langfinger sink, ist nickst bekannt. * Wurzen. 3. Februar. Heute Mittag wurde der Wächter der Zimmermaun'schen Eartonnagenfabrik unter Umständen todt ausgesunden, die den Verdacht rine- Mvrbes nicht ausschlicßen. Einzelheiten fehlen noch. --- Burgstädt. 2. Februar. Bei dem gestern Abend '/,I0 Uhr von Leipzig hier eintresscnken Güterzuge ent gleiste bei der Einfahrt in den hiesigen Bahnhof ein in der Mitte des Zuges befindlicher Wagen, wodurch derselbe nmwars und dadurch der Verkehr blS heute früh 4 Uhr gestört wurde. Die Pastagiere der beiden gestern Abend von Chemnitz und Leipzig eintreffenden Züge mußten umsteigen. Ein Unglück ist nicht vorgekommen. L Au- dem Erzgebirge. 3. Februar. Am morgenden Tage sind gerade 100 Jahre seitdem großen Dammbruche des FilzteicheS bei Schneeberg und der dadurch her- vorgeruscnen schrecklichen Verwüstung de- Dorfe- Zfchorlau und de- Auer Hammer vergangen. Der Dammbruch erfolgte bei dem Ausflnoe in den Canal in einer Breite von mehr al- 30 Ellen. Durch die schrecklichen Waffermaffen wurden in Zschortau 4 Häuser ganz weggeschwemmt und Uber 30 der selben sehr beschädigt, einige Mühlen mit sortgeriffen und 18 Menschen in den Fluthen begraben. In Äuerhammer rissen die Wogen das Brauhaus und zwei Wohnkäuser weg; Arbeiter, die im Scknecberaer Stadtwalde beschäftigt waren, konnten vielen Bewohnern Äuerhammer» noch rechtzeitig die Gefahr melden und dieselben dadurch von dem sichern Tode erretten. Ein großes Glück war es, daß die Flutb nicht in die Gruben eindrang. Durch die Wasser- und Erdmassen war die Thür des WafferhauseS fest zugedrückl und verrammelt worden. Der angcrickstete Schaden soll über 30,000 Thaler betragen baben; ScbneebergS Floßgraben ivar zu einem großen Theite zerstört worden. Nach dem Unglück gingen von allen Seiten, namentlich von Dresden. Leipzig und Sckmcebcrg, reiche Gaben für die Verunglückten ein. Zn Zschortau wird man jedenfall- morgen des UnglückStageö gedenken. —r. 9t ie s a. Ami. Februar beging Herr Bemmann, Nector der hiesigen Schule, das Fest seiner 25jährigen Amtsthätigkeit. Bon allen Seiten, von Schülern, Lebrcrn, Behörden, wurde dieser Tag ausgezeichnet. Frühere Schüler verehrten dem Jubilar ein Trinkservice aus silbernem Teller, kaö Lehrerkollegium einen wcrtkvollen Regulator mit Schlagwerk, eine Deputation der städtischen Behörden ein AiierkennnngSschreiben der obersten Schulbehörde, sowie die königliche Bczirksschulinspeclion ein Mikroskop und eine Deputation der Landlehrer ein schönes silbernes Schreibzeug. Außerdem bcglückwünscksten ihn Abgeordnete de- Kirchen- vorsianke» und der königliche Bezirksschulinspector Wigand- Großenhain. — In Glaub itz hat am 3l. Januar der l<iährige Pslegesolm des Maschinenbauers Böttcher, welcher während der Abwesenheit seiner Eltern mit einem Jagdgewehr spielte, seine 4 Jahre alte Schwester erschossen. Die gerichtliche Untersuchung ist cingeleitet. 4 Dresden. 