Fürsten- und Landesschule Grimma

Die Musikaliensammlung der Fürstenschule Grimma (1550 – 1887) umfasst rund 1.300 Handschriften und Drucke. Sie dokumentiert die lebendige Musikpflege an der Landes- und Fürstenschule und steht exemplarisch für die evangelische Kirchenmusikpraxis Mitteldeutschlands.

Die Bedeutung dieses Bestandes liegt in der Vollständigkeit der Überlieferung über einen Zeitraum von 300 Jahren. Enthalten sind nachreformatorische Motetten-Sammlungen aus der Gründungszeit der Schule, Einzelhandschriften, welche die Entwicklung vom geistlichen Konzert zur frühen Kantate repräsentieren, sowie Abschriften von Kirchenmusik des späten 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Hervorzuheben sind über 100 enthaltene Telemann-Handschriften, die berühmte „Sammlung Jacobi“ sowie der große Anteil bislang unveröffentlichter Manuskripte.

Die Sammlung wurde im Rahmen des sächsischen Landesdigitalisierungsprogramms komplett digitalisiert.

Die Werke dieser Sammlung wurden als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Die elektronische Version dieser Werke wird somit jeweils unter der Public Domain Mark 1.0 veröffentlicht.

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