3. Februar. Unter dem Rindviebbestande eine» gewerblichen Etablissement- in der Friedrichsladt ist die Maul- und Klauenseuche ausgcbrocben. Von der WohlsakrtSpolizei wurden die erforderlichen Vorsichtsmaß regeln sofort angcordnet. — DaS gestern Vormittag in der Näbc der Saloppe in die Elbe gesprungene und beim Linkc'schc» Babe todt angeschwommene Mädchen ist recognoücirt worden. ES ist eine l8 Jahre alte Verkäuferin, welche gestern früh in Folge Gcschästsschluffc» plötzlich stellenlos geworden war und hierdurch allein zu dem Selbstmorde veranlaßt worden sein soll. * Dresden, 3. Februar. In Bezug aus die gestern statk- gesundene Hauptverhandlung gegen den Kaufmann und Polizcispwn EliaS Schmidt a»S Rostock sei noch mit- gcthcilt, daß der bereit« in Wien wegen Betrug». Unter schlagung und Diebstahl» vorbestrafte Angeklagte im April vorigen Jahre» eine BerzicklSerklärung gefälscht und sich da durch rechtswidrig in den Besitz einer Baarschast von 618. gesetzt hatte, mit welcher er am 22. April al» Bankerotteur nach der Schwei; (Zürich) gegangen war. Tie Vermuthung, daß der Verkehr, welchen Schmidt von seinem Asyl auS mit mehreren kiesigen Beamten der königl. Polizeivirection betreffs eines angeblich geplanten Attentates gegen den Kaiser rc. unterhielt, mit zur Sprache kommen würde, bestätigte sich nicht. — In der heutigen letzten Sitzung drS Gesckworncn- gerickst» wurde der Kellner Ernst Gustav Luvewig wegen Urkundensälschuug, Diebstahl» und Betrug» — verübt in Drc»den. Meißen und Leipzig —, in letzterer Stadt hatte er ein Dienstmädchen, welchem er die Heiralh versprochen hatte, um 150 .-kl betrogen, zu 3 Jahren 3 Monaten Zuchthaus. 5 Jahren Ebrcnrcchtöverlust und Stellung unter Pvlizei- anssicht verurlheitt. Vermischtes. — Ccnsursl ncktein aus Pilsen. Die Aufführung de» Elmar'schen VolkSstücke» „Kaiser Joseph im Volke" gab der locale» Pilsener Ecnsurbehörke, der k. k. BezirkShaupl- uiannschast. Gelegenheit, ihre» Amte» zu walten. Unter Ander»! wurde am Schluffe des zweiten Bilde-, welche» eine Episode an» der Zeit der HungerSnoth darstellt, das Wort Joseph'»: ..Vergehet eS nie, und mögen eure Nachkommen sich kessen stet» erinnern, daß ein deutscher Fürst c» war. der Böhmen Hilfe brachte!" dahin abgeänterl, daß statt „deutscher Fürst" gesetzt werden mußte „ein Habsburger". Wie schade, daß Joseph'» bekannter AuSsprnch: „Ich bin ein Deutscher, freue mich darüber und bin stolz daraus, ein Deutscher zu heißen", in Elmar'» VolkSffück keinen Platz ge sunden Kat — ob die k. k. Eensurbebörde wobl an de» großen Habsburger» ureigenen Worten auch Ecnsur grübt hätte? (Wiederholt.) Berlin, 2. Februar, lieber die anläßlich der Silberhochzeit de- KronprinzenpaareS Hierselbst veranstaltete Ausstellung alter Gemälde und Kunstwerke fällt der Berliner Lorrespondei,» de» Londoner „Globe" ein Urtlieil, dahin achend, daß der Berliner Prwalsitz an ioerthvolle» Bilder» und sonstigen Kunstgcgenständcn sich »nt jenem anderer europäischer Hauptstädte nicht mcffcn könne. Wenn man die in Rede stehende Ausstellung mit den in London »nd Paris arrangiricn vergleiche, fühle man sich enttäuscht, wenn man gewahr werde, wie untergeordnet der Bestand an Kiuistsamm- lunge» am hiesigen Orte sei. Abgesehen von den Meisterwerken, welche Eigentbuin Lr. Mas. de» Kaiser« und rtwa einiger anderer bochgestcllier Persönlichkeiten seien, wäre nicht« vorhanden, Wat der Kenntnis,»adme einp olilen ivecden könnte. Den Kunstkritikern der tueslgcn Ieilungen wird der Vorwurf gemacht, daß sie die „mehr al« »liilelninhige Aussiellnag" in den Himmel erhoben. Wir glauben nun, das, au« de» abfälligen Bemerkungen de- englischen Krittler« »»»besten« ebenso viel Mißgunst al« Voreingenommenheit spricht. An Kunstlchätzen mag unsere Stadt gegen Nom und Pari« zurück- stehen — an Künstln,n braucht Berlin aber den Vergleich mit keiner Ltadt der Welt zu scheucnl ** Au» Wesel wird gemeldet, daß ein reicher Herr aul Amsterdam der Ltadt 100,000 Fr S. s»c die beide» bcrühmlen, kunstvoll geardeiietrn Becher geboten habe. Die Becher sind ein au- dem Jahre 1576 stammende« Geschenk der au« Frankreich und den Niederlanden vertriebene» Wallone» sür die Gastsreuadschast, welche die Stadt Wesel ihnen gewahrt hat. Aus -rm Geschäftsverkehr. f Wie schon au« dem Jnseraleutheile heutiger Nummer diese» Blatte« ersichtlich, hat sich auch die hiesige Kohlengrosso- handlung vvn Altert Atkner bei der gegenwärtigen hier IM Krystallpalast ftaiifindenden ttoqkunstau-stellung durch eine Lollectw- Musterau«stellu»g belheiligi und in namhasien Sorlirungen die vor züglichsten Erzeugnisse der Oelsnitzcr, Zwickauer, sowie böhmischen Werke in einer drei Ellen hohen, geschmackovll decorirten Pnramide i» Gruppe Nr. 310 yorgesührt. Während am Kops der Pnramide die Büste Ihrer Majestät der Kömain von Sachsen al« Proiectorin der Ausstellung prang», zeigt die Rückseite der Gruppe eine inil de» Laitde-sarben vecorlrte 6 Elle» lange und mehrere Ellen breite weiße Hvtzlasel, aus welche in sinnreicher AuSsühruug zunächst der Berg- mannsgruß „Glückauf" mit Schlägel und Eisen, sodann das deuoche Neichswappen, da« königl. sächsische und Leipziger Stadlwappen von Oel«nitzer und Zwickauer Steinkohlen aufgelegt bez. de'csiigk sind, die der AuSlührung wegen, schon besondere Beachtung verdienen dürsten. Weiter erwäh»rn«werh sind außerdem die aus beide» Seiten in große» Stücken bei. Blöcken ausgestellten Kahlen der Werke der Leltnitzrr Bergbaugesellschasie» Hedwigschacht. Vereinigiscid, Ida- und Heleneschacht iu Lelsnitz, der Bürgcrgewerkschast Zwickau, der Victoria- und William-Zechen bei Off egg und de« Saroina-Schachie« in Böhmen, sowie de» königl. sächi. Braunkohlenwerke« in Kaditzsch b,Grimma, der Mariengrude in Meuselwitz, der Nehmdorser Preß- steinsadrit b/Zeitz. Dies« Gruppirungen sind nicht allein i» de» vorzüglichsten Lorten, sondern auch m geschmackvoller Ausstellung vorgejührt. k Im Hotel zum Norddeutschen Hof hier ist sür einige Tage durch Herrn W. Aiuchall eine neue Art Vaslampcn, die von dem Ingenieur Earl Muchall erfundene calorische Gas- lampe auSgcitellt. Wie un« versichert wird, entwickeln dieselben bei wenigen Ga«verbrauch ein bessere«, hellere« Licht al« der beste Argandbrcnner und wolle» wir deshalb nicht verfehlen aus diese neu« Be leuch lungtari hier aufmerksam zu machen^ Briefkasten. De. Lai.... bemühen Sie sich aus die Redaktion; wir wollen Ihnen gern im Interesse unsere« armenischen Lollegeu die gewünschte Auskunft ertheile». I>r. 4V. Sit wollen Ihre Beschwerde bei dem Unternehmer selbst anbringen; wir können uns unmöglich in solche Angelegen- Telegraphische Depesche«. * Berkin, 2. Februar. (K. Z) Die Ernennung Thibaudin's zum KrieaSminister findet oi- jetzt hier wenig Beachtung, da man sich sagt, daß c- vor Allem der fran zösischen Regierung zusiehe, den Charakter desjenigen zu prüfen, den sie an die Spitze der Arineevenvalkung stellt, und daß wir in dieser Beziehung nicht wählerischer sein dürfen cü» sie. Die Maßregeln gegen die Thronprätendcnte» sind au-schließlich innerer Natur und es ist kann, denkbar, daß man außerhalb Frankreichs in irgend einer Weise Stellung zu dieser Frage nehmen werbe. DaS Ministerium Fallitres erscheint bestimmt, schon in wenigen Tagen einem andern Cabinet Platz machen zu sollen. * Paris, 2. Februar. (K. Z.) Der „GauloiS" be hauptet. die hiesigen deutschen muitairischen AtlacböS seien wegen Thibaudin's Ernennung rum Kriegsminister abberuscn worden. Diese Behauptung ist falsch; von Berlin ist keinerlei Befehl eingetroff'en, der auf die militairischcn Altache- Bezug hätte. * Paris, 2. Februar. (K. Z.) DaS Gerücht, Challemcl- Lacour werde daS Portefeuille der auswärtigen Angelegen- beiten übernehmen, wird als entschieden grundlos bezeichnet. FalliLre- befindet sich, nachdem daS Pnnzengeletz eingenommen, wobler, ist aufgestanden und hat Kennimß von den diplo matischen Depeschen genommen. DaS große Publicum hat die gestrig« Abstiinmüng der Deputirtenkammer nickt übel ausgenommen; man hört sogar bedauern, daß die Kammer nicht die sofortige Ausweisung der Prinzen beschlossen habe. Auch die Börse nahm die Abstimmungen günstig aus. besonders allerdings die Verwerfung des Flvquet'schcn Antrages. Dieses große Publicum hofft auch, daß der Senat nunmehr dem Beschlüsse der Tcpulirtcnkaminer zustimmen und so ein Streit zwischen den beiden Kammern vermieden werde. Ein solcher Streit würde so gut wie gewiß erfolgt sein, wenn Flcguet'S Antrag zur Annahme gelangt wäre. Tic Haltung der Blätter ist nach wie vor der Abstimmung: da- „Journal des TöbatS", der „National", die „Liberlö" und mehrere ankere Blätter, welche gegen da- Ausnahmegesetz sind, geben noch der Hoffnung Raum, daß der Senat da» Gesetz verwerfen werde. Das „Journal des TsbatS" sagt: „Der Senat wird sich darüber äußern, ob er den TerroriSmu» eine» Ministerium» theilt, von dem drei frühere Mitglieder, Duclerc, Billot und Iaureguberry, diese» Gesetz vor dem Senate bekämpfen werden. 'Tie „Nepublique Fran^aise," „XIX Siöcle". „France" und ähnliche republi kanische Partei-Organe beißen die Abstimmung gut und sprechen die Ucberzeugung au», daß der Senat sich vor der starken Mehrheit der Deputirtenkainmcr und vor der öffent lichen Meinung beugen werde, welche verlange, daß den Umtrieben der Prinzen ein Ende gemacht werde. Radikale Blätter, wie „Rappet", „Värilv" unv „Radical", sind über die Mehrheit der Deputirtenkammer entrüstet; der „Radical" ruft den Dcputirten zu: „Die Kammer spielte eine kleine Komödie, al» wenn Aumale ans der Barrikade stände! Die Kammer, welche un» um die Grvßhcrzöge von Gcroldstein beneiden würde, hat das Vaterland gerettet!" Die „Justier" dagegen und andere Blätter deS RadicaliSmu- und deS Jntcpendenlenthum» tadeln die Kammer, daß sie den Antrag Ftoquet'S nickt angenommen, weil daS jetzige Gesetz nur die BonaparteS vertreiben und auS den Orleans bloße Prätendenten machen werde, die dann weit gefährlicher werken würden. Die orleanistischen und royalistischen Blätter führen eine heftigere Sprache al» jemals; „Soleil" äußert: „Man sagt, der Herzog von Anmale war niemals General. Tann ist die Vcrurthcilung Bazaine'S null und nichtig, dann hat Bazaine niemals Metz übergeben. Bazaine muß zurückgerusen, ibm der Marschallstab wieder übergeben werten, um ihm das Commando der Armee von Besannen anzu- vertraucn." * Madrid. 2. Februar. Der Senat hat mit l 12gegen 22 Stimmen eine neue Formet sür den parlauienlarischen Eid angenommen, welche gestattet, dem Könige Treue zu ver sprechen oder zu schwöre». * Petersburg, 3 Februar. Ossicicll wird mitgetbcilt, daß der Minister v. Gier» die Leitung de» auswärtigen Amtes wieder übernommen hat * Konstantiiiopcl. 2. Februar. Der türkische Bot schafter in Wien, Ekhein Pascha, ist hier eingrtroff'c» und Kat sich alSbald nach seiner Ankunft in- Palais begeben. Der selbe ronserirte mit dem Minister deS Aeußeren, Aarisi Pascha, bei welchem er zugleich den österreichischen Bot- sckaster cmtras. Rach Schluß der Redaktion elNMange«. * Berlin, 3. Februar. Der Reichstag bewilligte für da» Postgebäute in Hamburg, entsprechend kein Commission»- antrage, nur 64.000 -4, fügte aber aus den Antrag Löwe'» 30.000 .4 sür NivcllirungSarbeitcn hinzu und genebinizte die Postbaue in Breslau, Kuli». Vernbnrg »nd Osfcnback. Die Forderung für da» Postgebände in Leer wurde gestrichen. (Fortsetzung der Beralhung Montag.) * Wien, 3. Februar. Die im llnterhause eingcbracbte Landwehrvorlage bestimmt den Stand der Landwehr im Falle allgemeiner Mvbilisirung aus 138,000 Mann, ausschlicßtich Tirols »nd Vorarlberg«: ferner, baß im Kriegssalle die Mannschaften der Specialwaffen. welche aus dem Heer i» di« Landwehr übergctreleu sind, »ach Bedarf zur Verstärkung der Truppen de» Heere- entsprechend verwendet werden könne» und setzt Ne AuobllkungSzcir der Lantwc'hrsußtcuppci, aus 8 Wochen und die der Lantwehrcavallerislen aus 3 Monate fest. — Die „N. Fr. Pr." »ieldet, daß zwischen Montenegro und der Türkei eine Convention bezüglich der Abtretung de» streitigen Territoriums vvn Kolaschi» abgeschlossen sei. — Der UniversitätS-Professor Hosrath Sigmund ist in Potna gestorben. * Wien. 3. Februar. Die „Wiener Allgemeine Zeitung" meldet, daß der Ausgleich zwischen de» österreichischen und preußischen Bahnen als perfect betrachtet werde» könnte, nach dem berGcneralrircctor cer Nordwcnbahn die letzten Schwierig keile» in dirccter Auseinandersetzung mit tem MiuiöerMavbach behoben bade. Tie in den nächste» Tagen slalliiiidende Co» serenz der österreichisch-ungarischen Bahnen werde nur noch Formatien zu erledigen haöen. * Wien, 3. Februar. Au» Konstantinopcl meldet die „Polit. Corr.": Die der Pforte überreichte und im freund- schasllichßen Tone gehaltene Note Calicc'S constalirt, daß Baron H">sck) eine Erklärung abgegeben habe, wonach die Annahme rer Beschlüsse der Consörence Ouatre nicht Ol eine Verletzung der zwischen der Psorte und dem Baron Hirsch im Jahre 1872 abgeschlossenen Convention zu betrachten sei, und erklärt, daß die Frage de» Ausbaues die Linie Jamboli - Schumla eine zwischen der Türkei und Bulgarien auszutragende Angelegenheit sei, welche inler nationale Verpflichtungen der Türkei gegenüber Oesterreich nicht berühre, und stellt schließlich betreffs des dritte» Vor behaltes der Psorte Grundsätze auf, daß der Türkei ebeuio sreistehe, den Anschlußpunct an Salonichi-Mitrvvitza »ach ihrem Ermessen zu wählen, wie Serbien die Tracc über Bransa gewählt habe, vorausgesetzt, daß die Psorle von dem von ihr gewählten Puncl der Linie Salonichi einen Anschluß an Vransa herstellt. * Pest, 3. Februar. Cardinalerzbischos Haynalv erließ einen Hirtenbrief an den Klerus der Tiöccse Kalocsir, der gewisse Bestrebungen eines Theilcs des niederen Klerus eui- schicden dcsavouirt. Ter Caröiuat hofft, die Geistlichkeit werde sich ourch unbedachte und unzeitgemäße ÄKanisesiationei! einzelner nicht beirren lassen und in der Ausübung ihres BeruseS in friedlichem Geiste svrlfahrcn. Derselbe dault Gott, daß die Kundgebungen Einzelner unwürdiger Priester entschieden zurückgewiesen wuröcn und erachtet es sür unnöthig, gegen die Kundgebungen einzuschreitc», da er vem guten Geiste der Tiöcesanen vertraut; er kan» aber nicht verschweigen, daß außerhalb des KlernS stehende Männer gegen unbillige Agitationen Ein sprache erhöbe». Ter Cardinal wird nicht aushören, die er forderliche» Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung deS gefährlichen, die Seelsorgcübung störenden Geistes hintanznkalten. * Paris, 13. Februar. Ter Senat setzte die Wahl der Coniinisslon sür den Entwurf gegen die Prätendenten aus Montag fest. Tie Linke wollte den Donnerstag, doch die Rechte setzte den Montag durch. Die Rechte wird in den Bureaur für die Republikaner stimmen, welche den Entwurf absolut ablebncn. DaS linke Centruin sprach sich heute gegen de» Entwurf au». ES würde allenfalls bereit sein, eine Verständigung anznnehmcn, welche daS Gesetz unpersönlich und allgemein niacht und ihm den Charakter eine» Ausnahme gesetze- gegen diese oder jene Person nehmen würde. * Paris, 3. Februar. Die Bureau? de» Senat- werden am Montag oder Donnerstag die Commission für die Prinzenvorlage wählen. Die Berathung im Plenum dürste daraus am folgenden Donnerstag beginnen. Man glaubt, die Vorlage werde, wenn die Ännahine durch den Senat erfolge, nicht ohne Abänderungen angenoinmen. Die Besse rung Fallisre's und Tnclerc'S dauert fort. ES heißt, man erwarte die Demission Duchatet'S in Wien. * Dublin, 3. Februar. In der heutigen Verhandlung de- ProceffeS wegen de» MordcomploteS gegen Beamten wurden 8 Angeklagte der Ermordung von Cavendish und Bvurke beschuldigt. Meteorologische öeobachtungen »uk «kor 8terunirrte I» 4,e>i»rlir. klolie: 118 öleter über ckem 5keer. 2eit der Leobscbtunir > »rom. Niernro- ; red. Luk mN-.Ots. Nel»Uv«> Stind- Nimm-!.- s?»-U- .ricMnox n ^n,wut tixk. v'y I dtrrrkv l 2.b'eb..4b. 8>!I,r Z.keb.Uorx. 8 - - Xi». 2 - ! 746 2 > -s- 2.2 > 750 2 -s- 31 ! 751.6 ! -s- 8.4 80 l8 1 liest trüb« 83 88W 3 fast klar 58 f8VV b.kust klar Kininnun ckee 1>ml>c>r»rur — -s- 1'.2. Knrimum — -s- 80 Wetterbericht «I«> IL. G. Inutitnl«» uack .<n-m>»> >Ier Seecvnne und eieeneo Deyesedeu vom S. t 6 r«z>. 8 vbr Lloriren». 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Xisaa — — — — ^ »kersouru. . . 76g 880 leicht !dedeckt — 4 H sbL ! *) Sturm. 774 »rill I bedeckt — S Nederiiiolit clor 4Vi1terun,r. vis vepresüinn. velclie xestern morr-en um Oeonzvan»! er schien. iük I.niU'-cni noriln-icvürt!'snrtxceeliiirtcn. und K»t erheblich nn 'pieku »>>iren'-mmcn. 5VLkrcnd über den britücclieu Inseln da, ^Vetter viel rnliiffcr tten'orden i»>. sind an der vcstdsnkseken Xüets unter b'.inün«! cincr .Xuebreilnnir dleesr vepre^sion etür- ini« ks 8üdve«d'»inde. etellciicoei^e voller Scurm, mit lierrenrvstler --jiurcrretcn. Im übrigen vcut-n klnnil ist bei meist nock eckevncker südlicker und süd«e-cklicbcr l.usiksveiruiur d», Wetter trocken unii vieltcrcb beiter, vio 1'emnerntur ist in b'rirulrreicb szesunken. in Ovtrnleuropi». »usser iw Xordosteo, x es tiefen, x»ur Wosl- mitteleurop» ist trvslHei. MprnnLK-^nsslBlit »nt 4. k»»rn»r. kriieder billdost, meist beiter uack trocken, mllcke 1>»psrutur.
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